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Mittwoch, 23. Juni 2021

Bulgur-Burger-Pattie

 

Na, hat ihr euch schon gefragt, wann hier die nächsten Veggie-Puffies erscheinen? Ich bin großer Fan von sämtlichen Frikadellen, Gemüse-Bratlingen und Pflanzerln aller Art, weil sie die vegetarische (wie vegane) Küche einfach sehr bereichern. Und gerade die veganen Puffer machen es spannend bis zum Schluß - also bis zu dem Moment, in dem man sie in der Pfanne drehen will - wie gut sie zusammenhalten. Nichts geht mal wieder über gelingsichere Rezepte! In der Wartehalte an fotographierten Tellern stapeln sich die einschlägigen Veggie-Frikadellen-Kameraden nur so. Kochen tue ich ja weiterhin - und fotographieren meist auch - aber ich finde gerade die Zeit schwerlich, Fotos zu bearbeiten, Rezepte einzutippen und meine Gedanken zu sortieren, um einen begleitenden Text zu schreiben. Man bräuchte eine Blog-Sekretärin ;)

Trotzdem aber habe ich weiterhin Spaß daran, neue (vor allem vegane) Rezepte auszuprobieren. Die Wahrscheinlichkeiten stehen also gar nicht schlecht, dass ich am Bloggerball bleibe (wenn ich schon kein Fußball gucke). Nur vorgestern hat ein Gewitterschauer - dem die halbe Nacht ein beeindruckendes Wetterleuchten vorausging - die Natur ENDLICH mal wieder gegossen, so dass es sich anschließend herrlich im Garten arbeiten ließ. Nichts geht doch über einen anständigen Regenguß, der der Trockenheit die Stirn bietet! Davor hatten wir viele Feriengäste vom Tribe hier, mit denen man ja besonders viel zu erzählen hat. Dann beginnt hier wieder das ländliche Sommerprogramm mit kleineren und größeren Veranstaltungen... ich bin halt weiterhin schwer abgelenkt. Und ehrlich gesagt, wünsche ich mir für euch genauso, dass ihr ausgefüllt seid vom echten Leben.

Gut, aber essen müssen wir trotzdem weiterhin. Hier also ein weiterer Vorschlag für einen Veggie-Puffer und zwar aus dem schönen Kochbuch *Veggistan - der Zauber der orientalischen Gemüseküche*! Ganz viele Seiten sind zum Nachahmen noch vorgemerkt, diesen Reis-Spinat-Auflauf habe ich euch bereits vorgestellt.



Was ich an den Rezepten sehr mag ist, dass sie äußerst großzügig berechnet sind - man merkt, dass die Köchin nicht vorhat. von ihrem Tisch jemand hungrig aufstehen zu lassen.

Für Burger habe ich eigentlich keine ausgeprägte Schwäche. Aber wie toll ist es, mal wieder mit den Fingern zu essen - das mache ich viel zu selten! Da kommt doch das Kind in einem hoch, oder?

 Für diese Burger (ihr erinnert euch vielleicht an rosa Brötchen samt dem letzten damit vorgestellten Burger) habe ich die Mengenangaben halbiert und dann daraus 3 Frikadellen geformt. Sollte man keine Burger damit füllen sondern Bratlinge zubereiten, dann rate ich daraus 4-5 Stück zu braten. Wenn man sie mit Vorsicht behandelt, dann sind die auf einer Skala für Frikadellen-Formstabilität (0 = Brösel/ 10 = Wackerstein) eine solide 6+. Die Autorin Sally Butcher merkt dazu an: *Diese Burger vertragen die übliche Behandlung auf dem Grill nicht so gut - zu weich und locker* - aber das wissen wir ja, dass Gemüsepflanzerl für den Grill selten bis nie funktionieren...


Zutaten - 4P*:

125g feiner Bulgur
200ml kochendes Wasser
100g rote Linsen
300g kaltes Wasser
1 EL Vollkornmehl (m: Einkorn)
1 große Zwiebel
2 Tomaten, gewürfelt (m: ersetzt durch getrocknete Tomaten und Tomatenmark)*
1 Karotte, gewürfelt
1/2 Bund Koriander
2 EL Tahini
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
1/2 TL gemahlener Koriander
1/4 TL Pimenton dela vera
1/2 TL Chilipulver
Salz, Pfeffer
Erdnussöl zum Braten

Zubereitung:

Den Bulgur in dem kochenden Wasser aufsetzen, mit einer Gabel auflockern, Deckel auflegen und quellen lassen.

Die Linsen im kalten Wasser aufsetzen (m: mit einem Stück Kombu-Alge*) und in 20min weich kochen, abschütten und gut abtropfen lassen.

Nun die Linsen mit allen Zutaten in einem Mixer feinhexeln. Dann sorgfältig mit dem Bulgur vermengen und nochmals würzig abschmecken.

Mit feuchten Händen 4 Frikadellen formen (m: aus der Hälfte 3 Stück gemacht) und im heißen Öl von jeder Seite etwa 3-4 Minuten braten.

Anmerkung m: großzügig berechnete Menge/ in der Burger-Kombi auf das zurückgreifen, worauf man Lust hat - zugegeben, ich hätte sie fotographieren können, BEVOR sie vom Burger geschluckt wurden, damit sie besser zu sehen sind ;)/ bei uns gab es dazu Süßkartoffel-Pommes/ Tomaten brauche noch eine gute Woche, bis man die erste ernten kann, daher ersetzt


5 Kommentare :

  1. Hmmmm, lecker, die sehen köstlich aus und die Zutaten sind vielversprechend. Ja, die werden nachgemacht, wo wir doch auch ein Veggie/veganer Haushalt sind. Und bitte nicht aufhören zu bloggen, wenn ich mir das wünschen darf. Was würde ich dich Salzkorn in meiner Küche vermissen! Danke!!!
    Liebe Grüße, Marion

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    1. Dann ran an die Buletten, Marion :)
      Noch ist genu Inspriation da, aber die Zeit fehlt mir oft. So stapeln sich Rezeptefotos und ich muss aufpassen, dass ich sie überhaupt noch zu exakten Rezepten zugeordnet bekomme. Nur wer selbst bloggt, kann wohl den zeitlichen Aufwand ermessen, der dahinter steckt. Und an grauen Herbsttagen ist das Zeitfenster leicht zu finden, aber gerade ... ;) Danke dir für deine charmanten Zeilen! Schönen SO!

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  2. Eine Blog-Sekretärin ... Das wärs tatsächlich. Spitzen-Idee!
    Mir gehts nämlich exakt so wie dir. Was hier gekocht wird! Und fotografiert! Aber dann am Abend noch an den PC, alles in Form bringen, Fotos aussuchen,... geht grad schwer von der Hand! Nun ja: Es ist Sommer!
    Alles Liebe!

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    1. Oder?! Wir nehmen dann jeweils eine *Ehrenamtliche* ;)) So, halt von unserem Schlag, eine, die es macht aus Spaß an der Freude um mit anderen etwas zu teilen! Aber jetzt!? Im Sommer - vermutlich schwer, eine passende Perle an Blog-Sekretärin zu finden :) ganz viele herzliche und sonnige Grüße!

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  3. Hmm das war lecker! Und so praktisch aus dem Vorratsschrank und mit dem was man eh immer da hat zu kochen...
    Liebe Grüße
    Alexandra

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