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Montag, 26. Mai 2014

Wer einen Garten hat...

... lebt schon im Paradies (Aba Assa).

Hiermit also auch von mir einen kleinen Garteneinblick - auch wenn soviele damit unbeachtet bleiben, wie etwa meine Stiefmütterchen, die treuen kleinen Tellerschmücker, unsere Bäume (Zeder, Linde, Feige, Gingko, Apfelmbäume...), die werdenden Zucchinis, das Kräuterbeet, der Erdbeeracker vor dem Haus uswusf. Wir kennen sie alle, wir bemerken, wenn es jemand gut oder schlecht geht, wenn Schneckenverluste zu vermelden sind, wer brav in die Höhe schießt und wer dieses Jahr prächtiger gedeiht als das Jahr zuvor. Pfleglinge, Zöglinge, Schützlinge.

Schutzpatron der Kleinsten unseres Gartens ist der Habib, der sie solange in seiner Obhut hat, bis sie aus dem Gewächshaus entlassen werden können - was im Pflanzenalter zwischen Kindergarten und Pupertät liegt. Und was für die meisten bedeutet, dass die Geburtsstunde drinnen stattfindet, wo sie behütet und betüttelt in Erscheinung treten, später pikiert und umgetopft werden. Und mit viel, viel Arbeit einher geht...

Für mich ist ein schöner Garten Ausdruck dafür, dass sich dort Menschen wohlfühlen, dass dort Menschen angekommen, gerne hier heimisch sind und Wurzeln geschlagen haben. Unser Garten trägt großen Anteil daran, dass ich gerne koche - es würde mir ohne definitiv nur die Hälfte der Freude machen...

Kommentare :

  1. WOW!!!! Soviel Platz und soviele Schätzchen :-) Ich würde mir auch noch so ein paar Meter mehr wünschen und dann ein total tolles Gewächshaus aufstellen, nur mit dem Habib wirds nix werden, der guckt zwar gerne aber betüddeln (zumindest Pflänzlis) ist nich so seins :-)
    Hab eine schöne Woche!
    Tina

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  2. Wuuunderschön :-) ich bin ja jetzt auch richtig unter die Gärtner gegangen und ich liebe es, es macht mich so glücklich...

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  3. Das war mir irgendwie klar, dass du viele Rosen haben musst. Keine Ahnung wieso, aber das wusste ich. :)
    Sonst hast du eine geniale Mischung am Blühendem und Nährendem. Find ich sehr schön.

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  4. Was für ein toller Garten. Der Rosengarten natürlich ein Traum, aber all die anderen kleinen Setzlinge und schon frei wachsenden Gemüsepflanzen machen so Freude auf die Gaumengenüsse, die da kommen werden. Es ist schön zu sehen, wo all die leckeren Dinge aus deinen Gerichten bald herkommen werden.
    Sehr nachdenkenswert finde ich auch deine Überlegung, dass ein gehegter Garten darauf schließen lässt, ob man irgendwo angekommen ist. Man bestellt nur einen Garten, wenn man sicher ist, bleiben so dürfen und bleiben zu wollen. Deshalb lohnt dieses Jahr ein Blick in meinen Hofgarten nicht wirklich.

    Herzlich, Katja

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  5. Wow, was für ein schöner, grosser Garten! (Im Vergleich zu meinem Minimini-Gärtchen geht Deiner ja direkt schon in Richtung Gärtnerei...!) daraus darfst Du gerne mehr / öfters etwas zeigen :-) Liebe Grüsse, Miuh

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  6. Toll! Ich schaue meine beiden überhaupt-nicht-grünen-Daumen and und bin irgendwie ganz froh, dass mir der Platz für einen Garten fehlt (und bin gleichzeitig aber auch ein bisschen neidisch)!
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy

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  7. Lucky you! Und soviel Platz - LG Gudrun

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  8. Ein traumhaft schöner Garten - meine Bewunderung für diesen Garten und für die beiden Menschen, die ihn zu dem gemacht haben, was er ist.

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  9. Liebe Micha,
    das hat mir jetzt gut getan, durch deinen Garen zu spazieren. Ich konnte nämlich dabei sitzen. Und mich ausruhen von der eigenen Gartenarbeit. Trotz Fieber und Gliederschmerzen musste ich mich aufraffen und die Setzlinge pflanzen, die ich vor Ausbruch meiner Grippe noch gekauft hatte. Als ich mich da durchkämpfte, dachte ich: "Wer einen Garten hat... ist manchmal sein Sklave!". Macht nichts, meistens ist er wirklich ein Stückchen Paradies, da bin ich ganz deiner und Aba Assas Meinung!
    Für mich immer wieder erstaunlich, wie weit fortgeschritten die Vegetation bei euch im Süden schon ist. Ich konnte immerhin einen Salat und Radieschen fürs Mittagessen ernten.
    Grüsse aus der Schweiz von Theres

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  10. ui, der sieht nach viel Arbeit aus ! Aber schön ist er.

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  11. Ich schließe mich den Vorrednern an - doch bitte was machst Du mit der vielen Zitronenverbene außer Tee? LG Hilde

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  12. @Tina: Für einen alleine, wäre es einfach too much Gartenarbeit - und (urteile ich dieses Jahr nach Pflanzengeburten) hat ER auch den grüneren Daumen als ich. Übrigens hatte ich zu meiner KA-Zeit jede Menge Freunde, die in Bretten aufs Gymi gegangen sind. Fast möchte ich wetten, wir haben gemeinsame Bekannte...

