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Weitblick - petits biscuits à la menthe/ melisse/ verveine fraîche très moelleux

Samstag, 23. April 2022


Eines meiner wiederkehrenden Themen ist die Ahnungslosigkeit des Menschen. Wie pflegte eine bekannte Lehrerin des Habib zu sagen: *Du hast von nix ne Ahnung, aber davon reichlich!

Alles hängt mit allem zusammen - soweit so bekannt. Doch was das in Bezug auf nahezu alle Themen bedeutet, davon hat der Mensch kaum einen Schimmer. Ja, da ist er mit geradezu beeindruckender Ahnungslosigkeit gestraft. Oder gesegnet. Je nachdem wie mans sieht. Wären alle Konsequenzen direkt jedem bewußt bei allem Denken, Handeln und Gebaren, dann, ja dann wäre die Welt eine andere. Was by the way exakt meine Definition von Intelligenz ausmacht: die Dinge vom Ende her zu denken auf der Wesensebene, um auf diese Weise so weit die Vorstellung reicht, Auswirkungen zu berücksichtigen. Stattdessen aber boomt das Angebot der Betäubungsmittel vornweg Alkohol, denn besser ists, man weiß nicht alles ganz genau. Es genügt eigentlich, wenn mit ein paar Zahlen jongliert wird, was zumindest die Illusion befriedigt, dass man GANZ dicht dran ist am Kern eines Problems (messen, messen messen...). Das reicht völlig aus - zumindest um den Pontius zu miemen.

Neueste Studien zeigen, *dass im Schnitt pro Kopf und Woche fünf Gramm Plastik im menschlichen Magen-Darmtrakt landen - in etwa das Gewicht einer Kreditkarte*. Oder die Menge eines Teelöffels. Das kann nicht erstaunen: wir können nicht unsere Umgebung zumüllen ohne uns mitzuzumüllen. Wir Menschen können zwangsläufig nicht in einem besseren Zustand sein, als das Biotop in dem wir leben. Logische Konsequenz. Welche Immunreaktionen das Mikroplastik im Magen-Darmtrakt auslöst, ist noch völlig unklar. Ebenso die Verbindung zu Krebserkrankungen, die daraus möglicherweise resultieren.

Jeder hat bestimmt schon mal ein Bild von den riesigen Plastikteppichen gesehen, die in den Weltmeeren treiben. Oder wer sich länger Zeit an der Küste aufhält, kann die Berge von Plastik bewundern, die mit der Flut täglich angeschwemmt werden. Über *die Zustände* unseres Planeten hatte ich es 2018 bereits - und es sieht *geht so* aus. Wissen wir Bescheid - nix Neues.

Gerade im Bezug aus Plastik frage ich mich, warum dafür nicht von Anfang an ganz entschieden politische Weichen gestellt wurden. Dafür ist der Umgang mit Plastik doch ein hervorragendes, sinnbildliches Beispiel! Gute politische Arbeit stelle ich mir nämlich genau so vor: dass mit großem Weitblick die Folgen von Handeln überdacht und überwacht werden - vorneweg in Bezug auf Industrie und Massenproduktion - , damit Leo Enderle und Max Mustermann in Ruhe vor sich hinexisitieren können. Warum wurden nicht - was weiß denn ich - 4 verschiedene, wiederverwertbare Plastikstoffe in der industriellen Herstellung erlaubt. Auf diese Weise wäre die Produktion von Plastik samt deren Recyle-System in engen Kreisen einfach zu regulieren gewesen. Schlicht, weil sämtliche Auswirkungen auf unseren Lebensraum von Experten-Kremien weit im vorraus durchdacht worden waren - samt den Überlegungen, wie man schlimme Nebeneffekte vermeiden kann (ohne hinterher beamtisch kalauern zu müssen:* Ja, das würden wir h-e-u-t-e so auch nicht mehr machen!*). Das sollte dem Sinn und Zweck politischen Handels schließlich definitiv überstehen: das Vermeiden der Zerstörung der eigenen Lebensgrundlage, des eigenen Planeten, des eigenen Körpers. Ich meine ja nur. Just saying.

