Posts für Suchanfrage pici werden nach Relevanz sortiert angezeigt. Nach Datum sortieren Alle Posts anzeigen
Posts für Suchanfrage pici werden nach Relevanz sortiert angezeigt. Nach Datum sortieren Alle Posts anzeigen

Kuhherde: Spinat-Pici mit Steinpilz-Sahnesauce

Freitag, 28. Oktober 2016

*Immer die gleiche Kuh, die durchs Dorf getrieben wird* und doch sind ihre Flecken auf dem Fell immer wieder ein bißchen anders verteilt. Aber hey, wer braucht mehr als eine Kuh? Meine Oma erzählte mir, wie früher viele an einer einzigen Kuh ein ganzes Jahr und länger abzahlten - so hoch war der Wert einer Kuh!

Pici habe ich schon (öfters) zubereitet, Steinpilz-Rahmsauce logischerweise auch schon, und selbst Pasta mit Spinat und Pilzen kombiniert. Alles schon mal da gewesen. Aber *brand new* für mich sind die Spinat-Pici. Für die Pici bereitet man gar den Teig im Mixer zu - ich war skeptisch. SEHR skeptisch. Hätte ich nicht Susanne vertraut, möglich, dass ich diese Zutaten so nie zusammen in meinen Mixer geschmissen hätte...

Dennoch pirschte ich mich mit schwer zu bekämpfenden Mißtrauen Richtung Püriergerät - tupfte gar den gewaschenen Spinat etwas trocken. Zu meiner Überraschung bekam ich dann als Mixerergebnis keinen Teig sondern grünes Mehl. An die Teigkonsistenz mußte ich mich dann rantasten - ich hätte letztlich sogar noch einen Schlucken mehr anschütten können. 40 Pici habe ich aus den schönen, grünen Teig gerollt. Und bin wieder mal begeistert. Pici zählt eindeutig zu meinen Lieblingen unter der frischen Pasta: grobmotorisch-handgemacht. Suppi! 

Sollte ich in diesem Leben je das Buch *aus Versehen vegan* verwirklichen, dann wäre dieses Pici-Rezept auf jeden Fall darunter. Vielleicht probiere ich eine Variante mit Vollkornmehl aus? Damit will ich bei Pasta- und Strudelteig eh mehr experimentieren (ist nämlich deutlich komplizierter, weil der Teig weniger elastisch wird). Bref: der schlichte Genuß von Landhausküche, wie ich sie liebe!
Zutaten 2P:

180g Mehl
120g Spinat
Salz
etwas Wasser

250g Steinpilze
1 Zwiebe
150ml Gemüsebrühe
1 TL Pilzpulver
100ml Sahne
Salz, Pfeffer
1 Stück Butter
Zubereitung:

Für die Pici den Spinat mit dem Mehl im Mixer pürieren - was bei mir problemlos ging. Tricky war für mich eher die Beigabe von Wasser um die richtige Teigkonsistenz (normaler Pastateig/ Susanne beschreibt das als in etwa die Konsistenz von Knetmasse - ich glaube, Susanne mußte eher noch etwas Mehl zufügen ;).  Zum Formen der Pici auf einer leicht bemehlten Arbeisfläche ca. 2 cm große Teigbällchen abnehmen und zu langen grünen Würstchen von etwa 2-3mm rollen. Pici auf einem sauberen, bemehlten Küchenhandtuch zwischenlagern.

Reichlich Salzwasser zum Kochen bringen.

Die Pilze schön sauber putzen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebel fein würfeln. In der Butter so lange anbraten, bis sie zart golden sind. Zur Seite nehmen und in der gleichen Pfanne die Pilze anbraten. Dann die Zwiebeln wieder zurück in die Pfanne geben, ebenso das Pilzpulver, Gemüsebrühe und Sahne anschütten.

Während die Sauce cremig einkocht die Pici in 4-5min bißfest garen. Die Pici abschütten, gut abtropfen lassen, mit der Sauce vermengen und - servieren.

Mottogerecht: Basilikum-Pici mit cœur de bœuf-Sugo

Sonntag, 17. September 2017

*Weißt du*, sagt eine Freundin zu mir, *ein Motto von mir war lange 'Das Leben ist schön'. Aber je älter ich werde, muß ich vor mir eingestehen: 'Das Leben ist nicht schön'.

Und wir schauen uns dabei ohne jede Bitterkeit an und ich nicke. Stimmt. Das Leben ist nicht schön. All das Leid und Elend, die Kriege und Auseinandersetzungen, die Krankheiten und Verletzungen. Mit einem *Tal der Tränen* wurde die Erde im Mittelalter verglichen oder auch das Jammertal genannt.

Im krassen Widerspruch steht die Werbung, die zum Konsumieren anregen soll. Junge, schöne, fröhliche Menschen und alle *Fit for Fun*. Als wäre ein menschlicher Lebenszyklus ein einziges Fest. Ein Partyhopping von Feiertag zu Feiertag. Komisch eigentlich, dass diese Bilder überhaupt greifen. Vielleicht weil man zu gerne glauben möchte, dass das Leben wirklich eine Aneinanderkettung von glücklichen Momenten ist.

