SOCIAL MEDIA

Montag, 30. Juli 2018

sonnige Rouladen = Sommerrollen


Je älter meine Großmütter geworden sind, um so mehr einte sie eine Beschäftigung: in dem Ortsblättchen ihres jeweiligen Heimatdorfes, in dem sie beide von Kindheit an lebten, studierten sie mit größtem Interesse die Todesanzeigen. Mit wem zusammen war man nach wie vor am Start und wer überlebt wen - schien mir damals einigermaßen skurril...

So den ersten Hauch von Vorstellung, wie sich das anfühlen könnte, bekomme ich nun in meinem achten Bloggerjahr... Immer deutlicher wird mir, dass von meiner ursprünglichen Foodblog-Gang, mit der ich mal zusammen angetreten bin, kaum noch jemand bloggt. Lediglich eine kleine handvoll davon ist übrig geblieben. Was bin ich froh, dass meine Säulenfiguren Petra und Robert wenigstens fest stehen - ohne die ginge mir wohl die Orientierung in Foodistan verloren! Ansonsten kann ich gerade zusehen, wie mein Foodie-Hausen an schleichender Abwanderung leidet, ausdünnt, aufgibt, aufhört und ein kärglicher Rest das Rad von heimischen Online-Rezepten versucht weiterzudrehen. Mein Blogroll besteht hauptsächlich aus Foodblogs, die nicht mehr aktiv sind. Wenn das nicht nostalgisch macht...

Klar, nachgewachsen sind genügend andere. Vielleicht sollte ich nicht so fremdeln. Hierzu passt hervorragend dieser Artikel zur Einwanderung, der mit viel positiver Energie aufzeigt, dass nun die Chance besteht, Deutschland, pfffhhh... Europa ganz neu zu denken. Alles auf Neustart - man muß nur mit der Zeit gehen...

Fürs Bloggen bedeutet das für mich, dass ich mich wohl wieder öffnen sollte für neue Foodblogs - auch wenn ich meine alten Homies vermisse.... Habt ihr Ideen und Vorschläge, wem ich mehr auf den Teller schauen sollte? Mein Klausel ist: so wenig Werbung wie nur möglich - dafür lese ich nunmal keine Blogs, meine Zeit möchte ich mit anderen Inhalten und Anregungen füllen...

Weiterhin gilt für mich (Gruppe hin oder her): Social Media ist nicht mein Kontent. Die müssen dort ohne mich klarkommen. Aber ich spiele mit einer Veränderung (nach der Datenreform). Ich überlege nämlich, die Kommentarfunktion abzuschalten. Zum einen wäre ich damit rechtlich auf der sicheren Seite - ich hab's satt, mich für derlei technischen Firlefanz um die Hilfe anderer zu mühen, die mir bei der Umgestaltung helfen müssten (jaja: jedem seine Demütigung). Zum anderen nimmt die Kommentarlust sowieso exponentiell ab... Tja, und grundeigentlich kann man mich ja weiterhin über Mail  (salzkorn@email.de) erreichen für alle Korrekturen, Nachfragen, Anregungen, für jedes von mir so geschätzte Feedback und bereichernde Weiterdenken meiner Gedanken. Auch zu diesem Thema hätte ich gerne eure Meinung: was sagt ihr?

Passend zu der Dauerhitze gibt es ein weiteres schönes Sommeressen. Ich aß die Salatrollen, die in Reispapier eingewickelt sind, zum ersten Mal in Kambodscha. Und gar nicht viel später fand ich allerortens Rezepte dazu. Meine Variante ließ sich sehr von les Gourmandises vegetariennes inspirieren - seit jeher ein Blog mit vielen tollen Rezept-Ideen... auch wenn sich Melissa ebenfalls sehr rar macht.


Zutaten 2P:

6 runde Blätter Reispapier
6 (kleine) Blätter Blattsalat 

plus etwas Salat in Streifen
Koriander
Gurke, in Stiften
Karotte, in dünnen Stiften

(m: Karotten in allen Farben)
Kohlrabi, in dünnen Stiften
Avocado, in Streifen
Thai-Basilikum

weitere Möglichkeiten:


50g Glasnudeln, nach Packungsangabe zubereitet und abgeschreckt 
ca. 150g Tofu (hier: bereits marinierter)
kurz gedünstetes oder gebratenes Gemüse
wie Brokkoli, Zucchini, Paprika
Sprossen aller Art
Mango, in Stiften
Chinakohl/ Weikohl/
Rotkohl in Streifen - mit etwas Salz weichgeknetet
Frühlingszwiebeln
Minze


Zubereitung:

Zuerst all die Rohkost als mise en place richten. Dann das Reispapier kurz rundherum in lauwarmes Wasser tauchen (auch wenn es sich noch nicht richtig weich anfühlt, reicht es das Papier in 2 Umdrehungen zu befeuchten). Dann idealerweise das Reispapier glatt auf ein Holzbrett auslegen. (ganz mit Melissa: das Brett saugt noch etwas Flüssigkeit auf und verhindert so, dass das Papier zu weich und damit rissig wird.)

Belegt wird lediglich die untere Hälfte - dabei die Ränder frei lassen. Melissa verlinkte für die Technik dieses Video (durchaus hilfreich für all jene, die zum ersten Mal wickeln). Ich habe als verstärkende Unterlage mit einem Stück Salatblatt begonnen - zur Zierde bereits darunter etwas Koriander oder Borretschblüten. Dann all die klein geschnittenen Rohkost darauf setzen und dabei achten, die Rolle nicht zu überfüllen. Das Reisblatt samt Füllung eng bis zur Mitte wickeln, dann beide Seiten zur Mitte einschlagen und fertig rollen.