Ich finde, diese Form des Weiblicks darf man von Politikern erwarten. Das ist doch das Minnimum, was die Höhe von Diäten für das Tragen eben dieser Verantwortung rechtfertigt. Eben auch zum Beispiel im Verhindern eines Krieges oder gar eines atomaren Krieges. Das kann doch kein Mensch wollen! (großes Ausrufezeichen!) 

Außer, vielleicht - soweit muss man ja mittlerweile Mutwill  unterstellen - außer vielleicht man ist Politiker.

So ähnlich sehen es wohl junge Studenten in Frankreich auch, die drei Tage lang die Pariser Sorbonne besetzten, weil sie Misstände anbrangern wollen, weil sie sich von der Politik übergangen fühlen, weil sie sich gerne *für* und nicht *gegen* etwas entscheiden würden anstelle nun erneut zwischen rechts-extrem und rechts-konservativ: *Macron und Le Pen vertreten uns beide nicht, einer ist schlimmer als der andere, und wir sind es leid, zwischen Pest und Cholera zu wählen*. Mein Verständnis haben sie.

 


Es grünt so grün im Frühling. Der perfekte Moment um grüne Kekse zu backen. Wer sich ríchtig Frosch-grün haben will, der sollte grüne Lebensmittelfarbe zu Hilfe nehmen. Mir sind meine Kekse auch so grün genug. Allerdings sind meine Kekse auch eine Mischung aus Minze, Melisse und Verveine. Gerne darf man aber ebenso gut nur eines dieser Aromapflanzen in den Mittelpunkt stellen.

Die Kekse sind sehr aromatisch und wirklich schön feucht. Daher halten sie sich aber auch nicht wie klassische Kekse länger in der Dose, sondern verhalten sich eher wie kleine Rührkuchen. Wobei es eh nicht von Nöten ist, sie länger aufzubewahren - mit einem Haps sind sie fast genau so schnell weggeknuspert wie gebacken.


Zutaten - ein Blech:

180g Mehl (m: D 630)
1/2 TL Backpulver
30g Minze (Melisse/ Verveine), frisch
80g Rohrzucker
1 Ei
80g Butter, weich
1 Pr Salz

 

Zubereitung:

Mehl mit Backpulver und der Prise Salz mischen.

Die frischen Kräuter waschen und gut trocknen (m: da aus dem eigenen Garten reicht es mir die Kräuter sauber zu verlesen). Blätter von den Stängeln befreien.

Die Blätter zusammen mit dem Zucker fein pürieren. Dann das Ei zufügen und nochmals gut pürieren. Anschließend die weiche Butter ebenfalls mit Hilfe des Zauberstabs untermixen. Zuletzt die Mehl-Mischung mit einer Gabel untermischen bis ein homogener Teig entstanden ist.

Den Ofen auf 180° vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit einem Löffel etwa eine Wallnuss-Große-Menge Teig abnehmen und mit feuchten Händen rund formen. Mit etwas Abstand auf das Backblech setzen und mit einer feuchten Gabel ein Muster in die Oberfläche streichen. 

Für ca. 10-12 min im heißen Ofen backen.

Inspiration: une recette chaque jour (YT)

 


Rückkehr der Erntehelfer - unsere Wildbienen ziehen wieder in ihre Sommerresidenz

wettertechnisch: Kefir-Honig-Crème mit Kumquats

Samstag, 19. Mai 2018


Jede Berufssparte unterliegt ihren Gesetzen und Geboten. Für die Hotellerie gilt als oberste Disziplin die der Diskretion. Das ist natürlich für jemanden wie mich, die gerne aus dem reichen Fundus der unmittelbaren Ereignisse erzählt, sehr bedauerlich. Doch da läßt sich nicht daran rütteln: die Edikette schreibt vor, über Gäste einen Mantel des Schweigens zu legen. Das reicht jetzt nicht an die Schweigepflicht der Ärzte und Pfarrer ran, vielmehr ist das ein insgeheimer Kodex. Auch wir als kleine Gîte-Vermieter haben die Privatsphäre unserer Gäste zu schützen. Alles andere wäre zudem geschäftsschädigend. Das kann also keiner wollen.

