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Donnerstag, 12. September 2019

12 von 12 - September 2019













Ein Von-hinten-wie-von-vorne-Tag: er endet mit dem gleichen lupenreinen Himmel mit dem er begonnen hat. Also rolle ich ihn bildertechnisch rückwärts auf. Erzählen werde ich aber im Uhrzeigersinn:

Ich habe watteweiche 9 Stunden durchgeschlafen - wie meist. Obwohl wir uns abends zuvor mit Feriengästen verquatscht haben. Schnell wird mit Blick ins Tal klar, dass wir heute einen waschechten Urlaubstag einlegen. Ritueller Start in den Morgen: eine Runde Hula-Hoopsen, Vogeltränke auffüllen und ein besser-geht-unmöglich-Porridge mit Pfirsichen, Mirabellen, Zwetschgen, Trauben, Äpfeln und Feigen aus dem Garten, lediglich die Erdbeeren sind vom Markt von unserem Standart-Dealer.

Weiter geht es mit Gießen des Gewächshauses. Ach, der ganze Garten, pfffhhh, die ganze Natur dürstet. Die Regenwolken meiden uns hartnäckig. Die Kirsch-Tomaten lasse ich im Spätsommer wuchern - sie tragen bis zum Schluß am allerfleißigsten von allen Tomatensorten. Dieses Jahr hält sich das Treibhaus erfreulich gesund. Die Tagetes, die sich nun selbst aussäen, helfen dabei mit. Beim Gießen scheuche ich ein Fröschlein auf...

Nach Verabschieden von Feriengästen, die uns verlassen, brechen wir zum *Feiertag* auf ins wunderschöne Saoû. Allerdings fängt das Dorf an sich mit Zunahme der Touristen zu verändern: es wird aufgehübschter, künstlicher und teurer. Trotzdem sitzt es sich natürlich äußerst pittoresk am Platz im Herzen des Dorfes... deshalb sind wir ja da. Und die Croissants aus der ortsansäßigen Bäckerei schmecken sogar top - der café liegt gefühlt in ähnlichem Preissegment wie im Yachthafen von Saint-Tropez...

Wir schlendern gemütlich durch die Gassen weiter in ein Resto, dass treue Leser kennen, denn ich habe es hier schon vorgestellt: Cérise et Vinaigrette. Die Athmo ist luftig und angenehm, das Essen wieder sehr gut.

Nach unserem Kurzurlaub putzt es sich wie von alleine: die einen sind gegangen - die nächsten Feriengäste kommen. 

Der Garten ist meine stetige Freude - immer läßt sich etwas Schönes entdecken: und wenn es nur ein Bläuling auf einer Sommeraster ist.

Letzter Akt des Tages: Schlecksel einkochen - mit weniger Zucker und etwas flüssiger.. für mich die ideale Begleitung für meinen geliebten Grießbrei im Winter!

Seit 2 Monaten bin ich mal wieder bei YogaEasy angemeldet und gehe mit einem Yogalehrer dort auf die Matte. Gerade mag ich die *Berliner Schule* gerne. Heute suchte ich mir diesen Flow mit Valentin Alex heraus.

Dann habe ich noch von Sommer-Bettdecke auf Winterbettdecke gewechselt  - die Nächte werden kühler. Zeitgleich habe ich wieder begonnen, uns abends eine Goldene Milch zuzubereiten. Zuguterletzt schoppe ich noch eine Second-Hand-Herbstjacke... 

... voilà, voilà - so war mein Altweiber-Septembertag in der Drôme mit dem Habib...


weitere Eindrücke vom 12.September sammelt wie jeden Monat *Draußen nur Kännchen* ...

Kommentare :

  1. Liebe Micha, lange habe ich nicht mehr geschrieben, und dann komme ich zum 12-er gucken vorbei und bleibe mit offenem Mund und Sehnsucht im Herzen an deinen Bildern kleben...
    so wunderschön... du hast wirklich den Blick...
    Und irgendwann möchte ich dich einmal besuchen kommen, wirklich!

