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Freitag, 9. Dezember 2011

Bratkartoffeln Holzfällerart

Heike konnte nicht wissen, dass sie mit ihrem initierten Blogevent genau in das Wespennest unseres kulinarischen Geschlechterkampfes sticht. Heikles Thema, Heike, heikles Thema ;)!

Ein Gericht, DAS Gericht, das unser beider Gemüter erhitzt. Die weltbesten Bratkartoffeln sind seiner unumstößlichen Meinung *Bratkartoffeln Holzfällerart*, so, wie nur er sie zubereiten kann. *Köhlerart* würde es meiner Meinung nach wesentlich besser beschreiben.

Wobei man für die Zubereitung, da stimmts wieder, Hände wie ein Holzfäller braucht, Pranken, die so groß sind, dass der Stiel der Gabel, vor dem Teller Bratkartoffeln Holzfällerart sitzend, in der Hand verschwindet. Da wird nicht zisiliert, da will man Fläche machen, die Zwiebeln GROB HACKEN, die Kartoffelscheiben DICK schneiden und alles am besten SCHWIMMEND in Öl ausbacken.

Für den, ders nachkochen will: Wenn der Geruch ähnlich ist, wie beim Einbrennen der Pfanne (Beschreibung siehe hier), dann seid ihr auf dem richtigen Weg.

MEINE idealen Bratkartoffeln beschreibt am besten ein * Nicht zu...*. Nicht zu fettig dürfen sie sein, nicht zu dick geschnitten, nicht chipsig gebraten und bestimmt NICHT mit verbrannten Zwiebeln. *Weiber-Bratkartoffeln* nennt er sie. PAHHHH! 

Zwei Stühle - zwei Meinungen - zwei Pfannen!
Zutaten:

3 Bratkartoffeln
(am Vortag dreiviertel durchgekocht)
2 Zwiebeln
tüchtig Öl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Öl in einer Pfanne auf großer Flamme erhitzen. Die grob gehackten Zwiebeln dunkel werden lassen, dann die Bratkartoffeln auf stets heißem Feuer solange braten, bis sich verbrannte Stellen zeigen. Würzen und servieren.
Froh bin ich allerdings doch, dass nicht derart viele, spezielle, heidnische,  unterschiedliche, esotherische und tief arachische Konditionen, Parameter, Fähigkeiten und günstige Bedingungen zusammenkommen müssen wie bei Jutta, sondern eine zweite Pfanne ausreicht. So, das geht jetzt an Heike:
Bratkartoffeln für Heike
Ein Wort möchte ich an dieser Stelle noch zum Thema  *Immer mehr Events von Jungbloggern* loswerden: Mehr Vielfalt gibt auch mehr Möglichkeit. Es wäre schön, wenn sich die deutschsprachige Foodblogszene das Zusammengehörigkeitsgefühl bewahren könnte, ohne dabei dicht zu machen. Bedauerlich allerdings finde ich, wenn Events zur gleichen Zeit zum gleichen Thema von unterschiedlichen Blogs gestartet werden.
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