Vielleicht verdrängt man auch zu gerne, wie ausgeliefert man doch Schicksalsschlägen gegenüber ist. Hungersnöte, Naturkatastrophen, Unfälle, Lügen, große und kleinen Enttäuschungen, zerbrochene Träume, das Mühen und Scheitern, das Abgrenzen und Durchsetzen, die Einsamkeit, Trauer und Liebeskummer - ach, die Liste ist endlos. *Aus der Kriegsschule des Lebens – Was mich nicht umbringt, macht mich härter* - der alte Nietzsche Spruch. Und ja, ich glaube, das ist möglicherweise das Entscheidende: stärker, mutiger, kräftiger werden, um auszuhalten, was das Leben so für einen bereit hält. So irgendwie, oder?

Und den Kopf immer ein bißchen gen Nacken ziehen - in Demut... wissend, dass das Leben jederzeit zum Schlag ausholen kann. Ein Satz, der mir auch sehr gut gefällt: Im Glück nicht übermütig werden, im Unglück nicht verzagen. Tja, und zusätzlich noch das Gute im Kleinen nicht aus den Augen verlieren. Es bleibt ja nichts, den Lebensmut darf man nicht verlieren. Für dieses eine Leben sind wir angetreten

Wenn ich triste bin, menschenmüde, dann koche ich mir die Welt mit Pasta ein bißchen schöner. Gepflegter Eskapismus - was wären wir ohne ihn. Und da ich dem Rausch abgeschworen habe (nie verstehe ich besser, warum so wenig wieder vom Alkohol lassen können), bleibt mir nur unser Schneckenhaus samt Garten als Rückzug und die Natur als Seelentröster samt ihrem Schöpfer. Aus ihrem spätsommerlichen Garten bediene ich mich heute wieder: an immer noch prächtigen cœur de bœuf-Tomaten bereit ich ein Sugo zu und aus einem ganzen Feld von Basilikum werden Pici gebastelt. So gehts gleich wieder besser - ihr wißt ja, und wenns nur ein Jota ist - ça suffit!


Zutaten 2P:
 
Pici:
180g Mehl
60g Basilikum
60g Spinat (m: pousse d'épinard*)
Salz
Wasser

Sugo: 
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Lorbeerblätter
1 Zweig Rosmarin
3 Zweige Thymian
1kg cœur de bœuf-Tomaten
Piment d'Espelette
Salz, Pfeffer
eine Prise Zucker
Olivenöl 

geriebener Parmesan zum Servieren

Zubereitung:

Für die Pici den Basilikum und Spinat mit dem Mehl im Mixer pürieren - was bei mir problemlos ging. Um einen homogenen Pastateig, der an Knetmasse erinnert zu erreichen, eventuell noch etwas Wasser hinzufügen. Zum Formen der Pici auf einer leicht bemehlten Arbeisfläche ca. 2 cm große Teigbällchen abnehmen und zu langen grünen Würstchen von etwa 2-3mm rollen. Pici auf einem sauberen, bemehlten Küchenhandtuch zwischenlagern.

Die cœur de bœuf-Tomaten  in Würfel schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken. Die Zwiebel in Olivenöl glasig andünsten ohne Farbe annehmen zu lassen, kurz vor Ende den Knoblauch mitrösten. Die Tomaten und die Kräuter hinzufügen und bei offenem Deckel bei kleiner Hitze geduldig sämig einkochen. Wenn das Sugo die gewünschte Konsistenz erreicht hat, die Tomaten durch die flotte Lotte drehen (dank den Pektinen von Kernen und Haut der Tomaten, die mitgekocht werden, erhält das Sugo einen tollen Schmelz). Das Sugo nochmals abschmecken und warm stellen.

Reichlich Salzwasser zum Kochen bringen und die Pici darin al dente garen. Abschütten und unter das Sugo mengen. Mit geriebenem Parmesan servieren.

*Anmerkung m: ich habe dem Basilikum hälftig Spinat zur Seite gestellt in den Pici, um das Grün zu erhalten. 

Ein neuer Pastagott im Olymp: Kartoffel-Pici mit Artischocken und Fenchel

Sonntag, 19. Januar 2014

*Neunzehn* zählt bekanntermaßen zu meinen Lieblingszahlen. Daher habe ich euch für den ersten Neunzehnten des Jahres ein echtes vegetarisches Lieblingsessen herausgesucht. Ja, ich kanns nicht schlichter benennen: für mich geht mit diesem Pastagericht ein neuer Stern im Pasta-Olymp auf.

Es ist, als ob Hermes Demeter verführt hätte - genauso (in etwa) schmeckt diese Pasta. Nicht, dass ich mich besonders im *Who is Who* oder *Wer mit Wem* der griechischen Mythologie auskenne. Aber das Hermes als besonders umtriebig zu bezeichnen war, das weiß man ja. Nun, und Demeter hatte es mit der ganzen Entführungsgeschichte nicht gerade besonders leicht. Fehlt also nur noch die Gelegenheit und die haben sich die Damen und Herren des Olymp doch immer geschaffen...