Sauce:

2 EL Sojasauce (m: Tamari)
2 EL Wasser
2 TL Limettensaft
1 TL Wasabi
1 Zehe Knoblauch, fein gehackt


Quelle: Melissa aka les gourmandises vegetariennes




Europas einziger ursprünglicher Wildwasserfluß: la Drôme

Kommentare :

  1. Ein weites Feld. Mir geht es auch so, dass viele, die ich gerne lese die Segel streichen. Und was nachwächst, sind Blogs, die schon mit einem Geschäftsmodell antreten und eher auf Werbung setzen als auf Inhalt. Langweilig, ausrauschbar, nicht lesenswert. Aber hey, denen überlassen wir doch nicht das Internet? Dann wird es ja noch langweiliger.
    Aber ohne Kommentarfunktion...ich weiß nicht...ist doch im Grunde die Seele des Bloggens.....auch wenn nicht mehr so oft jemand was sagt...es hat dann sowas von Selbstgespräch....

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    1. Finde ich auch !

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    2. Wie vermutlich bei allen (fast allen?) Blogs macht auch hier bei *grain de sel - Salzkorn* eben die Kommentare das Salz in der Suppe aus. Aber wenn es danach geht, Susanne, lebe ich seit längerem recht salzarm - wie gleichfalls die meisten anderen Blogger auch. Es ist einfach nicht mehr weit her mit dem Kommentieren. Leider! Das bedauere ich sehr, weil - ganz wie du schreibst, Susanne - es fühlt sich bereits oft als Selbstgespräch an. Und schon mehr als ein Mal habe ich mir gedacht, warum mache ich oft so lange an den Formulierungen für meinen Text zum Rezept rum - anstelle einfach *leckerlecker* zu schreiben, wenn nachher eh niemand etwas zu sagen hat.... außer *leckerlecker*...

      Und dann bräuchte ich halt jetzt - wenn Kommentarfunktion lassen - so ein Häckchen mit Kästchen, mit dem ich mir die jeweilige Genehmigung zur Freischaltung eines Kommentars einhole. Was außerhalb meiner Kompetenzen liegt... Ach, es ist schwierig... das gilt auch an M./Mme Anonym

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    3. Ich fasse mich an die eigene Nase - auch ich kommentiere seltener als früher und finde es gleichzeitig schade, dass auch bei mir seltener kommentiert wird. Ich sollte einfach mal anfangen, was zu ändern. Aber wenn sogar die Möglichkeit fehlt, seinen Senf dreinzugeben, dann ist das halt von vornherein eine Einbahnstrasse.
      Datenschautzbedenken verstehe ich - ich habe den/die/das Blog relativ spontan und leicht wutschnaubend auf selbsst gehostet umgezogen. Perfekt ist es nicht, aber immerhin halte ich die Birne für meine Fehler hin und nicht für die von WordPress oder Google ;-).

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  2. Das ist die Hamburger Sommerhitze! Ich sags dir, das letzte mal bei schlechte Wetter gebloggt. Das heisst: ein Osterrezept (!) Kommentarfunktion hab ich auch ausgeschaltet, doof aber auf die Schnelle die beste Lösung.
    So, guck mir jetzt noch ein wenig deine Fotos von dem klaren Wasser an...*schwitz*

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    1. Oder, Sarah? So sieht es auch: es wäre eine schnelle Lösung. Klar vermisse ich jeden Kommentar... heule ihm schon bei einem theoretisch vorgestelltem Verlust hinterher, aber ich habe die Datenreform ja nicht gemacht... Und bevor ich da versuche, technisch am Blog rumzubasteln, gehe ich lieber baden... allerdings hoffentlich im wortwörtlich gemeinten Sinn in der Affenhitze ;-)

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  3. Aaaah, Micha! Doch nicht die Kommentare! Ich kann die Gründe zwar absolut nachvollziehen, aber, argh! Wie soll ich Dich denn erreichen, wenn das mit den Mails mal wieder nicht klappt (siehe neulich...)? Oder um Dir zu sagen, dass uns Sommerrollen – allerdings nach Kati Kochfrosch –Freitag auch SEHR glücklich gemacht haben, weil eh kaum was anderes geht? Gut, mit meiner momentanen Blogfrequenz sollte ich das Mäulchen eh nicht zu weit aufsperren, aber... dagegen!
    Und was "die Neuen" angeht: Ich ignoriere zu größeren Teilen. Macht es mir umso leichter, die gern ausufernde Zeit im Netz zu beschränken. Ich lese, wie Du, (m)eine handvoll Homies, freue mich über guten, neuen Content et c'est ca. Wie Feines-Gemüse-Christina neulich auf Insta schrieb: Das Netz ist zum Glück groß genug für alle!
    Herzlich: Charlotte

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    1. Gmmmppffhh, ja, Charlotte, du hast ja recht! Ich hänge ja auch an den Kommentaren wie (so sagt man im badischen) an einem bäbbigen Huschteguzel (klebrigen Hustenbonbon). Aber die Herrn und Frau Kommentatoren machen sich sehr rar - das muß ich dir als Bloggerin ja nicht erzählen. Und wenn ich pro Blogpost (um es jetzt mal wissenschaftlich/ rein in Zahlen zu benennen) zwei bis drei Kommentare erhalte, dann stoße ich ja nicht die große Masse der Leser vor den Kopf... hach, ehrlich, ich gebe die Kommentarfunktion auch nicht gerne her! Aber dann wäre das mit der Scheiß-Datenreform endgültig erledigt für mich,

      Gelle, und dass ich deine Mails damals (sehr leider) nicht erhalten habe, zählt weiterhin zu den dicken, ungelösten Rästeln! Warum?!

