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Montag, 1. August 2022

Für Faule: überbackene Ofen-Auberginen

 

Die Hitze und Trockenheit nimmt mir meine Blogzeit - morgens, wenn die Welt ruhig und still liegt, schreibe ich am liebsten. Diese Zeit aber gehört nun dem Gießen. Dabei komme ich mir vor wie Don Quichotte - ich kämpfe vergebens gegen etwas an, das größer ist. Einige unserer Pfanzen sind bereits vertrocknet - das ganze Ausmaß der Verluste wird erst später sichtbar. Man darf gerade gar nicht daran denken, wieviel Arbeit, Leidenschaft und ja, auch Geld in den Garten geflossen ist.

Garten hat noch nie so wenig Sinn gemacht. Aber ich liebe unseren Garten und habe die Hoffnung, dass dieser Sommer ein Ausreißer bleibt und nicht zur Regel wird.

Um nicht völlig aus dem Rhytmus zu kommen, wird heute ohne viel Erzählung einfach ein Rezept veröffentlicht. Derer warten ganz viele auf ihren Moment. Nur sind sie ebenfalls weder eingetippt noch die Fotos bearbeitet. Es braucht halt doch ausreichend *Nebenherzeit* zum Bloggen. Oder einfach meine frühen Morgenstunden....

Heute stelle ich euch überbackene Auberginen vor - ein Gericht für faule Kocher, den das Gemüse gart im Prinzip alleine im Ofen vor sich hin. Der Sommer in Südfrankreich gehört der Aubergine, den Zucchini und den Tomaten - ganz wie für den Rest des Jahres Kohl und Rüben das Regiment übernehmen.

Für Auberginen habe ich mittlerweile viele tolle Rezepte gesammelt, probiere aber immer auch gerne neue aus. Für dieses Gericht habe ich ein richtig, stattliches Exempar gewählt - nimmt man pro Person eine kleinere, funktioniert es ebenso. Unkomplizierte, leckere Gemüseküche.

 


Zutaten 2P:

1 Aubergine (m: ca. 300g)
70g Hirse
2 Lorbeerblätter
1 Eiertomaten
1 rote Paprika
1 EL Tomatenmark
1 Frühlingszwiebel
2 Knoblauchzehen
1/2 TL Paprikapulver
1 Pr geräuchertes Paprikapulver 
Harissa
1 handvoll frischer Basilikum
Oregano 
Salz, Pfeffer
70g Hirse
2 Lorbeerblätter 
Ziegengauda
Semmelbrösel
Olivenöl

Zubereitung:

 Ofen auf 220°C vorheizen.

Aubergine halbieren, in eine ofenfeste Form mit der Schnittkante nach oben setzen. Schnittkante mit Olivenöl bestreichen und salzen und für 25 min in den Ofen schieben. (bei kleineren Auberginen schält man lediglich ein gutes Drittel der schwarzen Haut mit dem Sparschäler ab und verfährt weiter wie bei einer großen - dann allerdings reicht eine niedrigere Temperatur 200° und eine kürzere Zeit im Ofen 20min).

Währenddessen die Hirse zusammen mit den Lorbeerblättern und etwas Kräutersalz gar kochen. Paprika mit dem Sparschäler schälen (der besseren Bekömmlichkeit zuliebe) und Paprika, Tomate sehr klein schneiden (geht auch für ganz Faule kurz in Hexler zu werfen). Knofi und Frühlingszwiebel  sowie Basilikum ebenfalls fein hacken.

Die gegarte Hirse (Lorbeerblätter entfernen) mit dem klein geschnittenen Gemüse und den Kräutern mischen. Tomantenmark und Gewürze zufügen und würzig abschmecken. Sollte die Masse zu feucht sein, einen Löffel Semmelbrösel untermischen.

Die Aubergine aus dem Ofen nehmen - Ofen auf 200°C runterdrehen - und der Länge nach 2-3 Schnitte setzen, ohne dass die Haut am Boden beschädigt wird, lediglich mit der Absicht die Aubergine dadurch etwas breiter aufzufächern.

Die Füllung auf beide Auberginen-Hälften verteilen. Mit Käse toppen und mit Semmelbrösel und Oregano bestreuen. Einen ordentlichen Schwung Olivenöl darüberträufeln und nochmals für ca. 20 min in den Ofen schieben.

Anmerkung m: Wers käsiger mag, gibt bereits in die Füllung Käse - und Mozzarella oder ein anderer schmelzender Käse eignet sich (logo) ebenfalls/ man kann für die Füllung anstelle von Hirse 2-3 Scheiben kleingeschnittenes, altbackenes Brot verwenden/ Petersilie statt Basilikum... up to you


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