Es kann - wenn wir schon gerade dabei sind - als fester Zukunftsplan bezeichnet werden, dass, sollten der Habib und ich winters irgendwann zur Seßhaftigkeit bereit sein, Hühner eine Bleibe bei uns finden. Und noch gewisser bin ich mir bereits über die Namensgebung: der griechische Olymp wird zu uns in den Hühnerstall hinabsteigen. Alleine der Name für den einzigen Hahn wird eine schwierige Entscheidung: Ikarus oder doch Odysseus, vielleicht sogar Apoll...

Jetzt zuallerst muß ich mich bei Toni bedanken. Ihrer Muse habe ich diese Kartoffelpasta zu verdanken, die standepede ins Standartrepertoire einzieht. Von der Form sind sie Pici (wie etwa bei Robert zu finden) nicht unähnlich. Der Teig ist wunderbar zu händeln, schön griffig und wirklich herrlich zu rollen. Wie gut, habe gleich die doppelte Menge zubereitet und die Hälfte des Teiges eingefroren. Dicke Empfehlung an alle Pasta-Maniacs!
Zutaten - 2P:

Kartoffel-Pici
50 g Kartoffeln, mehlig kochend
100g Mehl
50g Hartweizenmehl
1 Ei
1 EL Öl
½ TL Salz 


2 kleine Fenchelknollen, in feine Streifen geschnitten
2 Artischocken
1 Zitrone
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
Olivenöl
1 Schuss Pastis
1 kleiner TL Vanillezucker (m: selbstangesetzt)
etwas braune Butter
1 TL frischer Thymian
Salz, Pfeffer
etwas Gemüsebrühe
Piment d'Espelette
Abrieb 1/2 Zitrone
1 EL crème fraîche
1 EL feingehackte Peterslie
Zubereitung:

Die Kartoffeln als Pellkartoffeln kochen, ausdämpfen lassen, schälen und durch die Kartoffelpresse drücken. Sie sollen noch lauwarm sein. Mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verarbeiten. Der ist etwas weicher als ein herkömmlicher Nudelteig. Falls zu weich noch etwas Mehl, andernfalls etwas Wasser zugeben.


Mind. 30 min. ruhen lassen
.

Mit der Nudelmaschine mit der gröbsten Einstellung zu Bahnen ausrollen und in schmale Streifen schneiden. Diese Streifen werden mit der Hand zu einer Art dünnen Schupfnudel gerollt und dürfen ruhig etwas rustikal werden. Die Nudeln auf ein mit doppelgriffigem Mehl oder Hartweizengrieß bestreuten Brett verteilen.


Während der Pastateig ruht die Artischocken wie gewohnt schälen und in Zitronenwasser zwischenlagern, damit sie nicht braun werden. Vor dem Auspressen der Zitrone die benötigten Zitronenzesten abreiben und zur Seite stellen.

Knoblauch und Fenchel ebenfalls schälen und vorbereiten.

Etwas braune Butter in einer Pfanne erhitzen und den Fenchel bei milder Hitze zart golden rösten. Dabei salzen und pfeffern. Den Vanillezucker darüber geben und mitkaramellisieren lassen.

Den Fenchel aus der Pfanne nehmen und etwas Olivenöl in die Pfanne geben. Die in Spalten geschnittene Artischocken anrösten bis sie leicht Farbe annehmen. Dann den Knoblauch und den Thymian unterrühren und kurz mitrösten. Ein wenig Gemüsebrühe (etwa 2 EL) anschütten, einen Deckel auflegen und die Artischocken eben bissfest garen (geht nur wenige Minuten).

Parallel einen Topf mit reichlich Salzwasser aufsetzen.und die Pasta - je nach Dicke - etwa 3min kochen lassen. Probieren.

Den Fenchel wieder zurück zu den Artischocken in die Pfanne geben und erhitzen, einen Schuß Pastis angießen und nahezu verkochen lassen. Dann mit Piment d'Espelette und der Zitronenschale würzen. Die Crème unterrühren, ebenso die feingeschnittene Petersilie und nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Pasta unter das Gemüse heben und servieren. 

Quelle Kartoffel-Pici: Toni von Hundertachtziggrad

WG- Essen: Pici mit Brokkoli-Pesto

Dienstag, 10. Dezember 2019


Eines der ungelösten Rätsel meines Lebens bleibt, wieso eigentlich ich nie in einer dieser Hochglanz-WGs mit Putzplan gelebt habe. Immer - all die WG-Jahre - war Putzen das Top 1 Lieblingsstreitthema. Wer wann wie und wo zuletzt geputzt hat und warum XY schon ewig nirgendwo gar nix. Eine konnte beharrlich sämtliche Bestrebung Richtung allgemeiner Sauberkeit aussitzen, der andere schrabbte knapp am Putzfimmel vorbei - leider nur in seinem eigenen Zimmer. 

