Je länger ich koche, umso mehr bevorzuge ich die einfachen, schlichten Hausmannskost-Rezepte, die auf guten Zutaten beruhen. Das muss nicht fancy sein noch raffiniert. Gerichte, die leicht zuzubereiten sind und man im Prinzip mehr oder weniger jeden Tag essen könnte, sind mir die liebsten.
Und vielleicht ist diese selbstbestimmte Mäßigung generell ein Schlüssel zum Glück. Die Erfahrung lehrt nämlich, dass wenn das Pendel in die eine Richtung schwingt, dann wird es ebenso mit gleicher Kraft in die entgegengesetzte Richtung ausschlagen.
Ich glaube auch, dass in dem französischen Sprichwort *Il faut reculer pour miex sauter* (man hat rückwärts zu gehen um besser zu springen) viel Kraft verborgen liegt. Besser nicht immer alles ausreizen müssen, sondern die vornehme Zurückhaltung - auch eines dieser Worte, die kaum mehr im Gebrauch sind.
Jeden Tag erhalte ich Pop-up-Nachrichten von Lebensmitteln, die zurückgerufen werden, Wurst wird von der WHO in die gleiche Kategorie wie Asbest sortiert - der maximal krebserregenden Stoffe; es heißt, dass jeder Mensch wöchentlich 5g Plastik - also eine Kreditkarte - mit dem Essen zu sich nimmt, Böden und Gewässer sind durch PFAS belastet, gestern sah ich eine Doku über *Invasive Pilze*... Es ließe sich leichterdings weiterlisten.... leider...
Dabei will man eigentlich nur friedlich leben - und nicht gefühlt ständig problematisieren wollen...
Achtung aber noch an dieser Stelle - ich hatte die dirty dozen bereits verlinkt (und zwar hier bei den Quinoa-Pfannkuchen, auch schön basic): Kartoffeln zählen zu den besonders Pestizid belasteten Gemüse-Sorten. Und Kartoffelpuffer bestehen nun mal hauptsächlich aus Kartoffeln.
Kartoffelpuffer sind klassische Mama-Küche. Kartoffelpuffer kenne ich noch aus meiner Kindheit und habe sie geliebt: triefend vor Fett. Schon damals lieber mit Salat als mit Apfel.Kpmpott.
Dieses Rezept, das im Original-Titel lautet: Rosti di patate super croccanti - toppt alles, was ich seither an ähnlichen Rezepten ausprobiert habe: richtig knusprig und innen toll saftig. Bref: die besten Kartoffe-Puffer, die es gibt, anders werden die hier nicht mehr zubereitet!
Zutaten 6 Stück /2P:
500g Kartoffeln (m: Mona Lisa)
40g geschmolzene Butter
50g geriebener Käse
Salz, Pfeffer
Muskatnuss-Abrieb
(optional: 1 TL Thymian
oder 1 EL gehackte Petersilie
oder eine kleine, gewürfelte Zwiebel)


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Oh, das Rezept werde ich demnächst gleich mal ausprobieren. Ich liebe Kartoffelpuffer!
AntwortenLöschenLiebe Grüße, Juliane
Eindeutiges *Best of*, Juliane - ich esse nämlich auch sehr gerne Kartoffelpuffer - die Chips unter der deutschen Hausmannskost... oder so ;-)
LöschenOha, ohne Zwiebeln. Anders als die Kartoffelpuffer aus dem Rheinland. Die sehen aber so köstlich aus, dass sie unbedingt ausprobiert werden. Liebe Grüße, Marion
AntwortenLöschenAh, guter Hinweis, Marion, das wollte ich unter *optional* ebenfalls aufnehmen: Zwiebelchen. So kenne ich die klassischen Kartoffelpuffer auch. Aber hier haben sie überhaupt nicht gefehlt. Eine Variante aber ist es allemal! liebe Grüße zurück!
LöschenLiebe Micha - anders mache ich ab jetzt keine Kartoffelpuffer mehr! Die Zubereitung im Ofen gefällt mir sehr - nochmal einfacher als in der Pfanne UND: es riecht nicht zwei Tage lang nach Kartoffelpuffern in der Wohnung ;-). Geschmacklich tipptopp... Käsereste finden ihre Verwendung....Gehört in die Kategorie DUBB von annodazumal ;-)
AntwortenLöschenLiebe Grüße sendet Hannah
ach ja: Wenn man - in Ermangelung eines Servier Ringes - die Reibekuchen ohne einen solchen formt, sollte man darauf achten, dass die Ränder schön ordentlich sind, also nicht zuviele Raspeln "dünn rausstehen". Diese werden nämlich hart.
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