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Loop: Broccoli-Cheese-Fritters

Dienstag, 13. Januar 2026

 

Beginne ich das neue Jahr wie ich das alte beendet habe: einfache Landküche für jeden Tag, bref: mit Gemüseküche samt Gemüse-Puffer. Sowie weiterhin musikalischer Unterlegung. Angedacht fürs normale, einfache Volk. Also für all jene, die sich graue Tage gerne bunt kochen, für all jene, die sich nicht davor drücken, eine eigene Meinung zu entwickeln, für alle Gegen-den-Strom-Schwimmer, für Menschen mit âme rebelle wie in der Drôme, mit Natur-, Gemüse- und Küchenbezug, halt für alle, die sich das Leben etwas schöner kochen wollen. Sucht euch was aus.

Die Süßkartoffel-Gnocchi kennt ihr bereits. Ich liebe sie. Best of. Und so leicht kann man das Rezept mengenmäßig strecken. Sie werden am nächsten Tag nur noch knuspriger! Zigfach habe ich sie schon auf den Tisch gebracht. 

Verschriftlicht habe ich auch endlich mal mein Gewürzrotkraut. Mit Rotwein, genau wie es die Omas zubereitet haben. Auch das Rotkraut schmeckt am nächsten Tag aufgewärmt nochmals besser.



Das hundertundeinste Gemüsepflanzerl bildet den Mittelpunkt - Gnocchi und Rotkohl waren nämlich Reste vom Vortag - ihr habt es euch vermutlich bereits gedacht. Fritters mit viel Brokkoli und viel Käse. Kann nicht anders als schmecken. Außerdem halten sie gut zusammen, die Konsistenz stimmt und viel Öl zum Braten benötigen sie nicht - lauter wichtige Pflanzerl-Qualitätsmerkmale!


Zutaten 2P/ 7 Stück:

1 Brokkoli
2 EL Mehl (m: Dinkel 1050)
1 EL Kartoffel-Stärke
1 Ei
1/2 Feta (ca. 100-125g)
60g Käse, gerieben (m: Comté)
2 EL Petersilie, fein gehackt
Salz, Pfeffer
Piment d'Espelette
Olivenöl

Zubereitung:

Brokkoli in Röschen teilen, Stiel schälen und klein schneiden und über Wasserdampf garen (nicht in Wasser kochen - sonst gehen die Vitamine im Wasser flöten).

Wenn der Brokkoli gar ist, diesen etwas abkühlen lassen, dann mit einem großen Messer fein bis mittelfein wiegen. 

Alle Zutaten miteinander vermengen, Feta-Käse dafür mittelfein gekrümmelt. Und dann mit den Händen 7 Kugeln formen und platt drücken. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Fitters von beiden Seiten goldbraun braten.


Zutaten 4P:

1 Rotkohl
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 TL Rohrzucker
150ml Rotwein
60ml Balsamico-Essig
100ml Gemüsebrühe
1 EL Tamari
2 EL Preiselbeeren
1 Sternanis
2 Nelken
1 Stück Zimt
4 Piment-Körner
7 Pefferkörner
1/2 TL Kreuzkümmel
2 Lorbeer-Blätter
1 TL Thymian
Olivenöl

Zubereitung:

Gewürze - Sternanis, Nelke, Zimt, Piment, Pfeffer, Kreuzkümmel) in einem schweren Topf ohne Fett anrösten bis sie duften und in ein Gewürzsäckchen (Teebeutel) füllen. 

Rotkohl vierteln, Strunk entfernen und in feine Streifen schneiden. Zwiebeln schälen, halbieren und ebenfalls in feine Streifen schneiden.

Zwiebeln im erhitzen Olivenöl glasig dünsten, fein gewürfelten Knofi und Rohrzucker zufügen und kurz mitschwitzen. Rotkohl zufügen, Rotwein, Balsamico und Gemüsebrühe zufügen, ca. 1 TL Salz, das Gewürzsäckchen, Lorbeerblätter und Thymian sowie die Preiselbeeren. Deckel auflegen und bei sanfter Hitze in ca einer Stunde weich garen. Gegebenenfalls noch etwas Gemüsebrühe anschütten, sollte wärend des Kochens zuviel Flüssigkeit verdampfen. Abschmecken mit Tamari (eventeull noch etwas Balsamico und Rohrzucker). 

Vor dem Servieren Gewürzsäckchen und Lorbeerblätter entfernen.