Komischerweise war rückblickend die unordentlichste Kombi gleichzeitig die kuscheligste. Wir waren zusammen im Urlaub, wir lagen dicht an dicht zum Video-Gucken auf dem Bett, wir schmissen eine Party, die so gut besucht war, dass zu ihrem Höhepunkt keiner mehr raus noch rein kam. Und wenn - ganz im Stil der jungen Wilden - bei einem wieder große Katastrophe angesagt war (bref: Beziehungskrisen aller Art), war immer jemand zum Reden da. Und irgendwelche Einheimischen oder Mitgeschleppten saßen abends hochverlässlich in der Küche... stets bereit für einen kleinen Absacker.

Leider war keiner darunter, der kulinarisch ambitioniert gewesen wäre. Also niemand, der mal Bock auf Küchenorgie hatte und alle auf einen Schlag glücklich bekochte. Eher im Gegenteil. Meistens herrschte im Kühlschrank gähnende Leere. Und die Besitzverhältnisse der vorzufindenen Artikel waren nicht immer eindeutig zu klären (Top 4 unter den Lieblingsstreitthemen). Eine Spülmaschine in einer Vierer-WG halte ich im Übrigen für mehr als empfehlenswert. Weil Zustände, in denen man zuerst einen Teller waschen muss, bevor man sich ne Stulle schmieren kann... also diese Erfahrung habe ich somit als nicht wert zu wiederholen abgehakt.


Ein einziges Essen hat es in die WG-Historie geschafft, und zwar die Brokkoli-Sauce von unserem kanadischen Mitbewohner Timi (coucou Timi!). Selbstredend war die Küche totally unterausgestattet. Und mehrere Brokkoli für mehrere Mitesser mit dem Messer derart fein zu trimmen, dauerte fast schon unzumutbar lange. Mehr als zu begleitenden Spaghetti reichte die Ausdauer definitiv nicht.

Mit einem Hexler hingegen geht das im Handumdrehen. Genügend Zeit, um nebenher sogar noch die hochgeschätzten Pici zu rollen. Für mich schmeckt das Gericht auf diese Weise ein bißchen nach WG de luxe!   

Zutaten 2P:

Kartoffel-Pici
50 g Kartoffeln, mehlig kochend
100g Mehl (m: D1050)
50g Hartweizenmehl
1 Ei
1 EL Öl
½ TL Salz 


1 Brokkoli (m: eher größer)
3 Knoblauchzehen
Olivenöl
Salz, Pfeffer
Piment d'Espelette
2 EL feinst gehackte Walnüsse*
(optional: etwas Sahne + Crème fraîche)
Noilly Prat
Gemüsebrühe 

Parmesan

Zubereitung:

Die Kartoffeln als Pellkartoffeln kochen, ausdämpfen lassen, schälen und durch die Kartoffelpresse drücken. Sie sollen noch lauwarm sein. Mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verarbeiten. Der ist etwas weicher als ein herkömmlicher Nudelteig. Falls zu weich noch etwas Mehl, andernfalls etwas Wasser zugeben.


Mind. 30 min ruhen lassen
.

Den Nudelteig dritteln. Mit der Nudelmaschine mit der gröbsten Einstellung zu Bahnen ausrollen und in schmale Streifen schneiden mit Hilfe eines Spachels. Diese Streifen nun von Hand zu einer Art dünnen Schupfnudel rollen - sie dürfen ruhig etwas rustikal werden. Die Nudeln auf ein mit doppelgriffigem Mehl oder Hartweizengrieß bestreuten Brett verteilen.
Mit einem sauberen Küchentuch abdecken.


Das Ende des Strunks vom Brokkoli kappen, restlichen Stiel schälen und in einem Hexler klein hacken - nicht zu Mus, sondern gerade noch leicht stückig.

Den Knoblauch halbieren, vom Trieb befreien und fein würfeln.

Reichlich Salzwasser zum Kochen bringen.

Den Brokkoli in Olivenöl in einer schweren Pfanne mit Geduld rösten - ca. 7-8min. Dann den Knoblauch und die Nüsse zufügen und ebenfalls kurz mitbraten. Mit einem Schuß Noilly ablöschen und einreduzieren lassen. 3-5 El Gemüsebrühe zufügen.

Die Pasta - je nach Dicke - etwa 3min kochen lassen. Probieren, abschütten, abtropfen lassen und unter den Brokkoli mischen. Die schlonzige Konsistenz überprüfen - wer mag mischt hier noch etwas Sahne und Crème unter - oder (wie im Original) gibt eine unzüchtige Menge Olivenöl dazu. Nochmals abschmecken. Zum Servieren mit Parmesan bestreuen.

*Anmerkung m: Die Walnüsse sind auch prima durch Pinienkerne zu ersetzen. Wahlweise zieht man etwas Mandelmus unter - ebenfalls köstlich! 


Gartenparade: Kartoffel-Pici mit ofengeschmortem Wirsing und Bleu de Chèvre

Mittwoch, 2. April 2014

Bevor wir Richtung Zentralamerika abgereist sind, habe ich dem Rosenkohl im Garten nochmals aufmunternd zugewinkert. Er war noch zu klein zum Ernten, aber bis wir wieder kommen, sollte er sich entwickelt haben. Prächtig waren meine Vermutungen, denn die Anlagen gaben sich verheißungsvoll.

Und eigentlich sollte der milde Winter sein übriges dazu tun. Aber ich habe die Rechnung ohne das Besucherreh gemacht. Aufgefundene Hufabdrücke können nur als *eindeutig* bezeichnet werden, jedes Abstreiten zwecklos, aber selbst rechtmäßiges Verurteilen (*blödes Reh*) konnte nichts am Tatbestand ändern: vor dem Umstechen liesen sich nur sauber (immerhin) abgenagte Stengel bergen.

So kam es, dass der Wirsing ahnungslos ins Visier rutschte (ihr erinnert euch an unser Wirsing-Gartenjahr). Während ich mich der anderen Hälfte meiner frischen Pici-Pasta-Liebe ersann. Nun kennt ihr die ganz Geschichte. Die Moral derselbigen ist übrigens: ich glaube, ich mache Wirsing nur noch im Ofen - wenns keine Roulade werden soll. Und die Pici-Liebe, die hält!
Zutaten (2 P):*

Kartoffelpasta
50 g Kartoffeln, mehlig kochend
100g Mehl
50g Hartweizenmehl
1 Ei
1 EL Öl
½ TL Salz 

1 kleiner Wirsing
1 EL Butterschmalz
50ml Gemüsebrühe (evt. plus)
1 Schalotte
1 TL Cumin
Salz, Pfeffer
1/2 Orange, Abrieb und Saft davon
1 Schluck Weißwein
100g Bleu de Chevre (oder ein anderer Blauschimmel)

Zubereitung:

Die Kartoffeln als Pellkartoffeln kochen, ausdämpfen lassen, schälen und durch die Kartoffelpresse drücken. Sie sollen noch lauwarm sein. Mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verarbeiten. Der ist etwas weicher als ein herkömmlicher Nudelteig. Falls zu weich noch etwas Mehl, andernfalls etwas Wasser zugeben.


Mind. 30 min. ruhen lassen
.

Mit der Nudelmaschine mit der gröbsten Einstellung zu Bahnen ausrollen und in schmale Streifen schneiden. Diese Streifen werden mit der Hand zu einer Art dünnen Schupfnudel gerollt und dürfen ruhig etwas rustikal werden. Die Nudeln auf ein mit doppelgriffigem Mehl oder Hartweizengrieß bestreuten Brett verteilen.

Den Wirsing halbieren, vierteln, von seinem Strunk befreien und in 1/2cm dünne Streifen schneiden. Den Ofen auf 180° (Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit dem Butterschmalz einfetten und den kleingeschnittenen Wirsing darauf verteilen. Etwa 10min anrösten, dann wenden und weitere 10min rösten bis sich erste, dunklere Stellen zeigen. Die Gemüsebrühe anschütten, auf O-/U-Hitze umstellen und weitere 15min im Backofen garen.

In der Zwischenzeit die Schalotte fein würfeln. Etwas Butter zerlassen, die Schalotte darin glasig dünsten. Den Wein angießen, einreduzieren lassen, den Wirsing dazugeben, evt. noch etwas Gemüsebrühe anschütten. Mit Cumin, Salz und Pfeffer abschmecken. Den Bleu und den Orangensaft untermischen. Kurz vor dem Servieren den Orangenabrieb unterrühren und gegebenenfalls nochmals abschmecken.

In reichlich kochendem Salzwasser die Pasta in ca. 3min kochen (je nach Dicke). Zusammen mit dem Wirsing servieren.

*Anmerkung m: die zweite Hälfte
Quelle Kartoffelpasta: Toni von Hundertachziggrad

Wirsing? Find ich gut :):

http://salzkorn.blogspot.fr/2013/03/eingewickelt-wirsingrollchen-mit.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2012/10/kohl-gegen-kalte-haselnussknopfli-mit.htmlhttp://salzkorn.blogspot.fr/2013/11/ofengeschmorter-wirsing-mit-sukartoffel.html
http://salzkorn.blogspot.fr/2013/02/wie-fruher-kartoffelspatzle-mit.html

Frühling-Kräuterleins mit Pici

Freitag, 28. März 2025

 

Eigentlich ist gerade Sauerkraut-Zeit! Auf den Markttischen ist nicht viel los. Um sich im Frühling auf andere Ideen zu bringen, stromert man am besten über die saftig grünen Wiesen und geht fürs Mittagessen ein Sträußchen erstes Grün pflücken. Und genau darum gehts heute: nämlich es soll nichts mehr sein als eine kleiner Anstoß, sein Augenmerk auf frische Kräuter zu lenken. 

Wildkräuter wie etwa Bärlauch - hier gehts zum Bärlauch-Spezial - oder aber den hübschen, nussigen Pimpinelle, Löwenzahn - Stichwort Salat mal so oder so, oder aber der schöne Löwenzahn -Honig - Klettkraut, Labkraut, Gänseblümchen - wie wärs mit Gnocchi damit - oder was euch sonst bekannt ist und zwischen die Finger kommt. Spitzen-Idee ist ja einfach ein Pesto aus verschiedenen Kräutern herzustellen. Pesto geht immer - wie etwa dieser Teller: Risotto mit Löwenzahn-Pesto, mit Spaghetti und pochiertem Ei, oder ganz klassisch als Gruß vom Land...

Ich habe mich heute auf den jungen Knoblauch konzentriert. Die Drôme ist bekanntermaßen Anbaugebiet für Knoblauch und so bekommt man seine Stangen als Sträußchen gebunden zu kaufen. Der frische Knoblauch bekommt auf dem heutigen Teller die vollen Schweinwerfer, dazu noch gutes Olivenöl, fleur de sel, Parmesan... Und beim Essen wird man dann festellen: das Gute ist schlicht - es braucht nicht viel zum glücklich sein...

Die Pici kennt ihr bereits - vielfach hier auf den Tisch gebraucht, weil so köstliche, selbstgemachte Pasta! Mittlerweile habe ich die Herstellung ein wenig vereinfacht  - s. Zubereitung



Zutaten 2P:

Kartoffel-Pici
70 g Kartoffeln, mehlig kochend
120g Mehl (m: Dinkel 630)
70g Hartweizenmehl
1 Ei (Größe L)
1 EL Öl
½ TL Salz
1/4 TL Kurkuma
Piment d'Espelette
Kräuter oder Pesto der Wahl
Olivenöl
Salz, Pfeffer
Parmesan


Zubereitung:

Die Kartoffeln als Salzkartoffeln kochen, gut ausdampfen lassen und mit der Gabel so fein wie möglich drücken. Die Kartoffeln sollten dabei noch lauwarm sein. Mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verarbeiten. Der ist etwas weicher als ein herkömmlicher Nudelteig. Falls zu weich noch etwas Mehl, andernfalls etwas Wasser zugeben.

Mind. 30 min. ruhen lassen
.

Mit dem Nudelholz zu Bahnen ausrollen von etwa 3-4 mm Dicke und in schmale Streifen schneiden. Diese Streifen werden mit der Hand zu einer Art dünnen Schupfnudel gerollt und dürfen ruhig etwas rustikal werden. Die Nudeln auf ein mit doppelgriffigem Mehl oder Hartweizengrieß bestreuten Brett verteilen.

Nun die Kräuter der Wahl fein schneiden (oder für ein Pesto alle zusammen in einen Hexler geben). Das Weiße des jungen Knoblauch kurz andünsten in einer Pfanne in etwas Olivenöl. Mit fleur de sel und Pfeffer würzen. Parallel die Nudeln in reichlich Salzwasser zum Kochen bringen und al dente garen - dauert gute 3 Minuten (probieren vorher) und beim Abschütten etwas Nudelwasser auffangen. Die nassen Nudeln in die Kräuterpfanne geben, ebenso das fein geschnittene Grün des Knofis und noch mehr Olivenöl. Gebenenfalls noch etwas Nudelwasser anschütten und mit reichlich Parmesan bestreuen.

Reisen bildet: Thymian-Pici in geschmorten, bunten Zwiebeln mit Salbei und Ziegenkäse

Mittwoch, 20. Mai 2020


Nichts hat in den letzten Jahren so sehr meine Persönlichkeit geformt wie das Reisen. Wie so oft unterscheide ich sehr fein - etwas, dass manchen möglicherweise einiges abverlangt. Zwischentöne, Baby, das setze ich hier einfach voraus! Reisen ist nun mal nicht gleich Reisen. Ich habe unterwegs genügend Menschen gesehen, deren Hauptmotiv zu reisen die sog. Schönwetter-Garantie, das Sun-Downer-Getränk am Strand, das Insta-Bild am Hotspot oder das Häkchen auf der Weltkarte ausmachten. Von denen grenze ich mich ab. Wenn ich vom Reisen rede, dann unter folgenden Prämissen:

* individuell und selbst-organisiert und zwar abseits unter Einheimischen - weil geführte Gruppenreisen einfach das glatte Gegenteil sind
* mit Zeit und nicht für 2-3 Wochen - weil nur auf längere Dauer ein Alltagsleben stattfindet
*  Nüchternheit - weil viele im Urlaub noch mehr trinken als sowieso schon
* Harmonie - weil wer von Stress und Streit abgelenkt ist keine Sinneskapazitäten frei hat für andere Wahrnehmungen

*Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, muss man um die Welt nicht reisen* (Goethe). Eben. Für mich ist Reisen die einzig wahre Schule des Lebens - nichts, rein gar nichts kann das ersetzen. Reisen ist der Antipode  von schnöder Theorie. Etwas über Mallorca zu lesen und tatsächlich dort gewesen zu sein, ist ein himmelweiter Unterschied! Nicht von ungefähr sagte ein Journalist wie Peter Scholl-Latour: *Ich bilde mir meine Meinung stets erst vor Ort!* Ja, lesen mag ebenfalls bilden, aber im Vergleich zum Reisen nur um ein winziges Bruchstück. Wie sagt mein Habib so gerne: *Der Erfahrung zuliebe muss man bereit sein, sich die Hände schmutzig zu machen.* Der Name dieses Planeten ist Programm: *Erde*.

Dann hilft das Fremde, das Andere, das Ungewisse, das Unbekannte nicht nur Neues kennenzulernen, es hilft vor allem seine eigene Kultur besser zu verstehen. *Distanz schafft klare Gedanken* - und ohne diesen Abstand zur eigenen Herkunft wird man sein Heimatland nie richtig einschätzen können, sondern macht den Frosch, der im Brunnen lebt, und das Ausmaß des Himmels nach dem Brunnenrand beurteilen muss... 

Reisen hat mir geholfen, mir bewußt zu machen, was der Unterschied zwischen Bedürfnis und Anspruch ist. Und die menschlichen Grundbedürfnisse gleichen sich weltweit, weil sie existenziell sind. Erst wenn diese ELEMENTAR bedroht sind, verlassen Menschen ihre Heimat. Vorher nicht. SO einfach, wie gerne getan wird, flüchtet niemand.

Gleichzeitig ist Reisen der beste Anstoß zur Selbstschuulung. Etwa ganz mit dem Schiller-Gedicht *Blick in dein eignes Herz* - aber diese Räume und Gelegenheiten muss man erst einmal haben. Nach meinem Erleben kann man lediglich auf diese Weise Weltenbürger werden, ankommen und heimisch werden auf diesem Planeten - und dabei gleichzeitig in sich selbst. Denn erst unterwegs wird einem zutiefst bewußt, wie sehr man auf seinen gesunden Menschenverstand angewiesen ist. Man muss die Verantwortung ganz alleine für sich selbst tragen. Und wenn du dann deiner eigenen Wahrnehmung nicht vertrauten kannst... dann wirds Scheiße! So bekommt man Boden unter den Füßen, so erhält man Rückgrat, so entwickelt man Individualität, so wird man Freigeist.

Neben höchstpersönlichen Eindrücken gibt es gemeinsame Schnittmengen unter den Beobachtungen von Individualreisenden - und die kann man Außenstehenden nur schwer erklären. Für Jenny und Peter - auf deren Blog *Glaarkshouse* ich im Unimog durch die Welt mitgenommen wurde - müsste ich diese Aussage nicht näher erläutern. Ebensowenig wie mir ihre Andeutungen ausreichen, dass man als Deutscher weltweit den *Hilter* triggert. Oder ich mich nicht über Punkt 28 wundere. Oder wie sehr man sich für das hochgelobte Europa krumm und bucklig schämt in der Welt ob seinem Umgang mit den Flüchtlingen. By the way: der Reisedepeschen-Verlag hat ihr Buch *Roadtrip mit Jennifer und Peter Glas*  herausgebraucht - voller schöner Bilder und Geschichten für all jene, in derem Grundgefühl das Fernweh pocht und die noch vorhaben, davon etwas auszuleben!

Reisen verändert. Das ist der Preis und das ist okay. Nein, das ist mehr als okay: das ist der Zugewinn, der mit Gold nicht aufzuwiegen ist. Man verändert sich sogar so sehr, dass man anders wird als die anderen, die die vielbemühte *Komfort-Zone* nie verlassen haben. Und letztere zählen zu einer Gruppe, mit denen ich über viele Themen nicht mehr diskutiere. Kategorisch. Weil es keinen Sinn macht. Weil sie gar nicht wissen, wovon ich rede. Sie können es gar nicht wissen, weil ihnen die nötige Erfahrung dazu fehlt. Das macht dann einschlägige Gespräche nicht nur hochgradig sinnlos, die Gefahr ist enorm, dass man in diese freudlosen Rechthabereien gerät, auf die ich wirklich keinen Bock habe. Derlei Spiele müssen ohne mich gespielt werden. Weder bin ich gewillt, den Missionar zu machen und Blinden von Farben erzählen zu wollen, noch lasse ich mich kaputtquatschen von Leuten, die offensichtlich keine Ahnung haben und überhaupt nicht mitreden können. Ich kann gut damit leben, dass andere anders sind als ich. Und mich wiederum muss auch nicht jeder verstehen.

Anhand der Links (und es ist lediglich eine kleine handvoll ausgewählter) erkennt man, dass sich diese Themen und Werte wie ein roter Faden auf diesem Blog seit fast 9 Jahren durchziehen. Viele einschlägige Geschichten reihen sich wie Perlen auf eine Schnur. Dafür mache ich hier den Stellvertreter, davon möchte ich eine Prise zurück in die Welt schicken. Wer damit nichts anfangen kann oder sich gar provoziert fühlt, muss sich ein anderes Wohnzimmer im WorldWideWeb suchen. Denn dieses hier ist meines! (soviel zu dem entstandenen Shitstorm auch per Mail)

Um zurück auf die Zukunft des Reisens zu kommen (denn Jugendliche gehören in die Welt geschickt) verlinke ich euch zu Flocutus (via Buddenbohm), wo sich Lesenswertes findet, wie Covid sehr wahrscheinlich das Reisen verändern wird. Und wie sich das gerade neugewonnene Bewußtsein, welch ein großes Privileg das Reisen darstellt, auf die Motivation des Reisens auswirken könnte, darüber macht sich auf dem Reisedepeschen-Blog Philipp kluge Gedanken. 


Dieser Teller ist wieder einmal Blog-Spielerei. Die Kartoffel-Pici habe ich lediglich mengenmäßig etwas gestreckt, dass zwei appetitliche Esser wie wir es sind, auch gut davon satt werden. Dann muss man allerdings auf die Konsistenz des Teiges achten - ich benötigte einen Eßlöffel mehr an Öl, damit der Teig geschmeidig wird. Aber das solltet ihr dann beim Zusammenkneten erkennen.

Dazu gabs köstlich geschmorte Zwiebeln, wozu mich Susanne erneut inspirierte. In vergleichbarer Art oder so ähnlich alles schon hier gewesen. Die Unterschiede mögen nicht riesig sein, aber genau das macht ja die Lust am Kochen. Eine kleine Veränderung und schon steht ein anderer Teller auf dem Tisch. Kulinarische Vielfalt - nichts einfacher als das!

Zutaten 2P: 

Kartoffel-Pici
80 g Kartoffeln, mehlig kochend
120g Mehl (m: Dinkel 630)
70g Hartweizenmehl
1 Ei (Größe L)
1 EL Öl
½ TL Salz

2-3 EL Parmesan, frisch gerieben 
2 TL Thymian, getrocknet, fein gehackt 

500g Zwiebeln (m: gemischt)
weißer Port
2 Scheiben der Schale einer Bio-Zitrone
Olivenöl, großzügig
9 Salbei-Blätter 
1/2 TL Lavendel-Honig
Salz, Pfeffer 
etwas Zitronensaft

1 Ziegenfrischkäse (ca. 120g)

Zubereitung:

Die Kartoffeln als Pellkartoffeln kochen, ausdämpfen lassen, schälen und durch die Kartoffelpresse drücken. Sie sollen noch lauwarm sein. Mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verarbeiten. Der ist etwas weicher als ein herkömmlicher Nudelteig. Falls zu weich noch etwas Mehl, andernfalls etwas Wasser zugeben.

Mind. 30 min. ruhen lassen
.


Mit der Nudelmaschine mit der gröbsten Einstellung zu Bahnen ausrollen und in schmale Streifen schneiden. Diese Streifen werden mit der Hand zu einer Art dünnen Schupfnudel gerollt und dürfen ruhig etwas rustikal werden. Die Nudeln auf ein mit doppelgriffigem Mehl oder Hartweizengrieß bestreuten Brett verteilen.
 


Zwiebeln in dünne streifen schneiden, mit etwas Salz in einer Schüssel vermischen und ca. 10 min stehen lassen.

Olivenöl in einer Pfanne, für die es einen Deckel gibt, erhitzen. Die Zwiebeln zugeben, kurz braten und durchrühren. Zitronenschale und Salbeiblätter zu den Zwiebeln geben. Mit Port ablöschen. Den Deckel auflegen und alles bei milder Hitze schmoren, ca. 10 min. Es sollte immer etwas Flüssigkeit auf dem Pfannenboden sein.

Den Honig zugeben, alles verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Salbei-Blätter entfernen.

Parallel einen Topf mit reichlich Salzwasser aufsetzen.und die Pasta - je nach Dicke - etwa 3min kochen lassen. Probieren. Beim Abschütten etwas von dem Kochwasser auffangen.

Pasta mit Zwiebeln mischen - mit Kochwasser und etwas Olivenöl zu einer cremigen Konsistenz verhelfen. Pasta auf zwei Teller verteilen und den Ziegenkäse als Topping darüber zerbröckeln. Servieren.



Herbst-Spezial

Mittwoch, 9. Oktober 2019


Etwas später als versprochen: das Herbst-Sezial! Kinners, je größer die Auswahl umso schwerer fällt es mir, mich auf ein paar Vorschläge zu begrenzen! DAS Apfelmus gehört untrennbar zu meinem Herbst, ebenso wie die heißgeliebte Bortsch, oder die Quittenschnitten. All die herrlichen Apfekuchen, endlich wieder Walnuss- und Granatapfel-Zeit und überhaupt steht einem wieder der Sinn nach Deftigem wie etwa meiner vegetarischen Hähnchenkeule. Vor vier Jahren stellte ich euch mal einen süßen Herbst zusammen. Für heute bekommt ihr eine feine Auslese von 24 kulinarischen Herbst-Ideen, für die ich euch Bild mit Rezeptelink verbunden habe: