Nebelhorn - rote Gnocchi mit jungem Knofi und Artischocke

Sonntag, 26. März 2023


Drei Kiffer sitzen auf einer Bank. Fährt ein Auto vorbei. Sagt der erste - nach einer Viertelstunde: 'Ich glaube, das war ein Audi.' Sagt der zweite - wieder nach einer Weile: ' Ey nee, das war ein Opel'. Meint der Dritte... nach einiger Zeit: ' Ich geh jetzt heim, ihr seid mir echt zu stressig;'

Einer meiner Lieblingskiffer-Witze. Wie außerdem das Cartoon von der Kiffer-Oma, die von der Supermarkt-Kassiererin gefragt wird, ob sie eine Tüte will... Nee, antwortet die, wenn sie jetzt kiffe, vergesse sie wieder die Hälfte.

Dabei, zu Beginn bringt die Kifferei schon einen Fun-Faktor mit sich: man lässt das wohllüstige-wollüstige Tierchen in sich frei mit Lach-Flashs, Fress-Flashs und Juchtigkeit - in genau der Reihenfolge. Der Kopf wird dabei ausgeschaltet, umhüllt von weichen, selbstgebastelten, dicken Nebelschwaden nach einem tiefen Zug aus der Bong. Eintauchen ins Amöben-Feeling. Einfach leben, sollen sich andere um die Details kümmern. Tja, wie so oft fängt alles recht harmlos an.

Echt, was habe ich damals in den Wintermonaten oft ein Überbrückungskabel organisieren müssen. Morgens mit dem Auto auf Arbeit gefahren, vergessen, das Licht auszumachen und nach der Arbeit ist die Karre dann nicht mehr angesprungen. Tatsächlich habe ich damals immer jemanden mit Kabel zum Überrücken aufgetrieben - kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen.

Oder eine andere kleine Anekdote, wieder auf dem Weg zur Arbeit (weil die Mentalität galt: wer feiert kann auch Schaffen) geht mir doch mitten auf der Strasse das Auto aus. Tot. Geht nix mehr. Gut, dass der Vadder auf ADAC bestanden hatte, der schleppte mich dann zur nächsten Garage. Dort meinte der Mechaniker mich charmant anblinzelnd (#Jungmädchen-Vorteil): *Schreiben wir defekte Tankanzeige, sonst musst du's selbst bezahlen!* Peinlichpeinlich! Aber ALLE haben damals gekifft. In der Künstlerszene das Normalste der Welt. Nur macht man sich selten bewußt, dass man immer umgeben ist von einem Umfeld, das einem entspricht, das einen spiegelt. Ändert man sich selbst, ändern sich das Biotop samt Freunde... zwangsläufig.

Gut, verschusselt man halt mal was. Kann ja mal passieren. Wie eine Freundin, die zu der Zeit mit ihrem Freund ein Jahr durch Indien getingelt ist. Als ich sie vielleicht 15 Jahre später darauf ansprach, wie sehr ich sie um diese Reise beneidet hatte, weil mir damals noch der Mut zu solchen Abenteuern fehlte, war ihre Antwort ein gedehntes Jaaahhh, wenn mich heute nur mein Gedächtnis nicht so im Stich lassen würde... Kiffend alle Erlebnisse ausgelöscht... als wär's nie passiert... Einfach ein Weilchen for nothing gelebt... Wer will schon alles ganz genau wissen, seiner Wahrnehmung trauen oder klebt an Vergangenem, nich?! An dieser Stelle darf gerne selbstständig weitergedacht werden, was das in aller Konsequenz bedeutet, wenn *Erkenntnis das Ambrosia dieses Planeten* ist!

Und irgendwann, wenn man *sich locker macht* (wie's so gerne unter Seinesgleichen heißt), brav am Dope hängenbleibt und es konsequent durchzieht (natürlich ganz mit Obama ohne zu inhalieren),dann landet man man in Panikattacken, paranoiden Angstzuständen mit Verfolgungswahn und Depressionen - ohne dass dieses *irgendwann* jemand genau prognostizieren könnte. Weil man sich verfangen hat in einer lähmenden Orientierungslosigkeit, einer toten Ereignislosigkeit, die in den Wahnsinn treibt. Wer meint, kann sich auf diese Weise um die Auseinandersetzung mit der Welt drücken und stattdessen bei Raggae-Musik bis zur handfesten Neurose dümpeln. Mit Segen und Genehmigung von oben. Wenn das kein großer Spaß ist?!

 


Am Thema *Gnocchi* habe ich mich ja bereits sehr abgearbeitet. Und diese Kartoffel-Gnocchi sind mittlerweile meine Lieblinge, wenn ich mit Varianten spielen will. Die Konsistenz und ihre Formstabilität sind einfach super.