    @Britta: Auf deine Garteneinblicke freue ich mich vor - wenn ihr nun langsam anfangen werdet, den Garten zu eurem zu machen. Und er ist ja jetzt schon so schön!

    @Susi: Rosen haben wir tatsächlich viele. Und einige Pfingstrosen. Aber letztere müssen noch älter werden, um sich richtig zu entfalten. Ich bewundere ja, wie du aus einem Balkon ein kleines Paradies gezaubert bekommst!

    @Katja: Ich erinnere mich an eine Doku über eine Familie bei Freiburg im Fernsehen, die in einem alten Bauernhaus lebte und dort Landwirtschaft betrieb. Vorallem er war mir sehr sympathisch und ich vergesse nie, wie er unter der alten Linde auf der Holzbank sitzend und dabei in die weite Landschaft schauend, sagte: *Hier gehöre ich hin, hier bin ich Teil davon.* Für mich ist ein Platz in der Natur zu haben, ein großes Stück meines Heimatgefühls, meiner Selbstwahrnehmung...

    @Miuh: Allerdings erinnere ich dich an unsere Hanglage. Unser Garten ist auf viele Ebenen verteilt und daher besonders pflegeintensiv, weil nicht mit größerem Gerät zu arbeiten ist. Daher alles Handarbeit... Und Merci für deinen netten Worte!

    @Andy: Man kann nicht alles können - in die Gartenarbeit wächst man aber auch sehr gut rein mit der Zeit. Zumal das ein endloses Thema ist und ich jedes Jahr aufs Neue weitere Erfahrungen sammle...

    @Gudrun: Ach, der Garten macht Freude - bei aller Arbeit. Aber das muß ich dir ja nicht erzählen ;)

    @Theres: Unser Garten hat gerade noch die Größe, dass wir ihn zu zweit gebügelt bekommen. Aber man fängt oben an, hört unten auf und macht oben wieder weiter. Endlos... :) Langeweile stellt sich so nie ein.

    Und was die Größe der Pflanzen angeht, darst du das Gewächshaus auch nicht vergessen, in dem viele ja behütet wachsen durften...

    @Robert: Man zahlt für alles seinen Preis - vorallem für das, was wirklich Freude bereitet. Die Dornen der Gartenrose ist das anhaltende Unkrautjäten. Aber beim Ernten der Erdbeeren, Tomaten, des Basilikums usw. sind alle Mühen vergessen...

    @Hildegard: Gut gesehen, den püscheligen Verveine. Tatsächlich trinken wir täglich Zitronenverbene, tauschen ihn beispielsweise gegen Eier und zwei Rezepte mit ihm als Gewürz befinden sich in der Warteschleife...

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  13. Wirklich paradiesisch - ein Genuss!
    Danke für´s Zeigen!
    Liebe Grüße
    Christiane

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  14. beim lesen der überschrift und runterscrollen der bilder dachte ich mir: das ist kein garten, das ist ein paradies - aber unten, beim zu ende zitieren stehts dann eh :-)
    ich lese deinen blog seit ihc ihn kenne, täglich und mit großer freude und großem interesse. als eine nciht französisch sprechen-könnende hab ich frankreich als reiseland bisher immer links liegen lassen, aber die beschreibungen und bilder der drome haben diese einstellung schon ein klein wenig ins wanken gebracht!
    liebe grüße aus wien, irmi e.

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  15. Meine Güte, was für ein traumhafter Garten! Genieße die Stunden die du in ihm verbringen kannst...

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  16. Wunderschöööön :) Gärtnern ist einfach eine Seelenfreude :)

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  17. Das ist ja der Wahnsinn, ein Traum von einem Garten! Um das zugehörige Klima beneide ich dich schon ein bisschen! Ich sehe allerdings auch die Arbeit, die dahintersteckt, mein liebes Lieschen ;-)

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  18. Wow, was für ein toller, großen Garten mit so vielen kleinen und großen Schätzen. Die Bilder sind einfach traumhaft.

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  19. Toll, man sieht dass Du keine halben Sachen machst!

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  20. @Irmie: Vielen Dank Irmie für deinen charmanten Kommentar, der mich sehr freut. Wir haben immer wieder Feriengäste, die praktisch kein Französisch sprechen - und es geht auch!

    @Ramona: Merci :)

    @Julia: Die Stunden verfliegen dort - aber es braucht auch Stunden, dass sich die Natur das Stück *Kultiviertheit* nicht einfach zurück holt.

    @Juli: Mir tut Gärtnern einfach auch gut. Und ich verstehe nun die alten Bäuerchen und Bauersfrauen, die sich kaum noch bücken können, aber dennoch jedes Jahr wenigstens ein bißchen Gemüse in die Erde drücken...

    @Fräulein Schürschuh: So macht man mir rote Backen :)

    @Petra: Das, was immer am besten wächst, ist das Unkraut - vermutlich klimaunabhängig. Und ja, fertig, so richtig fertig sind wir nie. Man könnte im Garten IMMER etwas machen. Aber das weißt du: ohne Freude am Garten macht Garten keinen Sinn. Wirtschaftlich sowieso nicht ;)

    @Melli: Alles Kinder. Im Moment verteidige ich die Junger im Grünen, die sich die letzten Jahre so rasant ÜBERALL ausgebreitet hat, dass sie der Habib nun eleminiert, sobald er sie nur sieht. Meinen Schutz hat sie noch. Ich finde sie dennoch schön.

    @Kathrin: Och doch. Hätten wir einen Hang zur Perfektion, würde der Garten anders aussehen. So aber sieht er *natürlich verwildert* aus :) Aber so gefällt er uns auch!

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