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Sonntag, 5. Dezember 2021

universell: Schoko-Busserl oder Schoko-Hussarenkrapfen mit Espresso-Ganache

 

Für alle, die es nicht wußten: wir leben in der Milchstrasse. Also planetarisch gesehen. Unsere Heimatgalaxie ist die Milchstrasse, der nicht nur die Sonne samt Erde angehört, sondern Tausenden von Millionen oder sogar Millionen von Millionen Sternen, die alle durch Schwerkraft aneinander gebunden sind. Zusammengehalten durch Anziehung (und Abstoßung) und damit in den Weiten des Weltraums an einen bestimmten Platz fixiert - Worte, die auf der Zunge schmelzen wie diese Husarenkrapfen und über die man Nächte lang philosophieren könnte...

Gewiß ist, dass es außer der Milchstrasse noch andere Galaxien gibt. Die ungeklärte Frage ist wieviele. Das lässt sich nicht so leicht errechnen. Auch nicht für die Experts, die Astronomen. Ganz standesgemäß (oder berufsgemäß) ist die angenommene Anzahl anderer Galaxien astronomisch: geschätzte 100 Milliarden Galaxien. Das ist schon Mega-Giga, so dass ein paar aneinandergereihte Fußballfelder im Kopf nicht ausreichen, um sich vorstellungsmäßig ranzutasten. 

Eigentlich bleibt nur Staunen. Wie gegenüber allem, was zu groß ist für unsere menschliches Erbsen-Fassungsvermögen. Und Demut. Und Faszination. Angesichts des Sternenhimmels: was bleibt dem Winzling Mensch (sehr schön dazu mal wieder Arte *Eine überschätzte Spezies*) anderes, als sich kindlich und spielerisch in Bezug zu setzen, nämlich einfach grenzenlos draufloszudenken: Was wäre, wenn...

Was wäre, wenn die Erde nicht der einzige Planet wäre, auf dem Leben möglich ist. Bien sûr bin ich nicht in der Lage das zu beantworten. Aber Kinners, alleine anhand der vermuteten Anzahl von Galaxien (s.o.) von welcher Wahrscheinlichkeit reden wir denn dann? Und bereits die Möglichkeit, dass es so sein könnte, muss einen wenigstens mal in die Richtung denken lassen. Und wenn schon nicht aus Faszination heraus dann zumindest aufgrund der Tatsache, dass man andere Existenzen im Weltraum nicht völlig ausschließen kann.

Womit wir bei UFOs rausgekommen wären. Der Autor Ross Coulthart folgt in seinem neu erschienenen Buch *In Plain Sight*  weltweiten Hinweisen zu UFO-Sichtungen und macht nebenher die Entdeckung, dass von offizieller Seite die Bemühungen groß sind, diese zu vertuschen - trotz des Berichts des Pentagon, in dem zugegeben wurde, dass es Vorfälle mit *nicht identifizierten Luftphänomenen* gab, die nicht erklärt werden konnten. Dazu passt hervorragend dieser Stolperstein aus dem Netz: Ufo-Sichtung in London. Also bitte jetzt, das ist doch faszinierend, oder nicht?!


Wobei - ganz ehrlich - ich finde den Umgang der Menschheit mit möglichem außerirdischem Leben symbolisch. Nimm dieses Detail und daraus leitet sich alles Weitere ab...

Was fällt der Politik zuerst ein? Verteidigung. Das Pentagon hat ganz frisch eine UFO-Arbeitsgruppe gegründet, die Taskforce 'Airborne Object Identification and Management Synchronization Group' (AOIMSG). Sie soll die Bemühungen der US-Regierung koordinieren, *Objekte von Interesse im Special Use Airspace (SUA) aufzuspüren, zu identifizieren und zuzuordnen sowie damit verbundene Gefahren für die Flugsicherheit und die nationale Sicherheit zu bewerten und zu entschärfen*. Na, zeigen da nicht neun Finger auf die eigenen (amerikanischen) kriegerischen Absichten zurück?!

Was ist der Menschheit noch eingefallen? Den Weltraum mit diffusen Radiostrahlen beschallen etwa. Oder irgendwelche Weltraumkapseln gefüllt mit Tinnef in die Umlaufbahnen feuern. Hmmmm...  Oder wie fasst Einstein zusammen: «Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.»

Aber umgekehrt sich überlegt, wie könnte die Kontaktaufnahme von ausserirdischer Intelligenz aussehen? Was bietet sich mehr an als der Weg über Symbole, schlichte Zeichen, in denen Form und Inhalt eine Einheit bilden? Wie Kornkreisfelder: unübersehbare, perfekte Mandalas. Derlei  Erscheinungen gab es ja bereits viele auf der Erde. Ziehe ich als Beispiel diesen Kornkreis am Ammersee von letztem Jahr heran. Oder ein wenig früher dieser Kornkreis im Landkreis Schongau.

