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Montag, 16. Juli 2012

Buchweizencrêpestorte mit Ratatouillefüllung getanzt nach Johann Lafer

Ich kann mir ja gut vorstellen, dass der Laffi einer ist, der die Mädels so richtig zum Kreiseln bringt auf der Tanzfläche. Leider, doch echt, leider gehöre ich der Generation an, in der Tanzkurs im Prinzip schon out war. Gerade noch den Grundkurs habe ich absolviert, enttäuschendste Erfahrungen eingesammelt mit schwitzigen Schlaumeistern (meinte doch ein so ein Kleingeist, ich würde zu große Schritte machten - das höre ich heute noch, pffff), die so gar nichts gemein hatten mit den Love-Storys aus den Denise-Romanen am Kiosk.

Bref, ich gehöre zur Free-Style-Tanz-Generation. Als leidenschaftliche Tänzerin habe ich ganze Nächte - durchaus mit mir alleine - durchgetanzt. Aber so ein wenig bedauere ich es doch, dass es bei uns diese Nachmittagsbälle für die Jungend nicht mehr gab, in denen ohne Alk und bei Tage unverbindlich eine Nummer auf der Tanzfläche hingelegt wurde und man mit Sicherheit SOFORT bemerkt hat, ob das tut, ob der riecht, ob das Zusammen-Schwofen hinhaut.

Also mit dem Laffi, dem Johann Lafer, kann ich mir so ne Runde SEHR gut vorstellen. Allein deshalb, weil ich glaube, dass der sich von mir verbal kitzeln lassen würde. Doch, das ist einer, der über sich selbst lachen kann (eine Eigenart die ich liebe) - dazu tanzen - ideal. Mädels OHNE weiteres Interesse: es gibt nur einen Habib. Bon, und wenn nicht, rede ich mit ihm über seine Rezepte: diese hier zum Beispiel. Lecker,sehr lecker, genau wie dieses oder dieses.

Eine kleine Randbemerkung hätte ich zu machen: Wenn das mit den Mengenangaben nicht gewiß ist, wäre doch das Probekochen eines ambitionierten Hobbykochs (etwa eines Foodbloggers ;) eine gute Sache um das endgültig abzuklären. 

Denn niemals nie paßen diese Zutaten (weder Pfannkuchen noch Gemüse) wie vorgesehen in eine 18er Springform, und das, wo ich mich beinahe (fast) akribisch an die Angaben gehalten habe (bishin zum begleitenden grünen Salat) - das Wort *klein* habe ich jetzt einfach hinter jedes Gemüse gesetzt. Und da im Trainingscamp von den Putzerhühnern auch Enten ausgebildet werden, bekommen wir oft welche geschenkt, wenn wir dort Eier kaufen. Diese wollten verbraucht werden. Die Belohnung, mein Ratatouille mal anders zu machen, war ein köstliches Essen - einhelliges Eßtisch-Urteil!
 Zutaten:

Crêpes
250ml Milch (m: 230ml)
25g flüssige Butter
3 Eier (m: 2 Enteneier)
80g Buchweizenmehl und Salz

4 EL Butterschmalz

Ratatouille
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
1 rote Paprika, klein
1 gelbe Paprika, klein
1 Aubergine, klein
1 Zucchino, klein
2 EL Olivenöl
1 EL Tomatenmark
Chili (m: Harissa)
Salz, Pfeffer

150ml Tomatensaft
(m: 3 Tomaten, gehäutet, gewürfelt, etwa 200g)

4 Tomaten
10 Basilikumblättchen (m: mehr)
150g Parmesan
(m: Comté, weniger)

60g Sahne, cremig geschlagen (m: 50g)
50g Parmesan (m: 30g)
1 Eigelb (m: von Entenei)
Salz, Pfeffer
 
Zubereitung:

Die Zutaten für den Crêpesteig zu einem glatten Teig verrühren und portionsweise in einer beschichteten Pfanne (ca. 18cm) in dem Butterschmalz nacheinander zu 6-8 dünne Crêpes backen (m: 7)

Paprika vierteln, entkernen mit dem Sparschäler schälen, dann in feine Würfel schneiden. Schalotten und Knoblauch fein würfeln . Ebenso die Aubergine und die Zucchino in kleine Würfel schneiden (m: etwa 0,5cm fein).

Die Schalotten und den Knofi in dem Olivenöl glasig in einer großen Pfanne dünsten. Das restliche Gemüse dazugeben und gut anbraten (m: bis es angefangen hat, zusammenzufallen). Mit Tomatenmark, Chili (m: Harissa), Salz und Pfeffer würzen. Den Tomatensaft angießen (m: feingeschnittene Tomaten) und bei milder Hitze offen köcheln lassen, bis die Flüssigkeit fast vollständig eingekocht ist.

Die vier Tomaten über Kreuz einritzen (m: nicht gemacht), kurz überbrühen, kalt abschrecken und enthäuten. Anschließend vierteln, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Den Backofen auf 180° vorheizen.

Basilikum waschen, trocken tupfen und grob zerkleinern. Den Parmesan fein reiben. Eine Springform (18cm Durchmesser) auf ein Backlbelch setzen und 1 Crêpes hineinlegen. Etwas Ratatouille, einige Tomatenwürfel und etwas Basilikum daraufgeben und 1-2 EL Parmesan (m: Comté) streuen. So fortfahren bis alle Zutaten verbraucht sind. Die Torte mit 1 Crêpes abschließen (m: haben ingesamt nur 6 Stück reingepaßt).

50g (m:30g) Parmesan reiben, 60g Sahne cremig schlagen und mit dem Parmesan sowie 1 Eigelb, Salz und Pfeffer berrühren. Die Creme auf die Torte streichen und im Ofen auf der mittleren Schiene ca. 30 Minuten backen (m: kürzer bei 175°). 
Quelle: Meine besten Rezepte - Johann Lafer
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