Als Sidekick fällt mir ein, wie zu Sturm-und Drangzeiten  meine beste Freundin und ich ein Shirt für die Disse bedrucken wollten, mit der Aufschrift *PRIVAT BIN ICH GANZ ANDERS*. Fanden wir einen echten Brüller. Es kam aber ebenso wie *Gegen Geduld* nie zur Umsetzung...

Zurück zum Nähkästchen. Natürlich - Kleinbetrieb wie wir sind - passiert es dennoch hin und wieder, dass wir einen einschlägigen Schwank zum Besten geben. Das ist nun mal unser Leben. Und das Meiste davon ist ja völlig jugendfrei. Trotzdem muß ich wiederholt feststellen, dass es wenig gibt, was Feriengäste weniger mögen, als eben solche Geschichten. Abgesehen von *schlechtem Wetter*. 

Am Ende einer Saison habe ich definitiv meinen Bedarf an Wetter-Gesprächen für mehrere Monate im voraus gedeckt. Hinzu kommt ja, dass die (französische) Landbevölkerung ebenfalls bevorzugt über das Wetter smalltakt. Dabei wird geunkt, was das Grün hergibt, mit Bauernregeln gekalauert und entweder über große Hitze oder mangelnden Regen oder beides geklagt. Gerade Regen macht - das werde ich wohl nicht weiter erklären müssen - den großen Gegensatz zu Wettergesprächen mit Feriengästen. Mit letzteren dreht sich dabei alles um *Nichtregen*, vor allem den zukünftigen. Manchmal habe ich den Eindruck, Südfrankreich dürfte für Urlauber auch gerne in der Wüste liegen. Was wiederum mit den Interessen eines Gärtners wenig bis gar nicht korrespondiert, aber das ist wieder eine andere Baustelle...

Einer meiner Lieblinge in Buchungsanfragen lautet ungefähr wie folgt: *Wir würden gerne bei Ihnen nächstes Jahr in der ersten Septemberwoche Urlaub machen. Wie ist denn um diese Zeit das Wetter üblicherweise.* Anfangs brütete ich wirklich über eine seriöse Antwort in romanhafter Ausführung mit der Neigung, die erratene Erwartungshaltung (warm, Sonnenschein) zu bedienen (hach, verflixt meine Neigung zur gewissenhaften Ehrlichkeit sowie der Freude am Entgegenkommen). Gerne summte ich beim Schreiben diese Melodie. Aber Kinners, machen wir uns nix vor, eigentlich ist die Antwort ganz einfach: ich weiß es nicht. Heiße ich Delphi? Könnte ich das vorhersagen, würde ich das hauptberuflich machen. So siehts aus.

Auch wenn wir auf unserer Terrasse stehen und damit ungewöhnlich viel Himmel gegenüber, verleitet das ausgesprochen oft zur Wettermystelei. Gerne versichere ich dann auskunftsfreudig, dass ich nun nach Jahren - was meine Übung zu Vorhersagen angeht - bei soliden 50 Prozent angekommen bin. Man kann nicht sagen, dass ich mit meiner Meinung als Meterologie-Koriphäe hinterm Berg halte...

Und gegen Regenwolken ist mein Patent-Rezept, ab in die Küche und was Süßes basteln. Damit verarzte ich auch gerne Wetter abgeduschte Feriengäste als Stimmungsaufzuckerer. Ich verstehe ja schließlich, dass sich alle für ihren Urlaub Azuro-Tage wünschen. Hier ein einfaches Gläser-Dessert mit dem gewißen Eß-was - vor allem dank den Kumquats aus eigener Ernte.



Zubereitung 4 Gläser:

250g Kefir
80g Sahne
50g Honig (m: Thymian-Honig)
1 Pr Salz
2 1/2 Blatt Gelatine

150g Kumquats
4 TL brauner Zucker
1 Orange
1 Vanille-Schote
einige Blättchen frischer Verveine/ oder Melisse

Zubereitung:

Blattgelatine in kaltem Wasser für mehrere Minuten einweichen, dann gut ausdrücken. In dem Honig bei sanfter Temperatur in einem kleinen Topf auflösen. 2-3 EL Kefir dazu geben, dann alles sorgfältig unter den Kefir rühren. 

