Sommerküche II: Balsamico-Huhn

Mittwoch, 17. Juli 2013

Es bleibt unkompliziert - auch was das Bloggen angeht. Einfach bei Ralf copy and paste gemacht und fertig ist der heutige Blog-Eintrag.

An die Deko mit bunten Kirschtomaten könnt ihr euch für die kommende Zeit schon mal einstimmen. Das wird eine Weile so bleiben. Wir kaufen im Winter ja keine Tomaten. Daher braucht ihr euch nicht wundern, wenn wir wieder und wieder und wieder und wieder frische Tomaten essen. Zu allem. Den ganzen langen Sommer.

Übrigens war die von Donna Hay übernommene Idee von Ralf eine gar köstliche Angelegehneit als neue Spielart des Tomaten-Mozarella-Klassikers. Und schnell aus der Küche ist man auch wieder.
Zutaten:

70 ml Balsamicoessig
1 Tl frische Oreganoblätter
1 El brauner Zucker
1/2 Tl grob zerstossener schwarzer Pfeffer
2 Hähnchenbrustfilets 130-140 g, längs halbiert
1 Tomate in Scheiben geschnitten
1 Stück Mozzarella
Basilikum zum Dekorieren
Olivenöl
Salz,Pfeffer

Zubereitung:


Balsamico, Oregano, Zucker und Pfeffer in einer beschichten Pfanne aufkochen und 3-4 Minuten einkochen bis der Essig eindickt (evt. kürzer, sonst fehlts nacher an Saft).

Die Hähnchenbrüste von beiden Seiten mit Salz würzen und in die Pfanne legen. Von jeder Seite ungefähr 3-4 Minuten dünsten lassen bis das Fleisch durchgegart ist. Entweder wie auf Ralfs Foto zu sehen ist anrichten oder inmitten eines Tomaten-Mozarella-Salat setzen. Tomate und Mozzarella mit Salz und Pfeffer würzen , alles mit Olivenöl beträufeln.
Quelle: Ralf von Only-Food

Facile à faire: Blätterteigtarte mit Tomaten-Ziegenkäse-Crème und Zucchini

Montag, 15. Juli 2013

Weiter gehts mit unkomplizierter Sommerküche. Ich greife entspannt auf meine Vorräte zurück und auf das, was der Garten nun hervorbringt.

Die Tarte ist in einer Viertelstunde gemacht und während sie im Ofen bäckt, kann man noch einen Salat dazu richten. Tomaten-Salat zum Beispiel. Davon kann ich im Sommer nicht genug bekommen.
Zutaten:

200g Blätterteig, 3mm dünn ausgewellt
130g Ziegenfrischkäse
30g getrocknete Tomaten, nicht in Öl
2 TL Thymian/ Zitronenthymian
2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
Abrieb einer 1/2 Zitrone
1/4 TL Harissa
1 EL crème fraîche
1 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
1 kleine Zucchini, 2mm fein gehobelt 
(m: eigener, daher nicht geschält)
etwas getrockneter Oregano
Zubereitung:

Ofen auf 200° vorheizen.

Getrocknete Tomaten in kochendem Wasser einweichen und 15min ziehen lassen. Abschütten und mit dem Ziegenkäse, der Crème, den Kräutern und dem Knoblauch pürieren. Mit der Zitronenschale, Harissa, Salz und Pfeffer pikant abschmecken.

Zucchini waschen und in 2mm feine Scheiben hobeln.

Den Blätterteig schön dünn ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Tomaten-Ziegenkäsecrème darauf verstreichen und die Zucchinischeiben dachziegelartig darauf verteilen (ruhig auch etwas enger als bei mir). Nochmals leicht salzen und pfeffern, 1 Teelöffel getrockneten Oregano darüber sträuen und ein wenig Olivenöl beträufeln.
 
20-25min backen, bis die Ränder schön knusprig sind.

Dazu paßt ein Tomatensalat.