      Und ansonsten: echt? keine Blogempfehlung? Ich stocke meine Blogroll gerne auf! herzlich zurück...

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  4. Liebe Micha,
    das könnte Dir gefallen: seit knapp 5 Jahren bloggt Kiki aus ihrer multikulturellen Kreativküche:
    https://cinnamonandcoriander.com/de/
    Was ich persönlich an Kommentarfunktionen schätze: Gedanken und Rezepte des Bloggers werden von der Leserschaft aufgenommen, erweitert und ergänzt. Vor allem aber: öffentliches Lob für all die Mühe, Zeit und Sorgfalt kommt doch so erst ans Licht! Social Media dagegen finde ich wenig anregend.
    Liebe Grüße,
    Sandkorn

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    1. Vielen Dank für deine Empfehlung, Sandkorn - Kikki schaue ich mir gerne näher an!

      Und ja - ganz mit dir - das schätze ich ebenfalls sehr an der Kommentarfunktion. Besser kann man es gar nicht kurz zusammenfassen wie du. Und das sage ich ebenfalls als Kommentatorin auf anderen Blogs. Ich frage mich nur manchmal, ob diese Aufgabe eben nicht bei den Social Medias erfüllt wird, sprich: dass dort ganz kurz Feedback gegeben wird... aber das kommt für mich definitiv nicht in Frage. Die Zeit will ich nicht opfern...

      Danke, dass du so oft unter meinen Kommentaren zu finden bist. Eine Bereicherung!

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  5. Hallo Micha,
    ich bin froh, dass Du noch nicht das Handtuch geworfen hast! Immerhin verfolge ich immer noch wahnsinnig gerne Deinen Blog seit Anbeginn, auch wenn ich selbst nicht mehr von meinem Garten und den Hühnern blogge. Gerade erst habe ich Deine Rezepte gewälzt, um meine Tomatenernte für den Winter in Gläser und Flaschen zu verarbeiten.
    Mich nervt die ganze Werbung in den Foodblogs auch, andererseits verstehe ich auch, dass sich da einige ihr Business drauf aufbauen. Aber es macht mir als Leser keine Freude mehr , diese Blogs zu verfolgen. Dafür gibts ja Dich :-)) Eine die auch ohne Werbung auskommt ist https://madamroteruebe.de/.
    Liebe Grüße Joona

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    1. Vielen Dank für deine Blog-Empfehlung, Joona. Gerne schaue ich, ob ich mir da etwas mitnehmen kann. Aber wenn du mit dem Zinger darauf zeigst, muß ja eigentlich ;-)

      Nicht, dass mich andere in ihrer Art ihren Blog zu betreiben aus der Fassung bringen. Ihr Blog - ihre Party. Altes, ja uraltes Motto! Und so handhabe ich das schließlich auch - aus voller Überzeugung. Jawohl! Allerdings lese ich keine Werbung. Und zwar prinzipiell nicht - derlei Zeugs wurde schlicht nicht für mich geschrieben...

      Vielen Dank, Jooana, für deinen Kommentar und dein Feedback. Das Schönste für mich ist ja, wenn das Blog genutzt wird...

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  6. Och nöö ! Bitte nicht aufhören und nicht die Kommentare weglassen. Ich schreib in Zukunft auch mehr,hab bisher immer gedacht,ich muß ja nicht überall meinen Senf dazu geben. Aber gerade der Austausch macht es ja lebendig...Liebgruß, Yvonne 🌻

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    1. Ich nehme dich beim Wort, Yvonne :-). Nun ja, richtig überzeugt geht anders, oder? Sonst hätte ich lediglich angekündigt, dass ich die Kommentarfunktion einstampfe. Wer am meisten darunter *leidet*, wenn Kommentieren nicht mehr möglich wäre hier, das wäre ja ich... Was halt dagegen hält sind der Scheiß-Datenschutz und die geringe Anzahl an Kommentaren...

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  7. Liebe Micha, ich hatte ja auch vor dem Umzug mal kurz mit dem Gedanken gespielt, die Kommentare zu streichen. Aber glaub mir, das ist keine gute Idee! Ich bin jedenfalls sehr froh, dass zumindest die Möglichkeit besteht, auch wenn sie nicht mehr so intensiv genutzt wird wie früher (Ja, damals, in den guten alten Blogzeiten ;-)) Aber es gibt doch auch immer wieder Neues zu entdecken, halten wir einfach die Augen offen!

    Und Sommerrollen hab ich hier auch schon auf dem Speiseplan für die nächsten Tage mit südfranzösischer Hitze im Bayerischen Wald - morgen und übermorgen sind 34°C angesagt.

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    1. Tatsächlich, Petra, war das etwas, das mit in meine Waagschale flog: dass du jetzt ebenfalls keine Kommentarfunktion mehr hast. Du bist ja nich umsonst *Säulenfigur*. Das heißt aber wohl - wenn ich dich richtig verstehe - dass du Kommentare wieder möglich machen willst?

      Ach, es ist schwierig. Ich will ja wegen eines Hobbys keine rechtlichen Probleme bekommen (ganz bestimmt nicht). Und ja, der Austausch würde mir natürlich auch sehr fehlen - gerade eben weil es ja keine anderen Möglichkeiten mit Social Media gibt...

      Hier brütet der Sommer auch sehr - so langsam darfs dann Richtung Herbst gehen...

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    2. Ich habe meine Kommentarfunktion doch nie aufgegeben! Ds war nur man eine kurzfristige Überlegung, die ich gleich wieder gestrichen habe. Sowohl im Passwortgeschützten alten als auch jetzt im neuen Blog konnte und kann man fröhlich drauflos kommentieren, darauf wollte ich nicht verzichten. Die Kommentare sieht man bei meinem jetzigen Theme allerdings erst, wenn man den jeweiligen Artikel aufruft.

