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Kleine Mohnstrudel... im Stylingfieber-Adventskalender

Donnerstag, 11. Dezember 2014

*Hierhierhier* rief es von überall, *m-e-i-n Handgelenk braucht solch ein Armband*. So wunderhübsche Mädelsdinge verstecken sich hinter den Türen von Stephanies Adventskalender.

Aber es wird auch erzählt, vorgebastelt und vorallem verschenkt - oft mit Liebe Handgewirktes. Ein Besuch bei *stylingfieber* lohnt daher aus mehreren guten Gründen.

Ich freue mich, heute Teil von Stephanies Kalender zu sein und zeige euch dort das aller Voraussicht nach letzte, neue Plätzchenrezept für diesen Advent. Dafür eines, das alle Anlagen hat, ins Dauer-Repertoire aufgenommen zu werden. Hach, was hat mir gleich der Name gut gefallen: *kleine Mohnstrudel*, in denen sich zudem Amarettini, Orangenzesten und Kardamom verstecken. Kann ja gar nicht anders, als köstlich zu schmecken.

Einen Tipp habe ich noch, den nehmt ihr mit zu Stephanie: damit der Hagelzucker gut hält, feuchtet die gefüllte Rolle mit etwas Wasser an... voilà, voilà... hier geht es zu meinem Türchen... Ja, auch mit einem Extra...

Blog-Buster: Risotto mit Kürbis, Amarettini & Gorgonzola

Freitag, 5. Dezember 2014

Direkt das nächste Kürbis-Rezept. Und das sogar, da staunt ihr vielleicht, in einer meiner liebsten Lieblings-Rupriken. Wir reden nämlich über einen Blog-Buster. Dass dieses Risotto seinen Siegeszug durch die Blogs machte, ist bereits fünf Jahre her. Aber wie wahre Liebe so kennen auch gute Rezepte kein Alter.

Kürbis und Gorgonzola, die schmeicheln sich gegenseitig sehr - siehe Montag. Hier allerdings wird die altbewährte Parung um einen Quantensprung durch das zusätzliche Geschmackserlebnis erhöht, das Amarettini und Balsamico bieten.

Natürlich zierte ich mich für einen waschechten Blog-Buster nicht, die weltbesten Amarettini dazu selbst zu backen. Allerdings trocknete ich extra dafür einige etwas länger im Ofen (in kürzester Kürze brauchts für ein Rezept hier wieder Amarettini... es wäre also eine gute Gelegenheit). Und wieder ein Mal führte von der letzten Basis-Station die Balsamico-Reduktion zur Gipfelstürmerei. Auf die kann ich gar nicht oft genug hinweisen. Die braucht man mindestens so sehr wie meine Ofentomaten. Ja, die zählt sogar zu den kulinarischen Geschenk, über die ich mich freue (und das sind zugegebenermaßen nicht sehr viele).

Wunderbar hat für mein Empfinden Robert dieses Gedicht von Risotto beschrieben. Seinen Urspung nahm es von hier, brachte Petra zum Schwärmen oder Mestolo oderoder. Bei Peter sah ich es zuletzt auf dem Teller. Und ein verwandtes Rezept findet sich mittlerweile ebenfalls, und zwar das Sellerierisotto mit Amarettinibrösel von Daniel Humm (dem geschätzten), das Steph vorstellte. Mais, bon... zu Blog-Bustern muß ich ja eigentlich überhaupt nix mehr schreiben...
Zutaten 2 P*:

80 ml Sahne 
80ml Milch
50g Gorgonzola
40g Ziegenfrischkäse
Salz


3 Elf. Butter
2 gewürfelte Schalotten
300 g gewürfelter und blanchierter Kürbis
150 g Risottoreis

800ml Gemüsebrühe, evt. plus
1 EL Parmesan gerieben

4 Amarettini
Balsamico-Reduktion


Zubereitung:

Kürbis in 1-2 cm Würfel schneiden und in Salzwasser kurz blanchieren (1 Minute). Butter schmelzen und Schalotten samt Reis darin farblos anschwitzen. Kürbis hinzufügen. Nach und nach die heiße Brühe angießen.
 