    Herzliche Grüße aus dem Norden und der Stadt, wo es viel anders-er gar nicht sein könnte.

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    1. Liebe Clara, dann hoffe ich sehr (für mich), dass du deine *Drohung* wahrmachst und ich dich und deine family kennenlernen werde. Und dann lasse ich mir mit viel Neugier aus deinem *anderen Leben* erzählen - denn ich beobachte bewundernd, wie du dir die neue Welt eroberst!
      ganz herzliche Grüße nach Sankt Petersburg!

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  2. Was soll ich den jetzt noch schreiben den Mond hat alles gesagt, geschrieben was ich dir hier und heute auch nach langer Zeit hätte sagen, schreiben wollen?!
    Liebe Grüße sendet dir,
    Jesse-Gabriel

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    1. Schön, dich hier mal wieder zu lesen! Dann konnte dich wohl die schöne Gegend der Drôme zu einem kleinen Kommentar hinreißen - ich freue mich ;-)

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    2. Ich muss mich immer sehr zusammenreißen, sonst würde ich zu jedem neuen Blogeintag nur so vor Begeisterung übersprudel.
      Die Feigen Scones sind einfach nur, wie soll es auch anders sein, großartig da muss ich noch gar nicht gekostet habe, die Fotografie ist wie immer wundervoll!
      Liebe Grüße,
      Jesse-Gabriel

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  3. Herrlich, dieses Licht, die Farben! Da krieg ich richtig Fernweh.

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    1. Also Licht und Farbe kann der Altweibersommer - jetzt muss er nur auch mal wieder Regen können... Ansonsten: Fernweh? Bienvenue als Feriengast :-)

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  4. Ich liebe Deine Fotos... Und Deine Feigen sehen perfekt aus - so eine tolle Farbe und frische Saftigkeit haben die nie, die ich hier zu kaufen bekomme.

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    1. Vielen Dank, Uschi, für deinen zauberhaften Kommentar! Und ja, Feigen mögen wirklich am liebsten direkt vom Baum gegessen werden. Und dann habe ich auch erst hier in Süd-F gelernt, WIEVIELE verschiedenen Feigensorten es gibt. Die schmecken gar richtig unterschiedlich...

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  5. Schlecksel schmeckt sicher besser als Marmelade, was für ein tolles Wort! Und es ist ein wunderschönes Foto. Ich habe dieses Jahr noch gar nichts eingekocht, glaube damit warte ich jetzt auch einfach bis zum eigenen Garten.
    Hab noch einen schönen Sonntag, liebe Grüße

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    1. Oder, Christina - Schlecksel ist ein tolles Wort. Das hört sich an, wie es schmecken muss. Wie eines meiner liebsten, englischen, lautmalerischen Worte *snorkeling*. Du verstehst :-)
      Und ja, warte es ab: der eigene Garten bringt einen kompett neuen Spielplatz... ganz herzlich und mit vielen bises zurück!

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  6. Du lebst im Paradies. Die Feigen würde ich hemmungslos vom Baum der Erkenntnis pflücken..

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    1. Wie sagte ein Feriengast dieses Jahr so hübsch: Ihr bewacht das Vorzimmer zum Paradies! :) liebe Grüße...

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  7. Wunderschöne Bilder deines Alltags! Genau so entspannt haben wir die vergangenen Wochen den Süden Frankreichs auch erlebt- allerdings sind wir noch ein gutes Stück weiter südlich- pieds dans l‘eau, du weisst schon:-)
    Morgen werde ich dir kräftig zuwinken, wenn wir wieder heim zu fahren. Herzliche Grüsse, Pierina

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    1. Dann winke ich kräftig zurück, Pierina! Wobei wir weiter südlich (Küste) schon wieder von einem ganz anderen Frankreich reden: andere Landschaft und VIEL mehr Touristen ;-). Aber Hauptsache, es hat euch gefallen!

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