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Sonntag, 1. April 2018

April-Booster: Löwenzahnsalat mit Kartoffeldessing und Brokkoli-Sprossen


Bereit durch blühende Wiesen zu purzeln? Bon, noch ist es nicht ganz so weit. Aber gerade wir Deutsche sind doch berühmt dafür, gut vorbereitet zu sein und nicht in die erste Reihe zu drängen, wenn es um Spontanität geht.

Alle meine Blog-Leser/innen sind ja auch irgendwie meine Kinder - kulinarisch habe ich euch unter meine Fittiche genommen. Und da will ich euch in bester Stimmung wissen, wenn denn die Blümchen im frischen Grün nur so zu ploppen beginnen. Mit Sabines Pissenlit-Salat solltet ihr die Nase RICHTIG vorne haben und zwar mit Hyper-Fresschen par excellence. (Super-Food vermeide ich bewußt - ich weiß doch, dass bei dieser Buchstabenserie viele mit gekräuselter Nase zurückschrecken). Die Löwenzahnblätter sind nicht nur astreine Heilkräuter, sondern  gleichfalls voller wertvoller Inhaltsstoffe, vorneweg Bitterstoffe - etwas, was wir heutzutage zu oft meiden, unserem Körper aber sehr zu wohle kommen. Getoppt werden die Salatblätter nur noch von den Brokkoli-Sprossen - das sind regelrechte Booster dank ihrer Ladung sekundärer Pflanzenstoffe.

Ich dachte, ich kann heute mal theoretischer ausholen, denn dass der Salat schmeckt, das sieht man wohl, nich? Übrigens für die gelben Butterblumen denkt an diesen Löwenzahn-Blütensirup - ein prima Anlaß, raus aufs Land zu fahren und Stadtkinder mal wieder in der Natur zu lüften.


Zutaten 2P:

etwa 2 händevoll Löwenzahn
2 EL gezogene Brokkoli-Sprossen*
1 EL Oliven-Öl
1 mittelgroße Kartoffel
2 Eier (nicht ganz hart gekocht)*
1 Scheibe Brot ohne Kruste 

Vinaigrette
1 EL Dijon-Senf
1 1/2 EL Rotwein-Essig
3 EL Oliven-Öl
Salz, Pfeffer
1 Pr Zucker
etwas Gemüsebrühe

2 Eier

Zubereitung:

Die Kartoffel in der Schale weich kochen. (Variante 2 nimmt eine Kartoffel vom Vortag, die dann vor dem Mischen mit der Vinaigrette in der Pfanne kurz heiß gebraten wird).

Das Brot würfeln und in etwas Butter zu knusprigen Croûtons backen.
Den Salat sorgfältig waschen und trocken schleudern.
Eier anpieksen, in kaltem Wasser aufsetzen und ab dem das Wasser kocht zwischen 4 und 5min kochen (eher vier) - abschrecken.

Für die Vinaigrette die Kartoffel schälen und noch heiß mit einer Gabel fein zerdrücken (kleine Stückchen sind dabei aber durchaus noch erwünscht). Nun mit den restlichen Zutaten für das Dressing mischen und damit den Salat marinieren - die Vinaigrette sollte dabei noch leicht warm sein. Würzig abschmecken.

Zum Servieren mit den Croûtons bestreuen, die halbierten Eier dazu setzen und mit den Sprossen dekorieren.

*Anmerkung m: sehr artverwandt und doch wieder ein bißchen anders vor zwei Jahren serviert / Sprossen ziehen - Anleitung aller ortens...  



Als Begleitung gibt es ein Lied, zu dem sich formidabel durch ein blühendes Löwenzahnfeld hüpfen liese, wobei sich das Leben sofort leichter und spielerischer anfühlt - eine Cover-Version von *Pile ou face*/ *Kopf oder Zahl* gesungen von Emmanuelle Béart aus dem Film *8 Frauen* (ohne Bilder irgendwie schöner...):


Kommentare :

  1. Du hast es gut, liebe Micha, du darfst schon welchen essen. Aber bei euch ist es ja auch sicherlich wärmer als bei uns im Elsass.... ich bin schon ganz ungeduldig, bis er denn nun endlich auch bei uns wieder wächst. Wenn ich dich so sehe mit dem von mir geliebten Grünzeugs werde ich schon ein bisschen neidisch. Aber ab Mittwoch soll es bei uns auch wärmer werden und dann hoffe ich auf Pissenlit.

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  2. Oh der sieht super aus! Löwenzahn finde ich auch toll im Salat.
    Liebe Grüße,
    Ela

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  3. Ich habe dieses Dressing in leicht abgewandelter Form ausprobiert (habe Apfelessig genommen und noch Schnittlauch dazugegeben) und muss sagen: es ist wirklich ein Knaller.
    Zum einen weicht es frischen Salat nicht so auf und mmhhh...ich musste schon immer naschen, bevor es am Salat war :)
    Vielen Dank für die schöne Inspiration!

    Liebe Grüße, Britta

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  4. Hört sich lecker an und sieht auch toll aus! Sprossen mag ich sooo gerne, die sind auch so leicht selber zu ziehen, dann hat man sie immer frisch ;) Außerdem enthalten sie die meisten Aminosäuren, grade super wenn man zusätzlich viel sportelt ;) Am liebsten mag ich übrigens Mungobohnensprossen! Den Salat mach ich heute glaub ich mit Mungobohnensprossen, hab jetzt richtig Lust drauf und keine Zeit, erst Brokkolisprossen zu ziehen ;)
    lg Denise

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