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Mittwoch, 23. Oktober 2013

Carotin volle: Karottensalat mit Sesam

In der letzten Woche habe ich bestimmt schon 2-3Kilo Karotten gegessen. Für mich die Rohkost-Rübe Nummer 1A. Aber in gesunden Grenzen.

Weil dazu fällt mir nämlich direkt DIE *Karotten-Historie schlechthin* ein, die zu Theaterzeiten Epoche machte. Neben der Plastikerwerkstatt lag in meinem einstigen Arbeitgeber Theater die Theatermaler-Werkstatt. Dort arbeitete eine sehr talentierte Theatermalerin, eine einstige Ballerina, die nach Knieproblemen umschulen mußte. Ihre Geschichten aus dem Nähkästchen zum Thema *Berufsballeteuse* waren gruselig. Eine davon war, dass sie selbst mit einer β-Carotin-Vergiftung ins Krankenhaus eingeliefert wurde, weil sie einfach wochenlang nur Karotten gegessen hatte. Was sie allerdings nicht läutern konnte. Anschließend ernährte sie sich wochenlang nur von Salzstangen. 

Ein wirklich unglaublich fieses Figurdiktat! Und eine Esstörung wie im Bilderbuch. Vielleicht habe ich deshalb den Film *Black Swan* bisher nicht gesehen...

Nunja, noch wachsen mir keine Hasenzähne. Es besteht also kein Grund zur Sorge. Auch diesen Salat habe ich uns schon vor meiner Rohkostwoche zubereitet. Denn streng genommen ist er mit Honig und Rotweinessig nicht vegan.

Dank Susi darauf aufmerksam gemacht geworden, habe ich ihn ganz nach Küchenschaben Manier übernommen. Lediglich farblich habe ich etwas gespielt. Karotte geht einfach immer. Also fast immer.
Zutaten 2P:

4 - 6 Karotten (m: bunte)
2 EL Sesam (m: halb Sesam natur/ halb schwarzer)
1 Knoblauchzehe, sehr fein gehackt
2 TL flüssiger Honig
2 TL körniger Senf
2 EL Rotweinessig
5 EL sehr gutes Olivenöl, extra vergine
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Die Karotten grob raffeln. Den Sesam einige Minuten in einer kleinen Pfanne ohne Fett rösten, bis er  duftet. Für die Marinade Knoblauch, Honig, Senf, Essig, Olivenöl, Salz und Pfeffer mit dem Schneebesen kräftig aufschlagen, gemeinsam mit dem Sesam über die geraffelten Karotten geben und gut vermischen. Mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen, dabei ab und zu durchrühren und abschmecken. Aufpassen, dass nach dem Abschmecken noch genug Salat übrig bleibt!

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