Donnerstag, 3. September 2015

Emmerbrötchen mit Joghurt

Nicht, dass hier überhaupt kein Brot mehr gegessen wird. Weniger - das schon. Aber in der letzten Zeit vorallem Brot, das ich für euch bereits fotographiert habe. Ich habe in meiner Datenbank so viele Brote, die ich gerne esse. Manchmal hält mich das Blog davon ab, auf altgeschätztes zurückzugreifen.

Da überlege ich mir manchmal schon, wie es wohl wäre einfach nur nach meiner Lust zu kochen - ohne Blog im Hinterkopf. Und ich würde ganz bestimmt, vielVIEL mehr wiederholen. Eindeutig. Gebacken habe ich zuletzt Günthers Dinkel-Vollkorn (mit Coucou an Christel), dann das Emmer-Musketierbrot und davon auch die Dinkel-Variante - jeweils mit etwas mehr Vollkorn. Andererseits lassen sich gerade Brot und Brötchen so leicht variieren indem man lediglich die Mehlsorten austauscht. Nur gehts mir manchmal auch so: ich will nicht lange rumüberleben, ich will einfach nach Rezept-Vorgabe backen. Kopflos. Voilà, hier nun für euch eine für Brötchen mit Emmer und Joghurt.
Zutaten 10 Brötchen:

Sauerteig - ca. 16 Stunden bei ca. 26°
100g Emmer-Vollkorn
100g Wasser
7g ASG (aufgefrischt)

Vorteig - ca. 16 Stunden:
100 g Emmer-Vollkorn
100g Wasser
1g Hefe

Hauptteig:
Sauerteig
Vorteig
150g Weizenmehl 550 (T65)
50g Dinkel 1050
50g Roggen 1150
50g Emmer-Vollkorn
4g Hefe
10 g Salz
10 g Honig
125ml Joghurt
2 EL Walnussöl 
Sesam zum Wälzen (m: hell und schwarz)

Zubereitung:

Das Anstellgut durch eine Hefeführung schicken. Dann den Sauerteig rechtzeitig ansetzen. Ebenso den Vorteig - diesen bei Raumtemperatur anspringen lassen, dann in den Kühlschrank stellen.

Am Backtag alle Zutaten miteinander vermengen und ca. 10min kneten. Den Teig ca. 30min ruhen lassen. Dann in 10 gleichgroße Stücke teilen, rund schleifen, die Oberfläche anfeuchten und in Sesam wenden. In Leinen mit der Oberseite nach unten ca. 60min gehen lassen.

Umdrehen (m: auf ein Lochbackblech) und einschneiden. Mit Schwaden im vorgeheizten Backofen bei 235° ca. 25min backen. Nach 10min die Schwaden ablassen.

Kommentare:

  1. Liebe Micha, ist das so zu verstehen, dass du gleichzeitig für je 16 Stunden das Anstellgut mit Sauerteig und den Vorteig mit Hefe gehen lässt?

    Ich habe in diesem erstmals im Leben Sauerteig selber produziert (inklusive einem gekippten Teil, weil ich nicht wusste, dass 33 Grad Celsius zu heiß ist...) und das Ergebnis war bei weitem nicht perfekt, aber doch so gut, dass ich das weiterprobieren mag! Liebe Grüße von Irmi E. aus Wien

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  2. am allermeisten beeindruckt mich gerade, wie vollkommen sie aussehen. meine weckerl – ja, weckerl heißen brötchen hier – nehmen immer recht ... hm ... sich über mein zutun hinwegsetzende, spannend-spontane formen an.

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  3. Die schauen ganz wunderbar aus! Merke ich mir gleich fürs Wochenende mal vor, da lässt sich sicherlich auch etwas mit Dinkel basteln...

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