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Sonntag, 29. Januar 2017

Over the top - der übertrumpfte Blog-Buster

Dieses Ober-über-mega-drüber ist was für Gipfelstürmer, Supersportler und Schönheitsköniginnen. Und bestimmt nix für den Eßtisch. Gerade wenn es ums Appetitlichkeit geht, könnte das Urteil nie subjektiver ausfallen. Hoffentlich! Es wäre ja nahezu gruselig, wenn es soetwas wie einen *Mainstream*-Geschmack gäbe. Oder tatsächlich nur EIN Rezept für ein ganz bestimmtes Gericht. Wie schön ist die Artenvielfalt! Und selbst wenn meine Mutter ein Essen von der Oma auf den Tisch brachte, schmeckte es von ihr - trotz Verwendung gleicher Zutaten - anders. Ein Phänomen, oder? Als würde der Kochtopfrührer alleine mit seiner Person ein weiteres Gewürz untermischen - unmöglich, es zu benennen und doch zu schmecken.

Daher bin ich ganz und gar mit Maria: nach dem *ultimativen* Rezept zu suchen, ist Takkatukka. Als Sieb dienten mir allerdings gerne die *Blog-Buster*: Rezepte, die von Blog zu Blog springen und alle blasen in das gleiche Horn der Begeisterung. DANN muß ja was dran sein. Dazu hatte ich nebenher aufgerufen, doch die ganz persönlichen Lieblingsrezepte unter Vermeidung aller Bescheidenheit entsprechend zu kennzeichnen und als DUBB zu veröffentlichen.

Nun, soweit so gut. Und nun stellt euch das Ungeheuerliche vor: ein Blog-Buster (s.o bei DUBB) wurde übertrumpft. Wenn man so will von einem DUBB. Könnt ihr mir folgen? Sitzt ihr noch auf den Stühlen? Kinners, so gehen Sensationen! Natürlich rein subjetiver Art, logo. Der bis dato *ultimative Marmorkuchen* wird heute auf diesem Blog offiziell von einem anderen abgelöst. Solltet ihr auf lockere, durchgebackene Rührkuchen stehen - dann ruhig Blut - bleibt alles beim Alten. Wenn ihr aber eine Präferenz habt für Rührkuchen mit einer deutlichen Schlagseite zu Brownies, dann seid ihr in meinem Team. Saftiger kann ein Marmorkuchen UNMÖGLICH werden. Somit ernenne ich dieses Rezept von Mercedes aka Backeifer, die sich wiederum von Maja von Moey's Kitchen inspirieren ließ, zu meinem König der Könige unter den Marmorkuchen!
Zutaten:

250g weiche Butter
250g Zucker
4 Eier
250g Mehl
2TL Backpulver
100g Joghurt

50g Zartbitterschokolade
25g gehackte Zartbitterschokolade
50g Crème Fraîche
2EL Kakaopulver
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Eine große Guglhupfform sorgfältig einfetten und mit Mehl bestäuben.

Die 50g Zartbitterschokolade hacken, über einem Wasserbad schmelzen und zur Seite stellen.

Die Butter zusammen mit dem Zucker in eine Schüssel geben und cremig aufschlagen. Die Eier einzeln nacheinander unterrühren.

Mehl und Backpulver vermischen. Die Mehlmischung und den 100 g Joghurt abwechselnd unter die Butter-Eier-Masse rühren. Die Hälfte des Teigs in die vorbereitete Form füllen. Zum übrigen Teig - und zum Herstellen des dunklen Teiges - die geschmolzene Zartbitterkuvertüre, das Kakaopulver, die gehackte Schoko sowie die Crème hinzufügen und kurz unterrühren.

Den dunklen Teig ebenfalls in die Form füllen. Mit einer Gabel durch kreisende Bewegungen die Marmorierung im Teig herstellen. Die Teigoberfläche glatt streichen.

Den Kuchen bei 160 °C (Umluft, vorgeheizt) für ca. 45 -50 Minuten backen (Backzeit an Ofen anpassen - die ist wichtig, dass der Kuchen nicht ZU gatschig oder zu durchgebacken wird).  Stäbchenprobe!

Den Kuchen 15min  in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.
Quelle: Backeifer
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