Hier habe ich sie eingefärbt mit Tomatenmark. Deshalb sind es aber - geschmacklich - noch keine Tomaten-Gnocchi, das ist lediglich ein *optisches Angebot*.  Der Gewürz-Stürmer in den Gnocchis ist der Parmesan.

Ich habe sie über mein Gnocchi-Brett (coucou Hannah) gerollt - ihr könnt sie aber nach Lust und Laune formen.


Zutaten 4P:

500g Kartoffeln*
100g Hartweizenmehl (oder feiner Hartweizengrieß)
100-120g Mehl (m: D1050)
1 Eigelb
100g Parmesan, gerieben
3 EL Tomatenmark
1/2 TL Piment d'Espelette
Salz

.Zutaten 2P
 
3 Artischocken
1/2 Bund frischer Knoblauch
Salz, Pfeffer
ein Schluck Noilly Prat
Olivenöl
50g Butter

 

Zubereitung: 

Kartoffeln als Pellkartoffeln kochen und noch warm durch die Presse drücken, zuerst mit dem Mehl (oder dem Hartweizengrieß) mischen, dann mit restlichen Zutaten. Den Teig nur so lange kneten, bis er homogen und nicht mehr klebend ist. 

WICHTIG: nicht überkneten, sonst wird der Teig speckig und immer schön mit Hartweizenmehl (oder Grieß) bestreuen, damit die ausgelegten Gnocchi sowie später die kochenden Gnocchi nicht aneinander kleben!

Reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Den Teig halbieren (= 4 Portionen). Aus dem Kartoffelteig nacheinander Würste von etwa Fingerdicke rollen, 1cm-Stück abschneiden und diese über das Gnocchibrett rollen - oder eben nach Wunsch formen. Nebeneinander auf ein Küchentuch auslegen und abdecken bis alle fertig gestellt sind. Die Hälfte (für 2Personen) so lange kochen, bis sie nach oben steigen, dann sofort in kaltem Wasser abschrecken (soll helfen, dass Rillenmuster zu bewahren), gut abtropfen lassen und warm stellen. (Die andere Hälfte der gegarten Gnocchi, die ich einfriere, lege ich nebeneinander auf Backpapier in eine Gratinform und friere sie so ein - später, wenn sie gefroren sind, fülle ich sie in eine Tüte um). Gnocchi garen, abtropfen lassen und warm stellen.

Die Knoblauchstangen in feine Ringe schneiden - etwas Grün zur Seite stellen für die spätere Deko. Die Artischocken putzen und Zitronenwasser zwischenlagern.

Olivenöl erhitzen und Artischocken mit Knoblauch darin anbraten. Salzen und pfeffern. Mit Noilly Prat ablöschen, Hitze verringern, Deckel auflegen und die Artischocken in einigen Minuten fertig garen. 
 
Butter einschmelzen lassen, Gnocchi untermischen und sofort servieren. 

*Anmerkung m: habe anfangs gerne mehlig-kochende Kartoffeln verwendet, funktioniert aber auch mit festkochenden


passt nahtlos zu Daniels anderem Lied um das uralte Spiel *Trau-Schau-Wem*: Danger Dan *Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt* Wer noch ein bißchen tiefer einsteigen will: Daniel erzählt im Hotel Matze anschaulich von seinen Kiffer-Erfahrungen und wie er für das Lied gegen das Kiffen deutlich mehr Anfeindungen aushalten musste wie für letzteres verlinkte.

Bruchstück: Pilz-Patties oder Champignons-Pufferchen

Sonntag, 19. März 2023


Hier bei mir stößt man ja immer wieder auf Wissenschaftskritik. Das bedeutet nicht, dass ich per se der Wissenschaft skeptisch gegenüber eingestellt bin. Gar nicht - der Forschungsdrang liegt in der menschlichen Natur. Für nichts anderes sollte Wissenschaft stehen. Meine Kritik bezieht sich vielmehr darauf, dass die Grenzen der Wissenschaft heute gerne außer Acht gelassen werden (ganz mit dem Dalai Lama in diesem Post).

Damit ziele ich vor allem auf das anvisierte Detailwissen, bei dem mir das Interdisziplinäre entschieden zu kurz kommt (um nur einen Post zu verlinken, der das aufgreift: zur Trauma-Forschung). Die unterschiedlichsten Bereiche von Wissenschaften müssten untereinander deutlich mehr im Austausch stehen. Bruchstückhaftes und zusammenhangloses Wissen ist prinzipiell Fehler anfällig. Das ist auch der Grund, weshalb realistisch betrachtet ein Großteil wissenschaftlicher Erkenntnisse auf tönernen Füße steht - man sollte immer damit rechnen, dass neuere Forschung alte Übereinkünfte hinfällig machen könnte. Außerdem gehe ich mit Einstein: *Die Wissenschaft dient der Menschheit am besten, wenn sie sich vorbehält, alle Thesen anzuzweifeln.* Nur auf diese Weise, mit der größtmöglichen hauseigenen Sekpsis, schürft der Forschende tiefer und tiefer. Das gilt im Individuellen wie Allgemeinen (s. Post zum James Webb- Teleskop... ich wiederhole mich)

Selbst den sog. Experten kann die Sicht leichterdings verstellt sein durch fehlende Unabhängigkeit - sei es was die Forschungsgelder angeht, die Parteienzugehörigkeit, der eigene Status... Mache ich es wie so gerne über das pars pro toto - nichts geht über ein anschauliches Beispiel! Hier aus meinem nächsten Umfeld.

