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Das große Buch von Herrn Lafer - verlost - und daraus eine weitere Knödelvariante

Montag, 29. April 2013

Idealerweise war ich vor wenigen Tagen kurz in Deutschland. Warum wird sich nicht nur an den heutigen Weißwürsten zeigen. Aber mit deren Unterstützung trete ich hiermit den Beweis an, dass das Serviettenknödel-Rezept von Johann Lafer die perfekten - und wirklich nicht drunter - Knödel hervorbringt. Die Konsistenz ist so toll, dass man sie auch gut dünn schneiden kann zum herrlich knusprig Braten, wie ich sie am liebsten esse.

Sehr gut hat mir auch die klassische Kombi *Brezel & Weißwurst & süßer Senf* neu interpretiert gefallen. Monsieur Lafer baut gerne Türmchen auf Tellern, so hält er es ebenfalls mit diesem Gericht. Aber für meiner Gartenküche ist das zu schischi. Obwohl durchaus nichts dagegen spricht, um etwa vor Gästen dicke Arme zu machen, aber für uns beide war es so *drappiert* schlicht einfacher zu essen. Eine glatte Empfehlung - aber das sagte ich ja bereits.

Glücklicher Losgewinner des *Großen Lafers* ist kein Foodblogger - was ich zugegeben nicht schlecht gefunden hätte, denn die teilen ja auf die altbekannte Art ihre Kochbücher mit allen. Und nachdem die Nachfrage so groß war... 

Aber das Los fiel auf Ina Vainohullu, mit der ich mich natürlich genauso mitfreue! Liebe Ina, bitte schreibe mir eine Mail mit deiner Adresse an *Salzkorn@email.de* - damit ich weitergeben kann, wohin *der große Lafer* geschickt werden soll.
Zutaten (m: für uns zu zweit das Rezept halbiert:

250g altbackene Brezeln (m: diese)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
70g Butter
200ml Milch
2 Eier (Größe M)
Salz, Pfeffer
Muskatnuss
1Bund Radieschen
4 Weißwürste
2 TL süßer Senf
1 EL Weißweinessig
1 EL Brühe
4 EL Rapsöl (m: 2 davon Olivenöl)
2 EL Schnittlauchröllchen (m: Grün der Frühlingszwiebel)
50g gewaschener Spinatsalat (m: Feldsalat und junger Mangold)

Zubereitung:

Die Bretzeln/ Laugenbrötchen fein würfeln. Zwiebeln und Knoblauch schälen und ebenfalls fein würfeln. Zwiebeln und Knoblauch in 20g Butter anschwitzen. Die Milch dazugeben und 2 min köcheln lassen. Die heiße Milchmischung über die Brötchenwürfel gießen. Die Eier beifügen und mit Salz, Pfeffer und frisch geriebenem Muskat würzen.

Alles sehr gut mischen und 10 Min durchziehen lassen. Ein nasses, aber gut ausgewrungenes Geschirrtuch auf der Arbeitsfläche ausbreiten. Die Brötchenmasse darauf geben, dabei aber rechts und links einen guten Rand von etwa 5cm lassen, damit man das Bonbon sich gut zubinden läßt (m: die Masse auf 2 Geschirrtücher verteilt - so paßen sie zu zweit in meinen länglichen Schmortopf). 

Die Masse zu einer Rolle formen und locker in das Tuch wickeln. Die Seiten mit einem Küchengarn (Bonbon) zubinden. In einem ausreichend großen Topf reichlich Wasser zum Kochen bringen. Den Knödel hineingeben und in dem leicht siedendem Wasser 30 Minuten ziehen lassen. Dann auswickeln und mit einem scharfen, dünnen Messer in dünne Scheiben schneiden.

In 50g aufgeschäumter Butter von beiden Seiten goldbraun anbraten. Radieschen putzen und waschen, Weißwürste pellen, beides in Scheiben schneiden. Ein Dressing aus dem Senf, Essig, Brühe, Salz, Pfeffer und Öl rühren und den Schnittlauch zugeben. Salat auf einem Teller anrichten, die Hälfte des Dressings darüber geben, Brezenknödelscheiben und Weißwürste ebenfalls darauf anrichten und das restlichen Dressing darüber träufeln. Servieren.
Quelle: Der große Lafer