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  8. Ich auch "och nöö!", auch wenn ich nicht die fleissigste Kommentatorin bin.
    Es scheint mir wirklich immer sonderbar und unlebendig, wenn man nicht kommentieren kann.
    Und Deine Rollen sind mal wieder herrlich präsentiert, auf zur Borretschblüte passendem Geschirr!
    Liebe Grossstadtgrüße (den Kommentar zur Hitze verkneife ich mir, sie ist aber wirklich schlimm! ;-)

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    1. Stimmt schon, Svea - ich kanns nicht bestreiten: ein Blog, ohne die Möglichkeit ebenfalls seinen *grain de sel* dazuzugeben, wirkt steif... und dadurch auch irgendwie festgefahren. Hey, es ist ja nicht so, dass ich das ganz freiwillig mache (also allein die Überlegungen dazu). Meine wuchtigen Argumente sind (notgedrungen) die mistige Datenreform und die geringe Anzahl an Kommentaren, die dann den Sinn dahinter eben in Frage stellen...

      und ja... selbst auf dem Land... SEHRsehr hitzig...

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  9. Liebe Micha,
    natürlich ist meine erste Reaktion auch ein "och nöö!" Schließlich bin ich dabei mich mit voller Begeisterung und Freude durch deinen Gedanken- und Rezeptgarten zu bewegen. Und ja, ich hinterlasse auch immer einen Kommentar, auch wenn ich mir schon manchmal gedacht habe, dass es dir auch auf die Nerven gehen könnten, schließlich betreibst du den Blog in deiner Freizeit... dann bekomme ich aber wiederum von dir auch wieder eine nette Rückantwort, die mich bestätigt weiter zu kommentieren. Wie schon mal geschrieben sehe ich als Blogleserin das Kommentieren als das, was ich zurückgeben kann, das was dir als Blogschreiberin zeigt, dass du nicht gegen eine Wand bloggst, sondern ein Publikum hast, in mir sogar ein begierig zuhörendes und begeistert nachkochendes. Das mit dem Kommentieren halte ich übrigens überall so, wenn ich etwas "mitnehme" sage ich doch irgendwie zumindest "Danke", ich finde das ist das Mindeste... Aaaber: Nicht ohne Gründe gibt es tatsächlich nicht mehr viele andere Blogs, die ich gerne lese. Das mag zum einen eine persönliche Vorliebe für dich, deine Fotos, Art zu kochen, zu denken und schreiben etcpp sein, dann aber auch das Thema Werbefreiheit und dann ja, fühlt sich dein Blog für mich einfach lebendig an. Mich hat der Vergleich mit den Todesanzeigen abgleichenden Großmüttern schon nachdenklich gemacht, denn ich habe mir schon auch manchmal gedacht, wie es euch Bloggern gehen mag, wenn ihr plötzlich den drastischen Rückgang der Kommentare seht. Das macht doch erstmal nachdenklich, aber ich meine sagen zu können, dass es bei einigen von mir geschätzten Blogs nicht am Inhalt liegt, sondern an der Mitnahmementalität, die im Internet (und auch sonst zunehmend) als "normal" gilt... Nunja, jedenfalls machen die Kommentare (d)einen Blog schon lebendiger und ich lese natürlich auch immer gerne, was andere zu sagen haben. Sei es zum Rezept oder eben zu deinen Foodblogplusrubriken.... Allerdings, könnte ich tatsächlich verstehen, wenn du die Kommentarfunktion abschaltest. Bedauerlich, aber ich könnte es verkraften, solange du den Blog nicht "lahm legst" und solange du noch per mail erreichbar wärst... Hätte vielleicht den Nebeneffekt, dass man manchmal noch persönlicher rückmeldet, als für alle sichtbar auf dem Blog, anderseits ist das für dich vielleicht gar nicht immer gewollt... Hach, ich will jetzt auch keinen Riesensermon hier schreiben (schon geschehen, wie ich sehe)... Hin und her - lieb gewohnt ist natürlich die Kommentarfunktion, aber wenn dir zur Last... Hauptsache du versorgst uns weiter mit Gedanken- und Küchenfutter... Liebste Grüße von Hannah (die Hitze hier ist ätzend!)

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    1. Liebe Hannah, ja was wäre mein Blog mittlerweile ohne dich, die ihn durchforstet, durcharbeitet, benutzt, gebraucht, sich zu eigen macht... und mit viel Freude nachkocht und-bäckt UND mich das eben auch noch ausführlich und jedes Mal wissen läßt. Ein schöneres Gegenüber kann sich ein Blog gar nicht wünschen.

      Deswegen: Überhaupt kein kleines Bißchen ist mir die Kommentarfunktion Last. Darum gehts nicht. Es ist ja genau das: OHNE Kommentar habe ich den Eindruck, in einen luftleeren Raum zu bloggen. Mir fällt da wirklich stets die Szene aus dem Film *Kleine Haie* ein, als der eine auf der Bühne während seiner Aufnahmeprüfung an der Schauspielschule seinen Monolog unterbricht... weil er ein Gegenüber braucht. Ich bin (eigentlich) auch nicht dafür gemacht, alleine vor mich hinzureden (in Blogistan = schreiben), aber was will ich machen?

      Meine zwei Totschlag-Argumente sind: die Datenreform läßt mir die Kommentarfunktion nicht so durchgehen (wie sie gerade ist) - ich müßte nachjustieren (was ich eben nicht kann). Und zum anderen (das weißt du als treue Leserin ebenfalls) gibt es kaum noch Leser, die Bock aufs Kommentieren haben.

