I am a miner for a heart of gold
Ganz bei Niel Young - schon ein Lieblingslied seit meiner Jugend. Die Suche nach echter Herzlichkeit wird mich ein Leben lang begleiten .
Mit Niel Young läßt sich die Liebesthematik auch wunderbar mal ein gutes Stück tiefer aufhängen - so ganz alltagstauglich. Wie postulierte Martin Buber: *Alles wirkliche Leben ist Begegnung*.
Und dafür braucht es im Grunde gar nicht viel. Nur ein echtes, fühlendes Gegenüber. Ein kleiner Wortwechsel, der aufeinander eingeht, zwei Blicke, die sich treffen, ein Lächeln, das geteilt wird, eine aufgehaltene Tür... Eine gute Gesinnung, die ebenfalls nicht an jeder Straßenecke lauert, benötigt noch weniger - da funktioniert das Miteinander ganz mühelos ohne Worte.
All diese kleinen Momente der Begegnung machen, dass sich das Leben wirklich, warm, lebendig anfühlt, dass man sich wahrgenommen und gesehen vorkommt. Leben im Jetzt und Hier. Zusammen mit einem anderen, menschlichen Wesen. Viel bedarf es wirklich nicht. Und gleichzeitig doch. Für Herzlichkeit braucht es zu aller erst Herz. Sowie Wahrhaftigkeit, Aufmerksamkeit, Empathie, Achtsamkeit, Präsenz, Friedfertigkeit - alles hängt mit allem zusammen. Nichts, was jedem innewohnt, nichts, was man sich einfach aus dem Ärmel schüttelt.
*Sodann aber verlangt es einen Mal um Mal, seinem Mitmenschen zu danken, selbst wenn er nichts Besonderes für einen getan hat. Wofür denn? Dafür, daß er mir, wenn er mir begegnet wirklich begegnet ist; daß er die Augen auftat und zuverlässig vernahm, was ich im zu sagen hatte; ja, dass er das auftat, was ich recht eigentlich anredete: das wohlverschlossene Herz* (Martin Buber)

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