KI 2: die besten Süßkartoffel-Gnocchi

Freitag, 26. September 2025


Jedes Ich ist ein Globus. Ein kleines Universum. Eine Welt für sich. Der Mensch ist eine Sonne, seine Sinne sind seine Planeten. Ja, dem einzelnen Menschen ist Großes prophezeit. Nämlich die Überwindung seiner Begrenzung durch sein Ego hin zu einer Verbindung zum großen Ganzen. Der verlorene Sohn, der den Weg zurück zum Vater findet. Die Idee von Platons Weltenseele. Die Idee vom Universum als Makrokosmos und der Analogie dazu, dem einzelnen, menschlichen Lebewesen als Mikrokosmos. Im Menschen sollen sich Erde und Himmel berühren können. Doch diese Tür geht nur für den einzelnen Menschen auf. Nicht für die Menschheit. Nicht für eine Gruppe. Ganz alleine hat er Verbindung zum Kosmos zu suchen. Und weil nur individuell Zugänge zu knüpfen sind, kann niemand einen anderen dahin begleiten. 

Zeit der universellen Einsamkeit. Zeit der Sehnsucht nach tiefer Verbundenheit. Zeit der Rückbesinnung auf alte, große Ideen, oder?

Denn was verheißt uns die Gegenwart? Vielleicht wird uns die KI in Zukunft auf andere Planeten bringen. Vermutlich. Und dann werden wir von der Erde das Prinzip der systematischen Ausbeutung in das Weltall tragen und nach der Erde andere Planeten plündern und ruinieren. Vermutlich. Wer dort landet, folgt heute schon den Stimmen, die verkünden, dass die Menschheit ab nun erhaben ist über die Naturgesetze und sich eigene Welten nach maschinellen Vorgaben erschaffen kann.

Gleichzeitig führt uns die KI vor, dass wir unsere bisherige Vorstellung von dem, was wir dachten, was uns als Menschen auszeichnet, in Frage stellen müssen. Wir sind eben nicht die einzigen, die sich Inhalte merken können, die kombinieren können, sich um Raum zurechtfinden uswusf. In dieser Hinsicht werden wir gerade von rechts überholt. Seltsamerweise beharrt ein Teil der Menschheit umso mehr auf der Überzeugung, man könne die Gesetze des Lebens zusammenbauen wie ein zerlegtes Puzzle. 

Der anderen Fraktion, Team Goethe, ist bewußt, dass man sich auf diese Weise als Irrlicht outet. Denn die wahrhaft Suchenden streben mit ihrer Sehnsucht nach mehr Wissen nicht nach Information (im Faustschen Sinn *was die Welt im Innersten zusammenhält*) sondern ihr Ziel ist Erkenntnis. Höher als alles Vielwissen stellt Goethe die erfahrungsgesättigte *Vorstellungskraft*. Er stellt der Zersplitterung der Wissenschaft das Kultivieren einer schöpferischen Imagination entgegen. Denn *es komme bloß darauf an, dass man Augen, Weltkenntnis und Übersicht genug besitze, um im Kleinen das Größere wahrzunehmen. Dann, ja, dann eröffnet sich vielleicht der Blick fürs Wesentliche:  »Schau alle Wirkungskraft und Samen / Und tu nicht mehr in Worten kramen.« Und wieder und wieder zitiere ich: *Wenn ihr's nicht fühlt, ihr werdet es nicht erjagen*. 

Gut gefallen hat mir in diesem Zusammenhang die Aussage des Neurobiologen Prof. Gerald Hüther, die nochmals mit anderen Worten gleichen Inhalt verdeutlicht:

*Wir haben die eigentlich zusammengehörige Welt, in der wir Teil sind, und in der alles Lebendige miteinander verbunden ist, in lauter Stücke zerlegt. Mitgefühl hemme ich weg, in dem ich kognitive Erklärungen obendrüber setze und  irgendwann sind dann hemmende Verschaltungen im Hirn so gut ausgebildet, dass ich alles kognitiv erklären kann und nichts mehr fühle. Und dann sind wir in unserer heutigen Welt angekommen. Kein Wunder, dass wir sie ruinieren. Sie ist uns gar nicht mehr nahe, wir sind gar nicht mehr mit dieser Welt verbunden. Wir sind gar nicht mehr mit unserer Lebendigkeit verbunden! (Meet your mentor/ YT)

Im Gefühl ist die Lebendigkeit verortet - nicht im Kopf. Aber hier will ich spitzfindig sein, ich rede von einer Klarheit des Gefühls. Keiner Verworrenheit wie sie heute der große Standard geworden ist.  Der Schamene vom Stamm der Kogui erklärt Herzensdenken ganz schlicht:

*Ich bin ein *Mamo* weil ich gelernt habe, klar zu denken - Herz und Verstand gleichzeitig zu nutzen.* (Kogui Tribe YT). 

Nun schöpfe mit der Kraft deiner Gedanken und lasse dich leiten von der Klarheit deiner Gefühle, vertraue dich in der täglichen Hinwendung einer höheren Kraft an, sei mutig und demütig - dann, ja dann darf Mensch hoffen auf dem Zweig der Menschen zu landen, die sich geistig weiterentwickeln darf und nicht auf dem anderen, der abrupt endet - s. auch den Prophecy rock der Hopi-Indianer.