Einer Freundin, nennen wir sie Nathalie, setzten schweren Herzrhythmusstörungen zu. Aber in so ausgeprägter Form, dass sie nachts kaum noch zu Schlaf fand. Das wiederum wirkte sich auf ihr Berufsleben aus: sie war nicht mehr in der Lage, ihrer Arbeit nachzugehen, musste krank geschrieben werden. Ebenso litt ihr Alltag als Familie mit drei Kindern sehr darunter, weil sie sich ständig schwach und matt fühlte. *Ich sah mich schon den Rest meines Lebens damit beschäftigt, mein Herz beim Stolpern zu beobachten*, seufzte sie. Drei unterschiedliche Kardiologen suchte sie auf - Termine, auf die zu warten waren - und keiner konnte ihr wirklich weiterhelfen. Der letzte Herz-Spezialist riet ihr trotz Ungereimtheiten dennoch zu einer Operation am Herzen.

Nathalie verfolgte in ihrer Not das Prinzip der Streuung: sie redete in alle Richtungen über ihre Probleme. Im Telefonat mit einer Freundin erwiderte diese, Momentchen, sie lese gerade die Biographie von Orphray Winter (das ist immer die Stelle, an der ich beim Erzählen kurz mal fassungslos den Kopf schütteln muss - WER bitte, liest denn die Biographie von Orphray Winter, dieser amerikanischen Talkshow-Moderatorin und Multi-Millionärin????? Vermutlich die gleichen, die nach der Biographie von Michelle Obama greifen.... tsss, andere sind anders, echt!). 

Nun, also um den Faden wieder aufzugreifen, in dieser Lebensgeschichte werden ähnliche Symptome mit einer ähnlichen Odysee beschrieben. Kurz und gut: wenige Tage später maschierte Nathalie mit exakt diesem Buch zu ihrer Gynäkologin mit den Worten:*Auf Seite 154 finden Sie die Ursache für meine Beschwerden* (Seitenzahl erfunden) - ein hormonelles Problem, das auf die Menopause zurückzuführen ist.

Jetzt machen rund die Hälfte der Weltbevölkerung Frauen aus und eben diese 50 Prozent durchlaufen in der Mitte ihrer Lebensjahre auch diese hormonelle Umstellung, genannt Menopause. Nix riesig Seltenes. Oder anders gesagt: man steht auf einem Wissens-Gulli. Stand 2023. Einen Schuldigen hat man bereits gefunden: es liegt am männlich geprägten Blick der Wissenschaft. Immer gut, einen zum draufhauen zu haben - das lerne ich ja gerade. Aber vielleicht liegts auch an mangelnden Forschungsgeldern. Ist es nicht so, dass Medizin heute vor allem Money bringen muss. Oder aber wie erkläre ich mir sonst *den Megatrend in Health-Care-Aktien zu investieren*? Im Falle meiner Freundin Nathalie entkam sie nur knapp und auf wundersame Weise (Orphray sei Dank) einer Herz-OP. Und mit ein paar Tabletten, die ihre hormonellen Schwankungen ausgleichen, steht sie wieder voll im Leben. Helden-in-Weiss-Geschichten gehen anders.

 


Thematisch passen die Pilz-Pufferchen sehr gut dazu, denn soetwas wie *ein Spezialgebiet* kennt ein Pilz nicht. Ganz in Gegenteil, die unterirdische Vernetzung der Pilze untereinander sucht seinesgleichen, so dass auch gerne von Wood-Wide-Web als Vergleich gesprochen wird. Und nicht nur dass Pilze unter sich stehen auf große Entfernungen in Kontakt, nein, sie tauschen sich ebenso mit ihren umgebenden Pflanzen aus - ein sehr spannendes Thema (sehr schön dazu *Spektrum - Die vernetzte Welt der Pflanzen*)

Kulinarisch bieten Pilze eine schöne Abwechslung zum Kohl. Diese Pufferchen habe ich nun wiederholt gemacht, weil sie einfach ausgesprochen lecker sind bei prima Konsistenz. Sie sind gar so gut, dass sie unter den Patties gut unter die Top 5 gelangen. Ich stelle euch demnächst hier mal ein Ranking zusammen. 

