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Freitag, 8. August 2014

Pastakochen für die Buddenbohms III: Rigatoni mit Auberginen-Tomatensauce und Mozzarella

Wer dieses Blog schon eine Wenigkeit mitliest, weiß längst, dass ich verrückt auf die ofengerösteten Tomaten* bin. Was Demi-Glace für die Carnivoren bedeutet, das sind mir eben diese Tomaten. Bon, ersteres dauert deutlich länger in der Herstellung. ABER auch letztere pimpen nahezu alles. Logisch kann man im Fall der Fälle mit Dosen von stückigen Tomaten arbeiten, das wird aber nie das Gleiche... Ihr ahnt, das kann ich orthodox nehmen...

Beim diesjährigen Einmachen wanderte ein Teil der Ofentomaten in die Buddenbohmpasta Nummero 3, einer Idee von Jamie Oliver und eine weitere Klaviatur dieser oder jener Pasta. Also unfehlbar gut. 

Wobei mich beim Fremdkochen immer leichte Zweifel plagen, ob ich auch WIRKLICH den Geschmack getroffen habe, der ja bekanntlich in uneinsehbare Tiefen der Unterschiedlichkeit gründet. Während wir hier auf dem vollen Land zu zweit am Tisch sitzen, ich gerade das Gemüse des Tages aus dem Garten geerntet habe und mich mit Lust und Muse in die Küche begebe, weiß ich nie, ob dieses Szenario sich so einfach hunderte Kilometer nördlich auf die Hamburger Buddenbohms übertragen läßt. Aber ich hoffe... natürlich hoffe ich...


Rezept samt Anleitung heute wieder bei Maximilian... 



*Anmerkung m: Die Ofentomaten geraten je nach Sorte nach Ende der Garzeit im Ofen sämiger oder flüssiger. Sollte mir die Konsistenz nicht gefällig sein (noch zu wässrig) dann lasse ich sie bei ca.180° und leicht geöffneter Tür noch etwas im Ofen. Oder koche sie in einem Topf weiter ein - VOR dem Pürieren - ansonsten wird das eine spritzige Angelegenheit. 

Da ich die Tomaten prinzipiell nicht mehr durch die flotte Lotte drehe, enthäute ich sie stets - ein zwingender Arbeitsschritt.

Wie ihr die Gläser dann einweckt, ist eure Geschichte - meinen Weg habe ich erklärt. Aber nach Rom führt auch nicht nur einer...

Kommentare :

  1. Ich bin ja seit du sie zum ersten Mal vorgestellt hast, ebenfalls Mitglied im stetig wachsenden Fan-Club der ofenconfierten Tomaten und habe dieses Jahr bereits Berge davon als Wintervorrat gehortet. Man kann nicht oft genug an diese Köstlichkeiten erinnert und die hast sie mal wieder sehr schön in Szene gesetzt. Ein wunderbares Foto.

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  2. Diese Tomatenzubereitung ist ganz wunderbar und unverzichtbar. Und der Geschmack jedes mal ein wenig anders, persönlich gezeichnet. Gut so und beeindruckend dein Vorrat. Lieben Gruß zu dir Iris

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  3. Dein Landfrauenbild bei Buddenbohm würde sich auch auf deinem Blog, mit ein paar Gläsern ofengerösteter Tomaten in der Hand, gut machen ;-)

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  4. @Sabine: Wohl weise, wohl weise... wir wissen, warum man davon einen Vorrat braucht ;)

    @Iris: Wobei das nur ein kleiner Ausschnitt ist. Ich will doch nachher nicht geizen müssen. Und ja, jede Charge wird irgendwie anders, das finde ich auch.

    @Robert: Meinst du, die Gläschen Tomaten würden mir gut zu Gesicht stehen oder umgekehrt, mit dem Kopftuch wirbt es sich nochmals besser für die Tomaten ;)

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