Das ultimative Erdbeer-Eis

Sonntag, 14. Juli 2013

Sorry Mädels, diese Pranke ist bereits vergeben...
... würde es Jamie Oliver wohl nennen. Oder *Best Strawberry-Icecream ever*. Ich bin da ja WESENTLICH bescheidener und nenne es schlicht *Das beste Erdbeereis meines bisherigen Lebens* .

Um zu diesem Ergebnis zu kommen, habe ich mir zweierlei Erfolgsprinzipien zu nutze gemacht: ein Johann-Lafer-Rezept als Ausgangsbasis und das Konfieren. Dass ich unter die Top Ten zähle der weltweit größten Fans was das Ofenrösten angeht, hat sich wohl mit dem Bloggen herum gesprochen. Entziehe im Ofen Obst oder Gemüse etwas Wasser und du mulitplizierst den Geschmack. Kleines Küchen-Einmaleins.

Die Blumenkohl-Lasagne oder die Blumenkohl-Pasta, dieser Rote Bete-Salat, DAS Apfelmus oder die ofengerösteten Tomaten, ohne die ich nicht mehr kochen wollte, sollten als Erinnerung genügen. So habe ich es dann also auch mit den Erdbeeren gemacht - wie schon Sprouted Kitchen.

Um den Geschmack aber vorallem auf die Erdbeere und nicht auf das Konfieren zu lenken, habe ich beides verwendet: zur Hälfte Erdbeeren in unbelassener Natur und zum anderen Teil geröstete Erdbeeren. Für ein Eis von 750ml brauche ich 650g Erdbeeren. Ein Verhältnis, das Bände spricht. Mehr allerdings bringt immernoch der Selbstversuch: Nachmachen ;)!
Zutaten:

250g Erdbeeren
400g Erdbeeren zum Confieren
(ergibt nach dem Confieren etwa 250g)
250ml Milch
250ml Sahne
100g Zucker (m: sehr guter Vollrohrzucker)
1 kleiner Zweig Verveine
2 Eier (Größe M)
2 Eigelb (Größe M)
Zubereitung:

Ofen auf 135° vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und 400Gramm Erdbeeren halbieren und auf das Blech legen. 25 Minuten im Ofen rösten und in einer Schüssel abkühlen lassen.

Die restlichen Erdbeeren vierteln und zu den confierten in die Schüssel geben (Gesamterdbeermenge sollten 500g sein). Milch mit dem Verveine in einen Topf geben. Die Sahne zugießen, den Zucker über die Sahnemischung streuen und aufkochen.

Eier und Eigelbe mit einem Schneebesen in einer großen Schlagschüssel verrühren. Die Schüssel auf ein heißes Wasserbad setzen. Die heiße Verveine-Sahne unter ständigem Rühren zu den Eiern gießen.

Die Masse über dem heißen Wasserbad dickschaumig aufschlagen. Bei einer Temperatur von 75-80° bindet die Ei-Sahne-Mischung. Die Konsistenz der aufgeschlagenen Masse prüfen, indem man mit einem Löffel durch die Masse zieht. Wenn sich beim Pusten auf dem Löffelrücken eine *Rose* bildet, ist die richtige Konsistenz erreicht.

Die Masse vom Wasserbad nehmen, die Erdbeeren zufügen, mit einem Pürierstab fein mixen (wer mag durch ein Sieb) in eine Schüssel gießen. Im Kühlschrank ganz runterkühlen lassen. Dann die Eismasse in einer Eismaschine cremig frieren.
Inspiration:Johann Lafer/ Sprouted Kitschen

Jeden Tag ein Buch: Schöner Essen mit *Zusammen ist man weniger allein*

Freitag, 12. Juli 2013

Bei meinem Buch, das ich im Zuge von Astrids angezetteltem Event vorstellen möchte, geht es auch ums Essen, aber mehr noch thematisiert es für mich einen völlig unterschätzten Nebenschauplatz dazu: wohlwollendes Miteinander.

Denn was man sich viel zu selten bewußt macht, ist, dass zu einem genußvollen Essen zwei Dinge wesentlich mitentscheidend sind: der Ort und die Gesellschaft. Das köstlichste Essen verliert alle Reize, serviert man es auf dem Klo. Jeder ausufernde Streit am Tisch beschert schlagartige Appetitlosigkeit. Und alleine schmeckt kein Gericht der Welt so gut, wie wenn man den Genuß mit jemanden teilen kann (womit wir schon bei meinem heutigen Buch wären).

Ja, ich behaupte, Bratkartoffeln mit Spiegelei sind mir auf einer Bierbank mit herzenswarmen Menschen um mich eine größere Labsal als das Essen eines Sternekochs umgeben von Stinkstiefeln.

So ist es etwa in Frankreich in aller Regel eine unabgesprochene Frage des Benimms, während einer Essenseinladung zu Tisch *leichte Konversation* zu betreiben. Unangenehme Themen oder mit Konfliktpotenial (beispielsweise Politik) gehören hier nicht hin. Und Familienessen werden auf dem Land gerne nach draußen in den Schatten eines Baumes verlegt. Warum, könnt ihr euch selbst denken.
Mein ausgesuchtes Buch *Zusammen ist man weniger allein* ist von der französischen Schriftstellerin Anna Gavalda und überhaupt sehr französisch. Dieses Buch ist mir auf unsere letzten Reise einfach passiert. Bücher werden unterwegs getauscht: unter den Travellern, im Guesthouse oder den in Asien mittlerweile weitverbreiteten Shops zum überteuerten Wechsel von gelesenen Büchern. Auf diese Weise kreuzen Bücher meine Wege, die ich gar nicht *gesucht* hatte - allein das ist ein Grund, weshalb ich kein Typ fürs eBook bin.

In dieses Buch habe ich mich mit Haut und Haar verliebt. Es beschreibt einen Lebensausschnitt von vier Menschen - alle mit Macke und vom Leben gezeichnet. Und allesamt einsam in Paris. Bei mir drückt das Buch sämtliche Knöpfe und selbst beim xten Mal lesen, kann es mich zu Tränen rühen (seltsam eigentlich). Für Liebhaber aktionreicher Geschichten ist dieses Buch definitiv nix. Denn es ist vielmehr ein Buch der feinen Beobachtungen. Oder um mal wieder Goethe zu bemühen hat es folgenden Fokus: *Beachte das WAS, mehr beachte das WIE*.

Und wie sollte es anders sein, gehört zum Miteinander - Hauptthema des Buches - das Essen. Zumal einer der Hauptakteure Koch von Beruf ist. Nebenher bekommt man wunderhübsche Bilder in den Kopf gesetzt: die junge Camille mit einer Frisur wie Jean Seberg und ihr möglicher Gespiele, der an den jungen Farnese von Tizian erinnert...

Zwei, nein drei kleine (auch einschlägige ;) Leseproben, die euch einen Vorgeschmack geben sollen, ohne auch nur etwas vorweg zu nehmen:

...*Der Geruch, vielmehr das Aroma der Consommé, hielt sie von weiteren Grübeleien ab. Mmm, duftete das herrlich, und sie war versucht, sich die Serviette über den Kopf zu legen, um damit zu inhalieren. Was war da nur drin? Es roch ganz eigen. Heiß, nach Fett, goldbraun wie Cadmium. Mit den durchsichtigen Perlen (Anmerkung der Redaktion m:  Japanperlen, bzw. Tapioka Perlen) und den smaragdfarbenen Spitzen der Kräuterbeigabe war es wunderschön anzuschauen...*