Hier an diesem Teller seht ihr, wie ich mindestens ein Mal pro Woche gerne koche: ein Stew (immer ein bißchen anders), Gemüse-Pufferchen dazu, Salat, Gemüse - fertig. Bon, das hier ist jetzt die Sonntagsaussagabe.


Zutaten 4 Stück/2P:

250g Champignons
1 kleine, rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
20g Sonnenblumenkerne
20g Haferflocken
30g Semmelbrösel
2 EL Petersilie
2 EL Tamari
1-2 TL Harissa
(oder wahlweise: 1 TL Dijon-Senf)
Salz, Pfeffer
(optional: Workshister-Sauce)

 

Zubereitung:

Pilze putzen, klein schneiden und in einer heißen Pfanne einige Minuten ohne Öl braten - zur Seite Stellen und abkühlen lassen. Zwiebeln und Knofi fein würfeln und in Öl glasig dünsten.

Petersilie etwas kleiner hacken, dann sämtliche Zutaten in einen Hexler geben und solange mixen, bis die Masse bindet - als nicht zu Mus pürieren, sondern darf noch etwas Struktur haben, soll aber eine homogene Masse bilden. Gut würzig abschmecken.

Mit feuchten Händen Puffer formen, auf Backpapier setzen und im Kühlschrank ca. 20-25min ruhen lassen.

Die Pufferchen lassen sich gut in Öl in der Pfanne braten, für größere Patties kann man auch den Ofen anschalten:  bei 200°C ca. 20-25min braten - davor diese von beiden Seiten mit Öl bepinseln.

Inspiration: Elephantastic Vegan

Anmerkung m: Für Patties in einen Burger würde ich sie deutlich größer formen - wohl doppelt so groß (die Zutatenmenge reicht dann in diesem Fall für 2 Patties) und dann auch eher im Backofen zubereiten. Bisher immer als Puffer zubereitet.


Orchideen: salade aux fenouils, anis et pamplemousse

Dienstag, 14. März 2023

 

Früher - mindestens schon eine Dekade her - stellten Orchideen für mich der Inbegriff des Spießbürgertums dar. Da blüht diese zierlich verästelte, zarte Pflanze mit fast schon unnatürlicher Schönheit in den Fenstern zur Straßenseite und dahinter, hinter Blume und dem drappierten Vorhang-Gazé tobt Krieg: Ehepaare, die sich gegenseitig zu leid leben, Eltern, die ihren Kindern das Leben zu Hölle machen und Geschwister, die in Hauen und Stechen verstrickt sind. Aber das ist egal, wichtig ist der schöne Schein, versteckt hinter einer feengleichen, exotischen Plfanze.

Der angepasste Bürger, dem das Ansehen der Gesellschaft so wichtig ist, dass er dafür bereit ist, alle Energie für den äußeren Anstrich aufzuwenden, wird im Zuge dessen bei größtmöglicher verblendeter Selbstgerechtigkeit seine Innerlichkeit ebenso einbüßen wie einen gesunden Selbstbezug. Beeindruckend beschrieben von Leo Tolstoi in *Der Tod des Iwan Iljitsch*, ein Buch, das bei der Zusammenstellung II *Bücher meines Lebens* bestimmt nicht fehlen wird.

Für mich war das damals ein wesentlicher Gründe, warum ich mich so jung habe tätowieren lassen. Tattoos eigneten sich wunderbar als Rebellion gegen dieses verlogene Fassadentum. Ich dachte mir, wer sich an der angemalten Haut stört, weil seine Beurteilungskriterien derart oberflächlich sind und er nicht bereit ist, etwas genauer zu schauen, der sortiert sich doch dann idealerweise von alleine aus. So jemand brauche ich nicht in meinem Umfeld. Jugend halt. Alles mit großen Ausrufezeichen versehen, alles Statement! Und weil ich mich in der Künstlerwelt bewegte, begegneten mir zu meinem Erstaunen kaum Resentiments: den Künstlern billigt der Spießer mehr Freiheiten zu.

In der Jugend kann man sich schwer vorstellen, dass sich Dinge ändern, dass die Zeit weiterzieht und vergeht und mit ihr die ein oder andere Einstellung. Keiner konnte ahnen, dass sich die Haltung zu Tattoos derart drehen würde. Mittlerweile sind bald mehr Menschen tatöwiert wie nicht. Und die Tattoo-Fans leben heute genau das, was meinen Widerwillen einst erweckt hatte: die dekorierte Äußerlichkeit bzw. die Huldigung des Körpers.

