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Samstag, 19. Juli 2014

Himmelsrauschen

Manchmal erscheint es mir, als müßte ich durch die Weite unseres Blicks, durch das Schauen in die Ferne schon lange vorher sehen, was auf mich zukommt.

Viele würden gerne in die Zukunft schauen können und mir fällt die Szene aus *der Alchimist* ein (das Buch, bei dessen einziger Veröffentlichung Paulo Coehlo es besser belassen hätte). Es fragt der Wahrsager den Kameltreiber, warum er so an der Zukunft interessiert sei, was er mit diesem Wissen anfangen will. Denn: *Wenn es gute Dinge sind, wird es eine angenehme Überraschung sein. Und wenn es unangenehme Dinge sind, dann leidest du schon lange bevor sie eintreffen.*

Das leuchtet mir ein. Also lasse ich das mit dem Aus-der-Hand-lesen von Zigeunerinnen. Für was? Ich halte mich an die Gegenwart. Sie wird meine Zukunft sein. Und was vergangen ist, das ist vergangen. Also das, was ich vergangen sein lassen kann.

Die Unbegrenztheit, die mir allerdings der Blick und der Himmel hier bieten, die tun meinem Denken gut. Es ist viel möglich, es ist viel denkbar, es ist viel vorstellbar. Man muß die Angel der Gedanken nur mit Mut und Schwung ins Universum werfen. An Kismet kann ich nichts ändern. Aber gleichzeitig habe ich trotzdem zu wissen, was ich will, wie ich mich ausrichte. Die Ruhe und den Raum, um etwas in Klarheit zu Ende zu denken, den habe ich hier auf unserer Insel auch. So wird es mir möglich, heute an meiner Zukunft mitzubasteln. Ein gutes Gefühl, ein Stück Zufriedenheit.

Himmelsweite... in Frieden... macht innerlich weit. Da kann der Himmel ruhig wolkenrauschen...

... und bei dir, Katja?
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