Unter leichtem Köcheln und häufigen Rühren den Reis fertigkochen (20 Minuten), so dass er noch leichten Biss hat.
 
Vor dem Servieren den Parmesan und 2 zerbröselte Amaretti einrühren.
 
Während der Reis köchelt die Gorgonzola-Sauce zubereiten. Dafür Sahne hund Milch erhitzen und etwas einreduzieren lassen. Dann die Käse darin bei niedriger Hitze schmelzen. Durch ein Sieb streichen. Salzen, falls notwendig.

Zum Anrichten das Risotto auf vorgewärmte Teller verteilen. Darauf etwas Gorgonzola-Sauce giessen und die restlichen zerbröselten Amaretti streuen. Mit Balsamico beträufeln.

*Anmerkung m: Ich habe die Zutaten etwas nach unserem Geschmack verändert, d.h. ich habe Sahne reduziert und die Gemüsemenge für zwei Personen erhöht.
Quelle: mitgenommen bei Robert von Lamiacucina, ursprünglich von Luisa Valazza

Tourte aux pommes et noix

Sonntag, 25. September 2011

Ein Apfelkuchen. Die langweiligsten haben einen Hefeboden, sind mit Zucker und Zimt bestreut und am Schluß sind auch noch Rosinen dazwischen. Wir mögen keine Rosinen. Als Kind wahrscheinlich ne Überdosis abbekommen. Daher habe ich den Rezept-Titel einfranzösischt. *Gedeckter Apfelkuchen* klingt zusehr nach eingeschlafenen Füßen.

Den Kuchen habe ich bei  Claudia von fool for food entdeckte, einem Bloggerurgestein mit leichter Litfaßsäulen-Optik aber engagierten Rezepten. Folgende Anmerkung von ihr zu diesem Rezept löste bei mir die Initialzündung: Raffinierter als ein Klassischer Apfelkuchen, aber dennoch so gut wie ein Klassiker! Es sind nicht immer die Fotos, die diesen Nachmach-Klick lostreten müssen.

Tja, und genauso oft wie ein Klassiker gebacken wird, habe ich diese gedeckte Tarte nun schon gebacken. Selbstredend leicht abgewandelt, da sind wir Blogger ja alle gleich. Die Zuckermenge im Teig würde ich auf jeden Fall der Süße der Äpfel anpassen. So ist das Rezept für eher säuerliche Äpfel ausgelegt. Bei süßlichen Äpfel würde ich zwingenderweise weniger verwenden. Meine Amarettini waren ungewöhnlich hell, daher werdet ihr die typische Farbe im Foto nicht ausmachen. Die Probleme, dass mir der Teig für die Tarteform und Bedecken der Äpfel nicht gereicht hätte, hatte ich übrigens nicht.
Zutaten - Tarteform 27cm:

Tarteteig:

300g Mehl
190g kalte Butter
1 Ei
120g Zucker
1 Prise Salz
1/2 TL Abgeriebene Zitronenschale
1/2 Vanilleschote

Füllung:

4-5 Äpfel
1-2 EL. Zitronensaft
1 große handvoll Amarettini
12 Walnüsse
1 EL Zucker
1Prise Salz

Mehl zum Ausrollen
Fett für die Form
Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung:

Aus den Zutaten rasch einen Teig kneten. Das geht am besten mit den Händen oder im Cutter. Teig zu einer Kugel formen und in Klarsichtfolie eingewickelt mind. 30 Minuten in den Kühlschrank geben.

In einer Pfanne einen guten Eßlöffel Zucker mit einer Prise Salz karamellisieren lassen und die Nüsse darin wenden. Auf einem Teller auskühlen lassen, dann kleiner hacken.

