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Mittwoch, 13. März 2013

Umgefallen: Blumenkohlsalat mit Granatapfelkernen nach Y.O.

Was wären wir Menschen, wenn wir konsequent wären. Die deutsche Bundesrepublik hätte keine Bundeswehr, sämtliche unglückliche Raucher würden nur eine einzige allerallerletzte Zigarette rauchen und ich würde nicht direkt ein Ottolenghi-Rezept veröffentlichen nach, na rühre ich nicht weiter daran...

Gut, aber es war ja nun sowas von völlig klar, dass der Yotam den Ball bei mir wie eine Granate versenken muß mit geröstetem Blumenkohl. Bereits seit Roberts Blumenkohl-Lasagne oder Mels pfannengerösteter Variante (denke auch daran) kommt ich bei dem derart zubereiteten Gemüse in kulinarische Ekstase. Unumwunden muß ich zugeben, dass ich den Salat allerköstlichst fand.

Damit wäre ich also überredet, dass *Jerusalem* nun doch her muß. Nach diesem Einstieg bin ich schlicht umgefallen. Oder wie Britta meinte: verfallen... ein weiterer Dominostein in dieser Kette...
Zutaten:

1 Blumenkohl, in Röschen zerteilt (etwa 700g)
(m: Menge verringert sich nach Rösten bedeutend)
5 EL Olivenöl
1 großer Stangensellerie, in 0,5cm breite Stücke geschnitten
30g Haselnüsse
glatte Petersilie (m: plus etwas Grün einer Frühlingszwiebel)
50g Granatapfelkerne
1/3 TL Zimt
1/3 TL Piment
1 EL Sherry-Essig
1 1/2 TL Ahornsirup (m: durch Honig ersetzt)
(m: 1 EL Zitronensaft)
Salz
schwarzer Pfeffer

Zubereitung:
Den Ofen auf 220°C vorheizen.

3 EL Olivenöl mit 1/2 TL Salz und etwas Pfeffer vermischen und die Blumenkohlröschen damit kurz marinieren. In eine ofenfeste Form geben und im Backofen ca. 35 Minuten lang rösten. Dabei mehrfach wenden.

Währenddessen die Granatapfelkerne auslösen (15 Minuten sollten ausreichen…) und den Sellerie schneiden und die Petersilie hacken.

Die Ofentemperatur auf 170°C absenken und die Haselnüsse in einer ofenfesten Form 17 Minuten rösten, abkühlen lassen und grob hacken.

Sobald der Blumenkohl nur noch warm ist, alles zusammen in eine Schüssel geben, das Dressing aus dem Rest Olivenöl, Essig, Ahornsirup, Zimt und Piment anrühren und alles gut vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
 Quelle: Yotam Ottolenghi - Jerusalem
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