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Mittwoch, 14. Dezember 2011

Inselleben

Manchmal erinnert mich mein Leben heute an das Lied aus den 80ern: *ich sitze hier auf meinem Stern und laß im All die Füße baumeln...* (kennt ihr noch, Kleine Taschenlampe brenn'?).

Wir führen eine Art Inselleben, etwas fernab der Welt, etwas weltabgewandt. Es tut mir gut. Wenn man lange genug in die Weite, die Stille und die Natur schaut, schauen sie auch zurück. Das Gleiche gilt ja ebenso für das Sprichwort mit dem Abgrund (Wenn man zulange in den Abgrund schaut...) Dieser Blick aus unserem Fenster, von der Terrasse hat auf mich eine ähnliche Wirkung wie am Strand zu stehen und die Größe des Meeres zu spüren.

Schließlich hängt unsere Wahrnehmung entscheidend damit zusammen, zu was wir uns in Relation, in Beziehung setzen. Das reicht von der frischcoiffeurten Kollegin, deren Haare besser sitzen als die eigenen, bis hin zu den Sternen in der Unendlichkeit des Universums. Hier bin ich einfach weniger abgelenkt von außen und von den anderen und zweifle schon lange nicht mehr daran, dass hinter allem und in allem Lebendigen ein tieferer Sinn steckt.
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