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Sonntag, 23. Oktober 2011

von Nichts kommt Nichts - Nickys Käsekuchen

Zum ersten Mal von Nicky habe ich gelesen. Es ist schon lange her, irgendwo im Netz, ich weiß nicht mehr wo, wahrscheinlich vor ihrer ersten Buchveröffentlichung, ein Bericht über die Foodbloggerin Nicole Stich und ihren Blog Delicious Days. Foodblog? Noch nie gehört! Viel ist mir nicht mehr im Gedächtnis geblieben. Sie erzählte vom  leidenschaftlichen Fotografieren ihres Essens unter völlig normalen häuslichen Bedingungen. Einen Satz, der mir besonders gut gefallen hat, habe ich bis heute behalten:*You get, what you see*!

Überhaupt nicht gefallen dagegen wollte mir, dass sie berichtete, dass sie ihrer Oma partout nicht erklären könne, was sie tue und wie sie davon leben könne. Ihre Oma würde es schlicht nicht verstehen. Und ich bin vermutlich jünger als Nicky, habs aber ebensowenig geblickt wie die Oma.
Ein Nerd am Laptop bin ich immernoch nicht. Aber Foodblogger. Zu denen ich übrigens dann erst dank eines Links bei dem allseits bekannten wie unbeliebten Forum gefunden habe. So ändern sich die Zeiten.

Von Nichts kommt Nichts (gilt bestimmt auch für Nickys Karriere) dachte ich mir beim Lesen der Zutaten von Nickys Käsekuchen. Ganz schön gehaltvoll. Doch schließlich ist Fett Geschmacksträger und mit dem Temperatursturz war mir auch nach mehr. Für alle Bedenker kann ich selbstlos vorgetestete Entwarnung geben: der Kuchen schmeckt kein bißchen mächtig oder nach verschlucktem Wackerstein. Er schmeckt einfach nur nach einem Käsekuchen de luxe! Und die Konsistenz der Käsecrème ist wirklich traumhaft.

Zutaten
für eine Springform (26 cm Durchmesser)

Teig
125g weiche Butter (plus etwas mehr für die Form)
1 zimmerwarmes Ei (Größe S)
(m: 1 Prise Salz)
(m: etwas Zitronenabrieb)
60g Zucker
200g Mehl (plus 2 EL zum Kneten)

Füllung
750g Quark (40% Fett)
knapp 5 EL Vanillepuddingpulver (zum Kochen)
120g Zucker
Saft von 1 Zitrone (m: weniger)
5 Eier (Größe L)
125g zerlassene Butter
Mark von 1/2 Vanilleschote
(m: ganze Vanilleschote)
Zutaten:

Backofen auf 175 Grad (Umluft 160 Grad*) vorheizen. Eine Springform mit Butter auspinseln. Die Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und erst mit den Knethaken des Handrührgeräts vermengen, dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche von Hand zu einer Kugel kneten. Den Teig, da er recht weich ist, am besten mit den Fingern in die Form drücken. Dabei einen gleichmäßigen Rand von 3-4 cm hochziehen und den Boden anschließend mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Die Zutaten für die Füllung in eine große Schüssel geben und mit den Schneebesen des Handrührgeräts gut verrühren. Auf den Teigboden gießen. Den Kuchen im Ofen auf der zweiten Schiene von unten etwa 45 Minuten backen. Der Mürbeteigrand sollte dann goldbraun sein und die Füllung sich auf Fingerdruck schon relativ fest anfühlen. Aus dem Ofen nehmen und in der Form vollständig auskühlen lassen.

*Anmerkung m: als kleiner Kuchen in einer 18er-Form gebacken, für den Mürbteig 1 Eigelb verwendet, für die Crème 3 Eier - das nächste Mal würde ich bei O/U-Hitze auf 170° backen, durch die Eier vom Bauer sehr gelb.
Quelle: Nicole Stich: Delicious days

Letzten Sonntag war ich bei Zorras ausgerichteten World Bread Day (mit Zusammenfassung) sehr gerne dabei gewesen, heute wieder bei der IS gesammelt von Katrin von lingonsmak:
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