      Dann kommt natürlich so ein *Kosten-Nutzen* Ding im Kopf ins Rollen: soll ich mir jetzt wegen dieser kleinen Anzahl an Kommentaren voll den Stress geben, und mich (schon wieder) um die ungeliebte technische Seite des Bloggens kümmern? Steht das Dafür? Verstehst du meinen Standpunkt, Hannah?

      Nun, es gärt ja nur so in mir. Richtig überzeugt bin ich ja selbst noch nicht. Sonst hätte ich auch direkt Nägeln mit Köpfen gemacht...

      herzliche und sonnige Grüße zurück (noch ist morgens schön Sommerfrisch)

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    2. Liebe Micha, verstehe deinen Standpunkt voll und meinte mit "Last" auch nicht die Kommentare an sich, sondern den leidigen "Rattenschwanz", der für dich damit verbunden ist, wenn du das Kommentieren ermöglichst. Wie auch immer, ich freue mich an dir und deinem Blog... Bises...

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  10. Liebe Micha, es ist erstaunlich: wir, die wir alle ungefähr selbes Bloggersemester sind, scheinen uns ähnliche Gedanken zu machen...
    Erst kürzlich hat eine von mir sehr geschätzte Bloggerin aufgehört - das finde ich traurig, aber es ist ein Zeichen der Zeit. Hochwertige Blogs mit Inhalt und Mehrwert stehen professionellen Sites gegenüber, die auf Werbung basieren - und verlieren leider immer öfter. Ich finde all die perfekten Hochglanzblogs langweilig, gähnend langweilig - und lese sie nur selten... Es verändert sich alles zur Zeit, auch unser geliebtes Blogistan...
    Meinem Empfinden nach lässt die Kommentarlust über den Sommer nach, ab Herbst geht's dann wieder bergauf ;-)
    Ich persönlich könnte mir ein Monolog-Bloggen nicht vorstellen, auch wenn das generell immer weniger wird, wie du auch schreibst.
    Hm, schwierig... Jedenfalls: ich liebe dich und deinen Blog und lese jeden einzelnen Post ...
    Alles Liebe vom Mädel :-)

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    1. Von dir, liebe Maria, lese ich auch und immer ausnahmslos alles (# Fangirl :). Und wieder einmal sind wir völlig einer Meinung. Wobei ich ja prinzipiell finde, andere dürfen anders sein und ihr Zeugs anders machen. Nur... irgendwie gibts mittlerweile viel mehr andere..., wenn du verstehst, was ich meine. Vielleicht müssten wir einen Veteranen-Verein gründen. Obwohl - alleine das Wort - lieber nicht. Wir Freigeister finden uns auch so... Danke, liebe Maria, wir zwei lesen uns sowieso

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  11. Liebe Micha,ich bin froh, dass es deinen Blog noch gibt! Viele andere Blogs sind sehr schweigsam geworden oder noch schlimmer, mit Werbung zugetextet. Ich lese gerne deine Gedanken und koche nach deinen Rezepten, kommentier aber eher selten, weil ich immer diese Begeisterungs-Orgie nicht so mag, das erscheint mir wie auf Instagram die 1000 Herzchen und Smileys. Aber ich versteh schon, dass euch Blogger dann das Gegenüber fehlt. Mir scheint, nur die Kleinen machen sich kopf über die neue Regelung, die Großen machen weiter wis bisher. Da muss der Nutzer widersprechen, wenn er dagegen ist, ansonsten ist es Zustimmung. In diesem Sinne, bitt bleibe dabei und teile weiterhin deine Gedanken und Fotos und Rezepte mit uns!
    Sonnige Grüße aus München
    Margot

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    1. Liebe Margot, eindeutig, unumstritten und zweifellos ist mir jeder Kommentar wichtig - so wie nun auch deiner. Und gerade jetzt kommt mir natürlich die Kommentarfunktion völlig unentbehrlich vor. Auch logo... kaum soll man etwas hergeben. Tatsächlich stresst mit die Vorstellung halt schon, mit der Juristerei zusammenzuhageln. Denn mir der Sparte will ich prinzipiell rein gar nichts zu tun haben. Vielen Dank, Margot, für deinen Rücken stärkenden Kommentar plus liebe Grüße auch an G!

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  12. Ich kann dich gut verstehen. Meine erste Reaktion nach der DSGV war, entnervt den ganz Blog stillzulegen. Was soll ich mich rummähren, wegen der paar Rezepte, die ich online stelle (also kein Vergleichzu (d)einem ordentlichen Food-Blog ...) Aber irgendwie wollte ich mich auch nicht unterkriegen lassen. Und jetzt ziert mein Impressum alles, was ich dazu finden konnte an Warnungen ;-) Muss reichen. Ich fänds schade ...ein Blog ohne Kommentare ist wie die Suppe ohne Salz ...oder so. Liebe Grüße Marion

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    1. Original meine Gedanken und original meine Handhabung, liebe Marion ;-)
      Muss reichen... bleicht halt die Verunsicherung: *reicht auch?* Weil wegen ein paar Rezepte... aber wir verstehen uns. Ich bin unsicherer denn je was meine Kommentarfunktion betrifft. Also lasse ich es (wie seither) wohl einfach noch etwas laufen... liebe Grüße zurück

