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Freitag, 27. Februar 2015

Erdnusseintopf mit Kürbis und Spinat

Nicht, dass ich behauptet hätte, Eintöpfe liesen sich gut fotographieren. Oder gar, dass ich es besser könnte. Die verhalten sich vor der Kamera, ähnlich wie Currys, gerne sperrig - Juliane weiß, wovon ich rede. Nun, zu meiner Verteidigung sei nochmal erwähnt, dass ich das hier ehrenamtlich betreibe.  Mein Blog stellt mehr eine Art Dokumentation unseres Essens dar als ein Kochbuch. Und ja, zugegeben, es kostet mich aber auch nicht über tausend Euro im Monat - noch nicht mal ansatzweise. Wäre dem so, dann würde ich mir für das Geld wohl lieber ein Pferd zulegen und mit dem Bloggen aufhören... désolée, so sind die Wertigkeiten verteilt  ;)

Mit diesem Gericht stelle ich nun das dritte Rezept aus *Immer schon vegan* vor. Für mich eines der Essen, die zeigen, warum mir zwei Tage die Woche vegan zu kochen einfach fällt: der Eintopf ist unkompliziert zuzubereiten und mit einer ordentlichen Portion Gemüse. Und er schmeckt. Gut. Wohlig. Was will man mehr. 

Zwei Tage die Woche mit einem veganen Mittagessen zu leben, kann ich daher in keinster Weise als *Challenge* (das schöne Modewort) sehen. Und weil heute Freitag ist - passend zu Kathas tierfreitag - verweise ich noch auf den wirklich sehenswerten Schweizer Dokufilm *Vegan*, der diese Woche in 3sat lief und nicht nur mit sympathischen Menschen punktet, sondern mit einer wirklich imponierenden Haltung dem Leben gegenüber, der nur wenig entgegenzusetzen ist.

Zutaten 2P*:

1/2 Gemüsezwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Stück Butternut-Kürbis (ca. 300g)
1 EL Pflanzenöl
1/2 TL frisch geriebener Ingwer
Chilipulver
Pfeffer, Salz
200ml stückige Tomaten (m: eigene)
250ml Gemüsebrühe
100g Babyspinat
(m: noch einige Brokkoli-Röschen)
1 EL ungesalzene, geröstete Erdnüsse
50g Erdnussbutter (nach Möglichkeit crunchy)

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und fein würfeln. Butternut schälen und in ca. 3cm große Würfel schneiden. 

In einem großen Topf das Öl erhitzen. Zwiebelwürfel darin ca. 5 Minuten anschwitzen, bis sie glasig sind. Dann den Knoblauch, den frisch geriebenen Ingwer und die Kürbiswürfel zugeben. Anschwitzen, bis es anfängt zu duften, dann eine großzügige Prise Chilipulver, Tomaten und Gemüsebrühe hinzufügen. Mit Pfeffer würzen und kurz aufkochen lassen. Leicht salzen, dann die Hitze reduzieren und den Eintopf ca. 20 Minuten offen bei niedriger Hitze köcheln lassen, bis die Süßkartoffelwürfel weich sind.

Spinat waschen, dicke Stiele abzupfen. Spinat abtropfen lassen. Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter abzupfen. Grob hacken. Erdnüsse ebenfalls grob hacken. 

Erdnussbutter zu dem Kürbis in den Topf geben, gut unterrühren und bei geringer Hitze weiterköcheln lassen. Den tropfnassen Spinat ebenfalls in den Topf geben und zugedeckt bei geringer Hitze 3 Minuten weitergaren lassen, bis der Spinat zusammenfällt. Dann den Spinat unterrühren und den Erdnusseintopf abschmecken. Je nach Wunsch die Konsistenz noch etwas verdünnen.

Erdnusseintopf portionsweise in tiefe Teller füllen. Mit den gehackten Erdnüssen  bestreuen und sofort servieren.
*Anmerkung m: Ich entschied mich zur Variante mit Kürbis anstelle von Süßkartoffeln.
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