...* Paulettes Haus war eine kleine stämmige Frau, die den Hals reckte, die den Besucher mit den Händen in den Hüften empfing und vorgab, kein Wässerchen trüben zu können. Eine von denen, die die Augen niederschlugen und sich bescheiden gaben, wo doch alles in ihnen vor Zufriedenheit und Wohlbehagen strotzte...*

*... Die Decke war schwindelerregend hoch, und die weißen Wände faszinierten sie. Es mußten ziemlich alte Farben sein, auf Bleibasis, und die Jahre hatten ihr eine samtglänzende Patina verliehen. Weder perlweiß noch eierschalen, eher das Weiß von Milchreis oder den faden Nachtischen einer Kantine... Sie ging im Geiste einige Mischfarben durch und nahm sich vor, irgendwann mit zwei oder drei Tuben wiederzukehren, um die Farbe besser bestimmen zu können... 

Wer dieses Buch gelesen hat ist anschließend in der Lage, seinen Lieben ein wunderschönes Essen zu bereiten - unabhängig seiner Kochkünste. Allein durch die angespitzten Sinne der Wahrnehmung und der Neigung zum Aussöhnen mit etlichen Gebrechen der Menschheit. Die perfekte Stimmung für ein wohliges Essen zusammen.

existentielles Essen: Petersilien- Avocado-Bulgur

Mittwoch, 10. Juli 2013

Wer glaubt, dass ich immer und stetig inspiriert und lustig in der Küche stehe, der irrt. Auch ich habe Tage, an denen Essen in erster Linie existentiell ist, wir hungrig sind, keine Zeit zum Kochen ist oder ich schlicht keine Idee habe, was ich kochen soll. Und dann dieser Sommer :)...

Größten Respekt habe ich vor all denen, die berufstätig sind, und die dann, wenn sie nach hause kommen, von einer hungrigen Rasselbande erwartet werden. Für lediglich zwei Personen zu kochen, wie ich es allermeist tue, ist leicht auch mal etwas aufwendiger gekocht. Aber mir geht es beim Kochen nicht darum, stets unbekannte Geschmacksexplosionen zu kreieren, sondern ich will uns in erster Linie anständig ernähren - c'est tout.

Für die Hopphopp-Momente, wo Essen zubereiten, der körperlichen Pflicht gehorchend ist, habe ich natürlich wie andere auch, meine Standards: Pellkartoffeln mit Kräuterquark (heißgeliebt vom Habibi), Spaghetti mit Butter, Salz und Pfeffer (das schmeckt mir immer) oder einfach ein Salat und ne Stulle dazu.

Mittlerweile gibt es aber auch andere Rezepte, auf die ich gerne ausweiche, so wie dieses hier. Es stammt von Bettina Matthaei, repräsentiert aber nicht unbedingt ihr Kochweise, sondern es ist lediglich redliche Alltagsküche und ebenso schnell fertig, wie eine Tiefkühlpizza zum Aufbacken braucht oder man warten müßte, bis der Döner gerichtet wird.

Und kalt im Park oder am nächsten Tag im Büro schmeckt es auch. Ein echtes Rundumschlag-Gericht also.
Zutaten 2P:

130ml Gemüsebrühe
75g grober Bulgur
1 EL Zitronensaft
1/2 TL Akazienhonig
(m: Holunderblütensirup, eigenes)
1/2 TL Salz
(m: etwas Gemüsebrühe-Paste)
1 EL Olivenöl
1 kleine, reife Avocados
1 große Bund Petersilie
(ein Teil davon ersetzt durch Rucola)
50g grüne Oliven 
(m: 150g Kirschtomaten)

Zubereitung:

Die Brühe in einem Topf zum Kochen bringen, den Bulgur einstreuen und zugedeckt bei schwacher Hitze etwa 10 Min. köcheln. Vom Herd nehmen und etwa 5 Min. ausquellen lassen.

Zitronensaft mit Honig, Salz und Olivenöl zu einer Vinaigrette verrühren. Avocados schälen, halbieren und den Stein herauslösen. Das Fruchtfleisch klein würfeln und sofort mit der Vinaigrette mischen.

