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Sonntag, 1. Januar 2012

Bonne Année: Mascarpone-Tonka-Törtchen mit Beeren-Cassis-Spiegel auf Amarettini-Keksboden

Bevor die Festtage nun endgültig wieder in Alltag übergehen, will ich euch noch einen Nachtisch aus der Festtags-Zeit zeigen. Und wie sich das für ein würdevolles, elitär-eben-nichtalltägliches Dessert gehört hat es einen endlosen Namen. Das trägt mit Sicherheit zur aufgerüschten Veredelung bei, um bei Gästen oder Familie Eindruck zu schinden.

Nich, so à la Hadschi Halef Omar Ben Hadschi... - den fand ich als Kind bei Winnetou immer besonders witzig. Und das, wo dieses Dessert auch wunderbar als Notfalllösung dienen könnte, denn es ist ZackZack gemacht. Hmmm, heute seit ihr alle verkatert, da ist Zackzack kein Wort für euch, oder? Aber zackig meint in diesem Fall: es geht leicht von der Hand und braucht keinerlei Vorarbeit.

Verwendet habe ich dafür meinen Neuzugang in der Küche, Tortenringe für kleine Törtchen, 8cm Durchmesser und 5cm hoch, die es vor Weihnachten bei Aldi gab (tja, Aldi gibts nun schon lange auch bei uns - allerdings Aldi -Nord, der nie ein Aldi-Süd sein wird, aber das ist eine andere Geschichte). Für mich erfüllen die Törtchen fast alles, was ein Dessert können muß: cremig, fruchtig und knackig. Einzig die Schokolade fehlt, aber dafür hatte ich schon eine prima Idee fürs nächste Törtchen, das es heute bei uns gibt. Die Gelatinebeigabe hat übrigens wunderbar hingehauen: nicht zu fest und nicht zu wabbig - comme il faut!

Prosit, ihr Kulinarisch-Leicht-Verführbaren!

Zutaten 4 Stück:

60g Butterkekse
40 Amarettini
(waren bei mir die weichen Amarettini
die heller sind)
40g geschmolzene Butter

300g Quark
100g Mascarpone
2 EL Vanillezucker (selbstgemacht)
Abrieb 1/2 Tonkabohne
1 1/4 Blatt Gelatine

Beeren-Cassis-Spiegel

60g Himbeeren
40g rote Johannisbeeren
2 EL Cassis
1 EL Zucker
3/4 Blatt Gelatine

Deko:
gehackte Pistazien
Minzblättchen
Zubereitung:

Kekse in einer Tüte mit dem Nudelholz fein zerstoßen und mit der Butter vermischen. In 4 geölte, kleine Tortenringchen drücken und kühl stellen.

Die Zutaten der Crème vermengen. Den ersten Teil der Gelatine mit 1 EL Wasser so kurz erhitzen, bis die Gelatine sich auflöst. Mit zwei Eßlöffel der Crème vermischen, dann unter den Rest der Masarpone-Quark-Mischung rühren. Etwa 20 Minuten kühl stellen, bis die Gelatine etwas anzieht. Dann die Crème auf dem Keksboden gleichmäßig verteilen.

Die Beeren erhitzen, Zucker und Cassis unterrühren, durch ein Sieb streichen und in dem warmen Beerenmus die restliche Gelatine lösen. Die Gelatine kurz anziehen lassen, dann auf die Crème gießen.

Ein, man muß schon sagen, idealer Beitrag zum Festtagssüß der IS ;O), die alle zusammengetragen werden von der kreativen Zwuggel-Animateurin Katrin von lingonsmak - gebündelt hier:
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