Dienstag, 21. Mai 2013

Butter, Toast und Honig - und Ninas *süße Musikbox*

Ninas Einfall die Pop-Geschichte nach *kulinarischen Songs* durchzuzstreifen, fand ich sofort super. Da gabs auch gar kein weiteres Nachdenken, als ich von ihr als Mitstreiter in ihre Blogger-Charts berufen wurde; ich habe mich sehr gefreut, dass sie an mich gedacht hat. Eine kulinarische Musikbox - das ist einfach eine tolle Idee, Nina! Und genau dort, in Ninas kleinem Foodblog findet ihr mich heute!

Ninas einzige Vorgabe zur Teilnahme war ihr ausgewählter Song - gegen den man sogar hätte Veto einlegen können - und ab da durfte man, wie man wollte. SO mag ich das.

Roxette höre ich nur im Radio, aber mit Butter, Toast und Honig ist die Brücke sofort für mich geschlagen. Ich habe meine Freiheit genutzt, die Steilvorlage wahrzunehmen, endlichendlich das Hokkaido-Brot zu backen, von dem mir vor Jahren Miriam bereits vorgeschwärmt hat - und das seinerzeits wiederum seine Kreise zog. Wie solls anders sein: ausgehend von Petra. Ein in die Jahre gekommener Blogbuster?

Eigentlich muß ich mich nämlich sehr aufraffen, so Dinge wie Brioche oder Croissants zu backen - die können die Fränzis einfach zu gut. Aber mit Nina habe ich die Gelegenheit am Schopf gepackt, in die langaufgeschobene Richtung zu backen: ein Toast. Oder zumindest fast. Ein Milchbrot. Aber nicht irgendein Milchbrot, sondern eine Milchbrot das wuschige Hefehaare hat.

Und ich habe den Test gemacht. Schmeckt absolut supi mit Butter und Honig!

Weitere Tasten der kulinarischen Musikbox könnt ihr hier bei Nina drücken!
Zutaten für eine 750g Form (18 x 8 x8):

270g Mehl 550 (m: T65)
30g Mehl 405 (m: T45)
12g frische Hefe
15g Milchpulver
40g Zucker
5g Salz
1 kleines Ei
125g Milch
80g Sahne
Zubereitung:

Alle Zutaten außer dem Salz in die Schüssel der Küchenmaschine geben und 4 Minuten auf Stufe kneten, dann das Salz einrieseln lassen und 8-12 Minuten auf Stufe 3 kneten, bis ein glatter elastischer Teig entsteht, der sich zuerst von den Wänden löst und dann auch beginnt, sich vom Boden der Schüssel zu lösen (länger kneten als üblich). Den Teig in eine sauberen, leicht geölten Schüssel auf das doppelte Volumen aufgehen lassen (Original etwa 1 Stunde, bei mir mit weniger Hefe gut 1 1/2 Stunden).

Den Teig auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und entgasen. In vier Stücke teilen (m: 3), diese grob rund formen und abgedeckt 20 Minuten ruhen lassen.

Jedes Teigstück zu einem länglichen Band auswellen (Breite etwa Kastenformbreite) und aufrollen. Die 4 Rollen (m: 3) hintereinander in die gebutterte Kastenform setzen und abgedeckt gehen lassen, bis die Form etwa 2/3 gefüllt ist (m: bei mir sehr gut über die Form - etwa 1 1/2 Stunden).

Den Backofen auf 175°C vorheizen.

Die Oberfläche mit Eiwasch oder Milch bepinseln und das Brot im Backofen auf zweitunterstem Rost etwa 40 Minuten backen.
Quelle: Petra von Chili und Ciabatta

Kommentare:

  1. So fluffig, da würde sogar ich Toast essen!

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  2. Das sieht sowas von super lecker aus, dass ich sogar jetzt lieber in die Küche gehen würde als zur Arbeit :))

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  3. YAMMI YAMMI YAMMI :-) schaut das LECKER AUS :-) Aber doch eher wir eine Brioche ;-) Wie schmeckt es getoastet? Herzlichst Nadja

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  4. Himmlische Hefehaare ;-) und ich schließe mich Susanne an, dafür würde ich sogar mal ein Frühstücksbrötchen ausfallen lassen...

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  5. Hefehaare - was für ein schönes Wort! Danke dafür. Und auch für das Rezept.

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  6. ohhhh Gooottt! wieso sieht bei dir immer ALLES so perfekt und wundervoll aus? und ich will alles essen. sofortsofortsofort!
    hungrige grüße,
    anna

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  7. @Susanne: Es ist auch *hüstel* eher im weitesten Sinne ein Toast ;)

    @Agounele: Sind wir nicht alle stets ein bißchen küchenklebrig :)?

    @Franziska: Wenn man auf Hefegebäcke abfährt, dann ist das Hokkaido-Brot auf jeden Fall ein Treffer!

    @Nadja: Das mit dem *wie es getoastet schmeckt* ist doch wohl eine Fangfrage :O)?

    @Eva: Ich bin ja bekanntermaßen eher der Butterbrot-Typ - aber wenn wir auswärts frühstücken, dann sehr gerne ein Croissants oder eine Brioche. Was nicht heißt, dass man zuhause nicht auch gut solches Gebäck tunken kann.

    Dafür habe ich mein Morgenritual gerne unterbrochen ;)

    @Turbohausfrau: Das Rezept habe ich eigentlich nur vorgekruschtelt - es war ja vor einiger Zeit wirklich in sämtlichen Blogs. Und Verursacherin war mal wieder Petra.

    Aber die Hefehaare habe ich *gefunden* :)

    @Anna: Du bist ja ein Schwärmcherchen - da gibts andere, die sind vielvielviel perfektoristischer. Aber es gefällt mir SEHR, wenn ich dir Appetit mache!!

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  8. die bilder! die bilder! so so schön.

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  9. Butter (mein geschultes Auge erkennt mehr als 0815-Qualität), Toast (welcher stimmigerweise wie Zopf ausschaut) und Honig (Akazie? Lavendel? Rosmarin?)!

    Hier bin ich zuhause ;)

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    1. Die gute Butter, und ähm ja, eher Zopf und Tannenhonig (IMMER mitgenommen aus dem Jura - du kommst zum Frühstück ;)?

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  10. Die langfaserige, wattige Konsistenz hast du wirklich wunderbar eingefangen :-)

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  11. Liebe Micha,

    auch hier nochmal vielen, vielen Dank für Deinen fantastischen Beitrag zu den Foodblogger-Charts! Ich liebe Deine Fotos und das Rezept schreit nach nachbacken!

    Es war mir eine Ehre, Dich bei mir zu Gast zu haben :)

    Liebe Grüße

    Nina

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  12. @Petra: Bei dir sieht man die schmucke, gewickelte Form besser. Wie immer, liebe Petra: Inspiration vom Feinsten. Merci beaucoup!

    @Nina: Vielen Dank für die schöne, freundliche und anregende Zusammenarbeit! Schön wars mit und bei Dir!

    viele liebe Grüße zurück

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  13. Das sieht sehr lecker aus; leider habe ich kein Milchpulver. Ist das zwingend notwendig für das Rezept? Gibt es Alternativen?

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    1. Hmmm, da frägst du mich was. Also ich brauche Milchpulver zum Joghurt machen, daher habe ich es zuhause. Aber sooooo dolle können sich 15g nicht auswirken. Wenn Milchpu ansonsten bei dir Schimmel ansetzt, probiere es einfach ohne. Das müßte auch ohne hinhauen mit den Hefehaaren ;)

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