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Sonntag, 11. November 2012

Forever: Schokoladenkuchen des Café P.

Jedes Blog hat seinen Schokoladenkuchen. Meines auch. 

Für mich ist das Thema Schokoladenkuchen abgehackt, seit ich den vom Café P. (Name von der Redaktion abgekürzt ;) kenne, dem Café, in dem ich einige Zeit in der Küche gearbeitet habe, um mir mein Studium zu finanzieren. Neben einer ausschweifenden Frühstückskarte wurden zum Mittagstisch jeden Tag drei verschiedene Gerichte gekocht. Ein Café-Resto, klein aber fein.

Die Schichten waren in dem alternativ-angetouchtem Café oft sehr anstrengend. Zu Stoßzeiten kamen die Bons im Sekundentakt in die Küche, sodass sie in Schlangenlienien gelegt werden mußten, um sie abarbeiten zu können. Ich arbeite gerne unter Zeitdruck. Jobs, in denen ich dazu verdammt bin, die Zeit abzusitzen, dafür bin ich nicht gemacht. Aber wenn ich wirbeln muß, dass die Stunden nur so verfliegen - das liegt mir.

Erschöpft - neben der gefragten Schnelligkeit dampft es im Sommer hinter dem Herd nur so vor Hitze, UND man steht ja zudem die komplette Arbeitszeit auf den Beinen - war meine Belohnung ein Stückchen Schokokuchen, meist nur ein halbes, gebacken von Yashoda (eigentlich mal auf Erika getauft - aber das ist eine andere Geschichte). Eine kleine selbstgebackene Kuchentheke war nämlich ebenfalls geboten. Dazu ein Dupser Sahne aus der Sahnemaschine und der Akku war wieder geladen. Aufgeladen dank eines Kuchens, der vollmundig nach Schokolade schmeckt. Und der den volljuchtigen Bedarf eines Erwachsenen nach Schokolade ganztägig stillt. Bei Kindern könnte eventuell noch Luft nach oben sein... ;)

Mich macht die Kenntnis dieses Schoko-Kuchens seit Jahren resistent gegen sämtliche Werbung für den *besten Schokoladenkuchen der Welt*, *Death by Chocolate*, oder wie auch immer. SO wie Yashodas Schokoladenkuchen muß er schmecken - immer und forever. Voilà! Damit habt ihr eine der besten Anregungen für Valrohna-Schokolade.

Aber: ein so dunkler Schokoladenkuchen braucht die Dunkelheit der Nacht um beim Durchzuziehen sein volles Aroma zu entfalten: am nächsten und übernächsten Tag ist es *entwickelt*. 

Kinners: Lieblingsrezept! (Man beachte auch: ohne Mehl)
Zutaten:

200g Zartbitterschokolade (etwa von Valrhona/ ca. 70% Kakao-Anteil)
200g Butter
200g gemahlene Mandeln
4 Eier
200g Zucker
1/2 Päckchen Backpu
1 Päckchen Vanillezucker
1 Pr Salz


Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung:

Schokolade in Stücke brechen und zusammen mit der Butter über dem heißen Wasserbad schmelzen lassen. Zucker, Backpulver, Mandeln, Vanillezucker, Salz und zum Schluß die Eier unterrühren (sollte der Teig sehr flüssig sein, 1-2 EL Mehl beifügen/ m: noch nie gemacht).

Den Schokoteig in eine am Boden mit Backpapier ausgelegte Springform (26cm) geben und im vorgeheizten Ofen bei 160° (Umluft 140°) etwa 40 min backen (evt. 5 min plus). Nach dem Abkühlen sollte der Teig innen noch etwas klebrig sein.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben - dafür etwa eine Spitze als Schalone über den Kuchen legen.

Den Kuchen mindestens über Nacht ruhen lassen.
Jetzt komm, du willst es doch auch...
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