Schlagsahne steif schlagen und unterheben. Creme in Gläser füllen und mindestens 45 Min. kalt stellen. Inzwischen Kumquats waschen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Saft von der Orange auspressen. Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. Kumquatscheiben, Zucker, Orangensaft und das Mark der Vanilleschote 5 Min. leise kochen, kurz vor Ende die fein hackten, frischen Kräuter unterrühren. Anschließend im kaltem Wasserbad abkühlen lassen. Kefircreme mit den Kumquats servieren.

Inspiration: Essen und Trinken 


Tarte bressane - Omas Rahmkuchen auf französisch

Dienstag, 14. April 2015

Wer mit einer Oma aufgewachsen ist, der kennt vermutlich auch einen Art Rahmkuchen - Inbegriff eines schnellen Landkuchens. Meine Oma machte - selbstredend - den allerbesten: auf einfachem Hefeboden wurde Schmand verstrichen, darüber Zucker und Zimt gestreut und nachher lauwarm mit den Fingern gegessen.

Dieses Rezept von Douce Steiner zeigt nun die französische Variante (eine Spezialität der Bresse, genau, von woher die bekannten Hühner herstammen), nämlich mit einem Briocheteig als Boden und Crème fraîche als Belag. Mme Steiner erfrischt den Kuchen mit Limetten- und Zitronenabrieb und einigen, wie sie es sich so schön wünscht *Zitronenmelissen-Spitzen*, die der Garten wieder in aller sprießenden Zartheit anbietet. Nicht d'accord gehe ich mit ihrer Zuckermenge, mit der man diese schlichte Tarte erschlagen könnte. Stattliche 150g kann man für meinen Geschmack guten Gewissens auf die Hälfte reduzieren.

Wer Lust hat, darf sich hier eine kleine Vorstellung einholen von dem Ausmaß meiner Unprofessionalität, mit der ich dieses Blog führe. Es kam mir entgegen, dass nicht noch nachgehakt wurde, wie ich meine Fotos organisiere - ein Bereich, in dem sich weitere Abgründe auftun würden...
Zutaten*:

350g Mehl
65g Zucker
1 Pr Salz
1/8 l Milch, lauwarm
15g Hefe
2 Eier
40g Butter, gewürfelt

3 EL Crème fraîche
150g Zucker (m: 75g)
1 Eigelb (m: Sahne)
1 Limette, abgeriebene Schale
1 Zitrone, abgeriebene Schale
8-12 Zitronenmelissen-Spitzen

Puderzucker
Zubereitung:

Die Hefe in der lauwarmen Milch lösen und zusammen mit dem Mehl, dem Zucker und der Prise Salz verkneten - und vierzig Minuten gehen lassen (m: das erschließt sich mir nicht ganz, da der Teig ohne Eier und Butter sehr krümelig ist und ich ihn bei deren Zugabe lange kneten mußte, damit daraus noch ein homogener Teig wurde/ nächstes Mal gebe ich alle Zutaten auf einen Schlag zum Kneten).

Nun Eier und Butter zufügen und solange kneten bis ein glatter Teig entstanden ist. Über Nacht in den Kühlschrank stellen (m: bei mir stand er dort sogar zwei Nächte - das Leben kam mir dazwischen... tat seiner Luftigkeit aber keinen Abbruch).

Ofen auf 180° (O/U-Hitze) vorheizen

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen, auf ein Backpapier verfrachten und 2mm dünn ausrollen (m: etwas dicker, ca. 4mm/ rund geschnitten - aus den Resten noch ein extra kleines Küchlein gebacken). Den Rand einschlagen (krempeln, krendeln), den Boden mit der Crème bestreichen und mit dem Zucker bestreuen. Den Rand mit Eigelb (m: Sahne) bepinseln.

Die Tarte in den vorgeheizten Backofen geben (m: auf meinem Lochbackblech) 25min backen.