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  13. Ja! Erwischt! Ich fühle mich ertappt, denn ich habe in letzter Zeit meine Kommentare mit den Grüssen aus Zürich auch seltener werden lassen. Und auch auf meinem Blog ist die Kommentarfunktion zwar aktiv, bleibt aber häufig ungenutzt. Dabei leben wir Blogger doch (auch) vom Feedback (und das müssen/sollen ja nicht immer bloss Herzchen und Schulterklopfen sein -auch wenn ich mich darüber auch freue!).
    Werbefreie Blogger, die seit Jahren aktiv sind, Homies, wie Du sie nennst, sind mir auch die liebsten. Ich bezeichne mich selbst ja auch als werbefrei, auch wenn ich gelegentlich Kooperationen eingehe, aber nur, wenn ich das Produkt eh mag. Der schnöde Mammon alleine lockt mich nicht.
    Die DSGV mag seine Berechtigung haben, schiesst aber in unserem Fall, die wir die Daten nicht zu unserem Vorteil (bzw. zum Nachteil unserer Leser) verwenden, schiesst sie weit über das Ziel hinaus.
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy
    PS. Hoffentlich kann ich bald wieder einmal einen DUBB liefern :-)

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    1. Die DSGV halte ich eh für ein stinkend verlogenes Unterfangen ( ich verlinkte ein Video dazu), aber gut, was will ich mich aufregen: kleiner Wurm gegen Riesenstaubsaugerhyäne. Also brav bleiben. Nur habe ich selbst nie angefangen zu bloggen, um mich mir über technische oder rechtliche Feinheiten, den Kopf zu zerbrechen. Das stand noch nicht einmal auf der Liste...

      Was ich mir aber nun auch mit nehme - dank den Kommentaren hier - ist, Andy, ebenfalls wieder aktiver als Kommentatorin unterwegs zu sein. Da war ich mämlich zugegebenermaßen schon tüchtiger. Ja, DUBB - immer toll! Ich bin dabei. Wobei hier für Höhenflüge das Hoch zu sehr nach unten drückt... wenn du verstehst, was ich meine ;-)

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  14. Ich fühl mich auch erwischt. Ich finde es selbst schade, dass der Austausch auf Blogs so rapide abgenommen hat, weil vermutlich viele täglich (ich eingeschlossen) mit ihrer Timeline auf Instagram o.ä. beschäftigt sind. Da wird man berieselt auf eine seltsame Art und Weise. Fast so, wie wenn man früher den Fernseher laufen lies um sich nicht alleine zu fühlen. Ja, ich weiß, darüber sollte ich mal nachdenken.

    Viele jetzt kommerziell aktive Blogger haben sie auch abgestellt, weil es für sie unbezahlte Extra-Arbeit ist und ich glaube, dieser Gedanke schwingt auch ein wenig mit, so dass ich vorsichtiger kommentiere und niemanden auf die Nerven gehen will. Ich muss, aber auch sagen, dass der Mehrwert dieser Blogs oft die Community war und ohne diese, sie für mich weniger lesenswert sind.

    Gleichzeitig merke ich, dass sich mein Blogleseverhalten verändert hat. Ich lese oft nicht direkt, wenn der Post online geht, sondern oft erst später, wenn ich Ruhe und Muse habe (oder nicht weiß, was ich kochen soll ;-)) und dann gleich mehrere am Stück, so dass ich mich dann frage, macht es überhaupt Sinn nicht tagesaktuell zu kommentieren und lass es dann.

    Dein Blog ist tatsächlich einer der wenigen, den ich über viele Jahre lese und schätze. Wegen deinem Blick über das Tal, deinen Gedanken zu vielen Themen, deinem besonderen Auge für Fotografie und Ästhetik, den tollen, aber einfachen Rezepten (hab gerade gestern wieder eine herrliche Zucchini Blätterteig-Tarte mit Senfunterlage gebacken), dem Traum vom Leben in Südfrankreich und und und. 1000 Dank und ein dickes, fettes Lob dafür mal an dieser Stelle.

    Schade, fände ich es schon, wenn Du die Kommentarfunktion abstellst, aber ich könnte es verstehen. Ich denke, bei der Datenschutzverordnung hätte man trennen müssen zwischen privaten Blogs wie Deinem und kommerziellen Blogs.

    Viele liebe Grüße aus Berlin,
    Kerstin

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    1. Was ein bereichender Kommentar! Danke, Kerstin! Und für mich spannend zu lesen, weil das Social Media-Dingens ja schon seit jeher ohne mich stattfindet. Will heißen: ich habe keinen blassen Dunst, was da ÜBERHAUPT stattfindet. Aber ich vermute, dass mir *kleines Bild zu kleinem Text* nicht reicht. Also entweder Auseinandersetzung oder Desinteresse.

      Klar, so ein bißchen klikse ich wohl mal bei Insta - aber wirklich selten. Und Facebook bleibt mir bis zum Ende aller Tage ein Mirakel?!

      Fakt ist: sowas von logo freue ich mich immer über jeden (freundlichen ;-) Kommentar - und zwar unabhängig wie lange der Post schon her ist. Für mich bleibt der Kommentar dazu ja brandneu!

      So ganz herzlichen Dank für deine zauberhaften Worte, die ich mir an schlechten Blogtagen als Motivation noch öfters vorlesen werde,

      mit sonnigen und herzlichen Grüßen nach Berlin....

