SOCIAL MEDIA

Samstag, 12. Mai 2018

12 von 12 - Mai 2018










Samstag ist kein Tag, um nur in der Sonne zu sitzen. Nicht, wenn bei uns die Feriengäste-Saison wieder begonnen hat. Samstag heißt Wechsel in *Sonne und Lavendel*.

Das Porridge-Foto habe ich mir geschenkt - same procedure. So geht Landleben: irgendwo zwischen Rush-Hour und Murmeltier-Tag. Mit deutlichem Hang zum Murmeltiertag.

Samstags gehen wir - wenn irgendwie möglich - auf den Markt nach Crest. Wie ich jetzt feststellen muß, kaufen wir dort äußerst plastikfrei ein. Ist mir bisher so gar nicht bewußt gewesen, aber seit das neuerdings Trend-Tendenzen in Blogistan hat... Der obligate Ziegenfrischkäse kommt genauso mit (dafür hat ihr jeder seine eigene mitgebrachte Schüssel), wie sich Zeit findet für ein Café-Stopp samt Croissant in der Sonne. Schöne Rituale wollen gelebt werden.... hey, wir leben in Südfrankreich...

Samstag heißt, Gäste zu verabschieden und neue Feriengäste zu begrüßen. Das bedeutet putzen (*das Schwalbennest*), Wäsche waschen... und Wildblumen pflücken für die Neuankömmlinge.

Danach wird schnell gekocht - nix zum Verbloggen. Ein Essen, das ich schon als Studentin *gekocht* habe: Käse-Reis mit buntem Salat. Liebe ich immer noch.

Unsere Wildbienen in der Naturstein-Hausmauer haben sich heute wieder geteilt - ab sofort leben wir in WG mit zwei Völkern (ich erzählte bereits mal...)

Ansonsten bin ich die krasseste Unkrautbekämpfungsmaschine westlich des Rheins. Mindestens. Und in den Pausen wird gesät, eingepflanzt und gegossen. Es wächst. Keinerlei Gärtnerklagen unsererseits. Es ist ein fruchtbarer Frühling, wie man ihn sich nur wünschen kann: Erbsen, Saubohnen, Zucchini, Zuckerschoten uswusf... alles macht, wie es soll. Bis jetzt. Ohne diese Klausel gehts nicht. Man kennt ja so langsam die Fallstricke des Schicksals... ob im Garten oder überhaupt...

Ansonsten ist Akelei-Zeit total. Üppig haben sie sich ausgebreitet und eben so rigoros muß man sie nach der Blüte kurz halten. Sonst übernehmen sie das Regiment. Mit erstaunlich tiefen Wurzeln.

Und ja, wenn man heute so in den Himmel schaut... es hat Athmosphäre. Die Setzlinge würden sich über eine Dusche freuen. 

Ich gehe noch für eine kleine Yoga-Einheit auf die Matte, merke aber, das ich heute bereits genug in Bewegung war... Feierabend mit 12 von 12... 

... mehr von Menschen, die mit 12 Bildern von ihrem Tag erzählen wie immer bei Caro aka Mme Kännchen...

Kommentare :

  1. Ich muss dir mal wieder sagen - bei dir fühle ich mich so "dahoam", auch wenn ich nicht immer was zu kommentieren habe. Deine 12 sind wieder mal eine Mini-Reise!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh, wie schön kommentiert - ich danke dir, Ilse!
      herzliche Grüße...

      Löschen
  2. was für schöne Fotos, Farben, Stimmungen... und: ich will dein Käse-Reis Rezept!!!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Hannah, das ist wirklich kein Rezept - normaler Reis wie ein Risotto behandelt, was Weißwein dran, Crème fraîche, vielleicht ein paar Kräuter und geriebenen Käse. Dazu Salat. Du weißt ja bestimmt, dass ich als Studentin gar nicht wußte, wie man *kochen* überhaupt schreibt ;O)

      Löschen
    2. Das klingt aber für "gar nicht kochen können" sehr lecker und mit dem Weißwein und der Crème fraîche ja damals schon mit französischer Raffinesse... ;-) Letztlich konnte ich dann auch nicht "kochen" und dennoch erinnere ich mich so gerne an die guten Mahlzeiten, die ich auf meinen zwei Herdplatten gekocht habe. Schon da hatte ich das Gefühl mir mein Leben ein Stückchen schöner kochen zu können... mit guten Zutaten... und ja, dieses Gefühl für sich "sorgen zu können"... war irgendwie gut. Und auch die Freiheit ganz speziellen Vorlieben (bei mir phasenweise körniger Frischkäse mit Savora Senf - auch französisch raffiniert, gelle ;-))frönen zu können, war gut... Den Käse Reis à la Micha gibt's bei uns demnächst sicher auch mal, versteht sich...

      Löschen
  3. Aha! Danke für die Zusatzinfo zur Akelei. Ich bin auch dieses Jahr fasziniert von den orientalisch-kunstvollen Blüten in allen weiß-rosa-lila-Schattierungen, hier in München sind auch sie etwa einen Monat früher als sonst dran. Und jetzt weiß ich auch etwas über ihre Wurzeln.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Womit, Inès, die Akelei dem Boretsch verwandt ist - der wurzelt nämlich ebenso tief, so dass man ihn nur mit einem Ausstecher (wenn überhaupt) wieder aus dem Garten bekommt. Deshalb habe ich gegen anderen Gartenausbreiter wie die Jungfern im Grünen deutlich weniger einzuwenden: ein Griff, und sie sind aus der Erde entfernt. Viele liebe Grüße nach München...

      Löschen
  4. Sehnsucht bleibt, auch wenn hier bei uns gerade hochsommerliche Temperaturen herrschen und sich das Leben auf einmal südlich anfühlt...
    Plastikfrei einkaufen geht hier überhaupt nicht... und die Märkte sind nicht so schön...
    Herzliche Grüße ins schöne Frankreich!

    AntwortenLöschen
  5. Ein schöner Einblick in deinen Tag! Ich mag die 12 von 12 Kategorie sehr gerne! Da bekommt man auch richtig Lust auf einen Trip nach Südfrankreich aufs Land :-)
    Und der Käse-Reis klingt eigentlich ziemlich lecker!
    Liebe Grüße
    Alexandra

    AntwortenLöschen
  6. Wunderschön, die Akeleien! Und den Käse-Reis nehme ich auch gerne :-)

    AntwortenLöschen
  7. “Krasseste Unkrautvernichtungsmaschine...“ . also... wohl nicht glaubhaft... meine Mutter hat hier alles eingesetzt außer der Atombombe... hallo

    AntwortenLöschen