Erklärungen, dass solche Muster in dieser Größe, in dieser Exaktheit, ohne Getrampel drumherum von Menschenhand gemacht wurden, konnten mir seither nicht überzeugen. Und das Ganze dann noch in einer Nacht und unbemerkt und heimlich... Das müßte schon mit Zauberei von statten gehen... Schließt man das aber aus, dann bleibt nur eine Schlußfolgerung, nämlich dass diese Zeichen der Versuch einer Kontaktaufnahme sind.

So, und - jetzt rein spielerisch, rein theoretisch - nur gemäß der Möglichkeit, es WÄRE so, was machen wir Menschen damit?

Wieder symbolischerweise haben wir Menschen den Zugang zur Symbolsprache verloren. Wir sehen nichts als die Form. Für Symbole benötigt man einen Schlüssel und dieser Schlüssel ist ein tieferes Verständnis von Geist. Zuerst müßten wir "Geist" begreifen, die verschiedenen Formen des Geistes studieren, eine Vorstellung davon haben, wie das Universum *geistig* entstand (s. Genesis). Der Geist haucht aller Form Leben ein. Weshalb man auch sagen könnte, dass die Symbolsprache eine Art universelle Sprache ist. Aber wer kann schon universell denken? Oder mit Oscar Wilde: *Die Trennung von Geist und Materie ist ein Geheimnis und die Einheit von Geist und Materie ist ebenfalls ein Geheimnis.*
 
 

 
Eine Antwort habe ich erhalten auf ein noch fehlendes Puzzle-Stück auf dem Plätzchenteller. Ein schokoladiges Plätzchen vermisste ich noch. Und es sollte kein Schoko-Cookie oder ein anderer Keks sein, den man auch das ganze Jahr über backen kann. Fündig wurde ich mit diesem Blog-Buster-Rezept, das seinen Feldzug schon lange durch die Blogs machte - ausgehend von der vermissten Mme Hedonisten aka *Low-Budget-Cooking*, ein Blog, das leider schon lange nicht mehr gefüllt wird. Aber Petra hat glücklicherweise rechtzeitig nachgezogen und mit Favoriten das Rezept entsprechend gekennzeichnet. Bei ihr sieht man prima, wie die Kekse ordentlich geformt aussehen sollen.

Denn mir ist das Formen nicht ganz geglückt - ich kann gar nicht erklären warum. Ich machte daraus eine Tugend und gab meinen Plätzchen einfach den Zweitnamen *Schoko-Busserl*. So oder so: die Schoko-Husarenkrapfen mit Espresso-Ganache sind herrlich schmelzig-schokoladig-mürb und finden direkt ebenso bei mir ihren Einzug in die Hall of Fame der Lieblingsplätzchen!
 
 
 
Zutaten - 45 Stück:

115g Butter
115g Zucker
1 Eigelb
1 EL Sahne
120g Mehl
60g Kakao
1/2 TL Fleur de Sel
 
Für die Espressoganache:
60g Sahne
80g Schokolade (75% Kakao)
1 gehäufter TL lösliches Espressopulver
 
Zubereitung:
 
Butter klein schneiden, mit Zucker in eine Schüssel geben und mit den Quirlen des Handrührgeräts cremig rühren. Eigelb ebenfalls unterrühren. Dann die Sahne zugeben. 
 
Mehl, Salz und Kakao in einer zweiten Schüssel miteinander vermengen, dann zur Butter-Zucker-Mischung geben und kurz mit den Quirlen des Handrührgeräts verrühren. Dann mit den Händen zügig zu einem glatten Teig kneten. Aus dem (recht klebrigen) Teig zwei nicht zu dicke Rollen formen, in Frischhaltefolie wickeln. Teig mindestens 2 Stunden, gerne auch über Nacht im Kühlschrank kaltstellen.
 
Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Von den Teigrollen 10g-Portionen abschneiden. Zu Kugeln rollen, auf das Backblech setzen und mit einem Kochlöffelstiel Vertiefungen in die Mitte eindrücken. Die Vertiefungen müssen recht tief und breit sein, damit man die ganze Füllung unterbringt!
 
Schoko-Husarenkrapfen im heißen Backofen auf der 2. Schiene von unten ca. 8-10 Minuten backen, bis sie gerade so durchgebacken sind. Herausnehmen, abkühlen lassen.
 
Für die Espressoganache die Schokolade fein hacken und in eine hitzebeständige Schüssel geben. Sahne und Espressopulver in einen kleinen Topf geben, aufkochen lassen. Dann sofort über die gehackte Schokolade gießen. Ca. 3 Minuten warten, dann die geschmolzene Schokolade glatt rühren.
Die Espressoganache in einen Spritzbeutel (oder einen kleinen Tiefkühlbeutel) füllen und in die Vertiefungen der Krapfen füllen.
 
Schoko-Husarenkrapfen vollständig trocknen lassen, dann in mit Backpapier ausgelegten Blechdosen aufbewahren.
 
Quelle: Mme Hedonistin aka Petra von Chili und Ciabatta

 

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