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Dienstag, 25. Oktober 2011

Schalotten-Quiche mit Musik

Diese wunderhüschen, länglichen, rosa Schalotten finde ich die schönsten Zwiebeln überhaupt. Wer so durch Äußerlichkeiten besticht, der verdient auch zum Hauptgericht zu werden. Schließlich wird man anschließend mit Musik belohnt. Vor kurzem erst - ich habs ja gerade mit deutschem Regio-Schmaus - habe ich zum ersten Mal von der hessischen Spezialität Handkäs mit Musik gehört. Das hat mich so amüsiert, dass es hier gleich verwertet wurde :).

Mein Zwiebelkuchen der Saison ist eigentlich gar kein Zwiebelkuchen, sondern ein Zwiebelauflauf. Der hatte uns aber SO gut geschmeckt, dass ich ihn alsbald auch in Tarteform gebacken habe. Beides ist sehr gelungen, beides kann ich euch empfehlen. Wobei, ich bin ja der Tarte verpflichtet - so ein leichten Hang habe ich wohl immer in diese Richtung. Dies ist also ein *Zwei in Einem-Rezept*. Dafür liest sich das Rezept möglicherweise leicht verworren, daher

MERKE (kennt ihr noch die Merk-Sätze aus der Schule ;):

Für die Tarte KEINE Kartoffelhaube ABER  den Käse
Für den Auflauf KEINEN Tarteboden und KEIN Ei und KEINE Crème.
Zutaten für den Zwiebelauflauf:

1kg Zwiebeln
100g durchwachsener Speck
1-2 TL Fenchelsaat (m: 1 TL)
3 Zweige Thymian
3 EL weißer Portwein (m: roter Portwein)
120ml Schlagsahne
Salz, Pfeffer

- 500g festkochende Kartoffeln
120g geriebener Bergkäse, z.B. Gryère (m: Comté)

für die Tarte

KEINE Kartoffeln
1 Ei
2 EL Crème Fraîche

Tarteboden:

220g Mehl
90g kalte Butter in Flocken
1 Prise Salz
70ml kaltes Wasser

1 EL Weinessig 
Zubereitung:

Zwiebelauflauf:

Eine Zwiebeln zur Seite legen, die restlichen Zwiebeln in feine Scheiben schneiden. Den Speck würfeln und in einer Pfanne ohne Fett knusprig braten. Die Zwiebeln mit einem EL Butter sowie der Fenchelsaat und den Thymian dazugeben in etwa 10-15 Minuten weich dünsten. Mit dem Portwein ablöschen und die Sahne dazugießen. Weitere 3-4 Minuten auf mittlere Flamme leicht köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen und beiseite stellen.

Die Kartoffeln schälen und ebenso wie die übriggebliebenen Zwiebel auf der groben Seite der Küchenreibe reiben. Diese Masse über einem Sieb ausdrücken und die austretende Flüssigkeit in einem Gefäß auffangen. Kurz abwarten, damit sich die Stärke absetzen kann. Das Kartoffelwasser abgießen und die geriebenen Kartoffeln mit der Stärke mischen - salzen und pfeffern.

4 Förmchen à 14cm und ca. 3cm hohen Rand ausbuttern, zuerst die Zwiebeln, dann die Kartoffelmasse und zuletzt den geriebenen Käse darauf verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 180° Umluft auf der zweiten Schiene von unten in ca.30 Minuten goldbraun backen. 

für die Tarte:

aus den Zutaten wie gewohnt schnell zu einem homogenen Teig verarbeiten, eine gefettete Quicheform damit auslegen und mit der Gabel mehrfach einstechen. Dann fortfahren wie für den Zwiebelauflauf allerdings den Schritt mit den Kartoffeln überspringen, Zwiebelmasse mit der Eicrème vermengen und auf den Tarteboden füllen, den Käse darüber verteilen. Bei 190°ca. 35-40Minuten in den Ofen stellen. 
Quelle: Essen und Trinken

Kommentare :

  1. Den Auflauf MERKE ich mir. Ist beinahe ein Zwiebel-Kartoffel-Puffer.

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  2. Ich nehme dann mal die Tarte!
    Grüße

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  3. @Robert: es gibt so viele Zwiebelkuchen - und als Auflauf mit Kartoffeln war das eine prima Idee. Eventuell noch kurz unter den Grill, damit die Kartoffeln krosser werden.

    @Anna: Die Tarte ist halt klassischer und wie ich finde, immer etwas schicker als ein Auflauf. Da es bei uns aber viele, viele Tartes gibt, ist ein Auflauf mal eine gute Gelegenheit aus der Gewohnheit auszubrechen.

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  4. Wäre was für mich, aber leider Käse drin. Merke, das geht für Y. gar nicht. :-(

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  5. Boah sieht das lecker aus! Ich glaub, ich schließe mich an, und MERKE mir das auch gleich mal...

    Aber vorher muss ich dir noch schnell mitteilen, dass ein kleiner Blogaward um geht, der gerne auch auch in dein Trophäenregal einziehen möchte. Allerdings nur Selbstabholung, und zwar hier... ;)

    Ganz liebe Grüße,
    Ina

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  6. @Zorra: Oh, kein Käse - das ist selten. Allergie? Schlimme Sache, fast wie eine Schokoladen-Unverträglichkeit!

    @Ina: Liebe Ina, das ist ja schmeichelhaft: mein erster Award! Allerdings wird das auch mein letzter bleiben, denn kein Award und keine Trophäen werden hier gesammelt. Aber ich möchte dir dennoch herzlich danken, dass du dabei an mich gedacht hast.

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