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Dienstag, 10. März 2015

Funky, funky - Flammkuchen mit Ziegenfrischkäse und Birne

*Funky, funky* spielte meine innere Musikanlage zur akkustischen Untermalung der ersten Stippvisite von *Reisehunger*. Was freute es mich, als ich bei genauerem Hinsehen Nickys Playlist ihrer liebsten Urlaubssongs entdeckte - ein Super-Goodie. Schließlich ist jede Reise vorallem eines: ein individueller Eindruck. Den ein oder anderen Schwank von unterwegs schiebt Nicky in ihrem Buch ein - das hätte für mein Interesse gerne mehr sein dürfen.

Ich entdeckte sogar ein echtes gemeinsames Lied unter Nickys Reisesongs *Be thankfull for what you've got* von Massive Attack (wer in meiner Generation ist daran vorbei gekommen??).  Hach, das weckt glasklare Erinnerungen wie ich mit Fluppe in der Hand im Auto sitze, vogelfrei, das Fenster offen und durch die Nacht fahre. Beim Schreiben lächle ich... genau *oft reichen einige Takte und schon fühlt man sich wie damals* (indeed). 

Für mich ist übrigens das ultimative Album aller Backpacker-Orte weltweit *Manu Chao*  (gefühlt dreihunderttausendsiebendhundertfünzig Mal von vorne bis hinten gehört) - was vermutlich damit zusammen hängt, dass es einem bei diesen Klängen schwerlich bis unmöglich gelingt, rauchend aus der Hängematte zu kippen.

Für dieses Rezept muß ich nicht weiter reisen, denn es ein französisches. Eher elsäßisch (da könnten die Fränzis jetzt spitzfindiger werden). Und eigentlich ist es auch nicht wirklich funky, sondern grundsolide, komplett unkompliziert und ewig wandelbar. Wieso nicht nur Nicky zuhause in regelmäßigen Abständen auf Flammkuchen zurück greift (zwei weitere Varianten schlummern bei mir auf Wartehalte). Sofort fällt mir außerdem natürlich Juliane ein... Und bevor die mir zuvor kommt, stelle ich mein zweites Rezept aus *Reisehunger* vor. Wieder mit einzwei Änderungen. Neu für mich ist, anteilig in den Flammkuchenteig etwas Roggenmehl beizumischen. Gute Idee... Auch um in die Ziegenkäse-Saison 2015 einzusteigen!
Zutaten 2 Flammkuchen (ca. 3P):

Teig:
250g Weizen 550 (m: D630)
50g Roggenmehl (m: 997)
1/2 TL Meersalz
15g Hefe
175ml Wasser, lauwarm
1 EL Olivenöl
(m: 2 EL Mohn)

Belag:
200g Crème Fraîche
50ml Sahne (m: komplett Crème)
Salz, Pfeffer
Muskatnuss (m: Zitronenschale 1/2 Zitrone)
2 rote Zwiebeln, klein, fein gewürfelt
2 kleine, eher festere Birnen
100g Ziegenfrischkäse
(m: einige Phyalis*)
(m: Thymianblättchen)

Zubereitung:

Die Zutaten für den Teig sorgfältig verkneten, bis in etwa 5min ein geschmeidiger, glatter Teig entstanden ist. Diesen abgedeckt warm stellen und an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.

Dann den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, teilen und zu zwei Kugel formen. Etwas entspannen lassen, dann vorauswellen und abgedeckt nochmals 10-15min gehen lassen. 

Den Ofen auf 250° vorheizen - wer hat mit Backstein, ansonsten mit Backblech. 

Die erste Teighälfte so dünn wie möglich ausrollen und auf ein Backpapier legen (darunter bereits den Schieber positionieren). Die Crème salzen, pfeffern und mit Zitronenzesten würzen - dabei einen kleinen Rand lassen. Mit jeweils der Hälfte der in Scheiben geschnittenen Birnen belegen, der Zwiebelwürfel bestreuen und den Ziegenkäse darüber krümeln (m: noch einige halbierte Physalis dazwischen gesetzt). Einige Thymainblättchen darüber streuen. (wer mag salzt und pfeffert nochmals).

Nun den Flammkuchen auf dem heißen Stein knusprig braten - in etwa 12-15min. Mit dem zweiten Flammkuchen genauso verfahren.

*Anmerkung m: die Physalis bietet das Triebhaus an, wo sich die Physalis drinnen genauso wild verbreitet wie draußen der Borretsch.../ die leichte Säure hat aber dazu gut gefallen.
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