Süßkartoffel-Gnocchi oder diese , seither lagen die hier vorne, bzw. Süßkartoffel-Schupfnudeln sind hier keine Neuigkeit. Ich habe schon einige Rezepte ausprobiert und zu meiner Verwunderung ist diese ganz simple Variante ab sofort meine Top 1. Nun gilt es vorher zu wissen, welche Art von Gnocchi man bevorzugt. Ob man eher die zart schmelzenden, weichen, fluffigen Wasserschweber mag, oder ob man im Mund bei Gnocchi auch etwas Grip spüren will. Ich gehöre letzterer Mannschaft an: ich finds gut, wenn Gnocchi eher fester sind und ich nicht nur die Zunge zum Zerkleinern brauche. Eben so wie bei diesen.

Besser ist, man nimmt für dieses Rezept 3 kleinere Süßkartoffeln, die brauchen dann im Ofen deutlich kürzer als eine große. Der Rest ist kinderleicht.

Wer mag, pimpt den einfachen Teller durch Nussbutter. Bei Magarine bin ich raus: *Margarine ist vom Molekül her per se sehr nah am reinen Plastik. Das ist nichts anderes als ein gehärtetes Industriefett* (Fabian Kowallik). Aber das nur am Rande..., muss jeder selbst wissen!


Zutaten 2P:

450g Süßkartoffeln (2-3 Stück)
1 EL Stärke (Mais oder Kartoffel)
100g Mehl (m: D1050)
30g Butter
2 EL Olivenöl
Salbei-Blätter
fleur de Sel
Pfeffer
Parmesan


Zubereitung:

Die Süßkartoffeln ringsherum mit einer Gabel einstechen und bei 190°C in den Ofen geben. Nach 10 min drehen (m: mit spitzem, kleinen Messer nochmals eingestochen bis in die Mitte, um den Garprozess zu beschleunigen). Weitere 10 min garen (Dauer im Ofen hängt von Größe der Süßkartoffeln ab).

Süßkartoffeln halbieren und mit einem Löffel von der Schale trennen. Mit einem Kartoffelstampfer in einer Schüssel zu Mus zerdrücken. Mehl und Stärke untermischen (Teig wird ein wenig klebrig bleiben).

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche Rollen drehen von ca. 1,5cm Dicke und Gnocchi abstechen (oder schneiden - m: quadratisch geformt) und in einen Topf mit kochendem Wasser geben.

Parallel Butter in einer Pfanne schmelzen, zusammen mit Öl und Salbeiblättern. Die Gnocchi aus dem Wasser heben, gut abtropfen lassen - besser noch: einen Moment ausdampfen lassen - und dann erst in die Pfanne setzen. Mit etwas Geduld goldbraun rösten. Dabei salzen und pfeffern

Zum Servieren mit Parmesan bestreuen (und zusätzlich frittierten Salbei-Blättern)




Unmenschlich: Süßkartoffel-Gnocchi mit Buschbohnen und Salbei

Donnerstag, 25. Mai 2023

 

*Erdrückender als das Schicksal, das man mit vielen teilt, ist das Schicksal, das einen ganz alleine betrifft* zitiere ich Christian Berkel aus seinem Buch *Der Apfelbaum*, welches ich gerade abgeschlossen habe - eine Geschichte über die transgenerationale Weitergabe von Traumata durch die Geschehnisse im 2. Weltkrieg.

Dem stimme ich zu. In meinem Universum steht das Individuum über allem. Wobei die Menschheit gerade an einem gemeinsamen Meilenstein angekommen ist: KI, die Künstlichen Intelligenz. Yuval Noah Harari - den ich bereits zu meinen Gedanken zum Transhumanismus hier vorgestellt habe - ist israelischer Historiker, Militärexperte und Philosoph. Er postuliert in einem Vortrag zu AI, den ich euch unten eingestellt habe: *What we are potentialy talking about is nothing less than the end of human history. Not the end of history - but the end of the human dominated part of what we call history.*

Obwohl er die positiven Möglichkeiten, die mit KI einher gehen können, nicht verneinen will, sieht er seine Rolle mehr darin, vor den Risiken zu warnen. Selbst die KI-Software-Entwickler haben keinerlei Vorstellung, ín welche Richtung, in welcher Geschwindigkeit, in welcher Weise sich KI zukünftig selbstständig weiterentwickeln wird. So dass man zusammenfassend feststellen muss, dass den Menschen ihr Produkt aus den Händen gleitet und sich buchstäblich *selbstständig* macht - ohne, dass jemand die Konsequenzen in irgendeiner Form absehen kann. Wie bei allen großen Erfindungen reden wir bei KI gleichzeitig über eine Waffentechnologie - und das globale Wettrüsten ist eröffnet. Darin sieht Harari aktuell die größte Bedrohung: die Menschheit benötige dringend mehr Zeit, um KI zum Wohle aller zu begrenzen und zu reglementieren. Ein frommer Wunsch: Die Moral wird in Kriegsfragen ja zuerst beerdigt.

