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Sonntag, 17. Dezember 2017

Alltag: Quiche mit Mangold und Paprika


Es jagt mir noch regelrechte Schauer über den Rücken, wenn ich an meine lebenshungrige Getriebenheit in meiner Jugend zurück denke. Wie oft hatte ich das Gefühl, auf der falschen Party zu stehen, während woanders der Papst im Kettenhemd rockt. Herje, ich erinnere mich an Sylvester-Feiern, an denen ich auf vier Hochzeiten gleichzeitig tanzte - enttäuscht von allen vieren. Keine konnte meinen Erwartungen gerecht werden. Es war wirklich ein Elend!

Meiner Großwildjagd galt den den Spitzen, den High-Lights, den Höhepunkten, ja - komm, reden wir nicht drumherum - den Orgasmen, die dieser Planet zu bieten hatte. Was es absolut zu vermeiden galt, worum der ganz große Bogen gezogen wurde, das war der Muff von Alltag. Alltag, pffffhhhh,  der Tod in kleinen Dosen, die Spießbürgerlichkeit in vorgetackteten Wochenabschnitten, das Gespenst, das einen mit kalten Fingern berührte, wenn man nicht schnell genug unterwegs war. Vielleicht hat man auch nur Gas gegeben, weil man fürchtete, der Boden würde einen nicht tragen - alles nur auf wackeligen Brettern gebaut, alles nur Improvisorium.

Hach, und heute kann ich wie in der Ikea-Werbung das Gemütlichkeits-T-Shirt überwerfen, die Füße wohlig in Wollsocken stecken, einfach runterkommen. Ohne gefallen zu müssen, ohne interessant zu wirken, ohne mich beweisen zu müssen, ohne mich zu sorgen, dass meine Welt so schon morgen nicht mehr besteht. Die streunenden Zeiten sind vorüber - ich bin angekommen in meinem Leben und den richtigen Armen. Der Alltag ist mein Zuhause geworden, mein Vertrauter, mein Nest, meine Bereicherung, mein Raum zur Entfaltung. Nicht das Aussergewöhnliche ist das Interessanteste, sondern genau das, was ansonsten passiert - überwiegend, meistens...

Jaha, das Monster Alltag ist nun ein Tiger ohne Zähne geworden. Mehr sogar, er ist die Manege, in der das eigentliche Spekatel stattfindet: das Leben. Sehr schön begleitend dieser Text im SZ-Magazin, der zusätzlich feststellt, das Jugend ja völlig - und zwar völlig - überbewertet ist.

Bei dieser Tarte mußte ich feststellen, dass ich wohl mittlerweile so etwas wie ein ritualisiertes Rezezpt für meine bevorzugte Gemüsetarte habe - sie gleicht nämlich auffallend dieser Lauch-Tarte. Kein Fehler - die kann man mit wechsenlndem Gemüse immer wieder genauso essen. Und das muss deshalb nicht zwingend langweilig sein...



Zutaten - 24cm Durchmesser:

100g Einkorn-Vollkorn
100g Dinkel 1050
100g Butter
40g Quark
Salz, Pfeffer
25g Sesam
etwas kaltes Wasser

2 Paprika (gelb/ rot)
150g Mangold (gelb/ rot)
2 Knoblauchzehen
2 Eier
100g Crème fraîche
1 TL Savora-Senf
Piment d'Espelette
1/2 TL Paprika-Pulver
1 Msp Pimenton de  la verra
1 Ziegenfrischkäse

Zubereitung:

Für den Tarteteig alla Zutaten miteinander vermengen. Die Butter allerdings in Flöckchen unter den Teig arbeiten und mit Hilfe des Quarks und des Wassers zügig zu einem homogenen Teig verkneten. In Folie wickeln und minestens 1 Stunde kalt stellen.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig auswellen und die gebutterte Form damit auskleiden, sodass ein Rand entsteht. Mit der Gabel mehrfach einstechen und etwa für 20min in die Tiefkühle stellen.

Den Paprika entkernen, vierteln und unter den Grill legen, bis er schwarze Blasen wirft, in ein feuchtes Tuch wickeln, schälen und in kleine Streifen schneiden.

Mangold von den Stielen befreien - wenn notwendig Stiele von Fasern säubern, diese klein schneiden und in wenig Öl zusammen mit dem fein gewürfelten Knoblauch gar dünsten. Das Mangoldgrün blanchieren (in kochendem Wasser zusammenfallen lassen und mit kaltem Wasser abschrecken). Etwas abkühlen lassen - gut ausdrücken und klein schneiden.

Den Ofen auf 190° (Umluft) vorheizen.

Die Crème mit den Eiern verquirlen, das Gemüse untermischen, mit Salz, Pfeffer, den Gewürzen und Savora-Senf abschmecken. Den Ziegenkäse in Stücken untermengen. Die Füllung auf den Tarteboden gießen, glatt streichen und in den Ofen einschieben: 10min bei 190°, dann runterschalten auf 180° und weitere 20min backen, schließlich bei 175° - 5-10 min - gegebenenfalls abdecken, falls die Tarte von oben zu viel Farbe bekommt. Vor  dem Anschneiden kurz ruhen lassen.

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Ahnungsvoll: Mandarinen-Törtchen


Meine Urgroßmutter doppelt mütterlicherseits kam mir gestern in den Sinn. Ich war dabei, Holz umzuschichten - wir haben das nächst greifbare direkt vor der Tür gut verbraucht und das füllte ich von dem Stoß etwas weiter entfernt nach. Meine Großmutter (folgerichtig mütterlicherseits) erzählte gerne über ihre Mutter, dass diese *ja Holz wie Streichhölzer setzen konnte.* Als Kind imponierte mir dieses Bild sehr und es fließt mir - eigentümlicherweise - wirklich stets durch die Gedanken, wenn ich selbst an dieser Arbeit bin.

Inès aka Mme Kaltmamsell fragte nach der Erwerbstätigkeit der Ahnen - mit großem Echo in Blogistan (= ich betone gerne, dass ich hierbei auf eine Wortschöpfung von eben jener zurück greife) ebenso unter ihren Kommentatoren.  Ich las mit großer Neugier mit. Im Mittelalter - so lehrte mich mein Mediävistik-Studium - sprich: vor der Verschriftlichung reichte die mündliche Überlieferung nur zwei Generationen zurück. Aber ich vermute dafür deutlich umfänglicher (also im Vergleich zu heute).

Das Wissen über meine Ahnen ist bestenfalls bruchstückhaft zu bezeichnen. Gerade wenn man bedenkt, dass man bei den Urgroßeltern schon unterscheiden können müßte zwischen vier Urgroßmüttern und vier Urgroßvätern. Regelrecht kurios finde ich, WELCHE Bruchstücke dann überdauern und im Gedächtnis der Nachkommen bleiben. Das Gedächtnis, tssss, welch verschlungene, rätselhaft selektive Pfade nimmt es. Über den Mann dieser Urgroßmutter - übrigens Küfer und Bauer von Beruf - entsinne ich mich einer weiteren Geschichte meiner Großmutter, im gleichen Maße losgelöst aus allen größeren Zusammenhängen. Wieder nur ein einzelnes Bild. Sie berichtete mir lachend, wie ihr Vater - *und wenn er in Unterhose am Frühstückstisch saß* - aufspringen konnte, sobald sein Regimentsmarsch im Radio lief, um dazu im Stechschritt um den Tisch zu marschieren. 

Mir dünkt, man hat zumeist kaum bis keinerlei Einfluß darauf, *WAS* einen an Dichtung und Wahrheit überlebt...

Diese Törtchen werden ganz bestimmt keine nennenswerte Existenz erreichen. Gerade wenn wir Gäste erwarten, stehe ich als Dessert sehr auf diese Art Törtchen. Denn außer etwas Wartezeit bedarf es bei der Zubereitung keinem aufwendigen Spektakel. Dafür wirken sie - zumindest für meine Verhältnisse - bereits schon fast nach Pâtisserie.

Zutaten:

Boden*
75g gemahlene Mandeln
75g Mehl
30g Puderzucker
60g Butter
1 Ei
Salz

weiße Kuvertüre

200g Quark
150g Sahne
30g Puderzucker
2 1/2 Blatt Gelatine
40ml Mandarinensaft

100ml Mandarinensaft (ca. 2 Stück)*
1 1/4 Gelatine
(optional: 1 EL Grand Manier)

Zubereitung:

Die Dessertringe von 5cm Durchmesser am unteren Ende fetten und mit Mehl bestäuben. Die Zutaten für den Boden zügig ohne zu langes Kneten zu einem homogenen Teig verkneten und 1 Stunde kühl stellen. Den Teig ausrollen, mit Dessertringen 4 Kreise ausstechen und zusammen mit den Ringen 30min in die Tiefkühle stellen.

Dann mit einer Gabel mehrfach einstechen und - ebenfalls in den Ringen - bei 170 (O/U-Hitze) etwa 25min backen. Währenddessen kontrollieren, dass sich die Böden nicht wellen - gegebenenfalls mit Hilfe einer Gabel wieder nach unten drücken.

Die ausgekühlten Böden mit über einem Wasserbad geschmolzener, weißer Kuvertüre bepinseln, abkühlen lassen und wieder in die Desserringe setzen.

Quark mit dem Puderzucker mischen. Die Gelatine in Wasser einweichen und gut ausdrücken. In dem Mandarinensaft erwärmen und auflösen - 2 EL Quark dazugeben, dann diese Mischung sorgfältig unter den restlichen Quark verquirlen (m: mit Handrührer). Die Gelatine etwa 10min anziehen lassen. Währenddessen die Sahne steif schlagen - diese dann unter die Quarkmasse mischen. Den Mandarinen-Quark auf die vier Desserringe verteilen. Etwa 30min (oder länger) kühl stellen.

Für die abschließende Fruchtschicht die Mandarinen auspressen. Die Gelatine einweichen, ausdrücken, in wenig Saft erwärmen und auflösen und mit restlichem Saft und Mus vermischen  - als Schlußschicht auf den nun fester gewordenen Quark gießen.

*Anmerkung m: der Teig für die Böden reicht für insgesamt 6 Böden - die Quarkmasse allerdings nur für 4 Törtchen/ das Kompott kann komplett mit Mandarinensaft ersetzt werden - wer mag, gibt für noch kleingeschnittene Mandarinen-Fruchtstücke dazu.


Dienstag, 12. Dezember 2017

Traditionell: die Menu-Vorschläge 2017


Gewisse Dinge muß man sich bewahren. Und dass ich euch eine Zusammenstellung mache von Menu-Vorschlägen für die kommenden Festtage, hat hier Tradition:

 * die Menu-Vorschläge 2012  


Auch dieses Mal habe ich aus meinem Blogjahr Ideen rausgesucht, die besonders lecker, gästetauglich und passend zur Jahreszeit sind. Wieder zeigt sich, dass meine Dessert-Rubrik nicht aus allen Nähten platzt. Erwarten wir selbst Gäste, handhabe ich das meist ähnlich: entweder ich greife auf meine Klassiker zurück (die findet ihr mittlerweile sämtlich in den Menu-Vorschlägen) - und das ist meine liebste Variante, denn Klassiker sind ja nicht umsonst allseits beliebt. Oder ich backe ein Kleingebäck (Tartelette oder Keks) und es gibt ein Eis dazu. Oder ich backe ein Törtchen - kommt immer super. Siehe hier in Vorschlag V - das erwarten euch also, sowie eine Vorspeise von hier, die ebenfalls in der Warteschleife hängt (soll heißen: zu Bild 10 und 15 folgt das Rezept in Bälde).

Bei aller Schmauserei ums Jahresende bleibt mein Ratschlag dennoch: machts euch in allererster Linie wohlig. Das beste Essen kann keine miese Stimmung retten - schlimmer noch: eine fiese Laune schlägt auf den Appetit.  Daher immer schön cremig bleiben und less is more!


Vorschlag I:


http://salzkorn.blogspot.fr/2017/07/biographien-douce-steiners-couscous-mit.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2017/08/bises-financiers-mit-himmelbeeren.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2017/02/fdf-sellerie-gnocchi-mit-safran-thymian.html


Vorschlag II:


https://salzkorn.blogspot.fr/2017/10/regentanz-vichyoisse-light.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2017/02/drei-in-einem-russische-zupfkuchen.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2017/02/my-baby-got-sauce-veggie-bratensauce.html



Vorschlag III:


https://salzkorn.blogspot.fr/2017/12/das-nocken-prinzip.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2017/04/lichtvoll-orangenmarzipan-tartelettes.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2017/10/freigeistiges-sonntagsessen.html



Vorschlag IV:


http://salzkorn.blogspot.fr/2017/06/rauschen-mango-lassi-eis.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2017/03/schniposa-nicht.html


Vorschlag V:


https://salzkorn.blogspot.fr/2017/12/ahnungsvoll-mandarinen-tortchen.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2017/09/blog-busterhonig-nuss-feigen.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2017/11/impro-tagliatelle-mit-paprikacreme-und.html




Sonntag, 10. Dezember 2017

sinn-freies Plätzchenbacken: Schoko-Orangen-Kipferl


Für die einen mag Dekoration, Konsum und Völlerei als tragenden Säulen für das größte Fest der abendländlichen, christlichen Kultur ausreichen. Ihnen werden dazu wahrlich manigfaltige Anregungen geboten. Nur, worum es in diesem Fest inhaltlich geht, das verschwindet zwischen Punsch und Lametta in der Bedeutungslosigkeit - schon vor 15 Jahren konnten sich ein Drittel der Kinder die Geschichte nicht mehr ganz zusammenreimen. Ist das nicht der Todestag vom Weihnachtsmann?

Das darf jeder halten, wie er mag - ich muß ja nicht teilnehmen. Zumal für mein Dafürhalten gerade Spiritualität etwas SEHR Individuelles, Eigenes und Privates ist. Aber es erstaunt mich doch, dass sich manche Dinge über Jahrtausende in der Menschheitsgeschichte derart gleichen: der Tanz ums goldende Kalb.

Vermutlich lenken dererlei Glitter-Veranstaltungen prinzipiell gut vom Wesentlichen ab. Was jedoch ist das Wesentliche? *Macht Weihnachten für dich Sinn* stellte mein Habib als Frage für unser kleines Event zum 2.Advent. Für mich persönlich ist der Sinn von Weihnachten untrennbar verbunden mit dem Sinn des Lebens. Ohne Spiritualität kein Sinn - für mich. Meine dunkelsten Stunden sind stets die, in denen mir der Sinn abhanden kommt, in denen ich erschöpft und müde bin von der ganzen Abstrampelei. Warum? Für was?

Ohne dass ich mich orientieren würde an allem Lichten, Klaren, Wahrhaftigen, an Werten, die größer sind als ich, an geistigen Gesetzen würde ich wohl in der Verzweiflung versinken. Und ich bin mir sicher: mein tiefstes Ich würde sich in der Willkür verlieren. Das Symbol von Weihnachten  schenkt mir Hoffnung. Die Hoffnung auf Erlösung.

Wie die meisten Weltreligionen gehe ich von Reinkarnation aus. Ohne Reinkarnation macht wiederum Spiritualität keinen Sinn - für mich. Ich versuche also, mich an die religiös-spirituellen Gebote zu halten (man könnte sie, finde ich, ebensogut *altruistische Gebote* nennen). Dann darf mein Bewußtsein - so die Hoffnung - irgendwann in seiner eigentlichen, geistigen Heimat bleiben, sich dort rein geistig weiterentwickeln in einer Sphäre von Ruhe und Frieden und muß nicht wiederkehren auf diesen Planeten des ewigen Gemetzels.

*Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen* (Goethe). Nur wer suchend ist, nur wer Fragen hat, findet auch Antworten. Ganz bestimmt. Gerade wer die Spannung wahrnimmt, in die der Mensch gestellt ist. So gehe ich von zwei Polen aus, zwischen denen der Mensch Entscheidungsfreiheit hat - sonst würde die Möglichkeit, sich entwickeln zu können logischerweise keinen Sinn machen. Wohin also strebt der Mensch? Richtung Krieg oder Frieden, Licht oder Dunkelheit, Wahrheit oder Lüge, Zerstörung oder Aufbau. Wer ins Licht will, muss sich mühen. Wer wahrhaftig, eigenverantwortlich, nüchtern, bewußt sein will muß streben. Solche Menschen müssen ringen um einen gesunden Menschenverstand, wünschen sich urteilsfähig zu werden, Egoismus und Vorteilsdenken auszutauschen gegen eine anständige Selbstachtung. Solche Dinge eben stelle ich mir darunter vor.

Grundsätzlich gleichen sich die Vorgaben zur Herzensbildung sämtlicher Religionen doch sehr. So kompliziert ist es ja nicht. A la: *Was du nicht willst...*

Oder wie fasst es Goethe mal wieder so schlicht in einen Vierzeiler:
*Die Wahrheit ist ein simpel Ding,
die jeder leicht begreifen kann,
allein sie scheint euch zu gering
und sie befriedigt nicht den Wundermann.*

Mir gibt die Orientierung an der einfachen, klaren, hellen Wahrheit Halt - sie ist mir wie ein Ariadnefaden raus aus dem Labyrinth der vielen, subjektiven Wahrheiten hin zu ewigen, geistigen Wahrheiten. Dass es ein Tor dazu gibt, so verstehe ich die Weihnachtgeschichte.




Und damit am 2.Advent auch traditionell noch ein wenig gekrümelt wird, weils ja gar so schön ist, backe ich Plätzchen dazu - gemeinsam mit meinem restlichen Mädelsreigen. So sollte heute nicht nur eine ganze Plätzchendose zusammenkommen, sondern gleichzeitig ein kleines Kaleidoskop an unterschiedlichen Blicken auf Weihnachten. Wie ihr bereits wißt, legen wir heute zusammen: Plätzchen wie Gedanken - und hier könnt ihr dazu gucken 


 * Fee von *Fee ist mein Name*  
 * Christina von *New Kitch on the Blog*  
 * Juliane von *Schöner Tag noch* 
 * Miss Boulette* 
 * Julia von *Chestnut & Sage*
 * Maret von *Buddenbohm & Söhne*
 * Christina von *Feines Gemüse*
 * Stephanie von *Stepanini*
              
Zutaten - ca. 70 Stück:

200g Mehl
50g gemahlene Mandeln
1/2 TL Backpulver
125g Butter
1 Ei
80g Rohrzucker
1 Pr Salz
100g Schokolade (70%)
1/2 TL Kardamom
1/2 Orange - Abrieb davon

Kuvertüre zur Dekoration

Zubereitung:

Schokolade raspeln oder fein hacken. Mehl, Mandeln und Backpulver in einer Schüssel miteinander vermengen. Zucker, die 1 Prise Salz, den Kardamom zufügen. Schokolade untermischen, ebenso wie die Orangenzesten. Nun das Ei und die Butter als Flöckchen zu der Mischung geben und daraus sorgfältig einen homogenen Teig kneten. Den Teig in Folie wickeln und so. 30 Minuten Kühlschrank ruhen lassen.

Nun gehts ans Kipferl-Formen. Dafür den Teig portionieren und nacheinander zu Rollen formen von ca. 2cm Durchmesser. Von denen Stücke von etwa 10g abschneiden, diese erst rund formen, dann zu kleinen Rollen (Hörnchen) und diese U-förmig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und dabei etwas Abstand lassen - die Menge ergibt 2 Bleche.

Im vorgeheizten Backofen bei 160°C ca. 15-20 Minuten backen.

Wer mag tunkt die Spitzen der Kipferl noch in Schoko-Konfiture - diese dann auf einem Kuchengitter abtropfen lassen und bevor die Schokolade vollständig ausgekühlt ist wieder umschichten auf das Blech mit dem Backpapier. Trocknet die Schokolade völlig aus, läuft man Gefahr, die Kipferl zu zerbrechen, will man sie so festgeklebt vom Kuchengitter lösen. 


Samstag, 9. Dezember 2017

Morgen Kinder wirds was geben...


Alle sind sich einig, dass gen Ende das Jahr Fahrt aufnimmt. Es gibt noch jede Menge zu erledigen - gefühlt das xfache Mal von dem, was einem lieb ist. Und alles, was obendrauf hinzu kommt, kann schnell pflichterfüllende Last sein.

Umso mehr freue ich mich, dass ich euch ausgerechnet jetzt ein kleines Event ankündigen kann. Yeah, das welterste, das ich initiiere! Das Motto bleibt einem Salzkorn-Prinzip treu: Gerichte mit Geschichte. Und so habe ich das Event  *sinn-freies Plätzchenbacken* genannt. Hinzu gab mein Habib folgende Fragestellung: *Macht Weihnachten für dich Sinn?* - eine wie ich finde, sehr intime Frage. Doch auch davon ließen sich die Mädels nicht schrecken.

Eine von mir handverlesene Gruppe von Blogger-Kolleginnen rückt morgen zusammen, um gemeinsam den 2.Advent in Blogistan zu feiern. Bereichernderweise vermischen sich bei mir Foodblogger-Mädels mit Wohnzimmer-Musen - ganz wie ich mir das gewünscht habe. Hach, und es sind lauter Lieblinge von mir, die bei dieser einmaligen Gemeinschaftsaktion mitspielen, lauter Blogs, die ich gerne, regelmäßig und schon sehr lange lese. Leichterdings könnte ich auf alle eine Laudatio halten! Sogar eine Langvermisste - die mit dem coolsten Foodblog-Namen ever - springt dafür mal wieder aufs Blog-Pony (Extra-Yeah!). Dieser Reigen ist mir großes Vergnügen! Aber ihr werdet ja selbst sehen...

Soweit also für heute - quasi als glühweinloses Vorglühen. Morgen - ist das Zauberwort - wirds was geben und zwar in diesem Reigen:

                                        *
                                *
                              *
                                *
                         * 
         *Christina von *Feines Gemüse* 
                       *Miss Boulette*
              * Julia von *Chestnut & Sage*
           *Fee von *Fee ist mein Name*
                 *Christina von *New Kitch on the Blog*
                 *Stephanie von *Stepanini* 
         *Juliane von *Schöner Tag noch*
                *Maret von *Buddenbohm & Söhne*
              *und icke 
                   *
                       *