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Samstag, 25. Juni 2011

Entenbrust mit Himbeeren

Die Erdbeeren haben mich dieses Jahr schlecht behandelt! Nachdem ich gefühlt 374mal Unkraut gerupft habe, was ist der Dank? 15 Erdbeeren auf einem Feld von ca. 30 Quadratmeter. Ganz miese Bären, ich sags euch!

Wahrscheinlich liegt es daran, dass wir den kompletten Acker letzten Herbst mit neuen Pflanzen bestückt haben und jetzt sind sie noch in der Pupertät. Das heißt für mich, dass ich nun bis zum Ende des Jahres das Unkraut unter Verweigeren entferne.
Was für Prachtskerle hingegen sind da unsere Himbeeren. Alle zwei Tage pflücke ich uns 1 1/2 Kilo. Da lasse ich mir gerne die Arme verkratzen. Ja, verkratzen, das vergißt man immer bei Himbeeren, ich auch. Aber wenn man so mitten in der Fülle am Sammeln ist, kommt man ins Schwelgen und Träumen. Und ihr wißt doch, in den Märchen, da müssen die Prinzessen für die Prinzessin immer Proben bestehen. Tja, und jetzt habe ich ihn den ultimative Test für alle die noch auf der Suche sind (ich ja nich mehr). Also Mädels, ihr sucht einen der Feingefühl in den Fingerspitzen hat? Na, dann schaut ihm zu beim Himbeer-Pflücken ;)!

Für alle, die keine Tests mehr brauchen, sondern den Tisch voll genug sitzen haben, was Leckeres zum Wochenende. :

Zutaten 3 Personen

2 Entenbrüste
2EL Entenschmalz (vom Anbraten)
150g Himbeeren
1 Knoblauchzehe
1 TL Tomatenmark
2 EL Rotwein
1 EL Himbeeressig (m: selbstangesetzt)
2 EL Balsamico
Salz, Pfeffer
1 TL Zucker (m: brauner Vanillezucker - selbstangesetzt)
200ml Gefügelfond
Zubereitung:

Entenbrust nach Schuhbeck:

Backofen auf 100 Grad vorheizen, ein Ofengitter auf die mittlere Schiene und darunter ein Abtropfblech schieben. Die Haut der Entenbrust rautenförmig einritzen. In einer Pfanne mit der Hautseite nach unten bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten braten, kurz wenden und auf dem Gitter im Ofen mit der Haut nach oben etwa 50 Minuten garen, salzen und pfeffern.

In einer Pfanne den kleingewürfelten Knoblauch in dem Entenfett kurz anbraten, das Tomatenmark einrühren und mit Rotwein, Himbeeressig und Balsamico ablöschen. Etwas einköcheln lassen, dann den Fond angießen, würzen, wieder etwas einköcheln lassen, die Himbeeren dazu geben, mit Mondamin die Sauce binden und nochmals abschmecken.
dazu Salbei-Thymian-Spätzle:
250g Mehl
3 Eier
1/2 TL Salz
170ml Wasser (je nach Größe der Eier)
1 TL kleingeschnittener Salbei
1/2 TL Thymian

Zubereitung:
Mehl in eine stabile Schüssel abwiegen, die Eier dazu schlagen, Salz, Kräuter und Wasser dazugeben. Mit einem Holzlöffel den Teig solange schlagen, bis der Teig Blasen wirft. Dann 10min ruhen lassen. In einem großen Topf ausreichend Wasser zum Kochen bringen, das Spätzlebrett in das Wasser tauchen, einen Eßlöffel Teig auf das Spätzlebrett geben und mit einem Messer dünne Spätzle ins kochende Wasser schaben. Wenn die Spätzle an die Wasseroberfläche steigen, abschöfen und warmstellen bis aller Teig verarbeitet ist.

Die fertigen Spätzle in 2 EL brauner Butter  und mit in Streifen geschnittenen Salbeiblätter schwenken.
Quelle: Rezept Schuhbeck Entenbrust und Inspriation mit Himbeeren
Und nee, ich verkaufe weder Himbeeren noch Hunde... 

Kommentare :

  1. Das Gericht sieht sensationell aus.
    Zu den Erdbeeren kann ich Dir vielleicht noch Tipps geben. Meine Mutter hat über Jahrzehnte Erdbeeren zum Verkauf angebaut. Sie hatte immer zu gleichen Teilen 1jährige, 2jährige und 3jährige Kulturen. Im ersten Jahr ist die Ernte nur sehr gering, am besten ist sie im dritten Jahr, danach trägt die Pflanze zwar immer noch sehr viele Früchte. Diese bleiben aber in der Regel sehr klein und haben auch kein gutes Aroma mehr. Die Anbaufläche sollte auch immer wieder gewechselt werden.

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  2. Oh, siehste, Bloggen bildet! Der Garten kommt mir auch vor wie die Königin/ König aller Wissenschaften - man lernt ewig nicht aus! Das bedeutet dann wohl für unser Erdbeerfeld in 3 Jahre Wanderschaft. Und das will strategisch geplant sein. Vielen Dank für den Tipp und Dein Kompliment!

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  3. Was für ein wunderschönes Blog. Danke für deinen Besuch bei mir, so habe ich dich entdeckt und ich werde dir sicher folgen. ;-)

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  4. Oh, was ein AÜßERST gefälliges Kompliment von der großen Schwester des Bloggens! Danke Zorra!

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  5. Köstlich! Sowohl das Rezept als auch das Hunde-Himbeer-Foto ;-)

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  6. Eine Frage zum Fleisch: ich habe gerade eine - mit 500g wohl recht große - Brust drin. Von beiden Seiten 5 Minuten scharf angebraten, und seit ca. 2 Std. im Ofen (am Anfang auf 100°, mittlerweile bei 125°). Die Kerntemperatur fängt so langsam an, auf die 70° zuzugehen, irgendwas stimmt da nicht. ;-)

    Naja, jedenfalls haben wir mittlerweile ein Alternativessen hinter uns (die Kinder müssen ja auch irgendwann ins Bett), und ich werde die Ente dann als Mitternachtssnack geniessen.

    Danke trotzdem!

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  7. (Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: der Hauptteil dieses Rezeptes, also die Sauce, ist prima geworden.)

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  8. @anonym: Leider sehe ich dein Schreiben erst jetzt und bin bass erstaunt - die Entenbrust nach Schuhbeck habe ich schon zig fach gemacht und die ist immer toll geworden, vielleicht mal mit 4 Minuten plus, aber doch nienicht 1 Stunde mehr. Toll übrigens im Sinne von durch und durch rosa.
    verwunderte Grüße an Unbekannt ;)

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