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  15. Liebe Micha, auch ich muss mich outen als langjährige stille und begeisterte Mitleserin. Ich schaue fast jeden Morgen, ob es etwas Neues von Dir gibt und lese Deine Texte mit Begeisterung. Darüber, dass Feedback in Form von Kommentaren wichtig ist, habe ich zwar schon nachgedacht, aber immer, wenn ich irgendwas schreiben wollte, war die Zeit knapp o.ä. oder ganz dämlich: Ich schreibe und schreibe und wenn ich abschicken will ist alles weg. Technik und ich werden nie Freunde. Deshalb auch kein Facebook u.ä. Das sind für mich nur Zeitfresser.
    Ich lese Deine Texte immer sehr gern und meist begleiten sie mich morgens gedanklich auf meinem Weg ins Büro. Regen mein Denken an; bereichern einfach. Auch Deine Rezepte habe ich schon oft nachgekocht und die Fotos sind einfach traumhaft....
    Ich werde mich bemühen, mich aktiver zu beteiligen und die Kommentarfunktion zu nutzen und hoffe, dass Du noch viele tolle Blogbeiträge schreibst, die immer wieder motivieren und anregen.
    An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön für all Deine Mühe, die Du in Deinen Blog investierst und all das Schöne, was dabei herauskommt.
    Ganz herzliche Grüße, Dagmar

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    1. Oh, was ein wohltuender Kommentar, Dagmar! Vielen Dank! Du hörst mich schnurren wie eine Katze - so gekrault fühle ich mich! Ja, doch, Kommentare sind schon sehr wichtig. Einfach weil ich erst (und nur) dadurch einen Eindruck erhalte, wie die Außenwirkung von dem ist, was ich da am Computer treibe. Sonst gucke ich nur auf eine Mattscheibe, lese ein paar Klickzahlen - wieviel Personen den Post/ das Blog/ das Rezept/ den Text (?) aufgerufen haben. Was mir wenig bis gar nix sagt. Tolltolltoll also jeder einzelne Kommentar! Vor allem, wennn es ein so schöner wie deiner ist!

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  16. Liebe Micha,
    Ich muss mich auch bei der Nase nehmen, ich lese fleißig und erfreue mich an den Geschichten, Gedanken, Bildern und Rezepten und Buchempfehlungen :-)(besonders dein Paolo Coelho summary hat mich lachen lassen, weil das so genau meinem Eindruck entspricht). Ich fände es auch schade, wenn es die Kommentarfunktion nicht mehr gäbe. Komisch, wenn man etwas nicht wirklich nutzt, aber wenn die Gefahr droht, dass man es verliert, einem die Wichtigkeit bewusst wird. Also bei der Nase nehmen....... DANKE für all die Arbeit Liebe und Begeisterung die in deinem Blog steckt und für deine Offenheit und Herzlichkeit. Übrigens ich wäre begeistert wenn es doch auch noch ein Buch von dir geben würde. Ich arbeite am Computer und dann ist es mir oft schon zu viel mit der Bildschirmzeit, trotzdem wäre es schön in deimen tollen Repertoire zu stöbern. Alles Liebe Petra

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    1. Wie witzig, Petra - darüber, dass wir uns bei Coelho so einig sind, kann ich auch lachen. Immer gut, immer wohlig, wenn man sich verstanden fühlt - und dieses Feedback gibt ja (manchmal) (d)ein Kommentar auch. Klar, kann ich verstehen, dass wenn man arbeitsbedingt bereits den ganzen Tag vor dem PC verbracht hat, dass man dann privat nur noch Dinge daran macht, die Freude machen und nicht stressen. Ich muss also doppelt bewerten, dass du dir, Petra, Zeit genommen hast zu kommentieren! Vielen Dank!!!

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  17. Liebe Micha,

    oh, nein, schreibe auch ich! Einfach weitermachen und im Impressum angeben, man stimmt allem zu, wenn man hier liest und kommentiert, das sollte doch ausreichen...?
    Du machst doch nichts mit den Daten, verkaufst generell nichts usw. Ich will dir natürlich nicht zu nahe treten, aber kann mir gar nicht vorstellen, dass du Probleme bekämst? Der brotdoc und andere machen es, glaube ich, auch so?
    Ich will auch ab sofort gerne regelmäßig kommentieren, wo ich jetzt so deutlich weiß, dass es dir eine Freude bereitet, das war mir so nicht bewusst, oh je!
    Seit Jahren lese ich ja regelmäßig alles mit großer Freude und das Meiste steht hier nach kurzer Zeit oder am selben Tag manchmal sogar bei uns in Wuppertal auf dem Tisch, die Familie weiß sofort Bescheid und freut sich, wenn ich lächelnd kommentiere, von der „Salzkorn-Michaela“, unsere interne „Geschmacksgarantie“ sozusagen.
    Herzliche Grüße nach Gigors, Stephanie

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    1. Was ein schönes Bild, Stephanie, hast du mir vor Augen gezaubert! Das ist ja so wohlig zu wissen, dass meine Rezepte genutzt, gebraucht, umgesetzt, sich zu eigen gemacht werden und dann vielleicht sogar - als Krönung - noch Freude bereiten. Tsss, *Geschmacksgarantie* - ich lächle immernoch. Du siehst, dein Kommpliment kommt SUPER an :-)! Und so ein bißchen Rückenwind kann ich durchaus gut brauchen. Wenn so gar keine Kommentare geschrieben werden, dann weiß ich manchmal nicht mehr so richtig, wofür ich das alles mache. Reine Aufrufzahlen sind für mich tote Information. Herzlichen Dank nochmals, Stephanie, für deine lieben Worte!

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  18. Liebe Micha,
    nun, derartig aufgefordert, gebe ich mein Dasein als stille Blogmitleserin auch auf und nutze Deine Kommentarfunktion, so lange es sie noch gibt! Ich habe mich bisher zurück gehalten, da ich eher den Eindruck hatte, dass sich hier eben gerade die "Homies" untereinander schreiben, was interessiert dann schon der Kommentar einer unbekannten Leserin x aus y? Hinzu kommt, wie auch bei Kerstin oben, dass ich die Rezepte oftmals erst später nachkoche, wenn ich gerade ein Gemüse auf dem Tisch, aber keine Idee habe und in Deinem prall gefüllten Archiv nach Anregung suche. Als "Mitnahmementalität" habe ich das bisher nie gesehen. Aber da ich nun sogar schon in Deiner wunderschönen Ferienwohnung Urlaub machen durfte (wundervolle Flußbilder, da will ich sofort wieder hin!), werde ich mich bemühen, auch ein bisschen zu kommentieren, wenn schon während des Urlaubs wenig Zeit zum schwatzen war.
    Mit Sommerrollen habe ich leider keine so gute Erfahrungen. Meine Kinder mögen die Vermicelli nicht und die Konsistenz der Teigplatten ist mir bisher auch zu schlabbrig geraten. Aber vielleicht probiere ich einfach den Tip mit dem Holzbrett und lasse die Nudeln weg, denn ansonsten sind Sommerrollen bei der Hitze wirklich gut.
    Ich habe übrigens letzten Samstag in Crest auf dem Markt noch 5kg Aprikosen erstanden und zu Hause einige nach diesem Rezept: https://www.franzoesischkochen.de/tarte-lavendel-aprikosen/ verarbeitet - sehr köstlich. Du kennst den Blog glaube ich, leider voll mit Werbung, aber dafür können ja die Aprikosen nichts. :-) Auf der anderen Seite kann ich es verstehen, wenn man mit einem Blog auch ein wenig Geld verdienen möchte, schließlich kostet er sicher sehr viel Zeit - aber der Grad ist sehr schmal. Sobald ein Blog eine reine Rezeptsammlung ist, finde ich ihn nicht mehr spannend. Gerade Deine Gedanken und persönlichen Erlebnisse machen Deinen Blog für mich so lesenswert und ich würde mich freuen, noch ganz viel von Dir lesen zu können.

    Ich habe übrigens mit deutlich weniger Erfolg auch eine Tarte tatin mit Aprikosen versucht, das Ergebnis waren leckere Aprikosen auf einem matschigen Teig im Karamellsee. Du hast nicht zufällig ein gelingsicheres Rezept auf Lager?

    Herzliche Grüße aus Dresden
    Sylke

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    1. Der Kommentar einer *unbekannten Leserin*, Sylke, trifft ja auf dich nun nicht mehr zu ;-). Und wenn man sich *in echt* kennt, dann erhält ein Kommentar natürlich nochmals ein anderes Gewicht. Logo! Viele von denen, die ich Homies nannte, kenne ich ja gar nicht aus dem richtigen Leben. Aber selbst wenn wir uns noch nicht begegnet wären, Sylke, tut eine Rückmeldung zu einem Rezept oder Text oder Foto einfach immer gut. Schließlich mache ich mit dem Bloggen etwas öffentlich - und daran knüpft sich dann automatisch wie die Frage, WIE die Öffentlichkeit das aufnimmt.

      So, und nun zu den Rezepten:
      Aprikosen und Lavendel auf einer Tarte sind eine echte Bank, ja eine wunderbare, französische Köstlichkeit - allen Vorteilen zu trotz, dass Lavendel seifig schmecken sollte. Ein Rezept findet sich dazu auch hier. Und probiere, Sylke, ruhig mal die Vorgehensweise zu den Sommerrollen von hier aus: zum einen braucht es für unseren Geschmack die Vermicelli nicht noch zusätzlich in den Rollen (ohne einfach frischer/ salatiger), zum anderen wird das Reispapier auf die hier beschriebene Weise nicht *gatschig* - es darf allerdings wirklich nur kurz durchs Wasser gezogen werden.

      Und noch zur Aprikosen Tarte Tatin: hier (https://salzkorn.blogspot.com/2014/12/jahresruckblick-2014.html) hatte ich einen Unfall (Outtake) dazu gepostet. Bei mir wurde der erste Versuch ein echter Plombenzieher. Also solltest du vor mir ein gelingsicheres Rezept finden: bitte her damit ;-)

      ganz herzliche Grüße zurück nach Dresden - an die ganze Gang...
      und vielen Dank für deinen lieben Kommentar hier!

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  19. Liebe Micha,
    bitte lass die Kommentar-Funktion drin, wo soll ich denn sonst meine Begeisterung übder deine Rezepte und Gedankenstöße hinpacken?
    Klar ich lasse auch nicht immer einen Kommentar da, aber eine Mail schreiben würde ich wahrscheinlich fast nie... Das wär schade!
    Liebste Grüße
    Alexandra

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  20. Hallo Micha, ich bin der Meinung, dass die wahren Urgestene der Foodblogger-Welt alle noch aktiv sind. Petra, Robert, Ulrike, Zorra, Barbara. Ich schaffe mit multikulinarisches dieses Jahr immerhin auch schon die 10, auch wenn sich das Profil des Blogs mehr in die Wildkräuter-Ebene verschoben hat. Vielleicht lege ich mir zum Bloggeburtstag einen neuen Namen zu. Aber die Kommentarfunktion ist für mich tabu. Oftmals Grund zur Trauer, freut man sich um so mehr, wenn mdoch mal ein wertschätzender Kommentar hinterlassen wird. Auch wenn nicht, weiß ich, dass doch der eine oder andere mitliest.

    Ich persönlich kommentiere lieber direkt in den Blogs als auf social media. Also bitte nicht abschalten. Gern kann ich dir auch mit diesem Häkchen-Dingens helfen.

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  21. Bonsoir Micha
    Halte die Kommentarfunktion bitte offen. Sie ist das Bindeglied!
    Auch wenn ich in letzter Zeit nicht viel kommentiert habe, so hat das seine Gründe. Als bekennender Carnivore picke ich mir bei Interesse die für mich passenden Rezepte oder Teile davon als Beilage-Inputs heraus. Zudem bin ich z.Z. privat/familiär sehr beschäftigt. Die genauen Gründe werde ich dir persönlich mal mitteilen - P.S. haben gar nichts mit Thailand zu tun.
    Also, bitte weiter so. Ich schätze deinen Blog sehr!

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