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Montag, 30. Oktober 2017

Test-Test-1-2-1-2: goldene Milch


Ich weiß nicht, wie oft mir die goldene Milch schon über den Weg gelaufen ist - gefühlt ständig. Miss Boulette brachte mit ihrem gewohnt fundierten Beitrag zur Kurkuma-Milch das Fass zum Überlaufen, so dass ich von bloßer Neugier endlich zur Tat geschritten bin. Auch ihr Link zur 1aKitchen gefiel mir sofort.

Wir trinken die Milch nun täglich seit einer Woche und die Bilanz dazu ist denkbar schlicht: es macht ein sehr angenehmes, wohligliches Bauchgefühl. Sie schmeckt gut, nicht irgendwie sensationell gut, sondern einfach gut. Und viel mehr kann ich dazu auch gar nicht sagen. Eigentlich nehme ich das Getränk mehr wie Medizin. Es wird der goldene Milch, beziehungsweise Kurkuma, ja eine nahezu fantastische Wirkung nachgesagt. So wird sie als altes ayurvedisches Hausmittel eingesetzt gegen aufkommende Erkältungen, sowie gegen Magenverstimmungen, sie soll die Leberfunktion anregen und antioxidativ wirken - bref: das sonnengelb-glizzernde Warmgetränk scheint ein heilender Zaubertrank.

Mir kommt dazu meine Oma in den Sinn. Sie brühte sich selbstfürsorglich täglich einen anderen Heilkräutertee auf: montags etwas fürs Herz, dienstag für die Abwehrkräfte, mittwochs gegen Arthrose undsoweiter. Jahrelang. Dabei sagte sie mit dem Brustton der Überzeugung: *Tee hat Langzeitwirkung*. Und irgendwie gebe ich ihr da einfach recht. Das gilt wohl für sämtliche Allopathie. Oder gar für alles, was nachhaltig Effekte machen soll. Ein einziges gutes Essen macht noch keine große Wirkung, aber meistens anständig essen schon mehr. Ein mal Sport machen... naja, ihr wißt, was ich meine. Und genau das probieren wir jetzt über eine dauernde Weile mit der Kurkuma-Milch aus. Ich habe das Rezept komplett von den beiden übernommen, würde mich aber auch über ein bewährtes Rezept für eine goldene Milch mit frischem Kurkuma freuen - den bietet mein Bio-Laden sehr zuverlässig an.

Und bei *Gold* denke ich übrigens ebenfalls an Ninas zauberhaften Online-Laden! Was finden sich dort hübsche Sachen...


Zutaten 2 Tassen:

2 Tassen Mandelmilch *
1 TL Kurkuma-Paste
2 Umdrehungen mit der Pfeffermühle
1 Pr Zimt
1 Pr Kardamom
1 TL Honig
1 TL Haselnussöl (Leinöl)

Zubereitung:

Kurkuma-Paste: Grundrezept
Eine Viertel Tasse gemahlenes Kurkuma und eine halbe Tasse Wasser mischen und bei mittlerer Hitze für einige Minuten zu einer Paste köcheln lassen, dabei mit einem Holzlöffel ständig rühren. Etwas Wasser beigeben, falls die Konsistenz zu fest wird, die Paste sollte dicklich, aber nicht fest sein. (selbstredend: Kurkuma wie Wasser sollten von guter Qualität sein)


Auf zwei Tassen den Honig und das Öl verteilen. Den Rest der Zutaten (Milch, Kurkuma, Gewürze) erhitzen bis die Milch anfängt zu dampfen, dann in dünnem Strahl in die Tassen gießen und sofort umrühren. Schlückchenweise genießen.

*Anmerkung m: schmeckt uns auch mit Kokosmilch oder Hafermilch, mit einem Schluck frischen Orangensaft, etwas Ingwer oder Leinöl. Ich freue mich schon darauf, die goldene Milch Richtung Yogi-Tee zu trimmen mit einem Spritzer Chai-Sirup, das nun zum nahenden Advent auf der To-Do-Liste steht.

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