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Montag, 25. November 2019

*Gefüllte* do it better: Schoko-Quittenplätzchen


Nächste Woche ist der 1.Advent. Ich sehe es an der Blog-Statistik: ihr wollt vorbereitet sein. Die ersten Plätzchen müssen her. Sehe ich auch so. Nur, dass ich als entgegenkommender Service-Blog extra für euch jetzt schon mit dem Backen anfange (sonst hätte ich wohl auch bis zum Wochenende gewartet), damit ihr mit einem prall gefüllten Paket guter Ideen loslegen könnt. Ja, ist gut, schon recht - mache ich doch gerne!

Und jetzt mal Butter bei die Fische. Hand aufs Herz! Wer angelt sich auf dem Plätzchenteller auch stets zuerst die Plätzchen, die mit Marmelade gefüllt sind? Oder!? Das sind doch immer die besten. Vielleicht habe ich in der Hinsicht einen besonderen Hau weg... wer weiß. Schließlich kenne ich meine Schwäche, wenn es um meine Linzer geht. Da verlässt mich Anstand und Sitte. Da teile ich in schönster Obelix-Manier. Da kenne ich kein Halten mehr! Selbstredend, dass ich die diesen Herbst bereits gebacken habe (hauptsächlich für mich selbst) - da warte ich bestimmt nicht die Vorweihnachtszeit ab.

Genau deswegen habe ich euch exakt die Plätzchen zusammengestellt, die ich allen anderen vorziehe. Ein Großteil weißt große verwandtschaftliche Nähe zur Linzer auf. Ein anderer Teil übernimmt die Rolle der Klassiker. Und zwei sind darunter, die wieder etwas Schlichtheit ins Repertoire bringen. Bref: ich habe euch sämtliche Dauerbrenner gelistet. Unter denen fällt es mir jedes Jahr schwer, mich zu entscheiden - die sind alle RICHTIG hittig! 

Petra  kennzeichnet solche Rezepte mit *Favoriten*. Da weiß man dann auch direkt Bescheid.  So wie bei den heutigen Plätzchen. Da wurde ich bei Petra seit jeher hellhörig, wenn das Wort *Favorit* fiel. Und tatsächlich backe ich diese Plätzchen nicht zum ersten Mal. Ich kenne sie noch von vor meiner Bloggerzeit, denn schon vor 15 Jahren veröffentlichte Petra ihre Schoko-Quittenplätzchen als Familienlieblinge. Schöne, mürbe Kekse, die wirklich keine Wünsche offen lassen. Ich habe mir es lediglich etwas schneller gemacht, indem ich einen gößeren Ausstecher gewählt habe.


Zutaten:

300g Mehl
75g Puderzucker
1 Pr Salz
100g Haselnüsse, gemahlen, geröstet
200g Butter, kalt, in Würfel
150g Zarbitter-Kuvertüre
150g Vollmich-Kuvertüre

(optional: 50g Krokant)

Zubereitung:

Mehl, Zucker, Salz, Nüsse und Butter mit zwei Messern durchhacken (oder zwischen den Fingern, die Butterstückchen feiner reiben), bis man eine feinkrümelige Masse hat. Diese dann zügig zu einem homogenen Teig kneten, zu einer Kugel formen, in Folie wickeln und min. 2 Stunden kalt stellen.

Den Teig zwischen Klarsichtfolie 3-4mm ausrollen (m: auf leicht bemehlter Arbeitsfläche).

Ofen auf 175°C (Umluft) vorheizen.

Mit einem runden Ausstecher (4cm Durchmesser/ m: 5,5cm - ergibt etwa 30 Stück) dicht an dicht Kreise ausstechen. Plätzchen mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und im heißen Ofen auf der 2. Schiene von unten 7min backen. Auf Kuchengittern auskühlen lassen.

Jeweils die glatte Seite eines Plätzchens mt Quittengelee bestreichen und ein zweites Plätzchen darauf drücken.

Kuvertüren grob hacken und über dem heißen Wasserbad schmelzen lassen. (Petra macht hier folgenden Zwischenschritt - den ich übersprang wegen mangels an Mikro: Kuvertüren in ein Glasschälchen geben, erstarren lassen und dann in der Mikrowelle bei 250Watt wieder schmelzen lassen). Die doppelten Plätzchen bis zu Hälfte hineintauschen, die Glasur gut abropfen lassen (vom Rand und Boden etwas abstreifen) und auf ein mit Alufolie (wichtig - sonst hängen die Plätzchen an und da sie sehr mürbe sind, zerbrechen sie dann) belegtes Blech setzen. Wer mag streut noch etwas Krokant über die feuchte Schoko.









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