Die Petersilie abbrausen, trocken tupfen und nicht ganz fein hacken. Oliven fein hacken, mit Bulgur, Petersilie und Avocadowürfel gut mischen.

Erinnerung, die zweite: Kirschenplotzer

Dienstag, 9. Juli 2013

Keine Kirschenzeit ohne Kirschenplotzer (und klaro Clafoutis). In der Konsistenz einzigartig und eindeutig mit das Beste, das man mit Kirschen machen kann! Saftiger kann ein Kuchen nicht sein! Unmöglich! Daher gibt es jedes Jahr zur Kirschensaison Kirschenplotzer. Jedes Jahr ein klein wenig anders.

Außerdem ist er ein pflegeleichter Kuchen, da man die Kirschen nicht entsteint, sondern am Schluß ganz in den Teig drückt.

Habt ihr noch nie gebacken? Blöder Fehler, ganz blöder Fehler! Aber nun habt ihr ja einen zweiten Anstupser!
Zutaten - kleine Form:

60g Zwieback (ca. 6 Stück)
60g gemahlene Mandeln
60g brauner Zucker (mit Vanille angesetzt)
60g Butter (weich)
2 Eier
1/2 TL Zimt
1 Prise Muskatblüte
1Msp Nelke
2 Kardamom-Kapseln, die Kerne
150ml Milch
1 EL Kirsch
30g Schoko-Raspeln (oder gröber gehackt)

400g Kirschen

Zubereitung:


Den Zwieback in einen Gefierbeutel geben und mit dem Nudelholz zerstoßen - er darf teilweise auch etwas gröber sein, nicht nur fein wie Mehl. Mit der Milch und dem Kirsch übergießen und 30 min ziehen lassen. 1 EL von der Zuckermenge in einen Mörser geben und so den Kardamom fein zerstoßen.

Ofen auf 175°(Umluft) vorheizen.

Eier trennen und Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Butter mit dem  Vanillezucker und dem Kardamomzucker weiß schagen. Ein Eigelb nach dem anderen dazu geben und schön cremig weiter aufschlagen. Mandeln, Zwiebackmischung und Gewürze dazu geben. Den Eischnee vorsichtig unterheben.

Eine Springform (18 cm) buttern. Den Teig einfüllen und die unentsteinten Kirschen darüber geben und in den Teig drücken. Teigoberfläche glatt streichen und für 50-60 min im Ofen backen.

Erinnerung: Sommertagstraum Tomaten-Pfirsich-Salat

Montag, 8. Juli 2013

Er gehört mit zu den größten Köstlichkeiten, die der Sommer zu bieten hat: Tomatensalat in allen Variationen.

Dieser hier ist nur eine weitere Spielerei des Klassikers - ergänzt durch Melone und Pfefferminze. Für mich ist das Frische, Freude und Pharmazie :)! Dazu meine geliebte Zusammenstellung von frischem Obst zu Herzhaftem und große Küchenbastelei ist es auch nicht.

Den Sommer verbringe ich nämlich lieber vor der Tür als drinnen. Drinnen hält man sich der europäische Klimazone gehorchend, oft genug auf. Jetzt ist das Leben draußen angesagt - Youpie!
Zutaten 2 P:

einige Tomaten (m: eigene)
1 Pfirsich (m: gelb)
1/2 Melone
1/2 Ziegenfrischkäse (etwa 70g)
einige Stängel Basilikum
einige Stängel Pfefferminze
Saft einer 1/2 Zitrone
Salz, Pfeffer
Olivenöl (m: mit Basilikum versetzt)


Zubereitung:

Melone, Pfirsich und Tomaten in Schnitze schneiden. Ziegenfrischkäse darüber verteilen, ebenso den kleingezupften Basilikum wie die Pfefferminze. Mit Zitronensaft und Olivenöl beträufeln. Salzen und pfeffern. Im Schatten der Sommersonne servieren.

