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Mittwoch, 16. Mai 2012

geklaute Freudenmädchen-Pasta - Pasta puttanesca

Die österreichischen Mädels halten schwer zusammen. Dieses Gang-Gebaren gefällt mir. Daher unterstützen die etablierte Blogs, die noch unbekannteren durch ihren Blogscroll rein österreichischen Blogs. Genau dort habe ich Frau Ziii, mittlerweile weit entfernt ein Geheimtipp zu sein, entdeckt - mit ihren hübschen Fotos und dem mich sofort anlachenden Rezept für eine Pasta Puttanesca.

Manches habe ich nach meinen Vorräten verändert - laut Historie war ein vorheriges Einkaufen für diese Spaghetti eh nicht vorgesehen. Auch habe ich die Verweise auf Bio-Produkte rausgekürzt. Ich lebe hier auf dem Land. Das meiste, mit dem ich koche ist entweder aus dem eigenen Garten oder vom Markt. Würde ich darauf jedes Mal mit dem Finger zeigen, dann käme ich mir wie ein orthodox-verkrampfter Pädagoge vor, der damit letztlich das Gegenteil bewirkt. Ihr wißt ja, ne,
        *Lehrers Kind und Pfarrers Vieh
         geraten selten oder nie*

Da vertraue ich schlicht darauf, dass jeder nach seinen Möglichkeiten mit den besten Zutaten kocht, an die er gelangt. Alles andere wäre auch wider des gesunden Menschenverstandes. An dessen Vorhandensein ich zwar oft zweifle, aber dafür springt heutzutage gerne das Anspruchsdenken ein.

Mir hat die Freudenmädchen-Pasta viel Freude bereitet, ein schönes Rezept Frau Ziiii, vielen Dank! Ein ideales Essen während der Wartezeit, bis unser Treibhaus wieder Tomaten ausspuckt.

Und Heike, diese Pfanne... - ich könnte ja ständig :)!
Und die ofengerösteten Tomaten..., also darauf MUSS ich krampfhaft verweisen!

Zutaten:

Spaghettini

4 EL Olivenöl
2 große Zehen Knoblauch
8 Sardellenfilets natur, in Olivenöl
2-3 getrocknete Tomaten, natur, nicht eingelegt 
- sie verleihen der Sauce mehr Tiefe
(m: selbsteingelegte, getrocknete Tomaten in Öl)
100 ml guter Rotwein
1 Dose geschälte Tomaten, ca. 400 g bzw. 425 ml
- aber keine passierten Tomaten, sonst bekommt die Sauce zu wenig Struktur
(m: 1 Glas ofengeröstete Tomaten, 1 Glas Tomatenkonkassé)
1 EL Kapern in Olivenöl eingelegt - nicht die in Essig eingelegte
(m: in Essig - war noch offen)
2 EL schwarze Oliven in Olivenöl eingelegt - nicht in Salzlake
getrockenete Chillis
(m: Harissa)
Zubereitung:

Dein Knoblauch fein hacken (nicht pressen) Die Sardellenfilets grob zerteilen und die getrockneten Tomaten ebenfalls grob hacken. Das Olivenöl in einer Pfanne erwärmen, aber nicht zu heiß werden lassen. Den Knoblauch, zerbröselte Chilli und die Sardellenfilets im Öl sanft schmelzen lassen - so lange auf kleiner Hitze erwärmen, bis die Sardellenfilets sich aufgelöst haben und das Öl sich mit dem Aroma vollgesogen hat. Der Knoblauch sollte eigentlich nicht bräunen. Die Sardellen hinterlassen einen salzigen und voluminösen Geschmack, der aber überhaupt nicht nach Fisch schmeckt. 

Die getrockneten Tomaten dazugeben und den Rotwein angießen. Dann die geschälten Tomaten, eventuell ein bisserl zerkleinert, dazu geben. Kein Salz, kein Pfeffer! Die Sardellen, und später die Kapern und die Oliven, geben ausreichend Salz ab. Die Sauce ungefähr 30 Minuten auf kleiner Flamme sanft vor sich hinsumpern lassen. 

In der Zwischenzeit die Oliven entkernen und der Länge nach vierteln oder auch ringerln oder grob hacken. Die Kapern und die Oliven mit ein wenig von Ihrem Einlegeöl zur Tomatensauce geben und mit Deckel noch 5 Minuten durchziehen lassen. Die Sauce sollte dann in etwa so aussehen: eingekocht, aber noch mit Struktur, dunkelrot und ölig.

Die gekochte Paste mit der Sauce vermengen. Wer mag gibt noch etwas Olivenöl dazu und streut noch Parmedan darüber.
Quelle:Frau Ziii
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