Tja und etwas anderes hat sich ebenfalls gedreht: ich mag die Orchidee. Hier im ländlichen Frankreich sieht man die Blume seltener als Fensterschmuck und der Habib und ich wohnen eher ohne Zimmerpflanzen. Die machen mit großem Garten keinen wirklichen Sinn. Stattdessen gehört meine eigentliche Leidenschaft den heimischen Wildorchideen. Die sind weniger üppig wie ihre tropische Verwandtschaft aber bei genauerer Betrachtung nicht minder schön. Ein bißchen nerdig finde ich mein Hobby schon, oder? Aber meine Begeisterung hängt ganz entschieden mit der Drôme zusammen. Hier ist die Flora Obelix-gleich in den großen Orchideen-Topf gefallen. Felderweise stehen sie dicht an dicht und färben ganze Wiesen mit ihren Farben. Man muss schon sehr dump sein, um sich nicht an dieser Wildblume erfreuen zu können. Mehrfach habe ich euch an meiner Passion hier schon teilhaben lassen. Auf unserer Homepage *Sonne und Lavendel* erhielten sie eine eigene Seite.

Mit dem Riesenknabenkraut, auch Roberts Mastorchis genannt (oder...) beginnt jeden Frühling aufs Neude die Wildorchideen-Saison und meine Vorfreude auf ihr Blühen. Jedes Jahr aufs Neue bin ich gespannt, ob ich eine *neue Orchidee* erbeuten kann und habe die Hoffnung auf einen Frauenschuh seither noch nicht aufgegeben.

 


Am Ändern ist sich außerdem meine Haltung zu Pampelmoussen. Diese Frucht hat der liebe Gott nicht für mich erfunden. Ich laufe an ihnen vorbei, ohne sie zu bemerken. Ich übersehe sie, sie fallen mir einfach nie auf zwischen Orangen, Mandarinen und Zitronen. Es bedarf dann schon einer weiteren Inspiration von *les petits fournaux* um hier das welterste Rezept mit Pampelmousen vorzustellen. Ich mochte die Kombi von Fenchel, Anis und Pampelmusen sehr, ja, es war als würde ich damit ein kleines unbekanntes Geschmacks-Universum entdecken, eines, das sich lange vor mir versteckt hielt.


Salat 2P:

1 Fenchel (ca. 200g)
1 Pampelmuse
1 TL Anis
2 EL Olivenöl
1 EL Walnussöl
2 TL Ahorn-Sirup
1/2 TL Piment d'Espelette
Salz, Pfeffer
1 Avocado
optional: einige Wildkräuter (zur Dekoration)

Zubereitung:

Fenchel rüsten, halbieren, vom Kern befreien und in feine Streifen hobeln.

Die Pampelmuse schalen und filitieren - dabei den Saft über einer Schüssel auffangen und den restlichen Saft in eben diese Schüssel pressen.

Das Olivenöl erhitzen und den Anis darin kurz rösten, bis er beginnt zu duften, dann den gehobelten Fenchel darin kurz wenden, dabei mit Piment würzen, salzen und pfeffern.

Den Fenchel in den Zitrus-Saft geben, mit den Früchten mischen und mit Ahorn-Sirup abschmecken. Etwas abkühlen lassen, dann das Nuss-Öl zufügen. Kurz vor dem Servieren die klein geschnittene Avocado sowie mit den Wildkräutern dekorieren. Idealerweise mariniert der Salat mindestens eine halbe Stunde.

Anmerkung m: Original war der Salat ohne Avocado - schlichter ist auch lecker


 

Prima Gelegenheit, mal wieder Pamplamoose einzuspielen, die ich euch schon 2x angeprießen habe - und zwar hier zum Szegediner Grünkern-Gulasch und zum Schokoladenkuchen mit Maronen und Haselnüssen - weil der Spaß am Musikmachen so herrlich rüberkommt und das eine sehr smoothe Covernummer von Red Hot Chili Peppers ist...


Neugier: Lasagne aux carottes, fines herbes et comté

Mittwoch, 8. März 2023

 
 

Das Bild hat sich in mein Gedächtnis eingebrannt und bereitet mir Freude, wann immer ich daran denke: ein kleiner Junge, vielleicht 2 Jahre alt, wird von seinem Vater im Buggy geschoben. So weit so unaffällig. Was aber direkt ins Auge sticht ist, WIE das Bübchen im Buggy sitzt. Er sitzt nämlich aufrecht, gar leicht nach vorne gelehnt, fast ein wenig angespannt - beide Hände halten sich am Sicherheitsbügel fest, mit wachen Augen und gespitzten Ohren. Wie auf einem Wachposten. Wie ein Jäger im Hochsitz. Wie in der Achterbahn vor dem Start. Als würde hinter jeder Ecke etwas Großartiges warten, etwas Spannendes zu entdecken sein. Neugier am Anschlag, mittendrin im großen Park der Sensationen, im Abenteuer Leben, das Fleisch gewordene Sesamstraßenlied:  tausend tolle Sachen, die gibt es überall zu sehen... A-l-l-e-s aufregend! Der Anblick amüsierte mich sehr!

Warum ist diese Art der Begeisterung schwer aufrecht zu erhalten? Anstelle von *aufregend* empfindet man das Leben später eher als *anstrengend*. Derart gespitzte Sinne bei einem Erwachsenen kenne ich eigentlich nur von meinem Habib, dem alten Afrikadurchquerer. In der Wüste muss man sich auf sich verlassen können, da kann man niemanden nach dem Weg fragen - zumindest nicht damals, als der Habib durch die Sahara turnte. Ich weiß auch noch, wie mir diese Wachheit zum ersten Mal an ihm auffiel. Ganz am Anfang, als der Habib und ich zusammengekommen sind, machten wir einen Ausflug an die Mittelmeerküste. Und ich erinnere mich, wie der Habib beim Mittagessen auf der Resto-Terrasse mit eben diesem Interesse für alles und jeden seinen Blick schweifen ließ. Wie eine Art gesteigerte Aufmerksamkeit. Ich stutzte darüber, denn ich begann dann ebenfalls den Kopf zu drehen: anscheinend entgeht mir was. Erde als großes Mysterium.

Neugier macht das Leben definitiv lebenswerter. Aber wie im Urwald auch, gilt es die Wahrnehmung zu schulen, Fährten lesen zu können, Vögelrufe auseinander zu halten uswusf - all das kann Orientierungshilfe bieten, all das kann im Dschungel gar lebenswichtig sein. Kunst-Unterricht samt seinen Bildbesprechungen wäre eine tolle Möglichkeit, um den Blick zu trainieren. Sehen, richtig sehen will gelernt sein. Und wenn das Auge weiß, worauf es zu achten hat, übt es mit der Zeit, Informationen viel schneller abzugreifen, zu filtern, zusammenzusetzen und auszuwerten. Mir hat in dieser Hinsicht die Beschäftigung mit Homöopathie Türen geöffnet.

*Wieviel Geheimnisse weißt du*
 *Drei* versetzte der Alte
 *Welches ist das wichtigste?* fragte der silberne König
 *Das offenbare* versetzte der Alte 
                  (Goethe - Das Märchen)

Das größte Geheimnis ist das Offensichtliche - das ist doch stark, oder?! Aber es braucht dafür *Augen, die sehen und Ohren, die hören können*. Stattdessen benutzen wir unsere Grundaussattung *Wahrnehmung* schlecht bis ungenügend (von Gedankenkraft will ich hier jetzt gar nicht anfangen). Und durch das Handy geben wir das Restvermögen sogar noch ab an ein Maschinchen. Blöder Fehler, saublöder Fehler. Damit steht man bereits mit einem Fuß im Irrsinn, der bekanntlich dort anfängt, wo man seiner eigenen Wahrnehmung nicht mehr trauen kann...


 

Ziehe ich als Beispiel unser Lieblingsresto ran, das mich zu der heutigen Lasagne inspiriert hat. Diese haben wir dort schon zwei Mal gegessen, jedes Mal eine veritable Portion, die gut sättigte und wenig Platz für anderes übrig ließ außer einer kleinen Salat-Dekoration. Der verdiente Mittelpunkt gehörte der Lasagne, zurecht unangefochtener Star. Warum, das werdet ihr beim Nachkochen selbst herausfinden. Fines herbes bezeichnet übrigens eine Mischung aus frischen Kräutern, ich habe dafür Petersilie, jungen Knoblauch sowie Frühlingszwiebeln und Estragon verwendet.

Sehr oft ist ihr *assiette du jour* nämlich das Gegenteil: sehr überladen. Viele unterschiedliche kleine Gerichte, Geschäcker und Aromen drängen sich dicht an dicht nebeneinander. Das macht manchmal Spaß, manchmal ist es aber auch einfach zu viel des Guten.

Und weil sich alles in Allem spiegelt, gilt Gleiches für ihre Passion für Dekoration. Das Resto ist mit viel Liebe zum Detail eingerichtet, aber es kracht mehr und mehr aus seinen Nähten, man weiß gar nicht mehr, wohin zuerst gucken. Übertrieben halt.

Kleine Beobachtungen wie diese machen den Alltag zum Erlebnis. Ich glaube, das ist mit einer der Gründe, warum ich mir das nicht entgehen lassen will. Und weil man mit der Zeit merkt, dass die Sinne sich schärfen lassen, je mehr sie auf Habacht sind. Und weil man seiner Beobachtungsgabe immer tiefer vertraut und damit seinem eigenen Urteil. Und Urteilsfähigkeit ist in meinem Universum, in dem der freie, eigenverantwortliche Mensch das Ideal ist, ein angestrebtes Ziel.


Zutaten 2P:

Lasagne-Blätter:
50g Kamut-VK
50g Dinkel 1050
1 Ei
Salz
....
500g Tomaten (m: halb stückig, halb Ofen-Tomaten)
2 Knoblauch-Zehen
2 Lorbeer-Blätter
1 TL Rohrzucker
Salz, Pfeffer
Thymian
Harissa
2 EL Balsamiko-Reduktion 
....
2 Karotten
150g fines herbes (frische Kräuter/ oder Mangold, nur das Grün)
100g Comté

 

Zubereitung:

Pastateig zubereiten, dafür alle Zutaten zu einem homogenen Teig kneten und eingewickelt mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Dann die Sauce auf den Weg bringen. Dafür in Olivenöl den fein gewürfelten Knofi anschwitzen, Tomate zufügen, salzen, pfeffer, Thymian und Lorbeer-Blätter zufügen, würzen mit Zucker und Harissa und offen bei kleiner Hitze einreduzieren lassen auf etwa 300ml. Lorbeerblätter entfernen und abschmecken mit Balsamico-Reduktion. Gebenenfalls nochmals nachwürzen. Die Tomatensauce sollte sämig und gut würzig sein-

Karotten bürsten, der Länge nach halbieren und dann der Länge nach in lange Scheiben schneiden. In etwas Salzwasser mit einem kleinen Stich butter und einer Prise Zucker weich garen.

Die frischen Kräuter waschen, trocken schütteln - von Stielen befreien (Petersilie) und mittelfein hacken. (Mangold von den Stielen befreien (und diese für ein anderes Gericht verwenden), waschen und über Wasserdampf garen. Dann kleiner schneiden).

Pastateig dünn auswellen (m: Marcato)  und in 5 gleichgroße Stücke schneiden. In einer breiten, tiefen Pfanne Wasser erhitzen, salzen und die Teigplatten nacheinander darin kochen. Auf einem sauberen Küchentuch glatt auslegen.

Den Ofen auf 200°C vorheizen.

Die 1kg-Form buttern und nun die Lasagne schichten: dafür mit ein wenig Tomatensauce beginnen, dann ein Lasagne-Blatt - Tomatensauce - Karotte - Mangold - Käse (geraspelter Comté) - Lasagneblatt .... mit einem Lasagneblatt, Tomatensauce und Käse abschließen.

Die Lasagne etwa für 25min in den Ofen schieben.
 
Anmerkung m: fines herbes wird eine Mischung aus unterschiedlichen frischen Kräutern bezeichnet - je nach Jahreszeit Petersilie, Kerbel, Schnittlauch, Estragon (aber auch Basilikum, Koriander... je nach Rezept und Aromenwunsch) - sie würzen diese Lasagne nochmals mit - und die Qualität der Sauce ist entscheidend bei dieser Lasagne: die muss schön sämig und gut würzig sein. Dadurch dass ich sie bereits 2 Mal zubereitet habe und beim 2. Mal die Sauce zu *dünn* wurde, weiß ich das gewiß. Wer keine Ofentomaten hat, nimmt stattdessen stückige Tomaten und zwar möglicherweise insgesamt 600 g, die dann auf die Hälfte einreduziert wird


Sommervariante: hier war die Sauce besser geglückt = würziger und sämiger

Clownerie: Mohnkuchen mit Kirschen

Donnerstag, 2. März 2023

 

Eines der großen Mysterien hier im französischen Outback bleibt die Faszination meiner Mitmenschen für Clownerie. Wenn ich eine rote Pappnase sehe, bin ich raus. Andere kommen dann erst so richtig in Stimmung. Meine Mutter erzählte gerne, wie sie mit meiner Schwester und mir im Zirkus war und bei der Clown-Nummer das Zelt mit ihren schreiend-heulenden Kindern verlassen musste. Zwei Clowns schlugen sich mit großen Schaumstoff-Hammer (oder Hämmer?) gegenseitig ungespitzt in den Boden. Und meine Reaktion war damals schon: nicht witzig!

Hier in der ländlichen Drôme findet IMMER irgendwo ein Clown-Seminar statt (s. Insta). Schon Seminar-Titel wie *Entdecke den Clown in dir* bringen meinen Kopf wie selbstständig zum Schütteln. Das ist entschieden nix für mich. Alleine bei der Vorstellung... nee, nich für Geld!

Vielleicht hängt das zusammen mit der französischen Lust willkürlich im Jahr *carnaval* zu feiern. Dabei hopst man ohne jeden kulturellen Hintergrund einfach verkleidet durchs Dorf und wirft Konfetti. Klar, die Kinder lieben das. Die Eltern aber auch. Und safe ist dann mindestens ein Clown zum Aufmischen drunter. Oder die Verwandtschaft: eine Gruppe, die mit Improvisationstheater berreichert. Da laufe ich große Bögen, in solches Fahrwasser will ich nicht hineingeraten. Meine Reaktion könnten Nachwehen meines Kunststudiums sein. Ich habe einfach schon genügend schlechte *performances* gesehen - das reicht für ein ganzes Leben. Und ich kann mich dabei schlimm fremdschämen. Kein Gefühl, dem ich hinterherjage.

Erschwerend kommt hinzu, dass Humor eine SEHR spezielle Angelegenheit ist. Gar nicht mal so oft teilt man den gleichen. Etwa all die alten Filme mit Louis de Funès: einem kleinen, unerträglich hysterischen Mann mit sich dauerüberschlagender Stimme am Rande des Nervenzusammenbruchs - wie überdreht kann man sein? Wobei es einige, französische Komödien gibt, die ich wiederum wirklich sehr lustig finde (Willkommen bei den Sch'tiis beispielsweise).

Was macht man nicht alles dem Eskapismus zuliebe. Jeder dritte Deutsche hat psychische Probleme lese ich. Bei einer kleinen Recherche zeigt sich relativierend: anscheinend ein stabiles Drittel, das hing bereits vor 10 Jahren in den Seilen. Und ein Drittel hat außerdem keinen Bock mehr auf seinen Job. Obs so eine Regel gibt, dass es für ein konstantes Drittel nicht läuft? Meinem Eindruck nach erhält das Drittel momentan Verstärkung: zumindest kenne ich gerade niemanden, der von sich behauptet, Rückenwind zu haben. Alle sind sie geplagt und belastet. Ist es nicht die Gesundheit, dann sind es Probleme mit dem Geld oder der Beziehung/ Familie/ Kollegen oder eine veritable Mischung. Als würde jeder eine ordentliche Schippe obendrauf erhalten - zu dem alltäglichen Wahn. 

Nun, da ist die Lust schon groß, zwischendrin auf den Pauseknopf zu drücken, oder. Nichts intensiviert das Leben mehr wie Nüchternheit. Aber wer erträg das am Stück? Und bevor jetzt zum Saufen auch noch alle mit dem Kiffen anfangen, dann ist die rote Pappnase am Schluß die bessere Alternative. Und wer weiß: vielleicht wirds irgendwann bitternötig, den *Clown* in sich zu entdecken?! Es könnte eine angemessene Antwort auf Irrsinn sein.

 

 

Mir gelüstete nach einem deutschen Kuchen. Mit Mohn - das findet sich schwerlich im Fränziland. Dieser Mohnkuchen mit Hefeboden erfüllte ganz meine Wünsche: zart und weich, schön saftig, am zweiten Tag durchgezogen mindestens noch genau so gut, nach Oma-Küche duftend. Ich habe dem ursprünglichen Rezept zudem ein paar entsteinte Kirschen aus dem Froster untergejubelt. 2022 war in der Drôme nicht nur ein Walnuss-Jahr, es war auch das Jahr der Kirschen - wir hatten mehr als reichlich!


Zutaten - 1/2 Blech (m: Form 20 x 30cm):

Hefeteig:
160g Mehl (m: D630)
50ml Milch
7g Hefe
40g Butter
20g Rohrzucker
1 Ei
1/4 TL Salz
...
Mohnfülle:
450ml Milch
90g Mohn, gemahlen
50g Butter
60g Rohrzucker
50g Hartweizengrieß
2 EL Rum
1/2 TL Kardamom, gemahlen
200g Kirschen (oder Schattenmorellen - optional)
...
Guss:
125ml Milch
1/4 Packung Vanille-Pudding-Pulver (= 8,5g)
30g Rohrzucker
1 Ei, getrennt
15g Speisestärke

Zubereiung:

Für den Hefeteig die Hefe in lauwarmer Milch auflösen, dann mit den restlichen Zutaten in einer Küchenmaschine mit Knethaken zu einem geschmeidigen Hefeteig verkneten. Teig abgedeckt an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen.

Für die Mohnmasse die Milch in einem Topf mit Mohn, Butter und Zucker langsam aufkochen. Grieß einrühren und 2-3 Minuten kochen lassen, bis die Masse gut eingedickt ist. Mohnmasse mit Rum und Kardamom würzen und abkühlen lassen.

Für den Guss das Puddingpulver mit Milch und 1 El Zucker nach Packungsanleitung zubereiten und kalt stellen.

Den Boden eines Backblechs passend mit Backpapier auslegen. Hefeteig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche zusammenkneten. Dann auf Backblechgröße ausrollen und das Blech damit auslegen. Einen flexiblen Backrahmen zwischen Teig und Blechrand legen. Die Mohnmasse auf dem Teig verteilen und glatt streichen.

Für den Guss das Ei trennen. Eigelb und 1 Prise Salz unter die Puddingmasse rühren. Eiweiß steif schlagen, dabei den restlichen Zucker einrieseln lassen. Abwechselnd mit der Stärke unter die Puddingcreme rühren. Den Guss auf der Mohnmasse verteilen. Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (OU-Hitze) auf der unteren Schiene 40 Minuten backen. Dann aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Dann in kleine Quadrate schneiden und genießen!

Quelle: Essen und Trinken