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Sonntag, 20. November 2011

Achtung - Gesundheitskuchen

Mein Glaube an die Pädagogik kann man als begrenzt bezeichnen. Wodurch ich es um so bewundernswerter finde, wenn sich jemand mit ganzer Person für etwas einsetzt - so wie zum Beispiel Ulrike ihren Feldzug gegen das Tütenkleingedruckte führt.

In einer vorherigen Beziehung hatte mein damaliger Freund ein Kind mitgebracht in Kindergartengröße. Da konnte ich mich ungestraft mal pädagogisch ausprobieren. Auf eines habe ich beharren wollen, wenn er bei uns war: in der Pimpfgröße wird noch keine Cola getrunken.

Auf wundersame Weise muß Coka Cola bereits in Kindergärten werben. Denn eines war dem Zwuggel (Katrin ;) nach kurzer Zeit im Kiga klar: Cola MUSS großartig sein. Nun habe ich versucht, Ulrikes Beispiel zu folgen und erklärte ihm, dass Cola aus Regenwurmköpfen hergestellt wird. Ist das mal nicht eine sachverständige Erläuterungen kindsgerecht runtergebrochen (im wahrsten Sinne des Wortes ;O). Oder gibts andere Erklärungs-Vorschläge für den  Bäh-Fakt der Inhaltsstoffe?

Aber der Tag X kam, er hatte sich DOCH mit seinem Quängeln durchgesetzt und ich werde nie vergessen, wie er von hinten im VW-Bus aus seinem Kindersitz - glücklich nuckelnd an der goldenen Cola - seufzte: Und da sind Regenwurmköpfe drin :)! Soviel zum Thema *Abschreckung*. Muß ich an meinem pädagogischen Geschick zweifeln?

Und euch, habe ich bereits verschreckt mit Gesundheitskuchen? Oder mit meiner Pädagogik ;O)?

Der Kuchen schmeckt weder nach Kürbis, noch nach Vollkorn, noch nach Apotheke! Bisher mußte ich das Rezept immer weitergeben. Der Kuchen ist einfach nur lecker und wird jedes Jahr gebacken. Er fällt für meine Begriffe unter die Gattung der Gewürzkuchen. Auch kann man ihn lässig ein oder zwei Tage vor Verzehr backen. Der hält sich wie er schmeckt: super.
Zutaten:

175g Butter
130g feiner, brauner Zucker
4 Eier
1 Päckchen Vanillezucker
1TL Zimt
1Msp gemahlener Ingwer
1Msp gemahlene Nelke
225g Weizen-Vollkornmehl
1/2 P Weinsteinbackpulver
100g Haselnüsse
150g Schokolade, gerieben (m:74%)
300g Kürbis, geraspelt (m: Hokkaido)
5 EL Milch

Schokoladen-Kuchenglasur
Zubereitung:

Butter mit dem Zucker und dem Vanillinzucker schaumig rühren, nacheinander die Eier dazurühren. Die Gewürzen mit in die Schüssel geben.
Das Backpulver über das Mehl sieben und vermengen. Die Haselnüsse, die geriebene Schokolade und den geraspelten Kürbis unterheben.
Je nach Teigkonsistenz noch etwas Milch zufügen. Das hängt von der Feuchtigkeit des verwendeten Kürbis zusammen. Der Teig sollte nicht zu fest sein.
In eine gefettete Kuchenform (Kastenform oder auch eine Springform...) füllen.

Bei 175°C ca. 60 Minuten im vorgeheiztem Backofen backen.

Nach dem Erkalten mit Schokoglasur überziehen.

Tipp: der Kürbis kann auch durch Möhren ersetzt werden.
Und wenns mir möglich ist, dann werden die Mädels der IS unterstüzt, dieses Mal denke ich dabei vorallem an Katrin, die mit ihrem wunderhübschen Projekt, der Kindergraphikwerkstatt,  meine ganze Achtung hat! Und bestimmt mehr pädagogisches Geschick als ich ;O)! Heute sammelt Julie von mat&mi:
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