Kirschendiebe und Kirsch-Muffins

Sonntag, 7. Juli 2013

Genau jetzt - DAS ist meine Zeit! Erdbeeren, Kirschen, Johannisbeeren, Himbeeren, Blaubeeren, Aprikosen, Melonen... Wir pfücken und essen und fühlen uns dabei im Garten ein bißchen wie im Paradis.  Die Sommersprossen-Barfuß-Epoche. Besonders geliebt! Wenngleich nicht alle Frucht aus dem Garten stammt. Das Gefühl bleibt.

Für den Teig habe ich mich hier inspirieren lassen. Er wird durch den Frischkäse schön standfest auch ohne Ei und gibt einen leicht salzig-säuerlichen Geschmack, dass hier sogar auf das obligatorische Salzkorn extra im Teig verzichtet werden kann.

Als Füllung habe ich meine liebste Kombi zur Burlat (ähnlich der schwarzen Herzkirsche) gewählt: mit Limette. So mache ich auch stets meine Kirschmarmelade. Eine hebt die Vorzüge der anderen hervor - so wie das gute Parungen eben machen sollten. Einen schönen Sommer-Sonntag euch allen!
Kirschendieb im Kirschbaum - Kirschtörtchen vor Kirschbaum
Zutaten - 10 Muffins:

Teig:

200g Mehl
100g Butter
80g Frischkäse
60g Zucker (m: feiner, brauner)
2 Msp gemahlener Kardamom
etwas Wasser

600g Kirschen, entsteint
Abrieb einer halben Limette
Saft einer halben Limette
2 EL brauner Zucker
1 EL, klein Speisestärke
1 EL Wasser

1 Eigelb, etwas Sahne

Zubereitung*:

Die Zutaten für den Teig verkneten bis ein homogener, geschmeidiger Teig entstanden ist. Den Teig einpacken und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Kirschen entsteinen. Die Hälfte der Kirschen (300g) in einen Topf geben und etwa 5 Minuten köcheln lassen, bis sie schön anfangen zu saften. In einer Tasse die Speisestärke in 1 Eßlöffel kaltem Wasser glatt rühren und unter die Kirschen rühren. Auf kleiner Flamme eindicken lassen. Vom Herd ziehen, die restlichen Kirschen sowie Limettenabrieb und Saft untermischen und abkühlen lassen.

Den Ofen auf 190° (Umluft) vorheizen.

10 Vertiefungen des Muffinsblech fetten. 

Den Teig dünn auswellen (etwa 2-3mm dick) und je 10 Kreise à 10cm und 10 Kreise à 7cm ausstechen (der Teig hat bei mir dafür exakt gereicht - allerdings mit mind. 3 mal wieder neu auswellen). Mit den großen Kreisen die Vertiefungen der Muffinsform auslegen. Aus den kleineren Kreisen von 7cm mit kleinen Ausstechern gewünschte Motive ausstechen (etwa Sterne) und diese dann versetzt (auf der Unterseite etwas mit Wasser angefeuchtet) dekorativ seitlich festkleben.

Die mit Teig ausgekleideten Muffins mit Kirschen füllen. Die Teigränder mit Hilfe eines Pinsels anfeuchten und die Deckel darauf setzen. Mit einer Gabel die Ränder ringsherum andrücken.

Das verquirlte Eigelb mit ein wenig Sahne vermischen (damit es nicht so schnell dunkel wird) und die Deckel damit bestreichen.

Auf der 2.Schiene von unten 25min backen. (Sollten sie von oben zu dunkel werden, mit Alufolie abdecken).

*Anmerkung: Schneller gehts, wenn ihr eine Tarte von 24cm bäckt und beispielsweise mit einem Gittermuster belegt.
Mmmmhhhh..... Kirschen!
Inspiration: Milas-Deli, die Unverwechselbare