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Montag, 9. September 2013

Mieux que Maggi - Gartengemüse-Confit

Je länger man bloggt, umso hübscher werden die Angebote. Unlängst wurde ich angefragt, ob ich mir nicht zwei Übernachtungen samt Anreise und Marktbummel in Frankfurt bezahlen lassen möchte. Bitte gerne mit der Begleitung meiner Wahl. Ganz frei dürfte ich mich am Herd mit dem *neuen Produkt* von Maggi beschäftigen. Und den ein oder anderen maggi-interessierten Bloggerkollegen könnte ich nebenher kennenlernen.

Hmmm, also in meinem Kinderkaufladen habe ich die Miniatur-Maggi-Flasche sehr gerne über die Ladentheke gereicht. Im Grunde ein echter Kassenschlager. Ja, ganz ehrlich, rein optisch ist die Maggi-Flasche ein Kultobjekt des Produktdesigns. Peanuts, pfff... noch weniger, für einen Weltkonzern einen Pupsi-Blog wie meinen anzuheuern.

Nun ist mein Anliegen mit meiner Gartenküche ja zum Selberkochen zu animieren. Und egal mit welcher Philosophie rangegangen wird (vegan, Rohkost, mit oder ohne Fleisch...) - die Polarität zu meiner Küche stellt die Ernährungsindustrie dar. (Monsanto und Banditen-Konsorten mag ich selbstredend auch nicht). Kurz zusammengefaßt möchte ich uns aus der Natur ernähren und nicht von einer Industrie am Leben gehalten werden. Paßt Maggi nur mäßig rein. Wobei andersherum sich mein Hinterwäldler-Blog in der französischen Campagne vermutlich werbestrategisch ganz gut gebrauchen läßt, so fürs Wiederkäuende-Kühe-Zensi-Heidi-auf-der-Alm-von-Hand-geschüttelt-Image.

Sollte die Industrie mal mit einer KitchenAid wedeln, dann mache ich das mit den wiederkäuenden Kühen ;)!

Bis dahin kann ich mir keinesfalls entgehen lassen, dass zwei meiner Lieblingsblogs ein Confit im Regal stehen haben, das ich nicht habe. Zumal von zwei der ganz unkäuflichen Sorte auf selbiges geschworen wird. Und da Auberginen eh weg müssen, gabs zu den völlig unverzichtbaren ofengerösteten Tomaten noch eine Edition nach Robert und Alex. Nicht ohne dass ich meinen *grain de sel* (= Senf) dazugegeben hätte mit einer kleinen, individuellen Abwandlung. Geprüftes und unleugbares Fazit: fast genauso gut wie meine Ofentomaten ;).
Zutaten:

2 Auberginen, die hell-lilanen
2kg Tomaten
1 Paprika, rot
1 Chili (m: Piment d'Espelette)
3 Knoblauchzehen
2 größere Schalotten
Basilikum
Thymian
Salz, Pfeffer
brauner Zucker
Olivenöl

Zubereitung:

Ofen auf 180° vorheizen (m: Umluft)

Das Gemüse in ca. 3cm große Stücke würfeln, Knoblauch und Zwiebeln etwas feiner. Die Kräuter hacken. Alles in ein tiefes Backblech geben. Ordentlich und anständig mit Olivenöl anreichern. Salzen, pfeffern und eine gute Prise Zucker darüber verteilen.

Für eine Stunde im Ofen schmurggeln lassen.

Dann in einen Topf abfüllen, pürieren, gegebenenfalls nochmals abschmecken und weiter in Gläser einwecken wie hier beschrieben.
Inspiration: Robert von lamiacucina und Alex von fotoefornelli
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