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Pasta in Gelb mit Zucchinicrème und Garnelen

Freitag, 27. Juli 2012

Gelb ist DIE Sommerfarbe. Und als wüßten das auch unsere gelben Zucchinipflanzen, zeigen sie sich als würdige Stellvertreter und bombadieren uns mit Früchten. Eigentlich unglaublich, was eine einzige Zucchinipflanze an Zucchinis raushauen kann. Eine echte Gemüse-Schleuder.

Geschickterweise kann ich Zucchinis gut gebrauchen - das Confieren der Zucchini hatte mir gut gefallen. Daher wurde die Idee für diese Pasta wieder aufgegriffen. Eine leichte Sauce, die gut zu den heißen Sommertagen paßt. Heute war ich wohl zu lange an der Drôme baden und in der Sonne, daher fasse ich mich kurz und zusammen: Leckerlecker!
Zutaten:

Pasta:
200g Mehl
2 Eier
2 EL Öl
1 Msp Kurkuma
Salz

Sauce:
1 gelbe Zucchini
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
Zitronenthymian
Parmesan
Zitronenbasilikum
Abrieb einer halben Zitrone
1 EL Mascarpone
Chili
6 Salbeiblätter, fein geschnitten
einige Kirschtomaten

16 Crevetten, geschält, gesäubert
1 Knoblauchzehe

2 EL geröstete Pinienkerne
etwas geriebener Parmesan

Zubereitung:

Den Nudelteig wie gewohnt verkneten, kühl stellen. Ausrollen und zu Tagliatelle schneiden (m: Marcato), auf einem sauberen Tuch auslegen.

Backofen auf 150° vorheizen. Die Zucchini in 0,5cm dicke Scheiben schneiden. Auf ein geöltes Backblech auslegen, salzen, pfeffern, den Zitronenthymian darüber verteilen und etwas Olivenöl darüber träufeln und zwischen 20-30 Minuten im Ofen backen.

Die confierten Zucchini mit der Mascarpone pürieren. Geriebenen Parmesan, sowie Salbei und feingeschnittenen Zitronenbasilikum untermischen. Abschmecken mit Salz, Pfeffer und Chili, Zitronenschale und Zitronensaft.

Während die Garnelen mit etwas Knoblauch und Olivenöl in einer Pfanne garen, die halbierten Kirschtomtaten dazugeben.

In reichlich Salzwasser die Tagliatelle garen. Abschütten und direkt mit dem Zucchini-Pesto vermengen.

Pasta auf die Teller verteilen, Crevetten und Tomaten darüber verteilen, ebenso die Pinienkerne und einige klein gerupfte Zitronenthymianblätter. Mit geriebenem Parmesan und einem Salat servieren.
Dieses Gericht darf diesen Monat nochmals bei Uwes gelbem Monat mitmachen.
HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Mit und ohne Pullover: Karotten-Kokos-Suppe

Donnerstag, 17. Mai 2012

Der lustige Koch hatte auch hier wiederum eine, nein zwei gute Ideen. Das Möhrensüppchen schiebt sich sogar vor dieses, welches ich bereits hochgelobt habe. Aber die Kombination mit der Kokosnuss und dem Ingwer empfand ich als runder, schmeichelnder für die Möhre und den Gaumen.

Ja, auch Südfrankreich liegt in Europa. Will heißen, auch hier ist für die Jahreszeit ungewöhnliche Pulloverpflicht. Den Bauern darf man das nicht erzählen, fühlen sie sich doch in ihrem Bauernkalender mit der Heiligen Sophie nahezu punktgenau bestätigt. Fakt bleibt: es ist nach wie vor Suppenzeit.

Die zweite Entdeckung ist gut getarnt, quasi im Pullover. Den braucht man später fürs Grillen nicht. Aber genau dafür ist die Marinade für die Garnelen, bzw. Meerestiere in Erinnerung zu bewahren. Eine köstliche Curry-Marinade, die ebensogut zu Fisch paßt - und zum Grillen. Wenn die Temperaturen sich klar machen, dass die Eisheiligen nun vorüber sind.

Zutaten für 4 Personen

1 Stange Zitronengras
40g Ingwer
1 Schote Chili, rot
1 Schote Chili, grün, mild
1  Limette
0,5 TL Korinaderkörner
5 EL Rapsöl
12 Riesen-Garnelen
300g Möhren
2 Schalotten
1 EL Zucker, braun
500ml Gemüsefond
350ml Kokosmilch, ungesüßt
20g Kokosraspeln
20ml Olivenöl
Salz, Pfeffer
Zubereitung: 

Für das Curry eine Stange Zitronengras mit dem Messerrücken zerklopfen und in Stücke schneiden. 20g Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden. Anschließend beie Chilis halbieren und je nach gewünschter Schärfe mit oder ohne Kerne klein schneiden. Die Schale der Limette abreiben. Das Zitronengras, den Ingwer, die Chilis, die Korianderkörner, die Limettenschale sowie drei Eßlöffel Rapsöl in einen Mörser geben und zu einer Paste reiben.

Die Garnelen von der Schale befreien, den Darm entfernen und abspülen. Anschließend trocken tupfen, großzügig mit dem Curry bestreichen und gut durchziehen lassen. Das restliche Currs lässt sich gut im Kühlschrank aufbewahren. 

