Mittwoch, 31. August 2011

der größte provenzalische Markt - Nyons

Es wird Zeit, euch wieder einmal auf einen Markt mitzunehmen. Schließlich ist der Marktbesuch Teil des täglichen Lebens in Südfrankreich. Heute zeige ich euch den größten Markt der Provence, der jeden Donnerstag in Nyons nicht nur Einheimische, sondern alle Touristen aus dem weiteren Umfeld anzieht.

Nichts, was es hier nicht gibt, und im größten und breitgefächersten Ausmaß, schlicht alles was die Provence zu bieten hat und noch viel mehr. Die Frau will ich sehen, die ohne Handtasche nach Hause geht. Überhaupt den will ich sehen, der hier ohne etwas zu erstehen den Marktplatz verläßt. Und wir sprechen hier von einem Markt, der sich im ganzen Zentrum der Kleinstadt Nyons verteilt. Es gibt alles, was das Herz begehrt. Selbstredend die Köstlichkeiten, für die Nyons weit über die Grenzen Frankreichs bekannt ist: sein Olivenöl. Aber auch Gewürze, Knoblauch, Olivenbäume, Obst, Gemüse, Meeresfrüchte, Käse, Wein, Porzellan, provenzalische Stoffe, Schuhe, Schmuck, Schnickschnack undundund. Die Provence in all ihrer Üppigkeit!

Von uns eine gute Autostunde entfernt, ist der Besuch des Marktes immer wieder aufs Neue ein Ereignis! Solltet ihr euch irgendwann in der Nähe befinden, dann laßt euch dieses sinnliche Erlebnis nicht entgehen!

Kommentare:

  1. Da will ich auch gern einkaufen! So einen Lavendelstrauß suche ich hier nämlich. Und an den Taschen wäre ich auch nicht vorbeigekommen ;-) Sind echt schöne Fotos!

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  2. Oh oh, auf so einem Markt könnte ich arm werden! Was für hübsche Bilder, diese Säcke voller Gewürze sind der Hammer. Jetzt bräuchte man ein Beam-Gerät. :-)

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  3. Vielen Dank fürs Mitnehmen auf diesen traumhaft schönen Markt und vielen Dank für die wundervollen Bilder. Da denke ich doch gleich an die herrlichen kleinen Oliven .....

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  4. Dort waren wir vor vielen Jahren. Hach, war das schöööööön!

    Da gab es gleich neben dem Markt so ein kleines Käsegeschäft, durch das wir uns einmal quer durchgefuttert haben. Ich kann mich noch erinnern, dass dort auf der Theke ein ganz großer Korb mit total großen Eiern gestanden ist - schon Hühnereier, aber riesige!

    Damals waren wir mit Wohnmobil unterwegs und haben total viel Olivenöl mitgenommen. Das war wirklich eines der feinsten Olivenöle, die ich jemals in meinem Leben versucht hatte.

    Und der geflochtene Einkaufskorb mit den Lederhenkeln hat mich über 5 Jahre auf meinen Raubzügen über die Wiener Märkte tapfer begleitet, bis er dann den Geist aufgegeben hat.

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  5. @Sarah: Na, den Lavendelstrauß würdest du dir dann aber bei uns im Garten schneiden und dein Geld für anderes ausgeben ;)!

    @Christina: Ich sach dir: UNSERE Generation erlebt das noch! Warts ab und dann *beam me up* - möglicherweise noch nicht aufn Mars, aber quandmême *adieu enge Fliegersitze* :-)

    @Sabine: Auf dem Markt kommt man auch ins Schwelgen, wenn man ihn zum x-ten Mal besucht hat.
    Allein die Fahrt dort hin mag ich sehr. Man sieht ganz wunderbar, wie die vielfältige Natur der Drôme sich Richtung Provence mehr und mehr auf Weinanbaugebiete und Olivenhaine reduziert.

    @Turbohausfrau: Oh, dann kannst du ja wunderbar zu den Bildern die Atmosphäre nachempfinden. Also Einkaufstaschen für einen schönen Marktbesuch gibt hier ja nun wirklich in allen Farben und Formen. So ein Ellenbogenschmuck MUSS einen Beutestreifzug über einen wienerischen Markt versüßen!

    Und dass der alte Korb ausgedient hat, kann ja nur eines heißen.... :-)

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  6. Ein Traum, das wäre was für mich, pure Lebensqualität! Sehr schöne Bilder!

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  7. @Hannes: Frankreich ist ein wunderschönes Land und dazu das Savoir Vivre - das macht es einem sehr leicht, dieses Land zu lieben.

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  8. Ja, das kann nur eines heißen ... Ich hab auch schon deine Website mit den Wohnungen innig studiert. :)

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  9. In schönen Nyons war ich im Oktober 2014, nur für zwei Tag. Leider nicht auf dem Markt, der ja nur donnerstags stattfindet. Trotzdem nahm ich mir ein paar Köstlichkeiten mit: Olivenöl aus der Tancheolive, Cassisessig, schwarze Olive und Tapenade sowie violetten Knoblauch. Für den Markt müsste ich wohl mit dem LKW anreisen. Doch im kommenden Februar fahre ich wieder hin. Wenn's klappt zum Fête de l'Alicoque ;-)

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