Mit Limetten- und Zitronenabrieb bestreuen, ebenso die Zitronenmelissen-Spitzen darüber streuen und mit Puderzucker bestäuben. Lauwarm essen. Gerne mit den Fingern...
Sie heißt *Wildtulpe*
Quelle: Douce Steiner - Meine leichte Küche

Romeo und Julia: Erbsennockerl mit Pesto aus Karottengrün

Mittwoch, 8. Mai 2013

Gnocchis, Nocken und Knödel sind mein Ding - kann ich endlos und in allen Varianten immer essen. Dabei sind sie frühlingshaft leicht und schwebend im Wasser gegart. Wie es so ist, kann man auch hier wieder von einer ausgeprägten Phase reden. Aber ich muß mich im vorraus gar nicht erklären, ihr werdet damit noch regelrecht beworfen. Ihr müßt nur fangen...

Vorallem wenn sie mit wenig Mehl auskommen und sie so richtigrichtig gemüselastig sind. Erbse total in der Nocke. Toll!

Allerdings zwang mich hier die Not zur Tugend. Ausgegangen bin ich nämlich von Sybilles Rezept, das Gnocchi herstellen möchte. Nachdem ich aber bereits am Maximum der Mehlzugabe für mich angelangt, und an rollen nicht zu denken war, habe ich gelöffelt. Dauert zwar etwas länger als Gnocchis von der Rolle abschneiden, dafür aber wurden sie luftig, locker und SEHR erbselig!
Und was dazu? Wer im Reiche der Flora gehört seit Äonen und Anbeginn der Zeitrechnung zusammen? Erbse und Karotte - Romeo und Julia unter den Gemüsesorten.

Für das Pesto wurden nur die zartesten jungen Farne der Karotte verwendet. Wer diese noch nie gekostet hat, wird erstaunt sein, wie kräftig grün der Geschmack ist. Er erinnert mich ein wenig an Gartenrauke (die wiederum deutlich stärker schmeckt wie gekaufter Ruccola). Aber was versuche ich, Geschmack zu erklären - ist ja fast wie Farbe beschreiben zu wollen. Selber schlecken!

Ich habe dieses Gericht geliebt  - wie angesteckt von Romeo und Julia. Ihr habt Zeit zum Kochen am Feiertag und kommt an gute Biokarotten noch mit Farn? Dann gibts nur eines: Nachmachen!
Zutaten:

Erbsen-Nocken:
400g junge Erbsen (m: tiefgekühlt)
110g Ziegenfrischkäse
4 EL Mehl
1 Eigelb
Salz, Pfeffer

Pesto aus Karottengrün:
3 EL Karottengrün, fein geschnitten
2 EL glatte Petersilie, fein geschnitten
1/2 TL Melisse, fein geschnitten (einige wenige Blättchen)
1/2 TL Minze, fein geschnitten (einige wenige Blättchen)
1/2 TL Limetten-Abrieb
2 EL Saft einer Limette
3 EL Mandeln, geschält, gemahlen
5 EL Parmesan
Salz, Pfeffer
Olivenöl, das gute
Zubereitung:

Die Zutaten für das Pesto mit Hilfe einer Küchenmaschine fein pürieren. Olivenöl dabei so angießen, bis es eine gefällige Konsistenz hat.

Erbsen kurz in kochendes Wasser geben. Abgießen und pürieren. Ein Sieb mit Küchentüchern auslegen und das Püree einfüllen. Gut abtropfen lassen, bis sich das Püree einigermaßen trocken anfühlt (m: wahrscheinlich zu kurz).

Mit den restlichen Zutaten verrühren. Mit dem Mehl ein bisschen ausprobieren. Waren die Erbsen noch sehr feucht, brauchts vielleicht ein bisschen mehr.
 
Sehr kleine Gnocchi formen (m: Nockerl gelöffelt wie hier). In Salzwasser garziehen lassen (m: habe die Nockerln kurz auf einem Teller zwischengelagert, bis alle fertig waren und dann vor dem Servieren mit etwas Olivenöl in der Pfanne warm geschwenkt - Obacht, dabei bleiben, sie hängen leicht an).

Mit dem Pesto vermischen und sich verlieben...
Quelle Erbsen-Nockerl: Sybille von Tomatenblüte