Die Möhren waschen, schälen und in Schieben schneiden. Die Schalotten schälen und klein würfeln. Den restlichen Ingwer schälen und fein reiben. Das übrige Rapsöl in einem Topf erhitzen. Nun die Schalotten, den Ingwer und die Möhren darin andünsten. Das Ganze mit Zucker bestreuen, kurz anrösten und anschließend mit dem Gemüsefond und 200ml Kokosmlich ablöschen. Die Suppe einmal aufkochen, danach das Gemüse bei geschlossenem Deckel 20min bei milder Hitze garen. Anschließend die Suppe mit einem Pürierstab fein pürieren und alles mit Hilfe einer Suppenkelle durch ein Sieb streichen. Nun nochmals aufkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Garnelen darin von beiden Seiten anbraten und mit Salz würzen. Die restliche Kokosmlich in einem kleinen Topf erwärmen und mit einem Schneebesen oder einem elektrischen Milchschäumer aufschäumen. Die Kokosraspeln in einer Pfanne ohne Fett anrösten.

Anschließend die Karottensuppe in tiefe Teller geben un mit etwas Kokosschaum verzieren. Jeweils drei Garnelen dazu servieren und nach Belieben mit den gerösteten Kokosraspeln bestreuen. 
Gelegenheit für die Verliebten, zusammenzurücken - wegen der Wechselwärme ;)

Quelle: Johann Lafer

Spaghetti mit Garnelen und Thymian-Bröseln

Samstag, 16. Juli 2011

Wird ein Spaghetti-Gericht allein dadurch geadelt, dass es in der schicken Effilee erschienen ist? Oder ist das nur mein Eindruck, dass Spaghettis bei einigen gleichbedeutend sind mit einer aufgewärmten Büchse Ravioli? Bizarre!

Aber tant pis - schönegal, was interessieren uns die anderen, wenns nachher derart köstlich schmeckt: knackige Böhnchen, süßliche Zuckererbsen, einfach das gewisse Eßwas. Zudem schön saisonal mit den Buschbohnen, die meine Bereicherung sind und der Garten gerade üppig anbietet. Noch toller die Thymianbrösel, so toll, dass es diese bei einem nächsten Spaghettiessen in anderer Geschmacksrichtung gleich wieder gab.

Jetzt wendet vielleicht jemand ein, der SEHR aufmerksam die letzten ersten Wochen mitgelesen hat, dass ich ja bei bisher allen Spaghetti-Gerichten pure Begeisterung gezeigt habe. Gut, zugegeben, ich esse gerne Spaghetti, doch ist das auch ein glücklicher Zufall, in so kurzem Abstand gleich zwei neue Favoriten für den Spaghetti-Karteikasten entdeckt zu haben.

Zuta­ten für 4 Personen 

8 Zweige Zitronenthymian (m: Tymian/ Zitronenthymian/ Bohnenkraut)
50 g Semmelbrösel 
5 EL Olivenöl 
Salz 
150 g Zuckerschoten (m: 200g)
(m: 100g junge Buschbohnen)
1 Früh­lings­zwie­bel 
300 g Spaghetti 
12 küchen­fer­tig geputzte Garnelenschwänze (bis zum Schwan­zende halbiert/ m: 8ST) 
1 TL frisch gerie­bene Zitronenschale 
1 Knob­lauch­zehe 
schwar­zer Pfef­fer aus der Mühle
1 noix de beurre 
Zube­rei­tung 

Thy­mi­an­blätt­chen von den Zwei­gen zie­hen und mit Sem­mel­brö­seln und 1 Ess­löf­fel Oli­venöl im Mixer kurz pürie­ren. Die Brö­sel auf einem Back­blech mit Back­pa­pier aus­brei­ten und leicht sal­zen. Im Ofen bei 200 Grad (Ober– und Unter­hitze) auf der zwei­ten Schiene von oben 5 Minu­ten rösten.

Die Zucker­scho­ten in feine Strei­fen, die Früh­lings­zwie­bel in Schei­ben schnei­den. Spa­ghetti nach Packungs­an­wei­sung garen. 

4 Ess­löf­fel Öl in einer gro­ßen, beschich­te­ten Pfanne erhit­zen, die Gar­ne­len darin 2 Minu­ten scharf anbra­ten. Zucker­scho­ten zuge­ben und wei­tere 3 Minu­ten bra­ten. Zitro­nen­schale frisch abrei­ben, Knob­lauch durch­pres­sen und mit den Früh­lings­zwie­beln in die Pfanne geben. Mit Salz und Pfef­fer wür­zen und 1 Minute weiterbraten. 

Spa­ghetti abgie­ßen und tropf­nass in die Pfanne geben. Kurz durch­schwen­ken, dann even­tu­ell noch­mals mit Salz und Pfef­fer wür­zen. Die Pasta mit den Brö­seln bestreut servieren.

Und wer Ideen sucht für die Bohnen-Fülle, dem kann ich Mestolos Bohnen-Themenwoche ans Herzen legen - gestern gabs die leckere Fritatta!

Quelle: Spaghetti mit Garnelen und Thymian-Bröseln

Und weil bei diesem Essen wenig Aufwand und noch weniger Schweiß von Nöten ist, kommt das in die Kartei von:
Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de