Sonntag, 1. Mai 2016

I wanna be love by you alone ... DUBB ubbiduh....


Heute erkläre ich nochmals in aller Ausführlichkeit das DUBB-Prinzip. Dafür wird mir irgendwann das Foodblogger-Verdienstkreuz in (sagen wir mal) Silber verliehen. Für das ehrenvolle Bündeln - zusammen mit den Blog-Bustern - der Best of Rezepte verschiedener Foodblogs. Das Buch würde ein Kassenschlager, aber sowas von. Alles fing, wie bereits gesagt, damit an, dass mir die Blog-Buster auf den Foodblogs auffielen: Rezepte, die von Blog zu Blog hüpfen, aus dem einfachen Grund, weil sie so gut wie ansprechend wie köstlich sind. Dazu lassen sich Foodies nur zu gerne überreden, zu den Gassenhauern der Foodie-Szene, echte Gerichte-Kracher, den Bestseller-Rezepte überhaupt. Wenn Ferrarri jubelt, will man schließlich ebenfalls auf der Gewinnerseite stehen.

Die Startsteine dazu legten zweifellos Nickys grandiose Gnocchi (was habe ich die bereits variiert) dicht gefolgt von Roberts Blumenkohl-Lasagne. Oder ebenfalls ein schönes Beispiel die Schokoladen-Sablés. Ich habe euch mal ein paar zusammengesucht, die MIR seither aufgefallen sind. 

HIERMIT RUFE ICH WIEDER AUF, MIT MIR MITZUSAMMELN!

Direkt kommt mir eine Bekannte in den Sinn, die bei einer Begegnung meinte, sie gäbe prinzipiell nichts weiter oder würde irgendwelches Wissen einfach so verraten - tja, das sind wohl genau DIE Rezepte, mit denen solche Typen lieber ins Grab gehen. (Ihr kennt das Bild von der Hand: wer sie zur Faust verschließt, besitzt nur, was sich in ihr befindet. Wer sie öffnet, dem gehört die ganze Welt).

- wie immer sind alle Bilder mit dem Rezept verlinkt - 


http://salzkorn.blogspot.fr/2014/04/grune-ziegenkase-gnocchi-mit-jungem.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2014/09/begleiterscheinungen-paprika.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2013/02/kochbuchwurdig-harissa-gnocchis-mit.html
http://salzkorn.blogspot.fr/2014/12/blog-buster-risotto-mit-kurbis.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2013/04/blog-buster-zum-ostermontag-sables-au.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2012/05/spargelsalat-mit-original-nicky-juliane.html
http://salzkorn.blogspot.fr/2013/01/blogbuster-minestrone-nach-jamie-oliver.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2011/10/robertos-blumenkohllasagne.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2013/11/blogbuster-der-klassiker-unter-den.html
http://salzkorn.blogspot.fr/2013/03/umgefallen-blumenkohlsalat-mit.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2012/08/pizza-mit-blogbuster-belag.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2014/05/landluft-inklusive-blogbuster.html
http://salzkorn.blogspot.fr/2011/11/blogbuster-zupf-schuedi-irresistible.html



Natürlich habe ich mich sehr gefreut, als ich entdeckte, dass ich mit einem Rezept ebenfalls unter die Hall of Fame der Blogbuster eingezogen bin - und zwar mit dem herrlichen Ofenapfelmus meiner Nachbarin.  Und da fing dann das Gehirn erst richtig an zu klappern. Genau, Ofenapfelmus. Das IST super. 

Aber es gibt ja noch so viele andere unentdeckte Blogbuster-würdige Rezepte hier. Also wurde DICK Reklame gemacht. Im Falle meiner Ofentomaten, die eigentlich von Petra kommen, hat es funktionert. Die mache ich wie das Apfelmus jedes Jahr ein - und verbrauche die Gläser auch. Darauf kommt es beim Einmachen ja an. Etwas zögerlicher wird meinem schwämerischen Hinweis für die Balsamico-Orangen-Reduktion nachgegangen (Warum?) - womit wir eigentlich schon beim DUBB rausgekommen wären


http://salzkorn.blogspot.fr/2011/10/fur-adam-eva-und-alle-apfelliebhaber.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2011/08/gerostete-ofentomaten-fur-den-winter.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2013/10/der-zauberstab-des-abschmeckens.html


DUBB - Der Unentdeckte Blog-Buster. Häufiger als DUBBs sind eindeutig Blog-Buster, weil viele Foodblogger lieber neue Rezepte für ihr Blog ausprobieren - um eben etwas Neues vorstellen zu können. Um so richtig heißgeliebte DUBBs sein eigen nennen zu können, muß man leidenschaftlich gerne und viel kochen. Sonst gibt es die Rezepte weniger, die zigfach erprobt wurden. Für so ein Urteil, Kinder, braucht es Erfahrung, einen guten Riecher oder aber schlicht die richtige Empfehlung - s. Pasteis.

Und es braucht - wie immer -  Hingabe zur Sache - das versteht sich von selbst. Die Rezepten, die bereits mit soetwas wie *best ever* gekennzeichnet sind, müßte ich (strenggenommen) nicht noch mal als DUBB hier vorholen. Aber ich weiß doch, wie es ist: manches rutscht einem durch. 

Und bei *le top du top - Geschichten* wäre das ja wohl mehr als bedauerlich, nich? 

http://salzkorn.blogspot.fr/2011/10/weier-rappe-zarte-cantuccini.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2011/12/einweihung-zum-4advent.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2015/10/von-null-auf-hundert-pasteis-de-nata.html
http://salzkorn.blogspot.fr/2014/05/die-ultimative-tarte-tatin-aux-pommes.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2013/06/les-meilleurs-amarettini.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2012/11/forever-schokoladenkuchen-des-cafe-p.html
http://salzkorn.blogspot.fr/2014/05/les-fraises-du-jardin-sur-le-sable.html http://salzkorn.blogspot.fr/2015/08/der-purbeste-bananenkuchen.html












 
Komischerweise finde ich es rund um Süßigkeiten leichter, DIE Rezepte zu finden. Vielleicht, weil ich mich in der Süßbäckerei auch immer streng ans Rezept halte. Je bekannter und klassischer ein Rezept, umso besser ist ihre Vergleichbarkeit, umso idealer für ein DUBB. Beim Kochen selbst gibt es so viele Abzweige der Improvisation unterwegs - da fällt ich es deutlich schwieriger, DIE Rezepte zu benennen. Bestes Zeichen, dass es sich um ein DUBB handeln könnte: ihr greift immer wieder auf das gleiche Rezept zurück.

Wie das Nasi Goreng. Ein schnelles Alltagsessen für immer wieder - so einfach kann ein DUBB sein. Anderes Beispiel, WENN Krautkrapfen, dann nur SO. Oder direkt voll verknallt in Roberts Kürbis-Gnocchi - das werden für alle Zeiten für mich DIE Kürbsi-Gnocchi schlecht/guthin sein. Oder wieder ganz alltäglich: mein liebster Pizzateig, die Ofentomaten darauf verstreichen, Mozzarella, Oregano (jetzt frischen Knoblauch) drüber - perfecto!

http://salzkorn.blogspot.fr/2015/10/die-besten-kurbisgnocchi-ever-von-welt_30.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2015/06/dubb-ein-salziges.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2016/02/sauerkraut-gegen-niederschlag.html
http://salzkorn.blogspot.fr/2011/07/pizzateig-nach-wild-yeast.html


  



Die Foodies scheinen sich recht schwer zu tun, ein und dasselbe Gericht auf ihrem Blog erneut zu präsentieren. Für dieses Event aber bitte ich um exakt diese Wiederholung. Ausnahme: es handelt sich ich um *Liebe auf den ersten Biss* à la Pasteis, Kürbsignocchi oder Bananenkuchen. Umso mehr freue ich mich, dass ich einige DUBB-Anhänger auftun konnte

Vielen Dank fürs Mitspielen! 




http://1.bp.blogspot.com/-6ss43gUV590/VJCxJ6uNS3I/AAAAAAAAS28/_-aS8nqsYxM/s1600/141216%2BDie%2BRaumfee%2BLebkuchen%2B2.jpg
 Katjas Lebkuchen - sowas von auf meiner Liste. Dafür werde ich in D beim nächsten Aufenthalt
 Oblaten mitnehmen
 
http://bonjouralsace.blogspot.fr/2014/12/weihnachtsgluhwein-nimm-zwei-mein-ganz.html  
 Sabines Glühwein - ein gutes Rezept für Glühwein IST ein  gelungenes Wunder
 
 https://lieberlecker.files.wordpress.com/2014/11/dsc1162.jpg   
Andys Brönnti-Crème von Lieberlecker - die macht aber auch lange Zähne

http://www.from-snuggs-kitchen.com/2015/01/dubb-mit-kurbis-kokos-curry-suppe.html    
Sandras Kürbissuppe - ein Beispiel dafür, dass Kürbissuppe rein gar nichts mit Langeweile gemein hat!
https://lieberlecker.wordpress.com/2015/01/15/pavlova-alles-bloss-luft/   
Andys Pavlovas - eindeutig ein Grund meine Meringue-Trauma anzugehen (die sind mir seither nie gelungen)

http://brittas-kochbuch.info/wp-content/uploads/2015/01/graupeneintopf0215.jpg
Britta schwärmt so *schamlos* für ihren Gersteneintopf  

http://www.organisation-mit-sabine.de/2015/02/20/feine-suppenbasis-gem%C3%BCse-haltbar-machen/  
 Sabines feine Suppenbasis - da ich ein ähnliches Rezept bereits ausprobiert habe, kann ich das allen *Unerfahrenen* nur empfehlen!

 Zimtsterne ungebacken - gebacken
 Die Zimtsterne von Petra von Chili und Ciabatta - werden ein MUSS für mich für die nächste Weihnachtsbäckerei sein!

 http://www.hefe-und-mehr.de/wp-content/2014/12/DSC_2740.jpg
 Stefanie von Hefe und Mehr bietet ihre Weihnachtsbrote an, die wohl jeder gerne geschenkt bekäme!

https://lieberlecker.wordpress.com/2015/08/21/zwetschgenkuchen/ 
Und wieder mein treuer Mitstreiter Andy mit einem Zwetschgen-kuchen, den ich letzten Herbst längst nachgebacken habe

.


Ab sofort wird hier unter diesem Post weiter für die Hall of Fame gesammelt. Auf rege Anteilnahme, liebe Kolleginnen und Kollegen! Nicht vergessen: wie bei jedem Event zählen nur neue Posts (keine aus dem Archiv - außer bei Petra ;), die mit einem Link hier zum DUBB markiert sind.

Mittwoch, 27. April 2016

Ungerechtigkeit: Paderborner mit Kartoffeln

Über das Brot außerhalb Europas bin ich ja schnell am Mäkeln. Aber das miesestes Brot EVER gabs in Madagaskar in der Hauptstadt Antananarivo. Das Gewicht der Brotstangen von etwa 40cm Länge konnte bestenfalls auf einer Briefwaage ermittelt werden. Das künstlichste Brot, das ich je zwischen den Zähnen hatte. Ich bezweifle, dass in dem Brot Mehl die Hauptzutat ausmacht. *Es* zählt zu den Grundnahrungsmitteln. Daran habe ich mich geschabt. Beziehungsweise an den Gedanken, die sich daran aufhängen. Fragen wie: 

Warum können die Grundnahrungsmittel nicht wenigstens von guter Qualität sein? Warum das weißeste, gehaltlose Mehl? Warum der weißeste, geschälte Reis ohne Nährstoffe? Warum *Soupe chinoise* (Brühwürfel mit chinesischen Eiernudeln) als Sattmacher?

Warum landen bei uns ein Drittel der Lebensmittel auf dem Müll, während unzählige Menschen andernorts verhungern?

Warum können einzelne Menschen für einen einzigen Festtag Millionen verschwenden, und andere (wie in Madagaskar) bekommen 1 Euro 50 monatliches Schulgeld nicht zusammen.

Was arbeitet eigentlich die WHO, wenn (wie in Madagaskar) immernoch Menschen an Krankheiten wie der Pest sterben müssen (2014 - 40 Tote und 112 Infizierte)? Oder Lepra, Bilharziose oder...

Warum müssen sämtliche Hilfsorganisationen eigentlich mit den neuesten Jeeps durch Elendsviertel fahren? Ja, und warum gilt eine Hilfsorganisation noch für seriös, wenn sie 45% der Spenden für Betriebskosten ausgibt? 2013 spendeten allein die Deutschen 4,7 Milliarden Euro - ein Volk in einem Jahr! 

Wo ist der weltweite, politische Wille zu einer Solidargemeinschaft der Menschen dieses Planeten?

Überall klatschte mir in Madagaskar eine himmelschreiende Ungerechtigkeit entgegen: *In der alltäglichen Welt der Tatsachen wurden weder die Bösen bestraft noch die Guten belohnt. Erfolg wurde den Starken zuteil, Misserfolg den Schwachen auferlegt* (Oscar Wilde *Das Bildnis des Dorain Gray*). Gäbe es nicht ein höheres Prinzip der Gerechtigkeit (Karma), an das ich glaube, ich hätte mich in Madagaskar eine Brücke runter gestürzt!

Um meinen Sauerteig wieder in Schwung zu backen, suchte ich mir das *Kartoffel-Paderborner* von Björn aus. Einzige Änderung: ich tauschte Weizenmehl gegen Dinkel aus. Und hatte leider nur eine abgelaufene Hefe zur Hand - dir mir ihren Dienst verweigerte. Ansonsten ein schönes Brotrezept, das dank der Kartoffeln eine hervorragende Frischhalte-Qualität besitzt. Das nächste Mal gibts wie in meinem Standart-Paderborner noch etwas Vollkornmehl dazu...

Zutaten 2 Brote à 1kg:

Sauerteig:
340g Roggenmehl 1150
340g Wasser
16g ASG (m: aufgefrischt)

Brotteig:
Sauerteig
460g Roggenmehl 1150
420g Wasser
320g Dinkelmehl 1050
375g Kartoffeln, frisch, fein gerieben
50g Honig
10g Hefe
26g Salz

Zubereitung:  

Alle Zutaten in den Kneter geben, die Kartoffeln frisch schälen, waschen und mit der Reibe fein reiben.

Den Kneter für 8-9 Minuten den Teig zu einer homogenen Masse verkneten lassen. Dabei darauf achten, daß keine Mehlnester am Schüsselboden oder am Rand verbleiben. Der Teig ist weich und hat eine Konsistenz wie weicher Ton.

Die Formen gut einfetten und auf die Waage stellen. Jeweils
1150 g Teig sofort ohne Stockgare einfüllen, diesen mit Wasser besprühen und mit einem Silikonschaber sauber glatt ziehen. Die Brote für 80-90 Minuten bei Raumtemperatur reifen lassen, bis sie ca. 1 cm unterhalb des Randes der Form stehen.

Mit einer Stipp-Rolle nach erneutem Einsprühen mit Wasser stipfeln und sofort ohne Schwaden in den auf 240°C (Ober-/Unterhitze) vorgeheizten Ofen geben. Nach 5 Minuten auf 210°C reduzieren und für insgesamt 45-50 Minuten backen.
Die Brote aus der Form nehmen und ohne Form auf den Backstein stellen. Bei 220°C noch weitere 10-15 Minuten backen, damit die Kruste schön kräftig dunkel gefärbt wird.


Sonntag, 24. April 2016

Das Billy-Regal unter den Haferflocken-Keksen

Im Mittelalter begann die Verschriftlichung (Stichwort Buchdruck und Gutenberg, n'est-ce pas). Die Kunst der Handschrift lag bis dahin in der Hand des Klerus. Dementsprechend mußte alles Wissen mündlich weitergegeben werden. Zur kommunalen Grenzsteinlegung etwa wurden die kleinen Buben der Umgebung mit dazugeholt und denen bei der Gelegenheit eine tüchtige Backpfeife verpaßt. SO sollte den künftigen Generationen die Stelle der Grenzmarkierung gut im Gedächtnis bleiben.

Meine tüchtige Watschen kam derart daher, als dass mir meine Weißheitszähne alle auf einen Schlag gezogen wurden (fiese Sache). Und eben als Trost für meine dicken Backen wurden mir von einem Freund meine allerersten Haferflocken-Kekse von Ikea mitgebracht (von denen die ich freilich vorerst einige Tage lediglich die Verpackung bewundern konnte). Und genau aus dieser Verwobenheit kann ich mich an das erste kulinarische Zusammentreffen so scharf erinnern. Und was staunte ich, dass AUSGERECHNET ein Möbelhaus so gute Kekse verkaufen sollte: knusprig-rösch, karamellig-zart. 

Et voilà: genauso werden sie gebacken. Schlicht wie ein Billy-Regal, nur deutlich schneller aufzubauen, aber bestimmt gleichfalls zeitlos. Obendrein bin ich geneigt, von gesunden Keksen zu reden, ob der Haferflocken, dem dunklen Mehl und dem Rohrzucker. Für mich die besten Haferflocken-Kekse. Oder wie ein Haferflockenkeks nun mal schmecken sollte.
Zutaten - 60 Stück (3 Bleche)

250g Haferflocken
100g Mehl (m: Dinkel 1050)
1 Päckchen Backpulver
200g Butter, zimmerwarm
175g Rohrzucker (m: fein gemahlen)
1 Pr Salz
1 Vanillestange (oder 1 Päckchen Vanillezucker)
1 Ei

Zubereitung:

Die weiche Butter gut mit dem Zucker, der Prise Salz und dem Vanillemark verrühren. Das Ei hinzufügen und ebenfalls gut mit Hilfe des Rührgeräts untermischen. Das Backpulver und das Mehl zusammen versieben.

Haferflocken, Mehl und Backpulver unter den Teig rühren.

Den Backofen auf 200° (O/U-Hitze) vorheizen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mittels zweier Teelöffel kleine Häufchen auf das Blech setzen (20 Stück à Blech - die Kekse laufen bei dem Backen ziemlich auseinander). Etwa 10min backen bis die Ränder sich karamellig braun färben. 2-3min auf dem Blech auskühlen lassen, dann auf einem Kuchengitter setzen.

In einer Keksdose aufbewahren - so erhält sich die Knusprigkeit wie direkt aus dem Ofen

Anmerkung m: Selbstredend schmecken die Kekse auch toll mit Orangenschalenabrieb oder etwa meiner Lieblingszucker-Mischung.

Freitag, 22. April 2016

Mix it: Grüner Ofenspargel mit mediterranem Kascha-Omlette

Es bleibt mir gerade nicht viel Zeit zum aufwendigen Kochen. Zeit, um gut zu essen, finde ich allerdings immer. Dies ist nun wieder eines der Essen, das in einer halben Stunde zubereitet sein dürfte und uns allerköstlichst geschmeckt hat.

Gerade den grünen Spargel mag ich sehr gerne aus dem Ofen (das Rösten im Ofen, welches dem Gemüse Wasser entzieht, gibt gerne ein Mehr an Aroma). Buchweizenmehl wird für die französischen Crêpes zwar verwendet, als ganzes Korn ist mir Buchweizen jedoch noch nie in der französischen Küche begegnet. Dabei entfaltet er seinen nussigen Geschmack als Korn gekocht - so wie ihn auch die Russen schätzen - besonders gut. Zusammen mit der Dosis Frankreich in Form von Ziegenfrischkäse, eingelegten Tomaten und Thymian ist dieses Gericht ein Mix verschiedener Kulturen. Und das hat so herrlich harmoniert - das wird es bei uns wieder geben.
Zutaten 2P:

1 Bund grüner Spargel (500g)
100g Ziegenfrischkäse
70g Buchweizen
140g Gemüsebrühe

3 Eier
20g Buchweizenmehl
40ml Milch
1 Frühlingszwiebel
1 Stange frischer Knoblauch
5 in Öl eingelegte Tomaten
1 EL frischer Thymian
Salz, Pfeffer
Piment d'Espelette
Rapsöl

Zubereitung:

Ein wenig Öl in einem kleinen Topf erhitzen und den Buchweizen darin solange rösten, bis er zu duften beginnt. Dann die heiße Gemüsebrühe anschütten, den Deckel auflegen und bei kleiner Flamme ca. 10min kochen lassen. Vom Herd ziehen und weitere 5min quellen lassen. Etwas abkühlen lassen.

Den Ofen auf 200° heizen.

Den grünen Spargel putzen: Enden abschneiden, das untere Drittel schälen. In eine geölte ofenfeste Form nebeneinander (nicht übereinander) legen, mit Öl bepinseln und den Ziegenkäse grob darüber streuen. Salzen und pfeffern. Für ca. 12min in den Ofen schieben.

Die Frühlingszwiebeln, die Knoblauchstange und die abgetropften Tomaten klein schneiden. Milch mit Mehl klümpchenfrei vermengen. Die Eier verquirlen, dann das Milchmehl untermengen. Alles Kleingeschnittene sowie den Buchweizen untermischen. Mit Thymian, Salz, Pfeffer und Piment würzen. In einer Pfanne (m: mittelkleine Größe) Öl erhitzen und nacheinander 4 goldgelbe Omlettes ausbacken. Beim Einfüllen mit der Schöpfkelle den Teig glatt streichen.

Die Omlettes zusammen mit dem Spargel servieren.
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