Spannend finde ich Hararis Gedankengang, dass KI weder ein eigenes Bewußtsein benötige noch die physische Kontrolle wie Kampfroboter oder implantierte Chips, um den Menschen zu überflügeln und zu überwältigen: *Simply by gaining mastery of human language AI has all it needs in order to cocoon us in a matrix like world of illusions* (Allein durch die Beherrschung der menschlichen Sprache verfügt die KI über alles, was sie braucht, um uns in eine Matrix-artige Welt der Illusionen zu hüllen). Die Fähigkeit, Geschichten zu erzählen können, reicht aus, um den Menschen zu manipulieren, kontrollieren und um eine Gesellschaft umzuformen. Harari legt anschaulich dar, dass seither Geschichte aus einer Interaktion zwischen Biologie und Kultur entstand. Nun aber ist eine nicht menschliche Lebensform, KI, in der Lage eine neue Kultur zu kreieren. Sprache als Werkzeug, um Gedanken zu erschaffen, um Gedanken  zu beeinflussen. *Am Anfang war das Wort.*

Berührt werden in seinem Vortrag damit die ganz großen Fragen, auf die man dringend Antworten für sich finden sollte, bevor es nun nicht mehr andere sondern vielmehr das Andere für einen tut: Wie definierten wir Leben? Oder wo fängt Leben an? Wie unterscheidet man Wahrheit von Lüge/ Illusion? Welchem Ideal strebt der Einzelne nach? Und wie bewahrt sich ein Individuum einen festen Kern, der sich nicht mit dem Außen dreht wie eine Fahne im Wind?

Aufregend, wenn die eigene Biographie durch *historische Zeiten* mit Bedeutung aufgeladen wird, oder? Die Scheiße brennt.



An Bertrands allerersten, zartfrischen Böhnchen bin ich auf dem Markt nicht vorbeigekommen. Zusammen mit den Süßkartoffel-Nocken, die ich noch im Froster hatte, war das ein schnelles und köstliches Mittagessen. Süßkartoffel-Gnocchi habe ich schon einige gemacht - diese hier schmecken gut nach Süßkartoffeln und haben eine recht feste Konsistenz, so dass man sie in der Pfanne gut anbraten kann. Da die Teigmenge für 4 Personen reicht, friere ich die Hälfte ein - auf Backpapier nebeneinanderliegend geht das gut. Zum Verzehr lasse ich sie dann auftauen und brauche sie nurmehr anbraten.

Ist einfach wiederholt eine Spitzen-Kombi: Süßkartoffel-Salbei-Balsamico-Reduktion!


Zutaten 2P:

2 Süßkartoffeln (ca. 750-800g)
130g Hartweizenmehl (oder feiner Hartweizengrieß)
30g Speisestärke (m: Kartoffel)
30g Mehl (m: D1050)
1 Ei
...
1 große Zwiebel (oder 2 Stück)
3 Knoblauchzehen
1 Bund Salbei (ca. 30 Blätter)
300g Buschbohnen
Salz, Pfeffer
Piment d'Espelette
2-3 EL Balsamico-Reduktion
Olivenöl
1 Stich Butter
frisch geriebener Parmesan

 

Zubereitung:

Süßkartoffeln waschen, der Länge nach halbieren und mit der Schnittfläche auf ein geöltes Backblech legen (kann man vorher mit Backpapier auslegen, dann ist schneller geputzt). Den Ofen auf 200°C vorheizen und die Süßkartoffeln ca. 30 min darin garen.

Reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Süßkartoffeln etwas abkühlen lassen, dann schälen und mit einem Kartoffelstampfer fein zerstampfen. Mit den restlichen Zutaten vermengen, bis ein homogener Teig entstanden ist. Mit zwei kleinen Löffeln Nocken formen und ins Wasser gleiten lassen. So lange darin garen, bis sie an die Wasseroberfläche steigen, aus dem Wasser heben, abtropfen lassen und nebeneinander auslegen, abkühlen und abtrocknen lassen.* 

Dann - für 2 Personen die Hälfte - in Öl braten, bis sie Farbe annehmen.

Buschbohnen gipfeln, je nach Größe halbieren oder dritteln und in Salzwasser weich bis al dente garen. (Bohnen sollten eher weich als knackig gegart sein).

Einige Salbei-Blätter vorab in Öl frittieren für die spätere Deko und zur Seite stellen.

Zwiebeln viereln und in feine Streifen schneiden, Knofi fein hacken. Zwiebeln in einer zweiten Pfanne in Öl mit Geduld golden garen, kurz vor Ende Knofi und restlichen, fein geschnittenen Salbei zufügen. Salzen, pfeffern und mit Piment würzen.

Nun alles miteinander vermengen in der Nocken-Pfanne: Zwiebel-Salbei-Mischung und Buschbohnen. Einen guten Stich Butter einschmelzen lassen, zuletzt die Balsamico-Reduktion untermischen und mit Parmesan bestreut servieren.

Anmerkung m: Süßkartoffel-Nocken reichen für 4 Personen

 

 

12 von 12 - Mai 2023

Freitag, 12. Mai 2023




 

 



Ein prallvoller Maitag mit ein bißchen von allem: putzen, mähen, fegen, ausreißen, reden... abwechslungsreich wie das Wetter, ein bewegter Himmel mit fliegenden Wolken und einem Gemisch aus Sonne und kleinen, zarten Regenschauern.

Morgens liebe Feriengäste (coucou Beate und Giuliano) verabschiedet, die ihr Appartement so sauber hinterlassen haben, dass sie mich nahezu arbeitslos machten. Anschließend Wäsche gewaschen, neu bezogen und gerichtet, vor dem Haus gemäht und unsere *Iris-Allee* entwildert. Gekocht (Süßkartoffel-Gnocchi mit Chili) und mich losgerissen ins Grün, weil die Wildorchideen mich seit Tagen zu sich ziehen. Da ist der 12te eine gute Gelegenheit, dem Ruf zu folgen. Meinen kleinen Lieblingen gehören heute natürlich auch die meisten Bilder. Ich wußte genau, auf welcher Wiese ich mich unter sie mischen will - mit Blick auf zuhause. Ein freier, wohliger Moment, den ich sehr genossen habe. Begegnung mit mehreren Libellenhaften. Und die Gelegenheit habe ich obendrein genutzt, um nebenher Weißdorn zu sammeln. Zurück gabs viel Plauderei mit Gästen vom *Tribe* (coucou Eva und Patrik) und eine weitere Verabschiedung eines ebenfalls lieben Gastes (coucou Carla). Ein Kommen und Gehen, wie das Werden und Vergehen in der Natur. Zeit für Yoga blieb dennoch - der Tänzer passt besonders gut in den Mai.

Müde erlebt, schaue ich nur noch kurz bei Caro von Draußen nur Kännchen vorbei, um zuletzt ein paar Eindrücke zu sammeln, wie andere den 12ten des Monats verbracht haben...

 

Keeper - Gemüse-Beilagen II

Montag, 19. Oktober 2020

 

Vergesse niemals die Kernaufgabe eines Foodblogs! Und diese ist für mich die Inspiration und Animation zum Kochen.

Mittlerweile habe ich über die Jahre schon einige Labels hier etabliert. Von Blog-Bustern über DUBBs - ihr wisst Bescheid: Rezepte, die von Blogs zu Blogs springen, weil sie so super sind und an denen wenig rumgedoktort wird (=Blog-Buster), plus die anderen, bei denen man höchstpersönlich zutiefst überzeugt ist, dass diese eigene Rezepte eine solche Karriere ebenfalls mehr als verdient hätten (=DUBBs). Dann habe ich *Pro Centum* eingeführt, nachdem sich hier nun schon über 1500 Posts stapeln, um den Fokus wieder zurückzulenken auf Vergangenes wegen Text, Bild oder Rezept.

Die letzte Neuerung war die des Keepers. Da ich ja nun vegetarisch koche, bedeutet das für meine Küche, dass ich Gemüse mit Gemüse kombiniere. Womit wir geraden Weges bei den Beilagen herausgekommen wären. Dabei klingt *Beilage* doch richtig mies. Fast schon wie ne Beleidigung (*ey, du Beilage!*) . Noch fieser: *Sättigungsbeilage*. Das würdigt nicht ansatzweise die schönen Rezepte, die sich dahinter verbergen. Und logischerweise greife ich immer wieder auf solche *Keeper* zurück - nur dass ich sie dann gerne neu kombiniere. Schließlich bin ich selbst ja auch Fan meiner Rezepte. Wenn man schon kocht, sollte doch zuerst einem selbst gut schmecken, was man auf den Teller bringt, oder etwa nicht?!

Heute lenke ich eure Aufmerksamkeit also auf vier solcher Klassiker. 

Auf dem untersten Foto oben seht ihr die Buchweizen-Pfannkuchen. Die galettes de sarrasin sind einfach spitze! Die Pfanne muss gut heiß sein - das ist entscheidend, dass sie schön luftig werden! Dazu das selbstgemachte Hummus (superlecker) sowie ofengeröstetes Gemüse, das ja IMMER geht!



Mit dem zweiten Foto habe ich die Ottolenghi-Polenta aus frischem Mais wieder zubereitet (mit Pilz-Gulasch) und dabei festgestellt, dass die beigefügte Flüssigkeitsmenge wohl sehr von der verwendeten Mais-Sorte abhängt. Dieses Mal benötigte ich deutlich mehr. Jo, und etwas größer könnte die Portion für zwei durchaus sein.