Äpfel schälen, entkernen und in Stücke schneiden. Mit dem Zitronensaft vermengen, damit die Äpfel nicht braun werden (sie oxidieren sehr leicht!).
2/3 des Teiges ausrollen und Boden und Rand der gefetteten Form damit auskleiden.

Die Amarettini in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz zerbröseln. Auf den Kuchenboden streuen. Äpfel in der Form verteilen. Die Walnüsse auf die Äpfel streuen. Wer möchte, noch mit etwas Zimt bestreuen. Restlichen Teig rund ausrollen und die Äpfel damit bedecken.

Bei 200° C 35 bis 40 Minuten backen. Zum Servieren etwas mit etwas Puderzucker bestäuben.
Quelle: Claudia von foolforfood - Landlust Sep/ Okt

Mit diesem Blog will ich die Initiative der Hüttenhilfe unterstützen. Die Idee, die Blogs untereinander mehr zu vernetzen, kann man meiner Meinung nach nur unterstützen. Und beim Thema *Tarte* fällt mir das alles andere als schwer. 
Fremdkochen Tartes
Wie immer bin ich beim lustigen Tortenwerkeln der IS dabei - heute macht sich Nina alias Fräulein Text die Mühe alles auf das wöchentliche Board zu pinnen:

Tarte crumble aux quetches

Sonntag, 14. August 2011

Diese Tartes zählt zu den wirklich oft gebackenen und es ist einer der ganz wenigen Kuchen, die ich mir dank Einfrieren auch für später bewahre. Für mich ist das der perfekte Zwetschgenkuchen. Da müßte schon jemand mit SEHR viel Begeisterung von einem anderen Pflaumenkuchen erzählen, dass ich von diesem hier zugunsten des anderen ablassen würde. Muse dafür war wie so oft mein *Lieblingskochbuch*, von wo ich die Idee habe. Abgewandelt habe ich Petras Tarte nur sehr gering.

Für zwingend halte ich Streusel auf einem Pflaumenkuchen. Soweit bin ich noch einig mit meinen Ahnen. Wenn es aber um die Tradition des Hefebodens unterm Zwetschgenkuchen geht, an die sich meine beiden Großmütter stets und beharrlich gehalten haben, so habe ich mich mittlerweile an Frankreich adaptiert und ziehe einen Tarteboden  vor.

Mit den Reine Claude-Pflaumen vom Nachbarn schmeckt der Kuchen genauso gut wie mit anderen. Gemischelt geht auch - schon alles ausprobiert. Da gibt es nur eines: Nachbacken!
Zutaten:

Pâte sablée :
230g Mehl
115g Butter
65 g Zucker
1 Prise Salz
Abrieb einer Zitrone
4-5 EL Wasser

Creme:
3 EL crème fraîche (15% reichen)
3 EL Amaretto
11/2 EL brauner Zucker
1 Ei

Belag:
3 Hände Amarettini (~80g)
1 kg Zwetschgen

Streusel:
160g Mehl
100g Butter
 
60g Zucker
Zubereitung:

Tarteboden wie immer herstellen. Ofen auf 200° vorheizen. Mit wiegenden Bewegungen die Amarettini mit dem Nudelholz zerkleinern und auf dem Boden verteilen. Die Zwetschgen ringförmig verteilen. Für 25 min in den Ofen stellen.

In der Zwischenzeit die Streusel verkneten und kalt stellen. Ebenso die Creme mit einem Schneebesen verrühren. Beides nach der ersten Backzeit auf die Zwetschgen geben, zuerst die Creme, dann die Streusel und für weitere 25 min backen
Inspiration: Petra von Chili & Ciabatta - Zwetschgentarte mit Amarettoguß

Und wie könnte es anders sein, geht das auf die Kuchentafel von der IS - heute gesammelt vom Fräulein Nina: