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Dienstag, 5. Januar 2021

Statistisch: Curry-Eintopf mit Reisnudeln


Hupps, dachte ich, jetzt habe ich bei meinem Jahresrückblick meine Kernausrichtung als Foodblog vergessen, nämlich den Blick auf die Rezepte-Statistik. Aber ums ganz ungeschminkt zu sagen: ich bin ein klarer Fall von *statistisch*-overdosed! Doch, mit einer Statistik in der Hand kann man mich wohl gerade hervorragend vor sich herjagen. Zumal - ich hatte es darüber - die Sachlage dank Zahlenspielereien nicht zwingend klarer und einsichtiger wird.

Trotzdem habe ich jetzt für euch geschaut, welche drei Rezepte laut meiner Google-Blogspot-Statistik in den letzten 12 Monaten am häufigsten aufgerufen wurden. Mit großem Abstand zu allen anderen stehen auf Platz 1 bis 3 die, die direkt bei der Veröffentlichung einen enormen (ungewöhnlichen) Ausschlag verursachten - um anschließend kaum noch auf Interesse zu stoßen. Die Frage liegt nahe, was-wer-warum diese Ausreißer auslöste. Tja, und euch Leserschaft schließe ich dabei als Verursacher (leider) aus. Eine Idee habe ich natürlich doch. Aber die werdet ihr ohne mich genauso haben, wenn ich euch nun die drei Posts samt Rezepte benenne:

Schaue ich mir die Rezepte von 2020 einzeln durch, dann sortieren sich folgende drei Rezepte heraus, die ihr besonders mochtet und mehr oder minder durchgehend das Jahr über aufgerufen habt. Und das sind vorneweg die Spezials - was mich freut, denn die zusammenzustellen bedeutet Arbeit für mich:

Meine drei Lieblinge eines Jahres sind immer schwer zu benennen, weil ich ja die kulinarische Abwechslung liebe. Daher entscheide ich mich für 2020 für diese drei Grundrezepte, die ich weiterhin gerne immer wieder anders kombinieren werde - bref: Keeper:

Um - selbstredend - die DUBBs nicht zu vergessen:

So, jetzt gabs doch noch den ausführlichen Foodblog-Rückblick: ich weiß ja, wie viele von euch auf Listen stehen ;)! 

Aber um hier nochmals auf mein Dashboard zurückzukommen: manchmal dünkt es mir, als ziehe aus meiner Blog-Statistik vorrangig Blogspot aka Google irgendwelche Kenntnisse. Weil die mir gebotene Auswertung  wenig bis überhaupt nicht aussagekräftig ist. Als Beispiel zeige ich euch mal meine Suchbegriffe der letzten 24 Stunden (wenn ihr den Screenshot-Ausschnitt anklickt, wird er größer): ich bekomme dafür 9 konkrete Antworten im Verhältnis zu fast 5000 Fragezeichen (bezeichnet als *Sonstiges*). Was soll das bitte für eine Aufschlüsselung sein? Was denkt ihr?

 

Aber was wollen wir machen? Soll man sich jetzt darüber beklagen? Blogspot bietet mir Technik-Honk eine Plattform, über die ich kostenlos bloggen kann - und diktiert mir ihre Vorgaben. Und ich muss (und kann) diese nur an euch weitergeben - wofür ihr kostenlos Rezeptideen von mir erhaltet.

Eigentlich wollte ich wie sonst mein Foodblogjahr mit einem Brot-Rezept beginnen. Aber wie las ich als Ausblick für 2021: das kommende Jahr wird uns Kreativität und Flexibilität abverlangen. Ein schöner Allgemeinplatz, der ja irgendwie immer passt. Also fange ich doch damit direkt an, in dem ich - die ich Rituale sehr schätze - mit meiner eigenen Tradition breche und mit einem Eintopf starte. Einem Eintop der Art, wie es ihn mindestens ein Mal die Woche gibt und wirklich immer Wohlgefühl am Eßtisch auslöst



Zutaten 2P:

2 Möhren (m: orange, gelb)
1 Paprika, rot
einige Röschen Brokkoli 
1 Stange Lauch
1 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 EL Currypulver
1/2 TL Paprikapulver
Harissa
1 Stange Zitronengras
1 Stück Ingwer, ca. 3-4cm
1/4 TL Kurkuma
2 EL Tomatenmark
ca. 500 ml Gemüsebrühe
200 ml Kokoscrème*
50g Reisnudeln/ Glasnudeln
Petersilie oder Koriander
1 EL Tamari-Sauce
Kokosöl

Zubereitung:

Die Reisnudeln in kochender Gemüsebrühe fünf Minuten ziehen lassen, durch ein Sieb abschütten und die Brühe auffangen.

In der Zwischenzeit das Gemüse putzen und in feine Streifen schneiden. Öl in einem großen Topf erhitzen und Zwiebel sowie Möhren- und Paprikastreifen und Lauch in das Öl geben, anschwitzen. Das Currypulvers sowie das Paprikapulver  und Kurkuma und außerdem den Knofi hinzugeben und anrösten. Der Brühe anschütten, den Ing wer sowie das angeklopfte Zitronengras zufügen und das Gemüse 15 min sanft köcheln lassen. 

Zitronengras und Ingwer entfernen, etwa zwei Drittel des Gemüses zur Seite nehmen und den Rest pürieren. Kokosmilch und Tomatenmark hinzugeben und köcheln lassen. Nun den Brokkoli weitere 5min mitköcheln lassen. Zum Schluss die Nudeln in die Eintopf geben, wieder warm ziehen lassen, salzen, pfeffern und mit Harissa und Tamari abschmecken. Je nach gewünschter Schlonzigkeit noch etwas Brühe zufügen...

Mit gehackten frischen Kräutern toppen und servieren.

*Anmerkung m: ich habe die Wahl hier in F zwischen Kokosmilch und Kokoscrème - hier habe ich letztere verwendet.  

Inspiration: Knusperstübchen

 

Kommentare :

  1. Vielen Dank für den augenzwinkernden Einstieg in diesen Überblick, aber auch die ganz ernsthaft vielen verschiedenen Pfade und Übersichten :-) Erstmals in meinem Leben, bin ich nun zuversichtlich eggs benedicte hinzubekommen ... Alles Gute für 2021 und liebe Grüße aus Wien von einer, die hoffe, es eines Tages in Eure paradiesisch anmutende Region und in eine Eurer Ferienwohnungen zu schaffen! Herzlich, Irmi E.

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    1. Liebe Irmi, wie schön dich unter meinen treuen Begleiterinnen zu wissen! Ja, es wäre wirklich schön, dich hier kennenzulernen - denn die analoge Welt ist halt die einzig wahre! Aber bis dahin wollen wir uns behelfen und so drücke ich dich einfach durch den Matrix-Äther! Danke auch für deinen lieben Kommentar (ich dachte, es müsste doch ganz spannend sein, mal einen solchen Blick *behind my scenes* zu erhalten ;)

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  2. Liebe Micha
    Da staunte ich aber nicht schlecht, dass der Apfelkuchen mit sooo vielen Äpfeln undsooo wenig Mehl tatsächlich hielt und genau wie du geschrieben hattest der Teig die Äpfel umschmeichelte. Den gab es bei uns zu einem Dulce di Leche Eis als Nachtisch für liebe Freunde und ;) sehr guten Essern.
    Das das unter den TOP 3 landet, hat der Kuchen absolut verdient, nicht nur bei einer Apfelschwemme! Danke für das leckergeniale Rezept!

    Dein Lamiacucina Spezial habe ich gerade erst gesehen, da bin ich aber platt!!
    Warum?
    Jeden Morgen bekomme ich von meinem Liebsten den Milchkaffee ans Bett gebracht, nach dem warmen Erwachen stöber ich meist zuerst auf deinem Blog und danach bei Lamiacucina!
    Und dein Spezial ist an mir vorbeigezogen, leise still und heimlich!
    Roberts Blog ist wunderbar, ich habe ihm das noch nie geschrieben und das sollte ich doch erst einmal tun.
    Genau wie Du schreibst, ist seine Arbeit und sein Blog anregend, informativ, wunderbar warm und herzlich.
    Und ich stimme dir auch zu, dass wir mit Worten eine unglaubliche Nähe und Vertrautheit schaffen können! Das Beste Beispiel ist deine Antwort auf meinen Kommentar vor kurzem. Mein allererster Post überhaupt! Und hier war deine Antwort wir eine warme Umarmung.
    Unglaublich.... Vielen Dank dafür!

    Soeben habe ich den Bericht deines Friseurbesuchs gelesen :)). Ich roll mich ab, denn Friseur steht auf meiner Liste des Entsetzen gleich hinter dem Zahnarztbesuch, da ich entweder abgebrochene Kämme erleben musste oder man mir eine Naturborsten - Rundbürste aus meinen langen Naturlocken einwickelte ohne!! Sie wieder rauszubekommen. Ach Friseur ist echt ein Thema ;)

    Deine Gnocchi und das Bärlauchspecial sind auch meine Favoriten, BIS JETZT, bin gespannt was bald kommt :)!!

    Dein Eintopf jetzt zum Schluß :
    LECKER und für mich echtes wärmendes Seelenfutter, danke dafür!

    Danke für diesen wunderbaren Blog und liebe Grüße an Robert,
    Ja, ich schreibe ihn vielleicht doch an!!

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    1. Liebe Conni, solch schöne Kommentare wie der deine machen das Salz in der Suppe eines jeden Bloggers aus! Und gerade als Foodblogger freue ich mich natürlich, wenn ich die Rezepte nicht *einfach so* eintippe, sondern wenn meine Ideen aufgegriffen werden, ausprobiert und nachgekocht - um bestenfalls einen schönen gemeinsamen Moment am Tisch zu zaubern! SEHR schön zu lesen, dass der Apfelkuchen bei euch derart supi angekommen ist! Genau so soll es sein!

      Und Robert wird es nicht anders gehen als mir: er freut sich über jeden Kommentar! Zuspruch und Bestätigung kann jeder gut gebrauchen!

      Und Bloggen kann sich sehr oft so anfühlen, als würde man in einen luftleeren Raum schreiben. Ohne Feedback ist das ein sehr einsames Unterfangen. Also nur zu!

      Und hoffentlich hält deine Lust auch noch eine Weil an, mir hier ein paar Zeilen zu schreiben! Ich würde mich darüber sehr freuen, liebe Conni!

      Merci beaucoup nochmals für deine *seelenwärmenden Komplimente* :)

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  3. Oh Mist, ich habe beim Abschicken meinen Namen vergessen, ich bin Conni

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  4. Liebes Salzkorn,
    das ist eine wunderbar leichte Eintopf-Variante, die Bauch und Seele wärmt! Nach unserem immer wieder neu gefassten Motto "Kreativität und Flexibilität first" habe ich die nicht vorhandenen Reisnudeln durch Kritharaki ersetzt - nicht sehr asiatisch, aber trotzdem oberlecker!

    Wir wünschen Dir und dem Habib alles Gute mit Herrn W. Busch:
    Prosit Neujahr!
    Ob gut, ob schlecht, wird später klar.
    Doch bringt’s nur Gesundheit und fröhlichen Mut,
    Und Geld genug, dann ist’s ja gut.

    Herzlichst,
    Herr und Frau Sandkorn

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    1. Ihr lieben Sandkorns, vielen Dank für die Wünsche und eure so treue Begleitung all die Jahre schon! Ich freue mich sehr, wenn ich zum Nachkochen anstiften kann. Und da ich ja weiß, dass du vegan kochst, wird es dir an *Flexibilität und Kreativität* nicht fehlen, meine Rezepte nach deinem Gusto und deinen Vorlieben anzupassen!

      Euch beiden auch, alles Gute für 2021! Hoffentlich ist bald Sommer :) herzlichst zurück...

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