Von einem Rezept habe ich kein neues Foto gemacht, deshalb ziehe ich das bereits vorhandene von den Süßkartoffel-Gnocchi zum Neubewerben wieder heran. Sie sind wirklich völlig unkompliziert zu machen - selbst für Gnocchi-Skeptiker. Man muss lediglich die Arbeitsplatte gut bemehlen. Und ich erinnere mich gut: mit Süßkartoffel-Gnocchi hatte ich als Kochanfängerin schon richtig schlechte Erfahrung gemacht. Tja, es liegt halt nur an einem guten Rezept, welches mir auch besser gefällt als das andere, ältere, das bei mir zu finden ist. Wobei braune Butter, Salbei und Balsamico hervorragend dazu passen!


 

Zu guter letzt bereitete ich uns den Fränzi-Klassiker gratin dauphinois nach Anne-Sophie Pic zu - siehe erstes Foto. Kartoffel-Gratin ist eigentlich immer unwiderstehlich. Die Art und Weise wie die Sterneköchin das Gratin zubereitet, gefällt mir wirklich gut. Aber ich spiele mit dem Gedanken, es doch mal original nachzukochen - also mit tüchtig viel Sahne. Nich, so wie bei Crème brûlée - manchmal macht Kaloriensparen einfach keinen Sinn. Außerdem haben wir ein Kartoffel-Gratin im Kopf, welches wir einst in einem urigen Dorf-Resto aßen, das von zwei Omis geführt wurde und welches es so schon lange nicht mehr gibt. Das ist nach wie vor ungeschlagen. Ich habe den Verdacht, dass das Gratin am besten schmeckt, wenn man es wieder aufwärmt. Bref: volle 10 von 10 Punkte bekommet das Pic-Gratin nicht. Zumindest nicht in meiner entschlankten Version. Aber es ist bis jetzt das beste Rezept, das ich kenne.

 

Gartengrün: Süßkartoffel-Gnocchi mit Rucola, Ofentomaten und Radicchio

Donnerstag, 6. April 2017

Mit dem Wunsch, das erste frische Gartengrün auf dem Teller unterzubringen, bin ich nicht ganz zufällig bei diesem Rezept fündig geworden (an dieser Stelle danke an Hagen Grote für die mühelose Zusammenarbeit). Etwas habe ich daran herumgefuchtelt  (eine manische Angewohnheit) - oder nennen wir es hübscher: *individualisiert*. Zusammengeführt habe ich aus unserem Garten für die Rezepteerweiterung den ersten, zarten Rucola mit dem winterrobusten Radicchio. 

Die Rauke hat sich bei uns im Garten fest installiert. Ein immer wieder zu beobachtendes Phänomen: das, was sich von alleine und wild aussät, schlägt besonders gut Wurzeln und ist bemerkenswert robust. Ob das in irgendeiner Form auch auf Menschen übertragbar ist? Darüber muß ich beim nächsten Unkrautjäten nachdenken... Praktischerweise ist der wilde Rucola sogar mehrjährig, so dass ich weiß, wo ich im Garten suchen muß. Nun hat er seine erste Stutzung erfahren - umso zarter treibt er wieder nach.

Ein recht ähnliches Rezept lauert bereits in der Warteschleife. Und wieder bestätigt sich, dass die Kombi aus lieblicher Süßkartoffel sehr gut harmoniert zur grasigen Rauke und zum leicht bitteren Raddicchio. Sehr fein! Und übrigens: eine gute sowie gelingsichere Idee, zur Herstellung von Gnocchi die Süßkartoffel im Ofen zu garen!
Zutaten 2P:

Gnocchi:
1 Süßkartoffel (ca. 400g)
1 Eigelb
80g Mehl (m: Dinkel 1050)
Salz

250g Kirschtomaten aus dem Ofen*
Rauke (ca. 150g) 
Radicchio (ca. 200g), in Streifen
Parmesan
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Ofen auf 200° vorheizen. 

Süßkartoffel waschen und der Länge nach halbieren. Mit der Schnittfläche nach unten in eine ofenfeste Form geben und etwa 30min garen. Etwas abkühlen lassen, schälen und durch die Kartoffelpresse drücken. Mit Mehl, Eigelb und Salz mischen und zügig zu einem homogenen Teig verkneten. Auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche zu zwei Rollen formen. Davon kleine Gnocchi abschneiden und mit der Schnittfläche ebenfalls durch etwas Mehl drehen.

Reichlich Salzwasser zum kochen bringen. Darin die Gnocchi garen, bis sie an die Oberfläche steigen, kalt abschrecken und zur Seite stellen.

In Olivenöl die Kirschtomaten schmelzen lassen, die Gnocchi dazu fügen und wieder erwärmen, dann den Radicchio und die Rauke unterziehen, abschmecken und mit dem gehobelten Parmesan servieren.

*Anmerkung m: die Kirschtomaten hole ich portionsweise aus der Tiefkühle: ich hatte sie halbiert, ein komplettes Blech dicht damit belegt, mit 3 Knoblauchzehen, fein gehackt sowie mit Thymian, 1EL Vanillezucker, Salz, Pfeffer, Olivenöl bestreut und beträuftelt und so bei 110° für eine Stunde im Ofen confiert

FDF - Sellerie-Gnocchi mit Safran-Thymian-Sauce

Dienstag, 28. Februar 2017

Seit Tagen will ich den Post mit dem Titel *FYF - Fuck You February* - fix und fertig machen. Den Februar bräuchte es wegen mir nicht geben. Kein November kann mich so wetterfühlig machen wie dieser Kaugummi-Monat Februar, der sich trotz seiner Kürze wie einst eine Schulstunde in ein Zeitvakuum ausdehnt. *Wir alle* stimmen daher geschlossen ab, dass man den Februar komplett rausstreichen und durch einen anderen Monat - wir einigten uns auf Mai - ersetzen kann. Würde doch keiner in Tränen ausbrechen, oder?

Allein: seit Tagen herrscht bei uns in der Drôme weltschönstes Frühlingswetter. Der kleine Fuchs und der Admiral flattern im Blaukissen, die falschen Veillchen ploppen nur so aus dem Boden, Primeln, Schneeglöckchen, Christrosen, Gänseblümchen und die ersten Narzissen und Forsythien blühen bereits. Miesepeter Februar kann auf einmal zauberhaft. Und ich verstehe die Welt nicht mehr. Wirklich, ich kann unmöglich von Vorfrühling reden: es ist deutlich zu warm, zu trocken - ja, es fällt mir schwer zu schreiben - aber für die Jahreszeit schlicht ZU sonnig. Azzuro total. So taufte ich halt um in *FDF - Freu Dich Februar*. Schließlich wird das nix mehr mit meinem vorbereiteten Post um grau verhangenes Depri-Wetter aufzuhellen. Muß eben noch warten. Typischer Fall von dem Regenschirm, den man den ganzen Tag (in meinem Fall Februar) mitgeschleift hat, ohne ihn zu brauchen.

Die Sellerie-Gnocchi bereite ich nun zum dritten Mal zu. Bei der Premiere notierte ich nicht direkt das Rezept, das zweite Mal funktionierte nicht richtig, et voilà, nun ein gelingsicheres, köstliches Gnocchi-Rezept mit feinem Sößchen. Stelle ich ersatzweise - ich bin ja flexibel - meine liebsten Rezepte für Gnocchi und Nocken zusammen: mit Ziegenkäse, Rucola, Kürbis, Quark, Rote Bete, Erbsen, Karotten, Bärlauch, Kürbis, Süßkartoffel, Maronen, Kartoffeln, Brennesseln, Harissa, Paprika, Basilikum, Petersilie.... Ihr wißt ja: ich bin Junkie!

Zutaten 2-3P:

300g Knollen-Sellerie
150g Kartoffel
120g Mehl (m: D1050)
1 Eigelb
Salz, Pfeffer

1 Schalotte
1 Stück Fenchel (ca. 2 EL fein geschnitten)
1 Knoblauchzehe
50ml Noilly Prat
50ml Weißwein
150ml Gemüsebrühe
1 TL Thymian, getrocknet
70ml Kokosmilch
0,5g Safranfäden doer 1 Msp Safranpulver
(optional: etwas Kurkuma)
Salz, Pfeffer
1 Pr Zucker

Sonnenblumenöl oder Butterschmalz

Zubereitung:

Kartoffel und Sellerie schälen und in kleine Stücke (ca. 2cm) schneiden. In Salzwasser in etwa 15min gar kochen. Den Ofen auf 150° vorheizen. Gemüse abschütten, gut abtropfen lassen, in eine Gratinform umfüllen und bei leicht geöffneter Ofentür im Ofen etwa 10-15min ausdampfen lassen.

Abkühlen lassen. Reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Sellerie und Kartoffel pürieren, mit Mehl, Eigelb und Gewürzen zu einem Teig verkneten. Der Teig wird immer noch etwas kleben. Daher dementsprechend die Arbeitsfläche gut bemehlen. Nacheinander Rollen von etwa 2cm Durchmesser formen, Gnocchis abschneiden, länglich rollen. Die Gnocchis in das Salzwasser geben. Warten bis die Gnocchi an die Wasseroberfläche steigen, mit einer Schaumkelle abschöpfen, kalt abschrecken und zur Seite stellen. (Wer die Gnocchi nicht braten möchte, der stelle sie nun warm).

Die Gnocchi etwas antrocknen lassen - umso besser lassen sie sich braten - Öl in einer Pfanne erhitzen und nach Wunsch ringsherum goldbraun braten.

Die Schalotte, den Fenchel und die Knoblauchzehe fein würfeln und in der Butter anschwitzen. Vermouth und Weißwein angießen. Auf die Hälfte einkochen lassen. Gemüsebrühe angießen, Thymian zufügen und nochmals auf ein Drittel einkochen lassen. Die Sauce in ein hohes Gefäß umfüllen und pürieren, dann zurück in die Pfanne geben. Safran unterrühren, ebenso die Kokosmilch zugeben. Wer mag bindet die Sauce zusätzlich mit einer kleinen Roux bzw. einer Mehlschwitze.


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Süßkartoffel-Gnocchi mit brauner Butter, Balsamico und Salbei

Sonntag, 4. Januar 2015

Eigentlich wollte ich heute etwas anderes zeigen, aber dann gab ergab die Quersumme dieses Postes 19 und ich entschied mich um zu einem Lieblingsrezept. Dass ich zur Zahl 19 ein spleeniges Verhältnis habe, erwähnte ich ja schon mal. Manche Marotten pflegen sich - erstmal eingestellt - wie von alleine. Kommt euch das bekannt vor?

Womit wir bei Gnocchi als solches wären. Zwischen vier Gnocchirezepten, die ich euch noch vorstellen will, konnte ich aussuchen. Tja: Gnocchi geht bei mir IMMER! Diese hier aus Süßkartoffeln gabs nicht erst gestern. Das sieht man an dem blühenden Salbei - der blüht nämlich auch bei uns im Frühling. Nocken aus Süßkartoffeln mochte ich schon. Sehr. Nun als Gnocchi.

Will man die Kartoffeln nicht im Backofen zubereiten, kann man sie auch in der Schale kochen, muß aber die Süßkartoffen nachher durch  ein Tuch gründlich auspressen - wie hier den Kürbis. Dennoch muß man später die Mehlmenge der Feuchtigkeit des Teiges anpassen. Es gilt: je weniger man benötigt um so fluffiger werden später die Gnocchi. Von der Form her dürfen sie gerne etwas rustikaler aussehen. Ich finde, das steht ihnen gut.

Anstelle der Balsamico-Reduktion weiße ich dieses Mal auf die frittierten Salbeiblätter hin - die werden auch jene mögen, die es generell nicht so mit Salbeibonbons haben. Promi! Einfach lecker die zart süßlichen Gnocchi zu den süß-säuerlichen Zwiebeln, dem salzigen Käse und den Salbeiblättern.
Zutaten:

600g Süßkartoffeln
200g Kartoffeln
150g Mehl (evt. plus)
30g Parmesan
1 großes Ei, verquirlt
2 TL Salz
Muskatnuss

2 rote Zwiebeln
1 El Olivenöl
1 TL Honig (m: Thymianhonig)
3-4 EL braune Butter
Salz, Pfeffer
15 Blätter Salbei
etwas Öl zum Frittieren
2 EL Balsamico-Reduktion
(ersatzweise 3 EL Balsamico)
Parmesan

Zubereitung:

Den Backofen auf 220° vorheizen.

Die Kartoffeln halbieren, mit etwas Olivenöl besprenkeln, salzen und pfeffern und mit der Schnittseite nach unten in eine feuerfeste Form setzen. Für etwa 30min in den Backofen geben bis die Kartoffeln gar sind.

Die Kartoffeln etwas abkühlen lassen, dann mit Hilfe eines Löffels das Fleisch herauskratzen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Mit dem Ei, dem Käse, Salz und Parmesan vermengen und soviel Mehl zufügen, bis der Teig nicht mehr an den Fingern kleben bleibt. Der Teig darf aber immernoch weich sein. Dabei nach und nach das Mehl zufügen (Obacht: bei zuviel Mehl im Teig werden die Gnocchi zu fest).

Reichlich Salzwasser zum Kochen bringen.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig zu langen Rollen formen von etwa  1cm Durchmesser. Nun Stücke von 1cm abschneiden, wer mag rollt die Gnocchi noch rund oder länglich oder über ein Gnocchibrett (ich habe sie lediglich abgeschnitten) und gibt sie in das siedende Wasser (wisse: die Gnocchi nehmen noch die Hälfte ihrer Größe an Volumen dazu im Wasser). Die Gnocchi etwa 5min kochen lassen - wenn sie an die Wasseroberfläche steigen sind sie fertig. Abschöpfen und auf einer Platte lagern und zur Seite stellen. Eine halbe Tasse Kochwasser aufheben.

In einem kleinen Topf etwas Öl erhitzen und die Salbeiblätter frittieren. Zur Seite stellen.

Für die Sauce die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. In einer Pfanne die Zwiebeln bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Salzen, pfeffern und den Honig dazu schmelzen lassen. Die Balsamico-Reduktion angießen, ebenso die braune Butter, das Kochwasser und die Gnocchi und diese in der Zwiebelsauce warm schwenken. Mit den frittierten Salbeiblättern und frisch geriebenem Parmesan servieren.
Inspiration: Aida Mollenkamp